Das Hotel ist Teil einer großen Hotelanlage und unterteilt sich, wie schon erwähnt, in Ambar I (das alte Ambar) und Ambar II (das neue Ambar). Die Hotelanlage an sich ist sehr weitläufig. Wenn man sich zwischen den einzelnen Anlagen hin und her bewegen will, ist der Transport mit den kleinen Wagen, die überall fahren, sinnvoll. Als Gast des Luxury Ambar darf man alle anderen Anlagen nutzen. Die Zugehörigkeit zu den einzelnen Hotels erkennt man an der Farbe der All-in-Bändchen. Hauptsächlich sind Amerikaner und Kanadier im Hotel, alterstechnisch ist alles vertreten und gut durchmischt. Die "Sauftouristen" gibt es, waren aber zumindest in der Zeit, in der wir da waren, in der absoluten Unterzahl und kaum zu bemerken. Wenn man sich für diesen Teil der Domenikanischen Republik entscheidet, muss man sich bewusst sein, dass dort Massentourismus herrscht, und dementsprechend auch der Strand aussieht (keine idyllischer und stille Zweisamkeit) und auch der Service daran orientiert ist. Wenn man sich dessen bewusst ist, kann man das Hotel besten Gewissens weiterempfehlen.
Wir waren im Ambar II, also im neuen Teil aus November 2014, untergebracht. Die Zimmer waren super. Sehr groß, alles im guten Zustand. Das Badezimmer ist mit einem Whirlpool ausgestattet, wers mag kann den Vorhang wegziehen und vom Zimmer ins Bad schauen. Es gibt kostenlose Bademäntel, Badeschlappen, Poolhandtücher, die man jeden Tag im "Towelcenter" am Pool wechseln kann, Safe (ohne Gebühr), Minibar, die täglich aufgefüllt wird (wenn auch manchmal abends, sonst einfach die Zimmermädchen ansprechen, die bis 19 Uhr immer auf dem Flur rumlaufen), Kaffeemaschine, Eiswürfelbehälter, Fön, Telefon, Regenschirm und was sonst noch so dazu gehört. TV empfängt nur amerikanische und spanische Sender (nicht überraschend). Abends wird Schokolade verteilt. Wir hatten vorab über unser Reisebüro um ein ruhiges Zimmer im höchsten Stock, wenn möglich mit Meerblick gebeten. Bekommen haben wir ein Zimmer im höchsten (nämlich im 3.) Stock. Ruhig war das Zimmer nicht wirklich, da es zur Poolseite und zur Rezeption rausging. So hat man das täglich und abendliche Animationsprogramm in voller Lautstärke mitbekommen. Das Ambar II ist auch weiter weg vom Strand als das Ambar I. Wir haben trotzdem nicht um ein anderes Zimmer gebeten, da die Aussicht zum Pool schöner war als zur Landseite. Und die abendliche Animation endet gegen 23/23.30 Uhr, sodass das alles machbar ist. Generell würden wir empfehlen vorab den Wunsch zu äußern, ein Zimmer im Ambar II zu bekommen, da die Zimmer aufgrund ihrer Neuheit qaulitativ hochwertiger sind.
Wir waren im Ambar II und daher im Buffetrestaurant "Aquarius". Die Auswahl und die Qualität der Speisen war überwiegend gut. Klar hat sich alles wiederholt, aber das ist bei Buffetform ja normal. Es gibt viele verschiedene Themenrestaurants. Wir hatten uns auch für verschiedene angemeldet, mussten diese leider aufgrund von Krankheit absagen, sodass wir sie nicht bewerten können. Wir waren am Valentinstag im Hotel. Das war schon super, was da aufgefahren wurde. Das Dessertprogramm war der Hammer. Da haben selbst die Köche von ihrer Arbeit mit dem Handy Fotos gemacht. Generell werden glaub ich viele der Angebote übersehen. Zum Beispiel kann man sich jeden Abend Burger machen oder man kann sich Pasta nach seinem Belieben kochen lassen (Nudeln und Sauce auswählen). An einem Abend gab es die Möglichkeit, sich selbst Wraps zusammenzustellen. Morgens kann man sich sein Omelett nach Belieben zubereiten lassen, was sich großer Beliebtheit erfreut. Jedes Gericht wird sofort nachgefüllt, wenn es leer wird. Ich denke, verhungern wird hier niemand :-) Essenzeiten sind von 7-11; 13-15 und 18.30- 23(?) Uhr.
