Gute Lage- nur ca 5 Kilometer von Side und das lässt sich über die Strandpromenade in knapp einer Stunde gut erreichen. Die Anlage ist großzügig gestaltet. Der Eingang von der Hauptverkehrsstraße ist auch gleichzeitig der Eingang für das Melas Resort. Vom Eingang (mit Bewachung) bis zum Empfang sind es gut 200m. Das Gebäude mit dem Empfang ist auch gleichzeitig Lobby, wo auch Getränke gereicht werden und ein kleiner Laden, in dem es auch deutsche Zeitschriften gibt. Im vorderen Teil und am Aqua-Park befinden sich etwas größere Gebäude mit 3 Etagen. Zum Strand hin auf der linken Seite befindet sich das Hauptrestaurant, wo wohl auch im letzten Winter das Gebäude mit neuen Zimmern aufgestockt worden ist. Dem Hautrestaurant ca 200m gegenüber befinden sich die Zimmer im Bungalowstil. Die Häuser haben zwei Etagen. Wir waren dort auch untergebracht. Dort ist es ruhig, so dass man kaum von den Nachbarn gestört worden ist. Wie in jedem guten türkischen Hotel verfügt das Melas Holiday Village über eine gut gepflegte Grünanlage. Zu dieser Zeit sind die Gäste überwiegend ältere deutsche Paare, vereinzelt russische Familien. In der zweiten Woche sind dann vermehrt Schweizer Familien angereist. In Side gibt es einen Optiker- Tansidil- einfach mal googlen. Der schickt einen Fahrer zum Hotel, der einen dann zum Augenarzt bringt. Bei mir wars ne Ärztin mit sehr modernen Geräten. Das hat mit Warten ca 45 Minuten gedauert und 20 Euro gekostet. Dann geht es weiter ins Optiker-Geschäft mit sehr guter deutscher Beratung. Moderne Gestelle (von verschiedenen Designern) werden hier angeboten. Für die Kunststoffgläser mit Enspiegelung und Härtung habe ich je 45 Euro bezahlt. Und beim Gestell lassen sich auch 50% sparen. Das ganze hat nicht mal 2 Stunden gedauert und nach 3 Tagen bekommt man die Brille vors Hotel geliefert. Rafting und son Zeugs nie im Hotel buchen. Vorm Hotel gibt es diverse Geschäfte. Dort werden die Aktionen draußen für einen Bruchteil des Geldes angeboten. Wenn ihr aus dem Hotel geht, dann über die Straße und ganz nach links, das vorletzte Geschäft ist dann von ORA-Tours. Dort könnt ihr mit Selim noch ein bissel handeln. So haben wir das Rafting (unbedingt machen- macht Spaß!) für 15 statt 20 Euro pro Person bekommen. Der beschwatzt Euch auch nicht mit Ausflügen, die ihr nicht machen wollt. Am besten Sonntags raften gehen- dann ist der Fluss nicht so voll, weil An- bzw. Abreise.
Wir hatten ein kleines Familienzimmer mit einem separaten Schlafbereich. Im Vorraum standen noch zwei Klappsofa´s. Es gab in dieser Einheit zwei Kleiderschränke. Das Doppelbett hatte nur eine große Schlafdecke (leichte Steppdecke mit Bezug) Es waren pro Zimmer eine Steckdose verfügbar (je eine Schlafzimmer, Vorraum, Badezimmer). Also, eventuell einen Verteiler mitnehmen. Der Röhrenfernseher war mit den nötigsten deutschen(sprachigen) Programmen versorgt, aber zeigte nur dreiviertel an- die Ränder fehlten. Es knallte nie die Sonne in das Zimmer richtig rein. Klimaanlage war individuell einzustellen- aber besser auslassen, da sonst schnell eine Erkältung droht. Das Badezimmer ist funktionell eingerichtet, hatte aber eindeutig zuwenig Ablagemöglichkeiten. Es gibt eine Badewanne mit Glasschiebetüren für das Duschen. Der Badewannenrand ist sehr hoch, so ca 70cm. Der Fön hatte ein leichtes thermisches Problem, nach ca 3min Laufzeit durfte man den Schalter nicht loslassen und dann wieder betätigen- er ging einfach vor dem richtigen abkühlen nicht wieder an. Kleine Melas-Fläschchen mit Shampoo und sone Seife stehen dem Gast zur Verfügung. Die Zimmer sind mit Energiesparleuchten bestückt. Der Balkon ist mit einem Tisch und vier Stühlen ausgestattet. Dieser ausreichend große Balkon hat noch einen an der Wand angebrachten Wäscheaufhänger. Teilweise sah das Zimmer abgewohnt aus (Furnierleisten standen ab) aber sonst war es TOP.
