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ChateauRobert (46-50)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Juli 2007 • 2 Wochen • Strand
Eine Runde Sache Bolle hat sich köstlich amüsiert
5,4 / 6

Allgemein

Eines vorneweg: Bei den Internetbewertungen der Hotelbesucher nicht allein bezogen auf dieses Hotel fällt mir immer wieder auf, dass hier etwas undifferenziert geurteilt wird. Es ist meist nicht erkennbar mit, welchem Background der Gast anreist, bzw. welchen Schwerpunkt er bevorzugt. Immer wieder halte ich auch die Bewertungen (meist zu hoch) für überzogen. Ist ein Gast unzufrieden mit dem Service, wird auch schon mal die gesamte Bewertung nach unten geknüppelt. Vieles kriegt man in Sachen Service durch Unnachgiebigkeit aber in den Griff. Kennen sie eigentlich ein 20er Gault Millau Haus? Ich nicht – obwohl dies eigentlich einige verdient hätten. Die Maximalpunktzahl wird nun mal nicht vergeben. Hier gibt es lediglich 4 mit 19, 5 und drei mit 19, 0 Punkten in Deutschland. Und auch nur sechs (Winkler, Wissler, Bau, Wohlfahrt, Tieltges und Dieter Müller) 3 Michelin Sterne Häuser. Auch 100 Parker Punkte werden seltenst vergeben. Da muss schon ein Jahrhundertjahrgang her…. Die oben erwähnten habe ich alle besucht. Sowie eine Vielzahl anderer Spitzenhäuser und Lokale in Europa. In Sachen Gastronomie muss mann aber bei einem Urlaubshotel mit Pauschaltouristen sowie Verfütterungsstationen von mehr als 700 Plätzen Abstriche machen und entsprechend an die Sache rangehen. Ein mächtiges rundes Haupthaus mit jeweils links und rechts 3 weiteren Nebengebäuden und 9 VIP Villen, sowie zwei miteinander verbundenen Großvillen, eingebettet in einen ehemaligen Pinienwald. Von der Meerbar am Ende des Stegs, sieht die Hotelanlage aus, als ob gerade Mutterufo mit Gefolge gelandet wäre. Außergewöhnlich! Sehr, sehr große, zusammenhängende Poollandschaft, die sich architektonisch intelligent und harmonisch im Kern der „UFO´s“ einschmiegt. Inmitten der Poollandschaft liegt die Poolbar, und die Terrasse mit einer Vielzahl von Liegen, die unmittelbar an den Poolverlauf angrenzen. So hat eigentlich jeder seinen eigenen kleinen Poolbereich. Toll gelöst. Im übrigen ist das auch gut so, denn mehr als 2 Meter können sie sofern sie Spaß am Barfußlaufen (es hatte meist > 38C°) haben sowieso nicht gehen, da sie bis dahin ihre Füße verbrannt haben. In der runden Riesenlobby werden die Gäste bereits bei der Ankunft sofort bewirtet! Kein Anstehen an der Rezeption notwendig – ihre Visitenkarte und eine Unterschrift auf dem Gästeformular reicht aus. Der Rest erledigt für sie die Gästebetreuung. (Schnappen sie sich Daniela) Hauptrestaurant Bellum, mit mehr als 700 Plätzen (Raucher, Nichtraucher + Außenbereich), sowie 6 weitere Themen bzw. a la Carte Restaurants (fernöstl., türkisch, Elegance/VIP, Fisch, Italienisch sowie mexikanisch). Es lohnt nur der Besuch im türkischen Restaurant – dazu später mehr. Sie finden überall eine Bar: mindestens 8, davon ist eine, die „Black Bar“ 24. 00 Stunden geöffnet. Schöner Meeressteg mit Bar, Sitzplätzen und Liegeflächen…  10, 00m x 25, 00m Pool für Wassersport und Animation, 4 Wasserrutschen mit Extrapool und Bar am Amphitheater. Programm dort meistens von 21. 30 Uhr bis 23. 00 Uhr. Bowlingbahnen, Billard, Spielecenter, Kino und Diskothek (nicht gut besucht - von 23. 00-ca. 03. 00 Uhr) Tennisplätze. Ein für diese südliche Region außergewöhnlich attraktiv und edel gestalteter Spa-Bereich mit zwei Hamam´s, drei finnischen Saunen, sowie zwei Dampfsaunen. Eine davon im EG haut rein was das Zeug hält. (erlebt man nicht alle Tage). Die Duschen im Spa-Bereich können sich sehen lassen. Oberhalb des Indoorpools finden sie ein elegantes Rondell mit weißen Chaiselongues und geschmackvollen Tischen und Leuchten aus ital. Manufaktur (Artemide) Auch die Ruheräume am Hammam und bei den finnischen Saunen sind sehr angenehm. Überall duftet es orientalisch. Gönnen sie sich nach ihrer Ankunft am ersten oder zweiten Tag ein Hammam Peeling (€49, 50) sowie eine Olivenöl-Massage (€ 79, 00) es lohnt sich! Wem die Massage zu teuer ist, kann auch nur mit dem Ersten leben. Kleine Einkaufspassage sowie ein Friseur. Das Calista steht in Sachen Einrichtung und Technik sowie der verwandten Materialien auf einer Stufe mit Barreis oder Traube-Tonbach, nur dass sie dort mehr als das Doppelte bezahlen müssen. Im Rondel der Lobby befinden sich allerdings zwei Toilettenanlagen mit einer Kabine. Hier sind die Abmessungen allerdings zu kurz geraten. Zum einen finden sie zwischen Toilette und Tür keinen Platz mehr für sich selbst, auf der anderen Seite ist die Kabine so schmal, dass sie beim Sitzen als Normalgewichtiger, den Papierhalter berühren. Nur die Franzosen können´s noch enger. Die Gästeliste besteht aus wenig Deutschen (in der ersten Woche <5%, kein Problem) und einer illustren Schar Russen Weißrussen, Ukrainern, Letten, Kasachen, Armeniern, Aserbaidschanern, Georgiern, Rumänen, Bulgaren, 15% Türken, Niederländern, Schweizern, ein paar Belgiern und Engländern. Das Publikum ist relativ jung – ich schätze den Durchschnitt bei unserem Besuch auf Mitte 30. Sie haben auf jeden Fall was für´s Auge – das steht fest. Nur selten habe ich einen solchen Aufmarsch an diversen hochhakigen Sandalen, Mule´s, Sandaletten, Pumps, Keilabsätzen und anderem schönen Schnickschnack auf einem Haufen gesehen. Man zeigt was man hat, – auch wen der Onkel Doktor etwas nachgeholfen hat. Alles gesagt.... bis auf: Meiner Meinung nach kann das Hotel nur wirtschaftlich betrieben werden wenn die Einnahmen durch höhere Preise vermehrt werden. So ist das Liebhaberei der Besitzer. Auf jeden Fall einen Besuch wert. Deutschtümler oder Adilettenträger werden sich allerdings schwertun.


