Großer Hotelkomplex mit wunderschönem tropischen Garten. Das Personal ist sehr freundlich und der Service hervorragend. Essen und Trinken vom Feinsten. Suiten gross und gut ausgestattet.
Unsere Suite 83206 in der Villa 83 des Ambar 2 (oder Ambar green?) im 1. Stock war sehr geräumig mit einer getrennten Sitzgruppe und einem kleinen Schreibplatz. Das Kingsize-Bett (es gibt auch Zimmer mit 2 Queen-Size-Betten) war sehr bequem und hatte eine sehr gute Matratze (nicht zu hart und nicht zu weich). Der Balkon war geräumig mit zwei Rattan-Stühlen und einem runden Tisch. Er hat eine grandiose Aussicht auf den Poolbereich und die immer super gepflegte Gartenanlage. Das Bad war der absolute Hingucker: Granit und Marmor, so weit das Auge reicht; ein Riesen-Spiegel über den 2 stylishen Waschbecken; eine ebenerdige, große Duschkabine mit Regendusche; eine abgeschlossene Toilette und eine Whirlpool-Wanne. Interessant war auch noch das Fenster zum Wohnraum, das man allerdings mit Vorhängen abdunkeln konnte. Es gibt einen guten Fön und reichlich gute Pflegeprodukte, die täglich aufgefüllt werden. Ein kleines Manko sind die doch etwas harten Duschhandtücher, die eine Behandlung im Wäschetrockner verdienen würden. Die Mini-Bar (kostenlos bei All-Inclusive) war gut gefüllt mit alkoholischen Getränken (Rum, Whisky und Wodka) sowie Cola, Limonade und Wasser. Es gab auch noch eine Tüte Kartoffelchips für den kleinen Hunger zwischendurch. Die Bar wurde regelmäßig aufgefüllt (teilweise nach Ansprache des Zimmermädchens oder einem entsprechenden Zettel auf dem Tisch). Der Stauraum für Kleidung war doch etwas mager, was aber bei diesem Klima nicht unbedingt stört. Im Kleiderschrank gab es sogar einen Regenschirm, den wir ab und an sogar nutzen mussten. Für die „Bügelfans“ ist im Kleiderschrank auch noch ein Bügelbrett samt Bügeleisen untergebracht. Ein Safe mit elektronischer Programmierung (kostenlos bei All Inclusive) rundet das grandiose Angebot im Zimmer ab.
Das Frühstück haben wir regelmäßig im Buffet-Restaurant Acuario aingenommen. Das Acuario hat eine sehr schöne Außenterrasse mit einem herrlichen Blick in die tropische Gartenanlage. Das Angebot an kalten und warmen Speisen lässt keine Wünsche offen, sogar einheimischer Champagner wird auf Wunsch täglich ausgeschenkt. Die Qualität der Speisen ist sehr gut, die „Eier-Station“ bietet einfach alles. Die Brotauswahl ist beeindruckend, sogar dunkles Brot gibt es mehreren Varianten. Das Mittagessen haben wir ausschließlich im Buffetrestaurant Palmyra des Ambar 1 eingenommen. Auch hier war die Auswahl schier erdrückend; es entstanden echte Entscheidungsprobleme angesichts der Qualität und Präsentation der Gerichte. Hier gab es auch meine Lieblingssuppe Gazpacho, was mich sehr überrascht hat. Das tägliche Showcooking präsentierte Fischspezialitäten und großartige Fleischvarianten. Auch das „Schnäpschen danach“ war ohne Probleme zu bekommen. Abends haben wir –bis auf ein Mal- ausschließlich in den A-La-Carte-Restaurants des Hotelkomplexes gegessen (die Ambar-Gäste können ohne Beschränkungen alle diese Restaurants nach Reservierung nutzen). Besonders hervorzuheben sind aus unserer Sicht das brasilianische Restarant Rodizio (mit Fleisch bis zum Abwinken von Spießen am Tisch heruntergeschnitten und mit einer genialen „Ampelbestellmethode: Rot = jetzt kein Fleisch, Grün = sofort Nachschub). Auch das japanische Restaurant Takara hat uns mit seiner unglaublichen Vielfalt an asiatischen Vorspeisen (z.B. hervorragende Dim-Sum) sowie einem unglaublich guten roten Thunfisch beeindruckt. Das dritte Highlight war das Restaurant Bella Italia, das italienische Küche von höchster Qualität und Raffinesse bietet. Etwas irritierend war allerdings, dass die Restaurants El Olivo und Don Pablo im Hotel Ambar die identisch gleichen Speisekarten hatten; das erhöht zwar die Anzahl der Restaurants, lässt aber das unterschiedliche Angebot nicht anwachsen. Dasselbe gilt übrigens für die Restaurants Mikado und Maiko, wobei man dort noch zwischen A-la-carte und Tepanyaki-Show-Cooking wählen kann. Abends haben wir nur einmal im Buffet-Restaurant Acuario gegessen, wobei das die einzige negative Erfahrung im Gastronomie-Bereich war: Das Essen war durchgängig zu kalt, was sicher an der Warmhaltetechnik lag; ähnliche Probleme findet man allerdings auch in vielen anderen Hotels! Allgemein muss man sagen, dass alle Restaurants mit viel Liebe zum Detail ausgestattet wurden, auch mit landestypischen Accessoires. Der Service war überall in der Regel sehr aufmerksam und dennoch zurückhaltend; großes Kompliment aber vor allem an die kreativen Küchen-Crews, die uns kulinarisch auf das Beste verwöhnt haben.
