Zunächst täuscht der erste Eindruck, den man vom relativ unscheinbaren Haupteingang vom Hotelkomlex hat, über die schiere Größe des gesamten Areals hinweg. Die Zufahrt zum Hotel erfolgt durch ein von Sicherheitspersonal bewachtes Tor mit Schranke. Wenn man den Bus verlässt, betritt man eine riesige Lobby. Man wird von einem hochmotivierten Kofferträger empfangen, welcher einem sogleich das Gepäck aus den Händen reißt (Kleingeld parat halten) und zur Rezeption führt. Der erste Eindruck ist sauber, hell und weiträumig. Nachdem die Formalitäten von einer passabel deutsch sprechenden Mitarbeiterin abgewickelt wurden, wird man vom Pagen aufs Zimmer geführt. Wir hatten ein Zimmer in einer der auf dem Gelände verteilten Villen gebucht und konnten uns somit schonmal ein Bild vom sehr schön angelegten Außenbereich machen. Von Zitronenbäumen bis zu Dattelpalmen gibts viel zu sehen. Die Grünflächen sind gepflegt und alles macht einen sauberen Eindruck. Es gibt sogar einen hoteleigenen Biogarten, in dem Peperonis und Paprikas usw. angebaut werden. In der Lobby gibt es wohl WiFi-Netzwerke. Ausprobiert haben wir das nicht.
Das Zimmer war gut gereinigt, allerdings variierte die Qualität der Arbeit von Reinigungskraft zu Reinigungskraft. Im Schrank wurde nie abgewischt, so dass wir einzelne Fächer wegen Wüstenbildung nicht nutzen konnten. Sonst war der Zustand der Zimmer gut, das Bad sauber, frei von Schimmel und die Abflüsse wurden regelmäßig desinfiziert. Die Größe des Badezimmers war okay, wenn man es jeweils allein oder max. zu zweit betritt.
Was soll man zum Essen sagen? Eins vorweg - ein Traum! Das Frühstück war sehr reichhaltig, Pancakes, Rührei, tausende Marmeladen, Joghurt, sogar Salat gab es und den mit Abstand leckersten Honig der Welt... Wer den Honig direkt mit Waben noch nicht kennt, muss einfach mal zugreifen. Unsere Empfehlung! Auch beim Mittagessen ist die Auswahl riesig. Neben den kalten Theken findet man immer wieder Kochinseln, auf denen Spezialitäten lecker zubereitet wurden. Sehr gut! Beim Abendessen herrschen dann wieder Luxusprobleme! Welche Speisen probiert man heute, bevor man satt ist? Das Angebot ist unüberschaubar und erstreckt sich bis kurz vor die Poollandschaft, wo frisch gegrillt, gebraten und gekocht wird. Auch tytpisch deutsche Speisen findet man hier: Döner und so... ;-) Leider gab es keinerlei Meeresfrüchte (Garnelen usw.). Nach ein paar Eingewöhnungstagen sind die Kellner auch recht flink geworden. Es empfiehlt sich, immer den gleichen Tisch zu nehmen, damit sie immer wiedergefunden werden... Wer den Denkprozess der Kellner beschleunigen möchte, der möge 1-2€ einwerfen. Dann patroullieren sie regelmäßig um den Tisch, füllen Weingläser nach und fragen nach dem Befinden. Sehr angenehm. Wenn Ihnen ein Kellner guten Service anbietet, ist es sinnvoll, diesen vor einem der Restaurant-Captains zu loben. Das bringt manchmal mehr als ein kleines Trinkgeld.
