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Michaela (36-40)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • November 2009 • 1 Woche • Strand
Vor Renovierung oder Betreiberwechsel
Das "Luxury Bahia Principe Ambar" wurde umfassend renoviert und am 01.11.2018 wiedereröffnet (Quelle: Hotelmanagement, Stand: Dezember 2018).
Schönes Hotel , aber keine 5-Sterne
3,5 / 6

Allgemein

Das Ambar ist Teil des Bahia Principe Bavaro / Bahia Principe Punta Cana Komplexes. Eine insgesamt sehr große und weitläufige Anlage , in der das Ambar den übersichtlichsten und auch ruhigsten Teil darstellt. Die Zimmer befinden sich in 3-stöckigen Wohneinheiten welche zwischen der Rezeption und dem Hauptrestaurant und dem Strand / Poolbereich liegen. Lange Wege muss hier niemand gehen . Die gesamte Anlage ist eigebettet in sehr gepflegte Gärten. Zwischen den 3 Hotelkomplexen verkehrt ein regelmäßiger Shuttleservice bis spät in die Nacht. Die Einrichtungen der anderen beiden Hotels dürfen von Ambar- Gästen mitbenutzt werden. Die Einrichtungen des Ambar , bis auf die Spezialitätenrestaurants, von den anderen Gästen ebenso. Leider , denn scheinbar ziehen viele Gäste der anderen Hotels den Ambar - Bereich den anderen vor. Dementsprechend wird es am Pool , an der Snackbar und am Strand ziemlich schnell voll. Das Hotel ist ein All-Inclusive Haus , was deutlich an der Qualität der Speisen und Getränke spürbar ist , doch dazu später mehr. Die Gästestruktur ist international , wobei ca. 60% der Gäste aus den U.S.A. kommen. Daneben Kanadier , Franzosen , Deutsche und Russen. Das Ambar ist ein gepflegtes und sehr sauberes Hotel. Wenn sie keine großen Ansprüche an Essen oder Getränke stellen und recht lärmresistent sind , können sie dort einen sehr schönen Urlaub verbringen.


Zimmer
  • Gut
  • Die Zimmer im Ambar sind geräumig und sehr liebevoll gestaltet. Ein schönes King - Size Bett , eine hübsche Sitzecke und ein sehr komfortables Bad mit Dusche und Badewanne mit integriertem Whirlpool. In Bezug auf die Zimmer und ihre Ausstattung stimmen die Angaben der Reisekataloge.


    Restaurant & Bars
  • Sehr schlecht
  • Die Anlage verfügt über viele Restaurants und Bars , davon einige mit eigenem Küchenstil ( japanisch , italienisch , mexikanisch) , das Ambar zusätzlich über die Gourmetrestaurants " L`olivo und Don Pablo. Eines vorweg: In allen Restaurants , die keinen speziellen Küchenstil haben oder als Gourmetrestaurants ausgewiesen sind , gibt es dasselbe. Daher beschränke ich mich bei der weiteren Beschreibung nur auf die Restaurants und Bars im Ambar - Bereich. Hauptrestaurant Palmyra: Angeboten werden Frühstück , Mittagessen , Abendessen, in Buffetform. Auf uns wirkte dieses Restaurant wenig einladend. Es ist ein großer Saal mit sehr hohen Decken , Marmorfußboden und spärlicher Dekoration. Durch diese räumlichen Gegebenheiten wirkte es kalt , steril und es war sehr laut. Wir fühlten uns eher wie in einem Bahnhofswartesaal als in einem Restaurant , dieses Gefühl wurde noch verstärkt durch die Reinigungskräfte , die zu nahezu jeder Tageszeit dort den Boden wischten - wirklich immer. Wir haben dort einmal gefrühstückt und dreimal das Themendinner "genossen". Wegen der Ungemütlichkeit des Raumes haben wir in der Bar am Pool gefrühstückt und zu Mittag gegessen. Qualität der Speisen im Palmyra: Frühstücksbuffet: Gut , ausgewogen , für jeden Geschmack etwas dabei. Warmes , sogenanntes english