Zimmer
  • Sehr gut
  • Sofern sie Platz benötigen um sich wohlzufühlen sind sie hier im Vergleich zu anderen Ferienhotels auch dieser Klasse bestens aufgehoben. Ein ganz dickes Lob an die Planer und Besitzer. Die Kostenrechner dürften hier ausnahmsweise einmal nicht die Oberhand gewonnen haben. Die Doppelzimmer sind mit 42 m² großzügig bemessen und sehr geschmackvoll eingerichtet. Die Badezimmer bieten besten Marmor, Grohe Armaturen und eine Hüppe Duschabtrennung in einer Dusche, in der bequem 2 Personen Platz finden. Eine separate Wanne versteht sich hier fast von selbst. Was fehlt ist ein Bidet. Sie finden Waschlappen, 2 normale Handtücher und wie es sich gehört auch 2 große Badetücher die sie am Abend (gegen 19. 00 Uhr – er klopft leider nur!) austauschen oder zusätzlich bekommen können. Wer Spaß dran hat, kann auch in die mittlerweile in allen Luxushotels vorhandenen Frotteepantoffeln vom Calista schlüpfen. Kinder haben hier ihren Spaß dran…. Das Bett hat auch anständige Ausmaße so das auch hier jeder seinen Platz findet. Keine Angst, Paris lässt hier nicht grüßen. Nach unserer Ankunft haben wir erst einmal dafür gesorgt, dass wir ein zweites Oberteil bekommen, damit jeder seinen Nachtfrieden finden kann. Bei einem solchen Anliegen müssen sie allerdings Erklärungsfantasie auf Deutsch und englisch mitbringen, da dies scheinbar sehr ungewöhnlich ist, oder man sie tatsächlich partout nicht versteht. Stellen sie sich hierbei in den nächsten Tagen je nach Zimmermädchen auch auf ein wiederholtes Wechselspiel ein. Sie erhalten auch schon mal 2 Decken in 2, 20m x 2, 00m oder 2 Decken in 2, 20m x 1, 60m oder auch von jedem eins. Für Abwechslung ist also gesorgt. Sehr bedauerlich sind die harten Schaumstoff Kopfkissen (leider auch anderswo auf der Welt) die schnell einen steifen Nacken verursachen oder immer wieder dafür sorgen, dass sie mitten in der Nacht aufwachen. Das Management sollte einen Stock an Daunenkissen anschaffen und bei Bedarf anbieten. Die Investitionskosten in Bezug auf den Wohlfühlcharakter sind dabei marginal. Supergut allerdings, die erstklassige Klimaanlage die in diesem Fall auch zu recht ihren Namen verdient. Mit etwas Geschick lässt sich die Anlage auch auf 20° C runterkühlen, meistens ist die Anlage vom Hotel auf 22° oder 24° reguliert. Die Minibar ist gefüllt und wird täglich innerhalb des Pauschalpreises neu bestückt. Selbst für 4 Personen sollte deren Inhalt ausreichen. Ein ganz außergewöhnlicher Service! Der Spiegel im Wohnzimmer hat gigantische Ausmaße. Der Teppichboden im Zimmer hat einen angenehmen Floor. Allerdings kommt er gegen den gleich um 2 cm nachgebenden Boden im Rondel außerhalb des Zimmers nicht an. Bemerkenswert. Der Knaller ist der Schlafzimmerschrank in der oberen Etage des Familienzimmers … Nehmen sie sich eine Maglite mit, sonst läuft gar nix! Der Schrank befindet sich in einem Zugang vom Bett zum Badezimmer, an sich gut gelöst. 2 doppelflügige Schränke die beim Öffnen eine 15 Watt Kammerfunzel zum Leben erwecken die auch nur von 2m bis 1, 80m etwas erhellt. Danach herrscht Bunkeratmosphäre – viel Spaß beim suchen. Es scheint zwar so, als ob an der rechten Deckenseite eine Sparneon eingebaut wurde diese funktioniert aber nach Angaben mehrerer konsultierter Techniker im ganzen Haus nicht. Insgesamt habe ich hier 4 x Krawall geschlagen. Aber alles halb so schlimm – das werden die sicherlich irgendwann gelöst haben. Eine andere Lösung fand sich während unseres Besuches auch: Im Familienzimmer steht der Flatscreen (Im übrigen zu große Bilddiagonale oder falsch eingestellt – die Konturen ziehen sich lustigerweise in die Breite – alle sehen etwas Mopsig aus – Danny de Vito bekommt Konkurrenz) auf einer Schubladenkommode. Die Kommode musste ca. 40cm vom Gelände weg platziert werden da Steckdosen, Stecker und Technik nicht unter die Schubladen passten. Der Zwischenraum zum Bett war so vielleicht nur noch 60-70cm breit. Kurzerhand wurde ein Loch in den Teppich nebst Boden geschnitten bzw. geschlagen und die Technik verlegt. Jetzt passt die Kommode fast ans Geländer und gibt Raum. Da die beiden Etagen per Wendeltreppe miteinander verbunden sind und die Maisonette nach oben geöffnet ist, kann eigentlich nur ein Programm eingeschaltet werden. Ansonsten kriegt keiner was mit. Die geöffnete Familienzimmerlösung hat einen Nachteil: Um von alten Zeiten zu erzählen sind sie gehalten sich Tagsüber zurück zu ziehen. Für diejenigen empfiehlt es sich zwei DZ mit Verbindungstür zu buchen. Die Kosten hierfür liegen etwas höher. Die beiden Fernseher im Zimmer bieten alle interaktiven Möglichkeiten inkl. Zimmer-Rechnungskontrolle wie: Extras, Jetski, Spa-Anwendungen, Weine, Bowling ect.


