Die gesamte Hotelanlage besteht aus mehreren Hotels. Das Bahia Ambar ist nur ein Teil davon und ist ein Ü-18-Hotel. Wir durften die anderen Hotelanlagen (Bavaro, Punta Cana und Esmeralda) mitbenutzen, die anderen unsere Anlage jedoch nicht. Das Hotel bestand aus einzelnen Häusern, wo die Zimmer waren. Dadurch hat es sich alles ein bisschen verlaufen und man hatte nicht das Gefühl, dass man in einem Bettenbunker untergebracht war. Ringsrum war alles parkähnlich angelegt und bepflanzt und gepflegt. Pro Tag hatten wir 1h W-Lan zur Verfügung und auch nur in der Lobby, was uns völlig ausgereicht hat. wir haben richtig entspannt und uns nicht vom Handy abhängig gemacht :) Dadurch dass das ein Ü-18 Hotel war, waren nur Paare oder Gruppen im Hotel. Viele Amerikaner, Kanadier. Im September sind schon ab und an mal ein paar Winde aufgezogen und als wir einen Ausflug nach Saona gemacht haben, da hat sich der Himmel auch ganz dunkel zugezogen. Eine Nacht hatten wir ein richtig heftiges Gewitter. So stark, wie ich es in meinem ganzen Leben noch nie erlebt hatte! Der Strom ist in dieser Nacht drei oder vier mal ausgefallen. Der Ausflug nach Saona, der immer so megamäßig angepriesen wird... tja, es muss jeder selbst entscheiden ob es sich lohnt. Fakt ist: man fährt entweder auf dem Katamaran hin und mit dem Speedboot zurück oder andersrum. Saona selbst ist sicher schön, aber es war dermaßen voll von Touristen und extrem überlaufen. Manche Anbieter bieten eine "VIP-Tour" an, wo man dann nicht so viele Leute auf dem Katamaran hat und einen Privatstrand. Vielleicht. Bei uns ist nur eine Variante dieses Ausflugs angeboten worden und uns wurde gesagt, es wäre alles das Gleiche. ist es aber bestimmt nicht. wir waren bestimmt 40 Leute auf dem kleinen Katamaran und ich fand es alles andere als entspannend, weil das als Partyboot genutzt wurde. Getränke gabs: Cola-Rum. und zwei Hupfdohlen sind zu lauter Musik rumgesprungen. Ich war bedient und fand es schade ums Geld. und die Insel hat für mich auch nicht gehalten, was sie versprochen hat... Na ja, aber das Seesternetauchen (auf dem Rückweg von der Insel zurück zum Bus) war dann toll. Ich weiß nur nicht, ob die riesengroßen, die sie da hatten, mit denen man Fotos machen konnte (die man dann bestimmt kaufen konnte), ob die noch gelebt haben... Aber wir haben selbst einen gefunden, der war nicht so groß, aber dafür 100%ig lebendig.
Die Zimmer waren groß, wir hatten zwei Queen-Size-Betten (ca. 1,40 breit), eine kleine Sitzecke, Schreibtisch, Kaffeemaschine, Klimaanlage. Minibar wurde jeden Tag aufgefüllt. Einen Fernsehr gab es auch, aber wir hatten ihn kein einziges mal an. Das Bad war auch relativ groß und hatte eine Wanne und eine separate Dusche. Alles erschien mir noch relativ neu, die Matratzen waren super und es war immer alles sauber und ordentlich.
Es gab ein Hauptrestaurant, wo es Frühstück, Mittag und Abendessen gab. Dazu gab es noch eine Snack-Bar, wo man ab 10 oder 11 Uhr was essen konnte. Mittags waren wir eigentlich immer nur da. Im Hauptrestaurant gab es jeden Abend einen Themenabend (Fish Night, spanischer oder italienischer Abend usw.) Das Essen war immer lecker, es war immer super schön angerichtet. Es gab immer vegetarische Alternativen und viel frisches Obst. Außerdem gab es eine "amerikanische Ecke" wo es eigentlihc immer Burger und Pommes gab. Zur Begrüßung bekam man, wie schon erwähnt, immer einen Klecks Desinfektionsmittel, was ich persönlich sehr gut fand. man weiß schließlich nicht, ob sich jeder die Hände vor dem Essen wäscht. Es gab außerdem auch noch à la carte Restaurants, aber die haben wir gar nicht genutzt. Trinkgelder werden nicht erwartet, aber es gibt eine Tip-Box, wo man etwas einwerfen kann, was dann wahrscheinlich unter allen Mitarbeitern aufgeteilt wird.
