- Zustand des HotelsEher gut
- Allgemeine SauberkeitSehr gut
Das fünfte Mal seit 2008 im Gran Bahia Principe Punta Cana & Bavaro, das dritte Mal davon im Luxury Ambar. Zu den Einrichtungen der Anlage ist ausreichend genug gesagt worden, es gibt im Großen und Ganzen nichts zu bemängeln. Wir möchten hier jedoch auf den Rückgang des Service's und den abbauenden Zustand der Anlage hinweisen, bei steigenden Reisepreisen. Dabei sprechen wir von der alten Ambaranlage (Resort), also nicht vom Neuanbau der zum 04. November 2014 eröffnet wurde. Im Jahr 2012 und 2013 gab es in der Lobby noch 24h Gratis-WLan. Ab 2014 ist nur noch 1h WLan pro Gerät gratis; diese Stunde muss aber am Stück genommen, Restguthaben an Zeit wird nicht gutgerechnet. Wer also morgens seine Lieben in Deutschland kontaktieren, hat abends kein Guthaben mehr um die Rückantworten zu checken. Diese Kürzung der WLanzeit mag für die Wochenendurlauber aus Übersee akzeptabel sein, aber nicht für Europäer die 8.000km entfernt von der Heimat Langzeiturlaub von mehreren Wochen machen. Wer vollen Zugriff 24h bei 7 Tagen auf das WLan möchte, muss wöchentlich eine Rubbelkarte für 50$ kaufen, und sich sehr kompliziert mit Registrierung bei zu vieler persönlicher Daten im Gran Bahia Principe AppNetz registrieren. Anbei gesagt: in den günstigeren Schwesternhotels der Anlage G.B.P. Bavaro und G.B.P. Punta Cana war zu unserer Reisezeit das WLan nach wie vor 24h rund um die Uhr gratis. Das ist nicht "Luxury". Der Pool des Ambar ist mittlerweile in einem katastrophalen Zustand. An der Wasserkante haben sich an den Fliesen mittlerweile verkrustete, vergraute Ablagerungen der Poolbesucher eingefressen. Die Poolkacheln fallen überall ab, an den Wänden, am Boden, bei den Treppen. Wir haben in den 3 Wochen 18 Poolkacheln vorm "ersaufen" gerettet; die Gefahr hierbei besteht, dass man sich an den scharfen Kanten vom Fundament bei den fehlenden Kacheln schön schneiden kann, besonders im Whirlpool ist die Badeklamotte danach löchrig zerrissen. Noch katastrophaler sind die Absenkungen des Pools, wobei die Wände reißen, und verdammt scharfkantige, hervorstehende Risse durch gesprungene Kacheln entstehen. Schwarzschimmel am Pool wo man hinschaut, in den Ecken, unter den Kanten, zu70% in den Fugen des gesamten Pools, in den Skimmern (Absaugschlitzen) zusätzlich Grünspan und massiger Schwazschimmel. Die Ablassventile am Boden beherbergen eine eigene pelzige Schimmelkultur, abartig. Das Wasser im Pool wurde auch alle 3-4 tage trüb, musste zu 1/4 abgelassen werden und wieder aufgefüllt werden mit Frischwasser über Nacht. Schade, das ist nicht Luxury. Der Zimmerservice bei uns im Block 60 Zimmer 311 war leider gesagt mies. Nach 18 Stunden Reise kamen wir um 15 Uhr im Zimmer an, wollten endlich erfrischend Baden gehen im Pool, aber auf dem Zimmer waren keine Handtücher. Ich sprach die Reinigungsfrau sogleich an, sie entschuldigte sich, sah den Fehler ein, und versprach sofort Handtücher zu bringen. Nach 1 Stunde tat sich nichts, wir besorgten uns am Pool mit einem Trinkgeld Handtücher vom Service. Es fehlten die Hotelslipper auf dem Zimmer; 4 Tage lang mussten wir bei der Reinigungsfrau und Gästebetreuung darum "betteln". Die Minibar wurde nur sporadisch aufgefüllt, teilweise