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Frühstück: Mehmet´s Pide/Pizzen sind in allen Variation zu empfehlen. Ihm selbst sei zu raten sich hinsichtlich schlüpfrigster Bemerkungen etwas zurück zu halten. Das könnte auch mal böse enden. Ansonsten ist er superfreundlich und sehr effektiv in seiner Arbeitsweise. Was den Service in den Restaurants angeht, kommen sie aus dem Staunen nicht heraus. Das Barometer schlägt hier Kapriolen. Die Oberkellner sind meist gut ausgebildet und sprechen in der Regel Deutsch und Englisch. Vorsicht bei den Bedienungen, besonders die männlichen Exemplare geben vor alles zu verstehen (meistens wohnt ein Verwandter sowieso in Deutschland?!). Wenn sie mit 4 Personen in eins der Themenrestaurants gehen, können sie sicher sein, dass 1-2 von 4 bestellten Vorspeisen/Hauptgerichten falsch geliefert werden. Es nützt leider auch nichts wenn, sie sehr dezidiert, dem Kellner die Positionen auf der Karte zeigen. Er wiederholt zwar ihre Bestellung – bestellt am Pass dann aber was ganz anderes. Eigentlich kann dies nur aus Überforderung und Angst zustande kommen. Eigentlich Schade… Da meine Frau mit unserem jüngsten Sohn abends immer etwas länger braucht, bin ich ein paar mal früher ins Hauptrestaurant gegangen, um einen der guten runden 6er Tische (für 4) zu blocken. Von diesen Tischen haben sie definitiv den besten Ausblick auf das allabendliche Kinoprogramm. In diesen Fällen habe ich mich vorher noch einen Campari Soda geordert. Seien sie dann bitte nicht überrascht, wenn sie statt dessen, Gin-Tonic (Geruchsprobe) im Glas haben. Serviert wird ihnen der farblose Campari allerdings mit Inbrunst als Campari-Soda. Als langjähriger Weinsammler kann ich ihnen vorbehaltlos lediglich den roten Dolce Vita empfehlen. Die Cuvee besteht aus Syrah und Cabernet Sauvignon sowie einer mir nicht mehr erinnerlichen türkischen Rebsorte. Ein ganz passabler fruchtiger Alltagswein mit mittlerem Körper und genügend Fleisch auf der Brust um sich von einem dünnen Wässerchen abzusetzen. Achten sie aber bitte darauf, den Wein vor Genuss in einem Eiskühler herunterzukühlen. Anderenfalls bekommen sie auch schon mal eine Flasche mit 35C° von der Terrasse serviert. Das schmeckt dann nur noch nach verbrannter Frucht mit Alkohol. Wenn es unbedingt Weiß sein muss, nehmen sie den weißen Dolce Vita. Für meinen Geschmack sind mir hier allerdings zu viele florale Noten vorhanden. Es fehlt zudem die für einen Weißwein nötige Frische. Die restlichen Flaschen, die sonst innerhalb des Arrangements gewährt werden, meiden sie bitte! Nach dem dritten Tag läuft dann alles wie am Schnürchen. Der Tisch ist mittags vom Personal mit vollen Wassergläsern reserviert. Die Flasche Rotwein ist im Kühler bereits auf Betriebstemperatur heruntergekühlt und die zwei besten Oberkellner des Hauses (Cihan und Aijin) sorgen für den entsprechenden Wohlfühlfaktor. Diese beiden ragen aus dem übrigen Rest (Restaurantchef sowie Küchenchef die wirklich den Namen verdienen einmal ausgenommen) wohltuend hervor. Eine Reihe vom Servicepersonal sollte dringend