breakfast mit Würstchen , Speck , Bohnen etc. Kontinental Breakfast mit verschiedenen Brotsorten , Marmeladen , Honig , Käse und Wurst ( Wurst ist aber fett und grau - Käse ist hart und weiß), Cerealien, frisches Obst , Säfte , Milch , Kakao, Eier werden nach Wunsch zubereitet. Dinner: Es weden Themenbuffets angeboten , z. B.: Montags - Karibisch Dienstags: Dominikanisch Mittwochs: Spanisch Donnerstags : Mexikanisch Freitags: Amerikanisch Samstag: Orientalisch Sonntag : Gala Wenn man sich das so anschaut , könnte der Gedanke aufkommen , es gäbe jeden Tag dasselbe nur am Sonntag gibts die Reste :-) Ja und genau so haben wir es empfunden. Aber zu den Fakten: Es gab jeden Abend am Buffet einen Bereich der " American Food" anbot. Hot Dogs , lauwarme Fritten , Hamburger , Chickenburger. Wohl ein Entgegenkommen an die hauptsächlich amerikanischen Gäste. Es gab einen Bereich mit Pasta ( Penne und Spaghetti mit Tomaten-/ oder Bechamel!!!!sauce) Die Nudeln waren stets so verkocht , dass die nicht von der Gabel fielen sondern liefen. Pizza gab es in verschiedenen Sorten , alle gleich schlecht weil es Tiefkühlware war. Wer nun auf etwas karibisches hoffte , begab sich zu dem Bereich in dem kleine Pfannen mit verschiedenen Fischsorten aufwarteten - schade , auch der war Tiefkühlware und völlig ungewürzt , dazu alles ziemlich mit Gräten versehen. Soße oder gar eine einfache Beurre Blanc - Fehlanzeige. Eine Grillstation gab es auch. Man kann sich das Stück Fleisch ( Rind , Lamm oder Schwein) aussuchen und der Maitre schmeisst es vor den Augen des Gastes auf den Grill. Hört sich gut an , ist es aber nicht. Der Koch gibt sich Mühe , aber an der schlechten Qualität des Fleisches kann auch er nichts ändern. ( Ein Rinderfilet ist normalerweise nicht von Sehnen durchzogen und weist auch keinen Gefrierbrand auf). Bedient man sich an den fertig zubereiteten Fleischgerichten sollte man gute Zähne haben - so etwas zähes haben wir noch nicht gegessen. Die Gemüsepfännchen - nun ja - gekockt , gekocht - totgekocht . Auch völlig geschmacksneutral. Desweiteren gibt es ein Salatbuffet. Es war ganz in Ordnung - Hier kann man zumindest mit einigen bereitgestellten Ölen und Essigsorten selbst würzen. Nachspeisen gibt es reichlich , und ganz gut , wenn auch sehr , sehr süß. Alles in allem sind sämtliche Speisen die in Buffetform angeboten werden entweder kalt oder bestenfalls lauwarm. Dieses Szenario gab es jeden Abend , egal unter welchem Motto der Abend stand. Restaurant L'olivo: Ein Restaurant nur für Ambar Gäste und nur zum Dinner. Empfang war herzlich , aber mit einem fürchterlichen Welcomedrink - blau und süß - zu den Getränken später mehr. Vorspeisen: Mit Krebsfleich gefüllte Peperoni und Scampi - beides ganz lecker aber wiederum ziemlich kalt. Hauptgericht: Lamm und Rinderfilet. Beides obwohl medium bestellt durch und ziemlich zäh. Dessert war in Ordnung. Problem hier und auch im Don Pablo Restaurant - Man wird in einem irrsinnigen Tempo duch die Speisen getrieben. Mit Zwischengängen und Salat , Suppe , waren wir in ca. 40 Mintuen fertig. Wenig entspannend. Restaurant Don Pablo: Das beste Restaurant der Anlage. Wir können nur jedem , der nur ein wenig Wert auf gute Küche legt , empfehlen dort zu essen - und das nach Möglichkeit jeden Abend. Speiseabfolge: Amuse Bouche Vorspeise: Gebackener Camembert auf Salat. Zwischengang Hauptgericht: Filet Mignon mit Spargel und Lammedallions mit grünen Bohnen