In unserem Hotelteil Ambar war das Personal ausnahmslos äußerst freundlich zu zuvorkommend. Bevor man ins Restaurant kam, wurde man von einer Mitarbeiterin begrüßt, die immer passend zum Themenabend gekleidet war. Von ihr bekam man immer einen Klecks Desinfektionsmittel für die Hände. Dann wurde man zum Tisch begleitet und hat die Getränke serviert bekommen. Selbst in der Snack-Bar gab es Service am Tisch. In der Snack-Bar und auch in der Strand-Bar waren die Mitarbeiter eigentlich ständig am Singen und hatten immer gute Laune. Die Mitarbeiter konnten eigentlich alle Englisch, einer konnte sogar ein paar Worte Deutsch. Ein Arzt war auch vor Ort, allerdings muss man die Konsultation auslegen. So hab ich mich, als ich musste, nur in der Apotheke "vorgestellt" und habe schnell und unkompliziert und ohne Rezept eine Kortisonsalbe bekommen, die mir sehr schnell geholfen hat. Kinderbetreuung gab es in unserem Hotelteil natürlich nicht, da es ein reines Erwachsenenhotel war. in den anderen Hotelteilen gab es einen Wasserpark, eine Minigolfanlage.
Unser Hotelteil lag direkt am Strand. Zwischen Strand und den Hotelzimmer liegt noch der Pool und die Snackbar. Die Anlage ist überschaubar und man kann alles fußläufig erreichen. Zwei weitere Hotelanlagen liegen direkt daneben, auch direkt am Strand, die andere, weiter innen liegenden, konnte man über einen Shuttle-Bus, der regelmäßig gefahren ist, erreichen. Auch das "Hoteldorf", wo es Souvenir-Shops, ein Casino und eine Disco gab, lag direkt am Eingang der Hotelanlage. Insgesamt war das ein ziemlich großes Areal, wir sind da auch mal zu Fuß lang, aber es hat sich echt gezogen. Zur Abendshow und zur Disco haben wir dann immer den Shuttlebus genommen. Wenn man links oder rechts am Strand lang läuft, reihen sich kilometerweit ein Hotel ans nächste. nur links neben unserer Anlage, war ein Stück Brachland. Dort haben sich Strandverkäufer angesiedelt, die einen sofort ansprechen, wenn man die Hotelanlage verlassen hat. Einige "zertifizierte" Verkäufer dürfen offenbar durch die Anlagen gehen. Allerdings waren die wirklich unaufdringlich und haben einen in Ruhe gelassen, wenn man abgelehnt oder sie ignoriert hat.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Am Pool gab es eine Swim-up Poolbar, die immer gut besucht war. Man musste nur aufpassen, dass man sich da keinen Sonnenbrand geholt hat, weil die Sonne da voll drauf geknallt hat. Animation gab es am Pool auch regelmäßig, aber immer nur für ein oder zwei Stunden. sehr unaufdringlich und ok. Wenn man das nicht wollte, ist man eben an den Strand gegangen. Am Pool waren die Liegen schon durchaus mal alle belegt, aber wir wollten eh immer an den Strand. Trotz Reservierungsverbotsschilder lagen oft Handtücher über die Liegen in der ersten Reihe. die hat auch niemand weggeräumt. Aber das hat uns auch nicht gestört. wenn man nämlich bis zum Ende gelaufen ist (bis zum Ende der Anlage, am Brachland) dann hat man auch um 11 Uhr noch freie Liegen in der ersten Reihe gefunden. Sonnenschirme gab es auch genug, man musste dem Schatten zwar immer ein bisschen hinterherwandern, aber man war nicht gezwungen in der Sonne zu liegen. Es gab auch solche Himmelbettkonstruktionen, mit Vorhängen die man zu machen konnte. Am Übergang vom Strand zum Pool gab es duschen, damit man sich den Sand abwaschen konnte. Am Strand war noch eine Holzfläche, wo morgens Yoga gemacht wurde, zur Strandparty war das dann die Tanzfläche.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im September 2014 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Ulrike |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 2 |

