Das Hotel Venüs ist vom Bauwerk her eines der schönsten in Titryengöl. Durch die gepflegte Gartenanlage mit vielen Grünpflanzen und Blumen macht das Hotel allgemein einen sehr guten Eindruck. Auf den ersten Blick ist auch alles sauber. Den Urlaub machte ich mit meinem Freund und einem weiteren befreundeten Pärchen. WIr hatten zwei Doppelzimmer mit Balkon mit All Inclusive Verpflegung gebucht. An Gästen waren vorallem Deutsche, Russen und Polen vertreten. Ich kann nicht behaupten, dass eine der Nationen besonders negativ auffiel. Es war eine angenehme Mischung. Ich denke, man kann im Hotel Venüs einen schönen, sonnigen, erholsamen Urlaub erleben, sofern es keine Probleme gibt. Sobald es Probleme mit den Zimmern gibt oder man eine Bitte an die Rezeption hat, steht man alleine dar.Uns wurde nicht einmal erlaubt unseren Reiseleiter über das Telefon der Rezeption anzurufen, als wir erfuhren, dass unser Flug nicht zum gebuchten Zielflughafen ging. Stattdessen sollten wir die Zimmertelefone benutzen.Insgesamt verbrachten wir in diesem Urlaub etliche Stunden an der Rezeption, um sinnlose Diskussionen zu führen. Gastfreundlich war dies wirklich nicht. Dies war sehr schade. Nochmal werden wir dieses Hotel nicht buchen. Auch empfehle ich jedem GTI Reisenden, Abflugtermine in der Woche zu buchen, denn sofern sie plötzlich nicht zu ihrem Heimatflughafen fliegen, sondern nach Hamburg oder Nürnberg, erreichen Sie am Wochenende niemanden von GTI, der zuständig ist.
Unser Zimmer war nach dem Umzug am 3. Tag sehr schön. Es war verwinkelt und durch die Fensterfront an zwei Seiten war es sehr hell. Die Größe war okay. Der Balkon war leider im Vergleich zu den anderen Balkons sehr klein, aber zum Aufhängen der Handtücher reichte es aus.Zwei Stühle und ein Mini-Tisch passten gerade so drauf, dann war allerdings auch kein Platz mehr. Das Zimmer war ausgesattet: - mit einem Fernseher (bei dem die Fernbedienung leider kaputt war) - einer Klimaanlage (deren Fernbedienung in einem Plastikgehäuse an der Wand angeschraubt war, so dass man sie nur an oder aus machen konnte und Temperatur und Ventilator oder die Timerfunktion nicht nutzen konnte, was sehr schade war, an sich war die Klimanlage relativ alt und überzeugte nicht, da sie sehr lange brauchte, das Zimmer abzukühlen) - einem Telefon (haben wir nicht genutzt) - einem Kleiderschrank (den wir aufgrund mangelnder Bügel und Fächer nicht nutzten) - einem Doppelbett (Achtung: Ist im Hotel Venüs angeblich eine Ausnahme, sonst gibt es Einzelbetten, sehr ärgerlich für Päärchen) - einem Sessel - einem Safe gegen Gebühr (15 Euro) -.einem angemessenem Badezimmer mit Dusche und WC (welches im guten Zustand war, lediglich die Lüftung funktionierte kaum) Das Mobiliar hat sichtlich schon einige Jahre auf dem Buckel. Unser Zimmer war mit Teppichboden ausgestattet, alle anderen Zimmer waren gefließt, die eindeutig bessere Alternative. Allerdings war alles sauber und wir fühlten uns wohl.