beides mit Kartoffelgratin Nachspeise: Mousse au Chocolat uns Vanilleparfait mit Erdbeeren In allen Restaurants gilt: Trinken sie um Himmels Willen nicht die offenen Weine , oder irgendwelche Spirituosen die Bestandteil des All-inclusive- Angebots sind. Diese Getänke grenzen an Körperverletzung , besonders die Weine. Wir haben lieber von der kostenpflichtigen Weinkarte das ein oder andere Fläschchen bestellt und waren damit sehr zufrieden. Das gleiche gilt für die Coctails die im Rahmen des All - Inclusive - Programms angeboten werden. Egal an welcher Bar , in welchem Restaurant - das Zeug ist grauenhaft. Fertig gemixte "Geschmacksträger" in den Geschmacksrichtungen Erdbeerchemie , Ananaschemie oder Kokoschemie werden morgens in riesigen Plastikkontainern zu jeder Bar , jedem Restaurant geliefert. Dazu gibt es dann einen guten Schuss Wasser , viel Eis und eine Priese undefinierbaren billigen Fusel mit dem Namen " Nomads" oder so ähnlich - auf jeden Fall gibt es das Zeug in allen Farben:-) .Wohl bekommt's! Das Frühstück und einen kleinen Mittagssnack haben wir immer an der Poolbar eingenommen. Frühstück - das gleiche wie im Palmyra Restaurant- war in Ordnung. Mittags: Eine Suppe (Spanische Gazpacho - sehr lecker , aber nicht 7 Tage lang). Das übliche : Hot Dogs , Burger, verkochte Nudeln , zähes Fleisch , aber leckeres Obst - beim Aufschneiden einer Ananas oder Mango kann man ja nichts falsch machen. Genug an dieser Stelle - jedem seinen Geschmack, wir haben Speisen und Getränke , zumindest die , welche Bestandteil des All - Inclusive- Angebots waren als Zumutung ( oder sollte ich Sadismus sagen) empfunden.


    Service
  • Gut
  • Das Servicepersonal des Ambar war in allen Bereichen ( Restaurants , Bars , Poolbereich , Zimmerservice) sehr freundlich und zuvorkommend. Die Zimmer wurden gut gereinigt , ein hübsches Blumenarrangement beim abenlichen turn - down - service und Schokobetthupferl inklusive. Die Sauberkeit der Anlage ist vorbildlich , allerdings unserer persönlichen Meinung nach schon etwas übertrieben. Wir empfanden es z. B. eher unangenehm wenn selbst beim Dinner permanent der Putzwedel über den Boden des Restaurants geschoben wurde. Anders hingegen die Hygiene in der Küche - auf sauberes Besteck und saubere Teller sollte man sich nicht unbedingt verlassen. Im Ambar gibt es eine deutschsprachige Mitarbeiterin , die meisten Angestellten sprechen englisch. Englisch und einige Spanischkenntnisse sind von Vorteil.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Das Hotel liegt , wie alle anderen in Punta Cana auch , direkt am Strand. Der Strand vor dem Ambar ist breit , von vielen Palmen gesäumt und sauber , das er täglich gereinigt wird. Allerdings ist es nach 8 Uhr morgens trotz der vielen Palmen kaum noch möglich einen schattigen Platz am Strand oder auch am Pool zu finden , denn die Liegen werden sehr früh am Morgen duch Handtücher , Schuhe etc. von Gästen "beschlagnahmt" , egal ob die Liegen an diesem Tag tatsächlich benutzt werden oder nicht. Was andererorts als Unsitte gilt , ist hier scheinbar eine Art Volkssport. Umgebung: Vom Flughafen zum Hotel dauert es mit dem Auto ca. 30 Minuten. Einkaufs - oder Unterhaltungsmöglichkeiten sind zum größten Teil auf das Hotel beschränkt. Der Küstenabschnitt Punta Cana besteht fast ausschließlich aus Hotels , es ist eine Art riesige, künstlich geschaffene Stadt , die mit dem Leben in der Dominikanischen Republik rein