Wie schon häufig beschrieben ist das Gran Bahia Ambar Teil eines sehr großen Komplexes von 5 verschiedenen Hotels der gleichen Hotelkette (Bavaro, Punta Cana, Premier, Esmeralda, Ambar). Nachdem wir ursprünglich (aus Kostengründen)das Bahia Bavaro gebucht hatten, erst im letzten Moment (4 Tage vor Reiseantritt) aufgrund eines sehr ausführlichen Berichts eines Bahia-Bavaro-Urlaubers in diesem Forum aber noch auf das Ambar upgegradet haben, so sollten sich diese Mehrkosten von 240⬠pro Person (2 Wochen) als gute Investition herausstellen. Wir waren kaum in den anderen Hotels, weil wir alles im Ambar vorfanden. Das Bavaro ist viel größer, aber einfach alles schlechter (schlechtere Liegen, verschlampter Pool, überlaufener Strandbereich, angeblich laut Besucher/innen weitaus schlechteres Essen, Menschenmassen, .....). Gottsei Dank haben wir umgebucht. Ein Zimmernachbar aus Kanada hat nach 3Nächten im Bavaro erst vor Ort upgegradet und dafür angeblich unglaubliche 600 Dollar für 4(!!!) Nächte bezahlt. Wir zahlten also 240 (ca. 300 Dollar) für 14 Nächte. Zuhause umbuchen zahlt sich also aus. Sehr überschaubares Hotel (ich spreche jetzt nur mehr vom Ambar), aber trotzdem nicht zu klein. Zimmer fast schon zu groß. Reinlichkeit der Zimmer befriedigend (es ist aber vermutlich wirklich schwierig diesen extrem feinen Sand weg zu bekommen). Wir legten uns vor das Bett immer ein Handtuch (wir erhielten ja jede Menge, und jeden Tag frisch), um das Bett nicht mit Sand "anzufüllen". Österreicher hatten wir keine entdeckt. Einzig im Bavaro trafen wir 2 deutsche Familien. Sonst vorwiegend US-Amerikaner, Kanadier, Russen und spanisch Sprechende (Lateinamerikaner oder Spanier). Die englische Sprache sollte man zumindest einigermaßen beherrschen. Spanisch wäre perfekt. Altersdurchschnitt: ziemlich quer durch alle Altersklassen mit Schwerpunkt bei ca. 40-60 Jährigen. Absolut empfehlenswertes Hotel, wenn man in die Dominikanische Republik reist um einen ungezwungenen Badeurlaub zu verbringen. Es dürfte eines der besseren an diesem Strandabschnitt sein. Juli/August ist sicher nicht die beste Reisezeit, weil doch jeder Zeit mit einem Platzregen zu rechnen sein kann. War aber absolut kein Problem und haben trotzdem noch genug Sonne gehabt. Mückenspray mitnehmen (obwohl nicht so arg wie vor 2 Jahren in Mexiko). Bitte nicht das Bavaro buchen! Die ca. 250€ Zusatzkosten für das Ambar haben wir in keiner Minute bereut.
Groß, schön eingerichtet, aber etwas hellhörig. Man kann jede Konversation am Gang mithören wenn feiernde Gäste nachts den Gang langlaufen. Bad auch sehr groß und recht ordentlich. Balkon könnte besser ausgestattet sein (nur 2 Klappersessel und ein Plastiktisch). Klimaanlage, Flat-TV (leider nur ein dt. Programm DW-TV), Minibar (mit täglicher Füllung von Bier, Softgetränke, Chips etc.), Kaffeemaschine, Safe (gratis zum Unterschied vom Bavaro), Telefon vorhanden. Alter ca. 10 Jahre (schwer zu schätzen). Das Bavoro ist älter, während das Esmeralda noch neurer sein dürfte.
Wir besuchten 10 mal das Hauptrestaurant zum Dinner: immer sehr lecker und absolut sauber(viele Meeresfrüchte). Nur einmal hatte ich ein Pech (die Lassagne war vermutlich verbrannt - war absolut ekelig). Am herausragendsten war vermutlich das Frühstück (sehr abwechslungsreich, viele frisch gepresste Säfte, Müslis, etc. ). Bei den Spezialitätenrestaurants können wir nur das Bella Italia im Esmeralda empfehlen (besuchten wir 2mal, weil wirklich ganz gut). Das Gourmet Restaurant und Mediterraneo waren eine Enttäuschung. Da ist es anzuraten im Hauptrestaurant zu speisen, weil es dort eh die gleichen Speisen, aber eben nur mit Bedienung gibt. Strandbar (hier gibt es nur Getränke) hat leider nur bis 17 Uhr offen. Das Snackrestaurant am Pool ist ok (leider gibt es halt immer dasselbe). Mit Ruderleibchen hat man auch beim Frühstück keine Chance - was aber sicher von Vorteil ist, damit das Ambiente etwas anspruchsvoller bleibt. Am Pool (wir waren nie drinnen) wurde zu unserer Überraschung ganz schön lustig gefeiert und "gebechert". Wir empfanden es als sehr angenehm, dass man nicht nur bei Gabe von Trinkgeld freundlich bedient wurde. Trotzdem kann es sicher nicht schaden, ab und zu ein paar Dollarscheinchen zu zucken. Man soll übrigens diese (1 Dollarscheine) schon von zu Hause mitnehmen, weil diese kleineren Dollarscheine sind im Hotel absolute Mangelware. Also Zusammenfassend: Am Essen (und ich bin da doch eher empfindlich) gibt es absolut nichts zu Meckern. Sehr gute Qualität und Topservice.