Einem Vorredner kann ich nur zustimmen, dass vor allem abends eine leichte Mensa-Stimmung aufkommt. Sehr wahrscheinlich ist es deshalb, weil man die Gäste-Kapazität im letzten Winter erhöht hat. Abends kann man mit seinem Teller als braver Deutscher in der Schlange so manche Minute verbringen, bevor man alles auf dem Teller hat. In der Mitte stehen zwar auch noch Speisen, aber halt nicht die große Auswahl, wie an der Theke. Aber dort geht es schneller. Ich empfehle die Tomatensuppe- die hat mir wirklich geschmeckt. Das Essen wiederholt sich zwar, man hat aber doch noch eine große Auswahl. Morgens und Mittags ist das mit dem Anstehen kein Problem- da geht alles viel zügiger, da weniger Gäste sich hier tummeln. Morgens kann man vielleicht mit den stumpfen Messern die gummartigen Brötchen bearbeiten oder man schneidet sich eine dicke Scheibe Weißbrot ab. Dünne Scheibe geht nicht- dann zerbröselt es. Es ist zu frisch.. Toaster gibt es nicht. Kaffee gibt es nur in kleinen Tassen an den Jacobs-Automaten- also Pulverkaffee. Eventuell selber eine große Tasse mitnehmen. Ein Glas frisch gepressten Orangensaft kann man sich für 2 Euro anschreiben lassen- bei einer 4köpfigen Familie kann es teuer werden. Den selbst angerührten Joghurt kann ich nur für ganz Süße empfehlen- teilweise war er durch den vielen Zucker nicht mehr essbar. Morgens konnte man sich auch ein Spiegelei bzw. Omelett frisch zubereiten lassen. Reichliche Auswahl an Marmeladen, Wurst und Käse ist vorhanden. Müsli und Obst auch. Zum Mittag und zu Abend wurde landestypisches, Fisch und auch bekannte Speisen gereicht. So gabs auch mal gebratenen Zwiebeln, und dann auch Leber- aber an verschiedenen Abenden. Reichlich Fisch wurde auch angeboten- in der Hauptsache frittiert. Das Kuchen(Dessert-) Buffett war im Vergleich zu vorigen Hotels etwas mager, aber ausreichend und auch nicht so süß, wie in anderen Hotels. Die Verköstigung an der Poolbar ist sattmachend, aber weder abwechslungs- noch umfangreich. Spaghetti, Pizza, Salat, Pommes, Burger- das wars. Zum Salat konnte man als Dressing entweder eine Tüte Mayo oder eine Tüte Ketchup nehmen. Obwohl in einer Schüssel mit Eiswürfeln gelegen, hatte sich meine erste (und letzte) Tüte Mayo schon in ihre Bestandteile zerlegt, so dass zuerst das ganze Öl rauskam. Der Ketchup aus den kleinen Tüten wurde auch zum Pizza machen verwendet. Eine Tüte pro kleine Pizza. Noch ein bissel Analog-Käse und Schinken (was die da so Schinken nennen) drauf und ab in den Ofen. Unten am Strand gabs wohl auch so eine kleine Ausgabe, die haben wir aber nicht genutzt. An der Poolbar gabs dann auch sieben Sorten frisches Eis (Kugeln) inklusive. Der Nachmittagskuchen wurde immer pünktlich gebracht und war eine kleine Auswahl von dem, was auch abends im Speisesaal gereicht worden ist. Die in der Maschine angerührten Pulver-Früchtedrinks sind sehr zuckerhaltig- am besten mit der Hälfte Wasser machen. An der Poolbar kann man sich die Getränke selber in kleinen Einweg-Bechern zapfen. Getränke werden für den Pool in etwas größeren Einweg-Bechern bzw. an der Bar in Gläsern ausgegeben.