waren wir "trocken" incl. Softdrinks. An manchen Tagen gab es korrekt 3 Duschhandtücher, 2 Händehandtücher, 2 Waschlappen, 1 Duschvorlage, an manchen Tagen gab es nur 4 Waschlappen ohne Handtücher, dann nur Händehandtücher ohne Duschhandtücher, nervig, absolut daneben. Nicht Luxury! Bettvorleger hatten wir in den ganzen 21 Tagen nur 1 tag lang, die wurden schnell wieder weggeräumt, weil die Reinigungsfrau wohl zu faul war die jedes mal neu hinzulegen. Wir hatten Sand im Bett, keine Ahnung wie der da rein kam, über 1 Woche lang immer wieder Sand im Bett. Die Schlüsselkartenanlage ist absolut veraltet. Dieses Jahr mussten wir 4 Mal die Zimmerkarte neu aufladen lassen, weil wir vor verschlossener Tür standen. Das ist auch nicht Luxury, denn das Hotel kennt das Problem der alten Schlüsselsystem, und wir waren nicht die Einzigen; bei Freunden musste sogar das Schloss ausgewechselt werden, weil alles marode ist. Absolut nicht Luxury war die Ausstattung des Speisesaals. Es gibt keine Eierbecher, somit wird ein weiches und heißes 3 Minutenei morgens echt zur Herausforderung. Eierlöffel gibt es auch nicht mehr. Wir fragten bei der Gästebetreuung nach, wie das sein kann, und man vertröstete uns damit dass es einen Lieferengpass gibt ;-) na klar, 3 Wochen lang Eierbechernotstand in der DomRep. Morgens gab es überwiegend keine normalen Cornflakes, nur so ein buntes aromatisiertes Zeugs, gekringelt, mit Tierchen, für Kinder eben - aber dies ist ein Erwachsenenhotel, warum gibt es dann nur Kleinkinderflakes? Kaviar gibt es nur noch sporadisch ab und an zum Frühstück. Die leckeren Krebsbeine/Langustenbeine zum Abendessen gibt es gar nicht mehr, nur noch 1x die Woche Hummer, der dann auf dem Grill leider auch nur nach verbrannt schmeckt, schade um das Edelkrebstier. An den Bar's gibt es so gut wie keinen Brugal Rum mehr, das Ambar hat auf den billigeren Ron Barcelo umgestellt, und hier teilweise sogar nur noch der nichts schmeckende billigste weiße Rum. Das ist nicht Karibik Luxury Ambar, so kennen wir es nicht aus dem Ambar. Tagelang gab es keine Limetten, Tequila ohne Zitrone (Zitronen gibt es gar nicht im Ambar) ist schon hart, aber auch noch ohne Limette, ein no go. Der sogenannte Champagner (also Sekt) war auch nur sporadisch an manchen Tagen zu erhaschen. Was ist da los? Ebenso gab es ständig Martini Notstand, tagelang war kein Martini zu bekommen. Kein Luxury. Zu viele Gäste aus dem G.B.P. Punta Cana und G.B.P. Bavaro im Ambar. Das Ambar ist für den Zulauf der Gäste von den anderen Schwesternhotels nicht ausgelegt. Mittags, teilweise nach 1 stündigem Warten, war es nicht möglich im Strandrestaurant einen Tisch zu bekommen, weil Hotelgäste aus den Nachbarhotels die Tische belegten. Das ist ein no go, wenn Ambargäste keinen Tisch bekommen, weil "nicht authorisierte" Hotelgäste ohne Zugangsberechtigung zum Ambar die Einrichtung des Ambar's belegen. Das ist auch nicht Luxury. Bei der Ankunft im Hotel gab es keinen Willkommenstrunk mehr, auch keine feuchten und gekühlten Waschläppchen mehr, um den "Reisedreck" mal aus dem Gesicht zu wischen. Abgeschafft. Das ist nicht Luxury. Im Zimmer gab es ebenfalls keine Willkommensgeschenke mehr. Eigentlich steht jedem Gast, gestaffelt nach Urlaubsanzahl im Ambar, ein Fläschchen