Es gibt das Hauptrestaurant in dem es Frühstück, Mittagessen und Abendessen in buffetform gibt. Zudem gibt es eine Poolbar und eine Strandbar, an der es nachmittags Snacks gibt (Pommes, Hamburger, Salat). Das Essen war gut. Allerdings hat die Variation der Speisen im Vergleich zum Vorjahr abgenommen. Die Speisen wiederholten sich oft. Auch die leckeren warmen Nachtische. die es letztes Jahr noch gab, waren nicht mehr da. Die Speisen waren meist kräftig scharf gewürzt, aber schmeckten uns meist, manchmal hätte mehr Salz nicht geschadet. Im Großen und Ganzen fand man aber jedes Mal etwas womit man sich satt essen konnte. Dieses Jahr schmeckten uns vorallem die leckeren Schoko-Bananen-Desserts. Das Geschirr und die Gläser waren sauber. An der Pool und Strandbar gab es tagsüber nur Plastikbecher, die wiederverwendet wurden. Diese waren fast alle sehr ausgefranzt und rochen manchmal auch muffig. An der Strandbar waren zudem oft auch noch Sandkörner im Becher zu finden. Dies machte das Genießen der Getränke oft schwer. Die Getränkequalität war okay. Die künstlichen Saftkonzentrate ließen sich mit Wasser verdünnt gut trinken. Cola, Fanta, Sprite, Mineralwasser waren ebenfalls All Inclusive. Die lokalen alkoholischen Getränke waren ebenfalls okay. Allerdings wurde letztes Jahr noch Absolut Wodka ausgeschenkt, dieses Jahr nicht mehr. Frisch gepressten Orangensaft gab es zum Frühstück gegen eine Gebühr von 1 oder 2 Euro. Trinkgelder waren nicht zwingend erforderlich, aber gegen ein paar Euro machte man sich bei den Mitarbeitern auf jeden Fall beliebter.
Beim Service möchte ich gerne differenzieren: Das Reinigungspersonal war stets sehr freundlich und hat sich bemüht einem weiterzuhelfen.Die Zimmer waren immer sauber geputzt und das Bett liebevoll gemacht (teilweise auch mit Blumen dekoriert). An dieser Stelle also ein großes Lob. Die Kellner waren größtenteils nett. Einige waren aus meiner Sicht ein wenig aufdringlich, anderen schien es vollkommen egal zu sein, wenn man ein leeres Glas vor sich stehen hatte. Und nun zur Rezeption mit der wir so einige Probleme hatten.Wir hatten wie oben erwähnt ein Doppelzimmer mit Balkon gebucht, wurden aber in die Zimmer neben dem Hühnerstall (vom Rezeptionisten "Hotelzoo" genannt) einquartiert. Diese Zimmer entsprachen überhaupt nicht dem gängigen Standard des Hotels. Unser Zimmer hatte ein kleines Fenster, die Hauptbeleuchtung funktionierte nicht, so dass das Zimmer sehr dunkel war. Die "Terasse" war einfach nur bisschen gekachelte Fläche vor der Tür und konnte von jedem betreten werden, da kein Geländer o. ä. vorhanden war. Die Tür bestand aus Holz und hatte so große Spalten, dass man ohne Probleme bei geschlossener Tür in den Garten oder andersherum ins Zimmer gucken konnte. Der Lärm von draußen drang ohne Probleme ins Zimmer. Sofort nach dem Einchecken gingen wir zur Rezeption und versuchten die Sache zu klären. Der Rezeptionist reaigerte nur mit einem "Ich kann nichts für sie tun". Im Laufe der fast ein-stündigen DIskussion widersprach er sich öfter. Er ging mehrmals während des Gespräches einfach weg und kam beim ersten mal nach einigen Minuten wieder und sagte doch tatsächlich "Ach, Sie sind immer noch hier". Im Endeffekt bot er uns an, dass wir in 2 Tagen ein neues Zimmer kriegen könnten. Den Wechsel sollten wir allerdings zahlen, da wir so unfreundlich und mißtrauisch waren. Eine weitere Diskussion und der Wechsel sollte kostenfrei sein. Nach einem Gespräch am nächsten Tag mit dem GTI-Reiseleiter bekamen wir das versprochene Zimmer auch am 3. Urlaubstag (von insgsamt 7).Zudem bekamen wir mit, dass es mehrere Gäste gab, die solche Probleme mit der Rezeption hatten (oft auch im Zusammenhang mit dem bestimmten Rezeptionisten). Am besten wendet man sich mit beschweren also nicht an die Nachtschicht (bis Mitternacht) am Wochenende.Die Fremdpsrachenkenntnisse sind mittelmäßig. Einige können gut bis sehr gut deutsch, dies sind aber meist nicht gerade die freundlichsten Mitarbeiter (siehe Rezeption). Genauere Angaben über die Kinderbetreuung kann ich nicht machen, da ich sie nur am Rande mitbekommen habe. Aber professionell und besonder ambitioniert schien sie nicht zu sein.