Die Kellner sind immer sehr bemüht. Sie beherrschen auch für das Fachgebiet die entsprechenden Wörter (und bestimmt auch mehr). Die Getränke werden zügig an den Tisch gebracht und die Tische werden auch ziemlich schnell wieder für die neuen Gäste hergerichtet. Das Reinigungspersonal für die Zimmer hat immer gute Arbeit geleistet. Nur manchmal habe ich den Eindruck, dass die Badezimmer-Handtücher lieber gegen neue ausgetauscht werden, als das die alten (die zum trocknen auf dem Balkon gehängt worden sind) zusammengelegt und wieder ins Bad gelegt werden. Bettwäsche wurde nicht täglich, aber mehrmals gewechselt. Grundsätzlich wurden täglich die Eimer (die nicht wirklich groß sind) und Aschenbecher geleert und das Bad gemacht. Aller zwei Tage wurde die Minibar aufgefüllt mit Cola, Fanta (1l), zwei große Mineralwasser, zwei kleine Mineralwasser und zwei Effes. Nur schade, dass der Kühlschrank ausgeht, wenn man beim verlassen des Zimmers den Schlüssel aus der Wand rausnimmt. Das Personal an der Poolbar und in der Lobby sind auch sehr gut bemüht den Service schnell an die Gäste zu bringen. Sehr gut fand ich, dass am Tag der Ankunft (und sonst auch am Tag) eine Hoteldame die Gäste in der jeweiligen Landessprache in Empfang nahm und uns zügig durch die Anmeldeformalitäten gebracht hat. Sie hat uns auch bei der Ankunft gefragt, ob wir nicht lieber ein Zimmer im Melas Resort mit seitlichen Meerblick haben möchten. Aber in den Hotelklotz wollten wir nicht. Das ist so ein Mädchen für alles, was man abklären muss. Auch für Beschwerden, falls man mit irgendwas nicht klarkam. Wir haben sie in Ruhe gelassen. Der Poolboy ist bemüht, das wars aber auch. Einmal hat er unsre Handtücher mit nass gespritzt. Ich war wohl mit halb acht etwas früh unten. Er hätte lieber mal die am Sonnenschirm angebrachten Tische abspritzen sollen. Das waren zwei Tage danach noch die Cola-Flecken drauf. Witzig fand ich, dass eine große Tafel am Pool darauf hinweist, dass man vorm Pool duschen sollte. Klar! – ich renn jedes Mal einmal um den Pool, um im Toilettenbereich zu duschen! Ich hab morgens geduscht- das muss reichen! Der Toilettenbereich wurde regelmäßig gereinigt- jedenfalls im Herrenbereich sah es annehmbar aus. Nur mit den Kloboxen - da muss es besser werden! Die eine schloss nicht wirklich sicher und bei der anderen musste man die Trennwand drücken, dass man den Riegel aus dem Gegenlager bekommen hat
Das Hotel liegt an einer Hauptverkehrsstraße, die man aber im Zimmer nicht mehr wahrnehmen kann. Transfer zum Flughafen bei normaler Fahrweise unter einer Stunde und Side kann man über die Strandpromenade in ca 1 Stunde erreichen. Oder in 10 Minuten mit dem Taxi für 7 Euro. Der Sandstrand ist ok und sauber. Im Meer kommen nach ein paar Meter vereinzelt Steinplatten. Vor allen auf der rechten Seiten sind die nach ca 30 Metern so hoch, dass man sich bei Schwimmen dran stoßen kann. Aber sonst kann man nach 50 Metern noch stehen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Man kann sich Poolbillard-Zeug, Tennis-Zeug uns so was ausleihen. Das ist wohl auch kostenfrei. Dann muss man aber bis zum Aquapark gehen- dort ist auch ein kleines Fitnesscenter. Internet ist nicht inklusive. Beim Aquapark stehen zwei Rechner, wo man vorher bei der Rezeption ein Ticket für 2 Euro für eine halbe Stunde online berappen muss. Dafür ist in der Lobby freies WLAN. Man erhält von der Rezeption die Zugangsdaten (alles wird wohl in der Türkei mitgeloggt). Das Internet ist auf diesem Weg ziemlich schnell und hat dann noch locker für Skype ausgrecht. Das war richtig gut. Nur manchmal wird es in dem Bereich (sitzplatzmäßig) eng, da hier auch viele ältere in der Lobby sitzen. Die Animation war mäßig. Wahrscheinlich weil es auf das Saison-Ende zuging. Wenn ich richtig gezählt habe, haben in den vierzehn Tagen 5 Poolspiele stattgefunden. Es wurden nicht jeden Tag die Aktivitäten angeküngt. Gegen 10.00Uhr kam über sie Beschallungsanlage zaghaft die Auflistung um welche Uhrzeit die Aktivität stattfand. Bei Interesse musste man sich den Ort suchen. Nur Ramon ging mit seinen Dart-Pfeilen durch die Liegen auf die Jagd nach Spielern. Leider war er nicht sehr hartnäckig. Uns hat er nur einmal gefragt und dann hat er uns nur noch registriert. Insgesamt ging von dem Animationsteam tagsüber wenig Präsenz aus. Die abendlichen Animationsshows waren pünktlich. Das Amphi-Theater war teilweise gut gefüllt, da hier anscheinend auch die Abendanimation für die Gäste Melas-Resort mit dabei waren. Anschauen konnte man die Tanzshows, die ganz gut waren. Das sah mehr nach Routine aus als durch tänzerisches Leistungsvermögen und Elan. Die Kleine Russin (Vika) hatte neben einer guten Ausstrahlung bestimmt auch noch eine gute tänzerische Ausbildung. Die ersten Liegen wurden so gegen 07.00 Uhr im Strandbereich belegt. Im Poolbereich hatte man noch gegen Mittag freie Liegen. Dafür sind hier die Sonnenschirme etwas klein für ausreichend Schatten. Aller 10 Minuten muss man da nachrücken.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Freunde |
| Dauer: | 2 Wochen im September 2011 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Jörg |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 20 |


