Wir haben schon oft in größeren Hotels Urlaub gemacht. Auch dieses Mal sind wir dabei nicht enttäuscht worden! Die Anlage ist wunderschön angelegt worden mit vielen verschiedenen Palmen und Pflanzen. Die tägliche Pflege der Vegetation wird von den vielen Gärtnern wirklich sehr ernst genommen. Unsere anfänglichen Bedenken bzgl. der Fortbewegung innerhalb der Anlage wurden ziemlich schnell ausgeräumt. Im Grunde braucht man den Bahia-Komplex gar nicht zu verlassen, denn man findet dort eigentlich alles, was man benötigt. Wenn man sich aber dennoch in den anderen Hotelbereichen umsehen will, kann man dies mit einem schönen Spaziergang verbinden, oder bei Lauffaulheit den Mini-Shuttle benutzen welcher alle paar Minuten auf den Hauptverkehrswegen innerhalb der Anlage verkehrt. Unser Zimmer war an sich top. Sicherlich gab es einige kleine Mängel, aber über diese konnte man getrost hinwegsehen. Immerhin ist man ja auch im Urlaub. Unser Zimmer befand sich in Villa 60, im dritten Stock., also in unmittelbahrer Nähe des Strandes. Für die tägliche Sauberkeit hat bei uns Margarete gesorgt, eine junge Frau die jeden Tag aufs Neue so viel gute Laune versprühte, dass es schon fast unmenschlich war. Die Gästestruktur wird dominiert von Kanadiern und Amerikanern. Dazu gesellen sich dann auch noch ein paar Russen, Spanier, Franzosen und natürlich auch Deutsche. Alles in allem recht international, was uns eigentlich nie negativ aufgefallen ist. Vom Altersdurchschnitt ist eigentlich alles dabei, wobei der Schwerpunkt doch eher jenseits der 30 lag. Als Tipp können wir am Schluss nur noch empfehlen, den Ausflug nach Saona zu machen. Auch wenn es dort nicht so ursprünglich ist, wie man einem weiß machen will, ist es dennoch ein schönes Tagesausflug. Gerade die Fahrt mit dem Katameran ist echt traumhaft! Weiterhin ist ein Ausflug in das Landesinnere zu empfehlen, hier insbesondere die Jungle Rally VIP mit Jessy oder "Katha". Dieser Trip ist zwar etwas teurer als die üblichen Touren mit dem Monster-LKW, dafür aber auch privater und es bleibt genügend Zeit auch mal Fragen zu stellen. Das Handynetz ist dort im Allgemeinen sehr gut, wir hatten über den Anbieter Claro immer einen guten Empfang. Mit D1 kostet ein Gespräch nach Hause ca. 2,60€ die Minute. Günstiger wäre es, ein Laptop o.Ä. mitzunehmen und dann in der Lobby via Skype zu kommunizieren, sofern dies denn unbedingt notwendig ist. Wenn man der englischen Sprache nicht mächtig ist, hilft es, beim Guest-Service nach Iris zu fragen. Sie spricht sehr gut Deutsch und kann auch mal Dinge wie Haarklammern besorgen, die es nicht im Hotel gibt.
Unser Zimmer war sehr groß. Ausgestattet mit einem King-Size-Bett in welchem man sich fast verloren hat ;) Zusätzlich gab es ein Sofa, zwei Korbstühle, einen Balkon mit Tisch und zwei Stühlen, einen Flachbildfernseher, eine täglich aufgefüllte Minibar, Kaffemaschine, Safe, Bügelbrett und -Eisen, und noch vieles mehr. Der Zustand der Eindrichtung war sehr gut und wirkte eher neu als gebraucht.
Das Bufet-Restaurant innerhalb des Ambars war sehr gut. Uns hat es immer sehr gut geschmeckt und auch wenn die Tagesmottos sich nach einer Woche wiederholt haben, gab es immer wieder etwas Neues zu entdecken. Die Auswahl war so groß, dass es teilweise schon sehr schwer fiel, sich zu entscheiden. :) Die Hygiene im Restaurant war vorbildlich und sobald etwas leer war, wurde fast augenblicklich nachgefüllt. Der Service war sehr gut, egal ob man nun Trinkgelder gegeben hat, oder nicht. Die Bedienungen hatten immer ein Lächeln auf den Lippen und ein Spässchen auf der Zunge. Wir haben einmal das Bufet-Restaurant im Bavaro-Bereich ausprobiert. Dort war es ebenfalls sehr schön, jedoch wesentlich größer und lauter. Auch die Bedienung war nicht so zurückhaltend wie im Ambar. Bei den a la Card Restaurants haben wir nur das BBQ-Restaurant besucht. Dieses können wir absolut empfehlen, die Köche hinter dem Grill verstehen ihr Handwerk.
In Bezug auf den Service gab es für uns eigentlich keinerlei Gründe für irgendwelche Beanstandungen. Die Menschen waren stets freundlich und sehr zuvorkommend. Wenn man etwas englisch beherrscht, ist eine Kommunikation eigentlich auch ohne große Probleme möglich. Zudem gab es beim Guest-Service eine Dame mit dem Namen Iris welche sehr gut deutsch sprach. Die Zimmerreinigung war stets vorbildlich. Wir hatten immer genug Handtücher und bei einem zweiten Besuch am Abend wurde sogat stets das Bett aufgedeckt und ein Betthupferl hinterlassen. Zusätzliche Service-Leistungen haben wir nicht genutzt, und auch für Beschwerden gab es keinerlei Grund. Diese Punkte können wir daher nicht bewerten.
Die Lage des Hotels ist im Grunde perfekt. Die Entfernung zum Flughafen ist eher gering, Transferzeit von ca. 30 Minuten. Das Hotel befindet sich direkt am Strand und auch zu den verschiedenen, im Hotel/ von der Reiseleitung angebotenen, Ausflugszielen ist es nicht so weit. Einkaufsmöglichkeiten gibt es im Hotel reichlich, jedoch sind die Preise in den Geschäften sehr hoch. Zwei mal in der Woche gibt es auch eine Art Markt, dort kommen dann verschiedene Händler in die Anage bei denen man mit etwas Geschick auch gute Preise aushandeln kann. Ansonsten gibt es außerhalb der Hotelanlage nicht sehr viel, ausser noch mehr Hotels ;) Jedoch ist ein Strandspaziergang absolute Pflicht. Dabei gibt es viele Dinge zu entdecken.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Sport- oder Unterhaltungsangebote haben wir nicht genutzt, so dass wir diese nicht bewerten können. In der Lobby des Ambar gibt es einen kostenlosen Wi-Fi-Zugang welchen wir mehrmals genutzt haben. Alles ohne Probleme. Die Sauberkeit an Strand und Pool war sehr gut. Angeschwemtes Treibgut und Seegrass wurde jeden Morgen entfernt. Sicherlich hat man im Wasser auch am einen oder anderen Tag noch etwas Seegras gehabt, oder auch mal Holz oder andere Dinge, aber das sind Dinge, die kein Hotel dieser Welt beeinflussen kann. Die vorhandenen Liegestühle sind gerade so ausreichend. Jedoch wird es gen Mittag schon schwierig, ein schattiges Plätzchen zu finden, zumindest wenn das Hotel ausgebucht ist. Zudem werden dort auch von den Nordamerikanern immer fleißig die Liegen reserviert. Wir hatten jedoch nie ein Problem, noch einen Palapa und zwei Liegen zu finden. Die Liegen selbst sind etwas durchgelegen und könnten in nächster Zeit durchaus mal erneuert werden.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Februar 2012 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | André |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 1 |