von seinem Leid erlöst werden. Wenn es einen Preis für aufmerksamen Service ohne Aufdringlichkeit in der Türkei geben würde, Cihan und Aijin hätten ihn verdient – Bravo. Frau „Daniela“ aus Österreich von der Gästebetreuung kommt aus dem guten „RIXOS Premium“ und kümmert sich aufopferungsvoll (auch um den größten Querulanten – mich) um sie. Supersuperfreundlich wird auch der hahnebüchendste Unsinn, versucht möglich zu machen. Mit einer Engelsgeduld und ohne Augenrollen geht es an die Umsetzung. Meine beiden Söhne hatten so etwas Nettes noch nicht erlebt. Kompliment! Das Negativerlebnis in Person erleben sie im Spielcenter. Hier führt eine wildgewordene Furie ihr Regiment. Leider habe ich mir den Namen der Besorgnis erregenden dunkelhaarigen hageren Figur um die 40 nicht gemerkt. Wen sie dort sind, werden sie aber bestimmt bald wissen, von wem hier die Rede ist. Teilweise kommt es hier fast zu Handgreiflichkeiten gegenüber den Jüngeren. 60 Minuten sind bei ihr in der Regel nur 45min lang. Von Service und Freundlichkeit keine Spur. Selbst ich musste gebieterische Autorität an den Tag legen, um die „Hexe“ in ihre Schranken zu verweisen. Meine dringende Bitte an das Management: Tauscht diese Person aus!! Die Themenrestaurants sind bis auf das türkische Restaurant Turca schlichtweg indiskutabel. Bis auf den äußeren Schein bleibt nichts mehr übrig. Kein Wunder, wenn sowohl beim Italiener, als auch beim Asiaten fast ausschließlich türkisches Personal in Küche und Restaurant Dienst tut. Leider wechselt das Personal hier auch täglich, so dass in jeder Beziehung Überforderung angesagt ist. Die einsame Asiatin im Restaurant Sakura tut mir Leid. Ein einsamer Stern neben einem Haufen Pfeifen. Die Gesellschafter sollten beschließen, die Preise um 5-10% anzuheben, um autark geführte Themenrestaurants zu erhalten. Diese würden in kürzester Zeit sowohl in Küche als auch in Service eine deutliche Verbesserung der geboten Qualität erreichen. Die Investition sollte sich lohnen. Im Hauptrestaurant trocknen die angebotenen Gemüse und Fleisch und Fisch (unterproportional) in den vielen Warmhaltetrögen aus. 4-6 Köche sind ständig dabei neue Portionen zuzubereiten. Leider werden die Speisen (weil immer mehr Fleisch in den WOK nachgeworfen wird) nicht gebraten sondern gekocht, was natürlich zwangsläufig zum Austrocknen führt. Die Riesenmenge kommt dann bereits zerstört in die Tröge. Meistens konnte ich beim Koch dafür sorgen, dass man mir eine Einzelportion frisch zubereitet. Der Qualitätsunterschied ist gewaltig… Das Management sollte sich überlegen diese Variante an ein paar Stationen einzuführen. Wer gerne gut isst, wird dies zu schätzen wissen und sich kurz anstellen. Jung, flott und dynamisch bedient sie Husseyin von der Black Bar. Zumindest solange bis er seinen Dienst in der Diskothek antreten muss. Immer freundlich und zu einem kleinen Spielchen aufgelegt. Es wird ihnen jeder Wunsch sofort erfüllt. Weit mehr als Standardservice. Auch sein für die Nacht kommender älterer Kollege zeichnet sich durch Kompetenz und Autorität aus.