gar nichts zu tun hat. In etwa 10 Km Entfernung zum Hotel gibt es einen kleinen Ort , in ca. 30 Km Entfernung ein Einkaufszentrum. Ausflüge werden von den jeweiligen Reiseleitungen und einiger weniger örtlicher Agenturen angeboten. So z. B.: Katamaran/ - oder Bootsfahrten auf die "einsame" Insel Saona ( nicht einsam bei all den Menschenmassen die dort täglich hingebracht werden). Lustige Gemeinschaftsfahrt mit einem Truck duch die "Wildnis des Hinterlandes" ( nur lustig wegen der Unmengen an billigem Rum der mitgekarrt wird). Helikopterflug über Punta Cana ( Sehen sie sich die Bausünden der Hoteliers von oben an , denn erst dann begreift man den Wahnsinn :-) ) Mein persönliches Resumee: Eine wunderschöne Landschaft ist von viel zuvielen Hotels zugebaut worden , die wenigen Baulücken zwischen den Hotels sind zwar noch recht ursprünglich bewachsen , verkommen aber leider zu Mülldeponien. Wirklicher Kontakt zu Land und Leuten ist duch die isolierte Lage der riesigen Hotelzone kaum möglich.


    Aktivitäten
  • Schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Ja , die Unterhaltung , auch Animation genannt. Die solte es ja im Ambar - Bereich des Hotels nicht geben. Deshalb hatten wir uns unter anderem für das Ambar entschieden. Weit gefehlt! Um 11 Uhr Morgens geht es los. Nicht im Ambar , aber ca. 15 Meter daneben , im Hotel Bahia Bavaro , dort wird dann tagtäglich am Strand ( so nahe zum Ambar Strand wie es überhaupt möglich ist) eine enorm leistungsstarke Stereoanlage aufgebaut. Durch diese werden sie dann lautstark aufgefordert am Aquagym , am Volleyball oder an sonstwas teilzunehmen. Das müssen sie natürlich nicht , denn auch wenn sie nur ruhig auf ihrer ( mühsam ergatterten) Liege liegen , werden sie für die nächsten 2 Stunden mit "herrlicher" Rap - Musik und den lautstarken Kommentaren des Animateurs beglückt. Aber keine Sorge , das hört um ca. 13 Uhr auf. Gleich danach wird allerding am Ambar Pool , welcher sich direkt hinter ihnen befindet , wenn sie am Strand liegen , die gleiche Musikanlage wieder aufgebaut. Und auch dort findet sich dann ein Animateur ein , der lautstark über sein Mikrofon zu Merengue Tanz oder eben wieder zum Aqua Gym einläd , aber das dauert auch nur 2 Stunden - ein bisschen seltsam wenn man ausdrücklich ein Hotel ohne Animation gebucht hat. Der Poolbereich an sich, ist sehr schön gestaltet. Aber auch hier ist nicht alles Gold was glänzt. In der Mitte des Pools gibt es eine Bar - soweit , sogut. Schade ist allerdings , dass diese Bar und somit der gesamte Pool (zumindest während unserer Anwesenheit) nur bis ca. 10 Uhr morgens genutzt werden konnte. Nach 10 Uhr wird dort , an der Poolbar, Alkohol ausgeschenkt. Dies hat zur Folge , dass es spätestens gegen 13 Uhr im gesamten Poolbereich nach Alkohol stinkt , einige der ( schon betrunkenen Leute) ihre private kleine Stereoanlage auspacken - man hört dann rechts AC/DC , links Bob Marley , und zwischendurch versucht der Animateur , welcher ja laut Hotelbeschreibung gar nicht da sein dürfte, die Kontrahenten mit landestypischem Merenguesound zu befrieden. Im Pool und nicht nur an der Bar , sondern im Pool selbst darf dann auch noch geraucht werden , inklusive Asche im Wasser. Wir sind selbst Raucher , aber das ging zu weit.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1 Woche im November 2009
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Michaela
    Alter:36-40
    Bewertungen:1