Das Personal ist grundsätzlich sehr freundlich. Vom anzugtragenden "Restaurant-Captain" bis zum Strandreiniger grüßen auch alle, wenn man auf dem Weg durch die Anlage auf Bedienstete trifft. Das Hotel ist hauptsächlich auf russische Gäste eingestellt, daher sprechen alle türkisch und viele russisch. Englisch hilft nur bedingt und mit Deutsch kommt man nur an der Bar und auch sonst sehr sporadisch weiter. Wir als alte Pauschalreise-Hasen wissen, dass man vor der ersten Zimmerreinigung 2€ aufs Kissen legen muss, damit die Kreativität der Reinigungskräfte geweckt wird. Diese demonstrieren dann eindrucksvoll Tierskulpturen und Knotenkunde mit den Hotelhandtüchern. Das Ganze dekoriert mit duftenden Blüten erhellt die Gemüter, wenn man nachmittags vom Strand/Pool zum Zimmer zurückkehrt. Da im Oktober "russische Nebensaison" herrscht, sind auch viele der Kinderanimateure abgereist. Uns blieb Sebastian, der neben russisch auch brauchbares Deutsch sprach und Viktoria, die sich mit Englisch und mit Händen und Füßen verständigen musste, da sie normalerweise für russische Kinder zuständig ist. Vormittags wurden die Kinder mit Spielen bespaßt, bei denen sie am Abend Urkunden oder sogar echte Medaillen gewinnen konnten. Die Kinderanimateure waren sehr nett und die Kinder waren - vor allem von Sebastian - begeistert. Nachmittags schlief die Animation für die Kinder etwas ein, man war also gut beraten, sich für diese Zeit einen eigenen Plan zur Kinderbespaßung zu entwerfen.
Wie in der Türkei üblich, besitzt auch dieses Hotel einen privaten Strandabschnitt. Dieser ist teilweise über Holzstege zu erreichen, wenn man auf dem Weg zu den Liegen nicht durch den heißen Sand laufen möchte. Im Oktober ist der Sand aber angenehm temperiert. Wer mag, kann sich für ca. 23€/ Tag einen Strandpavillion mieten, er ist mit zwei bequemen Liegen und Beistelltischchen ausgestattet. Braucht man aber nicht unbedingt, da sich Sonnensegel am Stand befinden, unter die man seine Liege ggf. stellen kann. Der Sand ist sehr fein, relativ dunkel und wird regelmäßig vom Personal von Treibgut, Pflanzenteilen usw. befreit.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Das sportliche Animationsprogramm können wir nicht bewerten, da wir nicht teilgenommen haben. Der Fitnessraum ist, für den, der Krafttraining machen will, recht karg eingerichtet. Freihanteln gibts kaum, drei Maschinen für das Nötigste, nichts Tolles. Besser sind die Ausdauerfreunde aufgestellt. Viele Laufbänder, Crosstrainer usw sind vorhanden. Die abendliche Unterhaltung beginnt um 20.00Uhr mit der Minidisco, bei der die Kinder (und Eltern) ca. 45min-1h aktiv eigebunden werden. Nach 3 Tagen kann man alle Lieder und Choreografien auswendig mitträllern und -hüpfen. Die um 21.15Uhr folgenden Shows sind teilweise echt ziemlich gut bis so lala. Angekündigt werden diese vom Chefanimateur, der die Gäste dreisprachig durch den Abend führt. Teilweise sind die Spüche aber echt derb und gehen manchmal sogar auf Kosten der Gäste, so dass die Animateuere als einzige lachen. Grundsätzlich sind sie alle sehr nett, werden aber mit fortgeschrittener Zeit manchmal... naja, etwas weniger nett. Ein großes Manko hatte jedoch die Poollandschaft, die an sich sehr schön angelegt ist und auch die Liegen dort deswegen auch gut besucht waren. Leider waren die Pools im Oktober mit 18° C viel zu kalt. Wer warmes Wasser bevorzugt, kann ins 25°C warme Meer springen oder muss auf den kleinen, oftmals sehr vollen Innenpool ausweichen, was bei tollstem Wetter bisweilen frustrieren kann.. Daher gibts hier Punktabzug.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im Oktober 2013 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Sascha |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 3 |
Liebe Gäste , Wir möchten uns bei Ihnen für Ihre Bewertungen und Ihre Aufmerksamkeit bedanken und hoffen, Sie bald wieder bei uns im Belconti Resort Hotel begrüßen zu dürfen. Wir werden Ihre Vorschläge beurteilen und beachten. Wir wünschen Ihnen alles Gute. Mit freundlichen Grüßen, Sahra Çelik Guest Relation Managerin scelik@belconti.com