Der Transfer vom Flughafen dauert ca. 2 Stunden. Das Hotel Venüs ist meist eines der letzten Hotels auf der Busroute. Dieses Jahr hatten wir zudem das Pech, dass wir nach dem Flug erstmal über 1 1/2 Stunden warten mussten, bis alle Gäste im Bus waren. Zum Strand sind es ca. 5 -10 Minuten Fußweg über eine Strandpromenade, die mit vielen kleinen Läden ausgestattet ist. Diverse Kioske, Souvenirläden, zwei Apotheken und mehrere Anbieter für Auslüge und Bootstouren sind vorzufinden. Auch gibt es einige Kneipen/Bars und sogar eine kleinere Disko. Allerdings empfand ich das penetrante Auftreten der Verkäufer als sehr nervend. Wobei die Disco Kaktüs zu empfehlen ist, man wird nicht dazu gedrängt Getränke zu bestellen. Ansonsten ist die Strandpromenade sehr schön gemacht. Der Strand selber ist ein Kies-Sand-Strand. Für empfindliche Menschen sind Badeschuhe also zu empfehlen, da der relativ dunkle Sand tagsüber sehr heiß wird. Auch sind die Kieselsteine am Wasser teilweise sehr schmerzhaft. Das Meer wird sehr schnell tief, also auch eine potentielle Gefahrenquelle für kleine Kinder und schlechte Schwimmer. Teilweise ist das Meer auch mit Gestein/Felsen durchzogen, so dass man mit Vorsicht ins Wasser gehen sollte. Ansonsten ist das Meer sauber gewesen und das Wasser hatte eine sehr angenehme Temperatur. Ausflugsmöglichkeiten gibt es viele. Sowohl die Reiseveranstalter bieten diverse Touren an, wie auch die lokalen Anbieter. Side, wie auch Manavgat sind günstig mit dem Dolmusch zu erreichen. Beides haben wir im vergangenen Jahr (wir waren letztes Jahr auch im Hotel Venüs) bereits besucht und ich empfand beides nicht als besonders sehenswert, da beide Orte sehr auf Touristen ausgerichtet sind und man von den Verkäufern regelrecht angepsrungen wird. Letztes Jahr machten wir zudem einen Ausflug zum Aqua Park, aber sofern er noch existiert, möchte ich Eltern mit kleinen Kindern abraten dorthin zu fahren, da die Wasserrutschen meines Erachtens nach sehr unsicher wirkten und schnell zu Verletzungen führen können.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Die Animation bemühte sich den ganzen Tag und auch den ganzen Abend um Stimmung. Es wurde relativ viel Angeboten. Wassergymnastik, Schießen, Spiele, etc. Leider reichte oft auch ein dreifaches Nein nicht, um in Ruhe gelassen zu werden. Aber alles in allem war's gut. Abend gab es eine Kinderdisko und eine Abendanimation, die von den Animateuren einstudiert war. Wir haben nur eine Abendshow teilweise gesehen und die gefiel uns nicht besonders. Deshalb kann ich hierzu keine weiteren Angaben machen. Das Hotel verfügt über zwei Pools. Einen kleinen mit Wasserrutschen und einen großen. Die Poolanlage ist schön gemacht, gepflegt und sauber. Liegestühle mit Auflagen und Sonnenschirme waren am Pool immer frei und ohne Gebühr. Am Strand befinden sich ebenfalls Liegen, die mit einem Sonnenschutz überdacht sind. Die Auflagen für die Liegen kosteten 1 Euro pro Stück. Es gab hier auch eine Dusche und ein Hahn zum Füße waschen. Am Strand hat man eine große Auswahl an Wassersportmöglichkeiten, die allerdings alle doch recht teuer sind. Meine Empfehlung hierfür ist Banana Boot fahren. Der Anbieter unseres Vertrauens ist der erste Anbieter links vom Hotelstrandabschnitt. Hier hatten wir immer unseren Spaß.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im August 2010 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Anette |
| Alter: | 19-25 |
| Bewertungen: | 1 |


