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Lothar (41-45)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Oktober 2012 • 2 Wochen • Strand
Aufenthalt mit Dezibel im abgewohnten Appartement
3,3 / 6

Allgemein
  • Zustand des Hotels
    Eher schlecht
  • Allgemeine Sauberkeit
    Eher gut

Wir waren Ende Oktober während der Herbstferien im Melas Holiday Village und hatten ein Appartment in der Nähe des Restaurants in einem der zahlreichen kleineren Gebäude. Wir haben genau den Katalog gelesen sowie Holidaycheck vertraut. Im Urlaub mussten wir feststellen, dass wir zu den 5 Prozent gehören, die das Hotel nicht weiterempfehlen würden. Anders als in der von unserem Reisebüro vorausgeschickten Mail gewünscht, wurden wir leider nicht in einem ruhigen, modernisierten Appartment in der Nähe unserer mitreisenden Freunde untergebracht. Die Entfernung zum Strand war von unserem Haus aus relativ weit, sodass man beim Strandtaschenpacken nichts vergessen wollte. Unsere Unterkunft entsprach nicht unseren Erfahrungen von 4 Sternen. Vielmehr wirkte die Einrichtung abgewohnt und schäbig. Alle Möbel und Türen waren nachträglich einheitlich mit dunkler Farbe überstrichten um noch ein paar Jahre durchzuhalten. In dem einen (türlosen!!!!) Zimmer mit zwei Einzelbetten stand eine gewaltige Küchenzeile mit spärlicher Einrichtung. Das Laminat wies mehrere große Spalten auf. In Kühlschranknähe gab es seltsame schwarze Flecken am Boden. Das Bad hatte ebenfalls seine Glanzzeiten längst hinter sich. Die Duschwanne war gerissen und die unsauber angebrachten zwei Finger breite Silikonfuge „rundeten“ diesen Eindruck ab. Außerdem gab es im Bad keine Ablagen. Die Toilettentür hielt nicht zu und konnte nur mittels Verriegelung geschlossen gehalten werden. Wenn das Bad nicht benutzt wurde, stand die Tür somit immer offen, sodass man gewollt oder nicht quer lüftete. Was für ein Erlebnis!!! Unser Appartement war enorm hellhörig. So kam es vor, dass man schon mal zur Eingangstür ging, wenn zwei Zimmer weiter jemand klopfte. Besonders störend waren die allgegenwärtigen Toilettengeräusche aus den Nachbarzimmern des Apartmentkomplexes. Vor Mitternacht war so an einen ungestörten Schlaf meist nicht zu denken. Trotz dreimaliger Zusicherung durch die Rezeption konnte der wiederkehrende Ausfall des Fernsehers nicht abgestellt werden. Der immerhin einmal aufgetauchte „Haustechniker“ mit den cool in der Gesäßtasche mitgeführten drei Schraubenziehern, bewies Sachverstand, indem er das Gerät aus dem Nachbarappartement holte. Leider ohne den Zustand zu verbessern. Die Gegenwart der Zimmermädchen blieb einem durch die über den Tag in den Fluren gelagerten Reinigungsutensilien und Wäschesäcke leider nicht verborgen. Sehr einfallsreich empfanden wir das morgendliche Wecken durch die Reinigungsgeräusche aus Richtung der Treppen und Gänge. Die weitläufige Hotellanlage war gärtnerisch gepflegt. Allerdings fanden wir die Poolanlage für die Menschenmassen zu klein. Das Wasser war sehr kalt. Das wohlschmeckende und abwechslungsreiche Essen einzunehmen stellte allerdings eine akustische Herausforderung dar. Esskultur sieht anders aus. Wer sich ein candle -light -dinner auf der Startbahn eines Flugzeugträgers vorstellen kann, ist hier genau richtig. (Massenabfertigung in Mensaatmosphäre). Blanker Stress! An der Warmstrecke des Buffets gab es nur an einem Tag Greifer und Löffel an beiden Seiten, was an den verbleibenden Tagen zu sehenswerten Verrenkungen der Gäste aber auch zu Fingerfood bei den Hungrigen führte. An den meist stark verschmutzten Kaffeeautomaten waren oft die Tassen alle, sodass man erst einmal eine Runde laufen musste. Zum Ende der Saison war das Hardgeldwechseln für das Personal von großer Bedeutung, was aber auch irgendwann stört. Plastikstühle luden an der vor allem gegen Abend überfüllten Poolbar zum Verweilen ein. Sowohl im Türkischen Restaurant, als auch im Fischrestaurant des Schwesterhotels hatte man das Gefühl, angetrieben zu werden. Etwas Besonderes war das Essen nicht und die Bedienung wollte wahrscheinlich schnell nach Hause. Am Strand setzte sich dieser Eindruck fort. Die sehr eng gestellten und bei schönem Wetter zu wenigen Liegen erinnerten eher an eine Legebatterie. „Artgerechte Haltung“ von Urlaubern sollte anders aussehen. Wenn man erst später zum Strand kam, war es kaum möglich, drei Liegen und Auflagen an einem Ort zu vereinen. Es ergibt sich der Eindruck, dass durch die in den vergangenen Jahren erfolgte Erweiterung der Unterkunftkapazität das Hotel gewisse Grenzen überschritten wurden. Die gelben Handtücher für den Strand konnte man nur gegen Gebühr tauschen, was im Hotelareal zu einer gewissen Ferienlagerstimmung durch die überall auf den Balkons aufgehängten Handtüchern führte. Irgendwie war immer Lärm, welcher auch in der Unterkunft zu hören war. Das allgegenwärtige Grunddröhnen entstand unter anderem aus einer Mischung von Klimageräten von Nachbargebäuden, dem Lieferverkehr des Restaurants und der Zufahrt des Nachbarhotels. Wir können das Hotel nicht weiterempfehlen und staunen über die Bewertung in diesem Forum, die wir nicht nachvollziehen können. Allerdings lassen uns die kritikunfähigen Reaktionen des Melas-Teams auf einige Einträge hier aufhorchen. Na schauen wir mal. PS: Hinweis an das Melas-Team: Ja, wir hatten den Katalogtext vor unserem Urlaub gelesen und inhaltlich verstanden. Lothar


Zimmer
  • Eher gut
    • Zimmergröße
      Gut
    • Sauberkeit
      Eher gut

    Restaurant & Bars
  • Eher gut
    • Atmosphäre & Einrichtung
      Sehr schlecht
    • Sauberkeit im Restaurant & am Tisch
      Eher schlecht
    • Essensauswahl
      Sehr gut
    • Geschmack
      Eher gut

    Service
  • Schlecht
    • Kompetenz (Umgang mit Reklamationen)
      Sehr schlecht
    • Freundlichkeit & Hilfsbereitschaft
      Schlecht
    • Rezeption, Check-in & Check-out
      Eher schlecht

    Familien
    • Familienfreundlichkeit
      Eher schlecht

    Lage & Umgebung
  • Eher gut

  • Aktivitäten

    Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Strand
    • Entfernung zum Strand
      Eher schlecht

    Verkehrsanbindung
    • Lage für Sehenswürdigkeiten
      Gut

    Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im Oktober 2012
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Lothar
    Alter:41-45
    Bewertungen:1