Der Service war beinahe ausnahmslos perfekt. Alles vom Check in, über das Kofferservice bis zum Checkout verliefen wie am Schnürchen. Bedienung in allen Restaurants sehr hilfsbereit und zuvorkommend. Mit Spanischkenntnissen hätte man sich mit den Angestellten auch unterhalten können - viele machten einen sehr netten Eindruck. Dass mal ein Angestellter einen schlechteren Tag hat, wird wohl überall vorkommen. Auch hier war ein krasser Unterschied zum Bavaro feststellbar. Das Ambar ist einfach in allen Bereichen überlegen. Das Esmeralda ist noch etwas neuer im Vergleich zum Ambar, aber diesen sicher ebenbürtig. Das Esmeralda ist also mit dem Ambar vergleichbar, nur dass dort Kinder erlaubt sind. Zimmerreinigung war ok (siehe Beschreibung oben) - nicht herausragend aber absolut ausreichend. Wir meldeten keine Beschwerden, daher kann ich über die Vorgehensweise damit nichts sagen.
Wir wohnten in der Villa 61. Nur die Villa 60 ist noch näher beim Strand. Dannach kommt der Poolbereich, und dann ist man direkt am Strand. Wenn man im Ambar wohnt, dann ist aber von allen Villen der Weg maximal 150m zum Strand. Dort waren immer genug Liegen vorhanden, weil das Ambar einen vom Resthotel abgetrennten Bereich hat. Will man aber direkt am Meer liegen (bzw. in den ersten 3 Strandreihen), dann sollte man zumindest vor 7 Uhr aufstehen um zu reservieren. Wir können über nächste Orte nichts berichten, weil wir einfach 2 Wochen Relaxurlaub im Hotel machten. Die angebotenen Ausflüge waren sehr unspekatakulär und überteuert, dass wir davon Abstand genommen haben. Der einzige Trip mit dem Bus, um die Insel kennen zu lernen (hätten wir fast gebucht) sollte sich aber laut anderen Urlaubern als absoluter Flopp herausstellen. Unser Tipp: Vor Ort zu Hause unbedingt einen Guide buchen! Wir reisten mit Condor und 5vorFlug. Beide sind absolut entbehrenswert. Sie bieten nur sehr wenig Service an. Wenn möglich etwas mehr bezahlen und ein "besseres Reiseunternehmen" (Tui, Gullet, Neckermann, ...) buchen. Die Flugzeuge von Condor sind für eine Fernreise eine Zumutung (inclusive Service). Noch dazu dürfte bei dieser Fluggesellschaft Verspätung das Programm sein (Hinflug 3:45h; Rückflug 4 h Verspätung wegen technischen Problemen und Flugzeugwechsels; Kein Wunder bei diesen desolaten Maschinen (zumindest äußerlich)). Bars, eine Disco (ab 12 Uhr offen) sowie Einkaufsmöglichkeiten im Hotelwaren vorhanden, obgleich sie ziemlich teuer waren (auch das Pueblo). Wenn man es billiger haben möchte, dann muss man ca. 40 Minuten nach rechts den Strand lang laufen, dort kommt man dann zu einer Einkaufspromenade auf dominikanisch (in Blechhütten).
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Einmal haben wir uns ein Kajak ausgeborgt (gratis). Man muss sich nur vorher registrieren, und dann halt warten bis eines frei ist. Um 17 Uhr ist aber schon Schluss. Die Animation ist sehr dezent und zurückhaltend (da fällt es gar nicht auf, dass die Animateure relativ wenig drauf haben). Wir erlebten sie aber nur am Strand (ca. von 10-12 Uhr). Danach gibt es Animation an den Pools und natürlich die große Abendshow im Theater (wir waren nie dort). Internet: 3 Computer für ca. 500 Gässte (also sehr wenig). Viele saßen in der Lobby mit einem Netbook (womöglich gibt es dort W-Lan) Das beste am Hotel ist aber sicher der Topstrand (sehr feinsandig ohne Steine). Leider (aber dafür können sie nichts) treibt es sehr viel Seegras an (vielleicht auch nur, weil wir den Ausläufer des Tropensturms Emily 2 Tage lang erlebten; also Sturm und Regen). Am Tag der Abreise rückten sie schon mit einem Bagger an, um irgendwie die Berge von Seegras zu entfernen. Ich kann mir aber schwer vorstellen, dass ihnen das gelingt. In der ersten Woche gab es aber auch mal einige Tage mit wenig Seegras. Außerdem muss man ja nur etwas rausschwimmen, und dann ist das Wasser wieder rein. Duschen gibt es am Pool (da muss man also vom Strand rauf gehen). WC gibt es in der Strandbar bzw. im Snackrestaurant am Pool.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Juli 2011 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Gerhard |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 5 |

