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Silke & Andy (31-35)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Oktober 2009 • 2 Wochen • Strand
Immer wieder schön!
5,5 / 6

Allgemein

Das Hotel besteht aus einem Haupthaus, einem Nebengebäude und einem Bungalowgebäude. Die Zimmerzahl liegt bei 213 mit 451 Betten. Eröffnet wurde es 1988, im Jahr 2004 wurde das Nebengebäude in Betrieb genommen. Wir waren 2002 zum ersten mal für eine Nacht im Hotel und haben 2003 und 2004 bereits drei Urlaube dort verbracht. Zwischenzeitlich wurde ein neuer Kinderpool mit Rutschen und großem Spielplatz gebaut, ebenso wie eine neue riesige Bühne für die abendlichen Aufführungen. Bis vor wenigen Jahren konnte man noch wählen zwischen Halbpension und All Inclusive, jetzt gibt es nur noch AI-Leistungen, welche beinhalten Frühstück, Snacks, Mittagessen, Kaffee & Kuchen, Abendessen sowie Getränke von 10-23.30 Uhr. Mehr dazu weiter unten. Wir waren bisher einmal im Mai und viermal im September/Oktober im Hotel. Zu dieser Zeit befanden sich hauptsächlich Deutsche dort. Vereinzelt zählten auch Russen und Holländer zu den Gästen. Die Altersstruktur lag zwischen 5 un 80. Ein kunterbunt gemischter Haufen also. Wir hatten - wie jedes Jahr - Glück mit dem Wetter. Wir sind am 14.10. gelandet, und es hat geregnet. War aber nicht so schlimm, weil wir von 15.-24.10. strahlenden Sonnenschein bei täglich über 30°C hatten. Das kann im Oktober aber auch mal anders sein. Man kann zu der Zeit sowohl im Pool als auch im Meer wunderbar baden, allerdings wird ende Oktober die Poolbar geschlossen und die Lobbybar geöffnet. Auch die Shows (sofern es welche gibt) finden dann auf der Bühne drinnen statt. Um zu telefonieren, empfehlen wir, eine Telefonkarte mit 50 oder 100 Einheiten zu kaufen, damit kann man relativ lange zum günstigen Preis telefonieren. Zum Einkaufen fährt man besser nach Manavgat oder Side, weil die Auswahl größer ist. Antalya kann man sich aber schenken. Wir werden auf jeden Fall wieder kommen.


Zimmer
  • Sehr gut
  • Wer in der Türkei vier Sterne bucht, muss wissen, dass dies nicht den deutschen vier Sternen entspricht. Die Zimmer werden laufend nach Bedarf renoviert. Ich möchte aber gerne wissen, was manche Gäste mit den Zimmern anstellen, dass sogar Wandfliesen in der Dusche ausgetauscht worden sind. Unser Doppelzimmer verfügte über einen großen Balkon und ein nettes Bad mit Badschränken zur Unterbringung von Hygieneartikeln. Das Zimmer selbst ist für zwei Personen groß genug, und für zwei Wochen reicht auch der Schrank und das Sideboard aus. Im TV hatten wir ziemlich alle wichtigen deutschen Programme in guter Empfangsqualität. Den Safe muss man extra bezahlen. Wir haben ihn genommen, obwohl uns noch nie was geklaut wurde, obwohl wir den ganzen Tag die Balkontür offen stehen hatten. Klimaanlage wäre zwar vorhanden gewesen, wir haben sie aber nicht benutzt, um dieses Jahr ohne Erkältung durch den Urlaub zu kommen.


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Wer deutsches Essen erwartet, wird enttäuscht. Demjenigen empfehle ich wie jedes Jahr lieber in den Bayerischen Wald oder nach Sylt zu reisen, weil die türkische Küche sich nunmal von der Deutschen unterscheidet. Es wird viel Wert darauf gelegt, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Zum Frühstück werden neben verschiedenen Weißbrotsorten auch frische Gebäckstücke, kleine Croissants und Pfannkuchen angeboten. Zum Mittagessen gibt es ein kleines Büffett im Hauptrestaurant mit großer Auswahl an Salaten. Abends gibt es viel Gemüse, jeden zweiten Tag Fisch, viele einheimsiche Speisen und auch mal einen frischen Dönerspieß. Sehr lecker! Am Pool wird ab 11 Uhr gefülltes Fladenbrot serviert, und um 16 Uhr Kuchen. Am Strand kann man ab 12.30 kleine Snacks zu sich nehmen. Bei Ayse gibt es leckere "Pfannkuchen", die man sich mit Käse oder Schokolade füllen lassen kann. Wer den Bauch noch nicht voll genug hat, kann sich um 23 Uhr nochmal an der Mitternachtssuppe bedienen. Der Getränkeservice endet um 23.30 Uhr und am Abreisetag um 12 Uhr. Ich hatte jedoch auch am Abreisetag keine Probleme noch ein Glas Wasser oder Cola ohne Aufpreis zu bekommen.