Rum zu, T-Shits, Flasche Champagner, Kugelschreiber, Tassen. Nur noch auf mehrmalige An- und Nachfrage bei der Gästebetreuung erhält man sein Gastgeschenk. Auch hier wird massig gespart, obwohl man es im Reisepreis für das Luxury Ambar ja bereits gezahlt hat. Ganz mies, im nachhinein gemerkt, war das Begrüßungsgespräch mit der Gästebetreuung. Jeder Ambar Gast kommt in den Genuss eines Concierge Services. D.H., wenn gewünscht kommt er bei Ankunft gleich mit auf das Zimmer, und packt den Koffer aus, bei Abreise wird der Koffer, auch wenn gewünscht, gepackt; er nimmt bei Ankunft im Zimmer auch alle Fehler auf. Dieses weiß man aber erst, wenn man auf dem Zimmer ist und die Hotelinfo liest. Das ist nicht fein. Wir kannten uns nun bereits in dem Hotel aus, aber ein weiteres no go ist, dass Gäste ihr Zimmer selbst suchen müssen bei der Ankunft. Man erkennt sofort verwirrte, vollgekleidete Neuankömmlinge, die durch die Anlage irren. Auch das ist nicht Luxury und nett. Der Strand, beim Übergang zum Wasser hin, wird leider von Jahr zu Jahr mehr abgetragen. Dafür kann das Hotel in dem Sinne natürlich nichts, jedoch sollte es wie andere Hotels auch anfangen, den Sand aus dem Meer wieder aufzuspülen. Es war für manchen Gast sehr schmerhaft, wenn er am Strand über die "unsichtbare" im Sand eingearbeitete Betonkante (die ein weiteres Ausspülen des Strandes durch das Meer verhindern soll) seine Fußzehen abknickte. Sieht man sich die alten Palmen (freigelegtes Wurzelwerk) an, so kann man locker davon ausgehen, dass der Strand mittlerweile mindestens 1,5 m tiefer gelegt ist, und 10-20 m seichter Strandzugang zum Wasser fehlt. Schade, denn das war mal ein sehr schöner und breiter Traumstrand. Ansonsten sei erwähnenswert, dass das G.B.P. Esmeralda seit 2014 dem Ambar gleichgestellt ist, d.h. es ist nicht mehr die höchste Kategorie, und somit dürfen Ambargäste uneingeschränkt alle Anlagen, Bars, Restaurants und Einrichtungen des Esmeralda's mitbenutzen, und umgekehrt. Das Ambar mit dem Zusatz "Luxury" ist seit 2014 das Flagschiff der Gran Bahia Principe Kette. Es kostet jetzt sogar mehr als das ehemalige Superluxusflagschiff "Esmeralda", aber trotzdem wird im Ambar der Service und die Leistungen heruntergefahren. Das Ambar ist ein tolles Hotel, und wir werden bestimmt auch noch mal hinreisen, aber Preis-Leistung anno 2014 stimmte nicht mehr, schaut man auf die preisgünstigeren Schwesternhotels in der Anlage die mehr Service bieten! Hallo Ambar, unser Urlaub 2014 war kein "LUXURY" Bahia Principe Ambar by Don Pablo Collection Besuch.
- ZimmergrößeSehr gut
- SauberkeitSehr schlecht
- Ausstattung des ZimmersSehr gut
- Atmosphäre & EinrichtungSehr gut
- Sauberkeit im Restaurant & am TischSehr gut
- EssensauswahlEher gut
- GeschmackSehr gut
- Kompetenz (Umgang mit Reklamationen)Schlecht
- Freundlichkeit & HilfsbereitschaftSehr gut
- Rezeption, Check-in & Check-outSehr gut
- FreizeitangebotSehr gut
Beliebte Aktivitäten
- Strand
- Zustand & Qualität des PoolsSehr schlecht
- Entfernung zum StrandSehr gut
- Qualität des StrandesGut
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 3 Wochen im Oktober 2014 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Olli |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 18 |