Das gesamte Personal ist ständig freundlich und aufmerksam. Jeder grüßt die Gäste mit einem „Ola“ und hat dabei ein Lächeln auf den Lippen. Technische Probleme werden schnell und kompetent behoben (bei uns war der Safe verschlossen; der Techniker hat ihn innerhalb von 10 Minuten wieder funktionsbereit gemacht). Hervorheben muss ich die Arbeit unserer Mayordoma (Butlerin) Janna, die uns in vielen Situationen sehr geholfen hat; nochmals: Muchas gracias, querida Janna!! Sie hat uns die Reservierungen in den A-la-Carte-Restaurants nach unseren Vorlieben und Essenszeiten abgenommen. Weiterhin hat sie dafür gesorgt, dass wir jeden Tag die aktuellen Nachrichten in Deutsch in einem 4-seitigen Papier auf dem Zimmer vorfanden. Sehr charmant fanden wir auch die Flasche einheimischen Champagners, die sie uns an einem Tag auf das Zimmer gestellt hatte. Nicht wahrgenommen haben wir die weiteren Annehmlichkeiten des Butler-Service (den man bei der Rezeption anfordern kann), wie: Ein- und Auspacken der Koffer, Vorbereiten von Aroma-Bädern in der Whirlpool-Wanne und Aufbügeln der Kleidung vor der Rückreise. Die Zimmermädchen arbeiten nur jeweils 3 oder 4 Tage und wechseln sich dabei ab. Die Reinigung des Zimmers war stets einwandfrei und das Auffüllen der verbrauchten Utensilien klappte in der Regel einwandfrei. Der Service in den Bars war einfach sehr gut und freundlich; man saß nie lange mit leeren Gläsern am Tisch. Sonderwünsche wurden auch da gerne und meist einem Lächeln erfüllt. Die Kellner und Kellnerinnen in den Restaurants waren durch die Bank sehr bemüht, den Gästen jeden Wunsch zu erfüllen und das auch mit freundlichem Gesicht trotz der teilweise sehr hektischen Umgebung. Erwähnen muss man auch lobend die Arbeit der Mitarbeiter im Hintergrund (wie Gärtner, Techniker, Fahrer der Transport-Wägelchen und Pool-Mitarbeiter). Die Mitarbeiter an den 3 Rezeptionen des Ambar waren kompetent und hatten ein offenes Ohr für alle Probleme, die an sie herangetragen wurden; die Fremdsprachenkenntnisse waren in der Regel sehr gut, wobei Deutsch doch eher weniger beherrscht wurde.
Die Fahrt vom Flughafen Punta Cana dauert gerade mal ca. 30 Minuten. Die Hotelanlage lebt von ihrer Größe und wunderschönen Gartenanlage. Außen ist in erträglicher Entfernung nicht viel zu sehen oder zu erleben außer weiteren Hotels, die wie eine Perlenkette entlang des Strandes aufgereiht sind. Es gibt allerdings Angebote für Ausflüge aller Art, die zum Teil wohl auch sehr interessant sein sollen. Wegen des Hurrikans Matthew, der gerade südlich vorbeizog, waren allerdings viele Ausflugsangebote während unseres Aufenthalts nicht verfügbar. Noch einige Tipps zum Schluß: Im gesamten Hotelbereich und auch im Hotel Bavaro hat man nach Anmeldung (Daten für die Anmeldung bekommt man beim Check-In an der Rezeption) ständig kostenloses Internet; man muss allerdings teilweise mit Aussetzern oder langsamer Geschwindigkeit rechnen). Mit der Hotel-App kann man auch selber die Reservierungen für die A-la-Carte-Restaurants vornehmen, allerdings sind die gewünschten Zeiten häufig nicht mehr verfügbar, so dass der Butler-Service da doch bessere Karten hat (kennt die Kollegen!). Man sollte auf jeden Fall so viele A-la-Carte-Restaurants wie möglich ausprobieren; die Qualität und Raffinesse der Zubereitung und Präsentation der Speisen ist in vielen Fällen sehr bemerkenswert. Schräg links vor der Lobby des Ambar 1 gibt es übrigens ein kleines Gebäude mit einer Apotheke und einem Arzt-Service.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Genutzt haben wir nur den Poolbereich des Ambar 2 (sehr gepflegt und meistens sehr ruhig), das Teatro Atlantico im Hotel Bavaro (mit einer Wahnsinns-Michael-Jackson-Show) und das Pueblo Principe (Freitags immer Noche Caribena für 15 US$ pro Person mit freien Getränken), die uns allerdings nicht so richtig „vom Hocker gehauen hat“ (außer der Feuershow, die wirklich grandios war).
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im September 2016 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Peter |
| Alter: | 66-70 |
| Bewertungen: | 11 |
Liebe Kathrin, Wir freuen uns sehr , dass Sie einen super Urlaub in unsem himmlischen Grand Bahia Principe Turquesa genossen hatten, und besonders wegen der Auswahl am Essen, unserem freundlichen Personal und auch der Wasserpark. Wir freuen uns schon heute auf Ihren naechsten Besuch. Mit freundlichen Grüßen, Adriana Peguero Bahia Principe Bavaro Resort