Wir fanden den Service überwiegend gut. Das Personal war durchweg freundlich, von den Mitarbeitern der Rezeption über die Kellner bis zu den Zimmermädchen. Es wird englisch oder spanisch gesprochen. Das jemand deutsch gesprochen hat, haben wir nicht mitbekommen. Die Zimmerreinigung war grundsätzlich gut. Nur haben wir leider in der Zeit unseres Aufenthalts nicht einmal ein komplett sauberes Bettlaken erhalten. Es waren immer irgendwelche Flecken drauf, die beim Waschen nicht rausgegangen sind. Die ersten beiden Male haben wir das noch reklamiert (wobei wir einen Zettel hinlegen mussten, das Drapieren des Bettzeugs, sodass die Flecken sichtbar sind, veranlasst die Zimmermädchen nicht zum Wechseln). Gegen Ende haben wir es hingenommen, dass offensichtlich überall kleinere Flecken auf dem Bettzeug vorhanden sind. Ansonsten war die Zimmerreinigung gut. Wenn man mal vergessen wurde, ein Handtuch hinzuhängen oder die Minibar aufzufüllen, kam abends gegen 20 Uhr nochmal ein Zimmermädchen vorbei, hat Schokolade verteilt und gefragt, ob alles vorhanden ist. Gegen Ende wurden wir mit Wasser und Handtüchern regelrecht zugeschmissen. Thema Trinkgeld: Aufgrund der Einträge hier haben wir direkt vom ersten Tag an Trinkgeld gegeben. Unser Fazit: Wir haben keinen Unterschied gemerkt, ob wir Trinkgeld gegeben haben oder nicht. Die Serviceleistung hat ganz vom Kellner oder Zimmermädchen abgehangen. Wir haben am ersten Tag dem Zimmermädchen etwas mehr hingelegt. Die Minibar war nicht aufgefüllt, das fleckige Laken nicht gewechselt und es fehlte ein Handtuch. Zwei Tage später hatten wir vergessen, was hinzulegen: Minibar war aufgefüllt und alle Handtücher waren da und es stand sogar noch ein extra Flasche Wasser da. Genau das Gleiche mit den Kellner. Wir lagen am Strand immer sehr weit außen. Wenn sich denn mal einer in den äußeren Bereich begeben hat, war es egal, ob man Trinkgeld gegeben hat oder nicht. Die Kellner kamen selten, aber wenn sie da waren, haben sie alle bedient. Am Pool war es auch egal, ob man getippt hat oder nicht. Die Kellner haben ihre Runde gedreht. Auch im Restaurant war es egal. Die Gläser wurden aufgefüllt, je nachdem wie aufmerksam der Kellner war, nicht ob man Trinkgeld gegeben hat oder nicht. Übrigens ist das normal, dass man für jede "Serviceleistung" 1 Dollar Trinkgeld gibt. Das ist in den USA genauso und wird beim Gehalt berücksichtigt. Darüber hinaus sollte man bedenken, was die Leute da leisten. Wir haben ein Gespräch mitbekommen, wo ein paar Amis eine Kellnerin gefragt hat, wie so die Arbeitsbedingungen sind. Die Dame arbeitete ca 12 h am Tag, 6 Tage die Woche und musste dann noch mit dem Bus 2h nach Hause fahren. Ich finde, da kann man ruhig mal nen Dollar geben. Im Hotel gibt es eine englischsprechende Ärztin, die wir auch leider in Anspruch nehmen mussten. Der Arzt ist 24h erreichbar.
Das Hotel ist ca 20 min vom Flughafen entfernt. Das Hotel liegt, wie bereits beschrieben, in einer großen Hotelanlage, die direkt am Strand liegt. Da die Anlage riesig ist und immer weiter wächst, der Strand aber nunmal nicht weiter wachsen kann, ist er ziemlich überlaufen. Wir haben zwar schon immer eine Liege bekommen, auch noch um 10.30 Uhr (OHNE reservieren!!!; ganz am Rand, wenn man auf das Hotel schaut rechts neben dem Privilege Club gab es zu jeder Uhrzeit freie Liegen). Den Strand an sich fanden wir auch nicht sonderlich überzeugend. Wir machen immer Badeurlaub und das war einer der schlechtesten Strände, an denen wir bislang waren. Klar der Sand ist hell und fein und die Palmen vermitteln schon tolles Urlaubsfeeling. Aber wie gesagt, wir waren noch nie an einem so vollen Strand. Dazu kommt noch das mehrfach erwähnte Seegras. Je nach Strömung und Wetter konnte man kaum ins Wasser gehen. Nicht sonderlich schön. Dafür muss man unserer Meinung nach keinen 10 Stunden Flug auf sich nehmen. Ansonsten bekommt man im Hotel alles, was man braucht. Von Souvenirs bis Postkarten über Drogerieartikel. Ausflüge kann man bei den zahlreichen Anbietern oder bei Leuten buchen, die mit Angeboten am Strand entlang gehen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Wie bereits beschrieben fanden wir den Strand grundsätzlich ziemlich überlaufen und qualitativ nicht sonderlich überzeugend. Liegen gab es unserers Erachtens immer, auch ohne um 7 Uhr morgens aufzustehen. Am Pool hat man am Ambar II immer eine Liege bekommen, wenn auch nicht immer mit Schirm. Am Pool beim Ambar II, wo wir wetterbedingt ein paar Tage waren, war es nicht allzu laut. Mittags gegen 11.30 Uhr und nachmittags gegen 16 Uhr gibt es jeweils für ca 1 1/2 h Animation, sonst ist es angenehm ruhig. Auch die vereinzelten Sauftouristen stören nicht sonderlich (alles auf den Pool beim Ambar II bezogen, am Pool vom Ambar I waren wir nicht). Wir waren schon des öfteren in adults only Hotels und das war bislang das lauteste Hotel. Da das Ambar nun über zwei Pools verfügt, haben wir nicht so ganz verstanden, warum man nicht einen "Party-Pool" macht und einen "Ruhe-Pool". So könnte jeder Gast auf seine Kosten kommen...
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Februar 2015 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Christina |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 10 |