    Service
  • Gut
  • Nach dem Check in werden sie mit einem Caddy durch die Anlage chauffiert und es wird ihnen alles erklärt. Da wir bereits morgens ankamen, und die Zimmer noch nicht geräumt waren, haben wir uns selbst schlau gemacht und das Haus komplett erkundet. Am Tag der Abreise haben wir Ruck Zuck um punkt 05. 00 Uhr unser Frühstück mit allem was das Herz begehrt, auf´s Zimmer bekommen. Leider kam dann der bestellte Caddy-Wagen nicht. Wir sind ihm zwar auf seinem Fahrweg hinterm Haus mit Gepäck entgegen gegangen, dennoch Fehlanzeige. Dem Fahrer war dies auf Ansprache dann mächtig peinlich, weil er es glatt vergessen hatte. Angeblich hat er uns nicht gefunden – er hätte uns aber überrollen müssen! (nicht so schlimm)


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Angesichts der Tatsache, dass im Umkreis von 30km nichts nennenswert Interessantes oder sehenswertes (eher das Gegenteil) zu finden ist, (Golfer finden selbstverständlich 9-Loch und 18-Loch Golfplätze in der Umgebung.) sollten sie nach ihrer Ankunft die Hotelanlage erst wieder bei ihrer Abreise verlassen. So können sie getrost ihrem Unterbewusstsein suggerieren sie seien sonst wo auf dem Globus in einem Refugium mit 100% Sonnengarantie.


    Aktivitäten
  • Sehr gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Alles vorhanden und angeboten was ein Hotel dieses Rahmens benötigt. Unaufdringlich


    Preis-Leistung
  • Sehr gut

  • Mehr Bilder(14)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im Juli 2007
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:ChateauRobert
    Alter:46-50
    Bewertungen:2