    Service
  • Sehr gut
  • Entgegen manchen Bewertungen kommt es auch beim türkischen Personal darauf an, wie man in den Wald rein schreit. Genau so schallte es nämlich auch zurück. Wir wurden jederzeit zuvorkommend bedient, auch ohne vorher Geld zuzustecken. Service wird bei uns nämlich erst hinterher entlohnt. An der Poolbar mussten wir gar nicht erst sagen, dass wir lieber Efes statt das regionale Bier wollten. Hüsseyin wusste, dass wir nur Efes mögen. Und wenn wir nach dem Essen ankamen, standen bereits Spezi und Wasser für uns bereit. Auch im Restaurant war der Service immer sehr aufmerksam. Wir mussten gar keine Bestellung aufgeben. Die Kellner wussten vom Vorjahr noch, was wir trinken wollten! Verständigungsprobleme gab es keine, weil der Großteil des Personals über ausreichende Deutschkenntnisse verfügt. Die Angestellten lernen in ihrer Ausbildung auch deutsch. Die Zimmer wurden täglich gereinigt, wir hatten keinerlei Grund zur Beanstandung, und die Putzfrauen haben uns auch immer freundlich gegrüßt. Zusätzliche Serviceleistungen haben wir nicht in Anspruch genommen, und Grund zur Beschwerde hatten wir keine, also können wir diese Punkte nicht beurteilen. Jedoch war das Personal an der Rezeption sehr aufmerksam. Wir bekamen unser gewünschtes Zimmer im Nebengebäude, und als unser Transferbus zurück eine Stunde Verspätung hatte, wurde rum telefoniert, was los sei. Auf Deutsch versteht sich.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Nach ca. einer Stunde Transferzeit erreicht man den künstlich geschaffenen Hotelort Titreyengöl, analog dem gleichnamigen See, der sich in nur wenigen Gehminuten vom Hotel entfernt befindet. Dort bin ich - wie letztes Jahr bereits - regelmäßig laufen gegangen. Der Ort befindet sich etwa auf halber Höhe zwischen dem Touristenmagnet Side und der Kleinstadt Manavgat. Beide Orte sind mit dem Dolmus in ca. 20 Minuten Fahrtzeit (Fahrtpreis einfach 1/2 EUR) gut zu erreichen. Nach Manavgat kann man aber auch in 30 Minuten laufen. Es gibt eine Abkürzung, die ich probiert habe. Wer Angst vor frei streunenden Hunden hat, sollte den Weg jedoch lieber meiden. Der Weg zum Strand führt über eine Promenade von ca. 400 m vorbei an Geschäften, Apotheken, Bars etc. Wer Bedenken hat, angequatscht zu werden, braucht sich keine Sorgen zu machen. Die Verkäufer sind weit weniger aufdringlich als in Side. Wer größere Auswahl und günstigeren Preis sucht, sollte jedoch lieber am Montag (Kleider- und Obst/Gemüsemarkt) oder Donnerstag (Gewürz- und Kleidermarkt) nach Manavgat fahren. Dort ist die Qualität jedoch oft schlechter als in Titreyengöl. Das Abendprogramm ist eher spärlich gesäht, die einzige Bar, die nachts geöffnet hat, ist das Kaktüs, in dem man noch wunderbar ein Bier trinken kann. Zum Fußballgucken kann ich das Altac oder das Markiz empfehlen. Netter Service, moderate Preise bei Sky-Übertragungen auf Großbildleinwand. Auf der Promenade finden sich auch Ausflugsanbieter. Wir haben nur einmal bisher einen Ausflug bei Baba-Boot nach Side gebucht, der war aber recht gut. Ansonsten bietet ja jeder Reiserveranstalter sein eigenes Ausflugsprogramm an.


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Hier muss ich dieses Jahr leider Abstriche machen. Die beiden Pools sind sehr gepflegt und werden täglich gesäubert. Liegen und Schirme sind hier und am Strand auch nachmittags noch in ausreichender Zahl vorhanden. Auch der Strand selbst ist sehr sauber. Er fällt leicht ab, und es sind an dieser Stelle (anders als bei den Nachbarhotels!) keine Steinplatten im Meer. Es gibt auch eine Toilette am Strand, die regelmäßig gesäubert wird. Irgendwelche unästhetischen Unsauberkeiten sind Hinterlasenschaften von rücksichtslosen Touristen. Nun zum Negativen: die Animation. Wer das Hotel von vor 5 oder 6 Jahren kennt, weiß, warum das Hotel so eine große Bühne gebraucht hat. Hier fanden nämlich einmalige professionell aufgezogene Shows statt, bei denen ich auch oft selbst mitgemacht habe. Mit dem Weggang von FouFou und Valerie vor zwei oder drei Jahren verblieb aus der alten Truppe noch Hussein, der letztes Jahr die Animation auch noch recht gut führte. Er ist leider auch weg, dieses Jahr war Chefanimateur ein gewisser Ritchie, den wir schon vom Diamond Beach im Jahr 2007 her kannten. Seine Sprüche sind dermaßen unter der Gürtellinie, sodass es sogar mir zu viel wurde. Wärhend der Pausen in den Shows konnte man beobachten, wie er seine Bierchen kippte. Aber noch schlimmer war seine Organisation. Mal sollte Bingo am Hauptpool stattfinden, wurde dann kurzerhand auf die Bühne verlegt, aber ohne den Gästen Bescheid zu geben. Shows fanden so gut wie keine statt. Wir haben nur die Miss Venüs-Wahl mitbekommen. ich selbst habe im Diamond bei Ritchie die Wahl mitgemacht und musste erst mal ein halbes Glas Raki auf einen Zug austrinken, war dieses Jahr auch wieder so. Deswegen habe ich nicht mitgemacht. Das Schlimmste: er wollte Teenager dazu animieren!!! Unterste Schublade! Einzig die Tanzeinlage und Feuershow, deren Hauptakteur Justin war, war okay. Er und Görkan haben sich noch Mühe gegeben, aber man merkte, dass es am Organisationstalent des Chefanimateurs hapert. Uns wurde allerdings mitgeteilt, dass sich die Animation nächstes Jahr wieder grundlegend ändern soll. Hoffentlich stimmt das auch.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Oktober 2009
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Silke & Andy
    Alter:31-35
    Bewertungen:38