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Lueder (46-50)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Juli 2011 • 2 Wochen • Strand
Schon nicht schlecht aber das geht noch besser!
4,2 / 6

Allgemein

Wie der Name schon vermuten lässt, besteht das Melas Holliday Village aus mehreren kleinen Komplexen. Hierdurch entsteht insgesamt eine wohnlichere Atmosphäre als in den größeren Hotelkomplexen. Die Grünanlagen sind sehr schön angelegt und gepflegt. Um es vorwegzunehmen: Lage und Aufbau der Anlage sind die größten Pluspunkte des Melas. Die Teilintegration des Melas Resort fällt hierbei nicht wirklich ins Gewicht und ein Ausflug auf den dortigen Terrassenpool ist nicht nur Village Bewohnern möglich sondern zu empfehlen. Einen echten allerdings von uns nicht gemeldeten Reisemangel stellten die mindesten 4-5 täglichen Stromausfälle in den späten Nachmittags- und frühen Abendstunden dar. Selten länger als 30 Sekunden kann man sicherlich noch „mal“ darüber hinwegsehen, aber nicht in dieser Vielzahl. Die Stromausfälle können nicht nur für urplötzliche heiße Wasserstrahlen unter der Dusche sorgen, sondern auch die Internettätigkeit in der Lobby erschweren. Das Netzwerk arbeitet extrem langsam. Deshalb ist es ärgerlich, wenn das WLAN sich , kaum dass sich die Site aufgebaut hat, dank Stromausfall verabschiedet. Insgesamt ein netter Club. Wer hier hier allerdings schon immer eifrig 6.0 vergibt, sollte sich vielleicht doch mal woanders umsehen. Letztlich entscheidet der Preis. Und der war für uns in Ordnung.


Zimmer
  • Eher gut
  • Wir bewohnten ein Familenappartement mit 2 Schlafzimmern und einem Wohnraum. Alle Räume verfügten über eine leistungsfähige eigene Klimaanlage, was aber wohl nicht für alle Typen dieser Appartements galt. Platz war prinzipiell genug dar, aber ob die Ausstattung einem 4,5 Sterne Hotel entspricht, muss bezweifelt werden. Die Möbel waren nicht mehr ganz taufrisch und von ihrer Anordnung nicht sachgerecht, wie etwa die „Minibar“ in Form eines normalen (völlig vereisten) Kühlschranks hinter einer separat zu öffnenden Schranktür. Auch bot sich kein geeigneter Platz zum verdeckten Ablegen der Koffer. Safe wie immer mit im Schrank und wie so oft leider nur gegen Aufpreis. Das Badezimmer war o.k. Betten sind ja immer Geschmacksache. Uns war das Kopfkissen zu dick. Außerdem gibt es wohl grundsätzlich nur eine Zudecke im Doppelbett. Nach einem trinkgeldunterstütztem Hinweis hatten wir dank unserer Perle schnell die zwingend notwendige Zweite. Das Wohnzimmer ist mit einem Röhrenfernseher ausgestatten. Beim Zappen unserer Tochter wurde wir mehrmals Opfer der völlig unterschiedlichen zentralen Lautstärkeeinstellungen der Sender. Die Bildqualität ist eher mau. Nunja, man fährt ja auch nicht zum Fernsehen in den Urlaub. Aber wenn man mal ein Fußballspiel sehen möchte, dann doch richtig.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Hier gibt es einiges zu meckern. Allerdings weniger an er Qualität der Speisen. Die war o.k., wenn auch nicht Extraklasse. Die Darbietung der Speisen fällt hinter anderen Clubs deutlich ab. Zudem ist die Anordnung so, dass der biedere deutsche Urlauber sich ohne Not wie in der Großkantine oder bei einer günstigeren Polterhochzeit in eine Schlage einreiht und deshalb Wartezeiten bis zu 10 Minuten entstehen konnten, bis man bei seiner Speisenauswahl angekommen ist oder sich auch nur ein Überblick über das Angebot machen konnte. Eigentlich hätte man beim Essen auch recht gemütlich sitzen können, jedoch verursachten die Kellner beim Einsammeln des Bestecks infernalischen Krach, in dem sie es aus großer Höhe in Plastikbehälter fielen ließen. Kritik diesbezüglich wurde an der Rezeption zur Kenntnis genommen, mehr auch nicht. Dabei hätte unser 13jähriger Sohn das Problem schon gelöst in dem er Wasser in die Plastikbehälter gefüllt hätte. Warum tun sich türkische Manager bloß so schwer? Weiterhin bleibt es uns verborgen, warum man sich Getränke aus dem Automaten von Kellnern bringen lassen muss. ABM? Nicht selten führt das dazu, dass man bereits aufgegessen hatte, bevor einen die bestellten Getränke errichten. Als besondere Frechheit am Rande empfanden wir die Posse um den morgendlichen O-Saft. Der kostete, wie auch im Prospekt angekündigt, in der ersten Woche noch 99 Cent, in der zweiten Woche plötzlich 1,99. Auf einem Schild wurde den Gästen allerdings suggeriert, er habe bislang 3,99 Euro gekostet. Eine Betrugshandlung, die ganz klar zur Abwertung des Melas führt! Nicht unerwähnt lassen dürfen wir, dass 13 Reisende unserer 16köpfigen Gruppe in naher zeitlicher Abfolge an schwerem Brech-Durchfall erkrankten. Unter anderen Gästen sah das nicht anders aus. In mindestens einem Fall gab es auch eine Einlieferung ins Krankenhaus. Das muss natürlich nicht am Essen liegen, sollte aber für die Zukunft hier Beobachtung finden. Ärgerlich auch, dass vom Hotel zu diesen Vorgängen keinerlei Öffentlichkeitsarbeit betrieben wurde. Auch das Personal war übrigens teilweise betroffen, schleppte sich dennoch zur Arbeit und sorgte somit bei uns für die Frage, was Ursache und was Wirkung war.


    Service
  • Gut
  • Der Service hat insgesamt gut geklappt und das Personal war durchweg freundlich mit den üblichen Ausreißern nach oben und unten. Trinkgeld wirkte bei Kellnern wie Reinigungskräften wahre Wunder. Wenn auch nicht zur Hotelanlage gehörend, können wir uns an dieser Stelle nicht verkneifen, auf die Wassersportmöglichkeiten am Strand hinzuweisen. Hier sollte man sich immer rechts halten. 50 Meter links vom Melas war genau das Gegenteil von türkischer Gastfreundschaft zu spüren. Auch rund um Side geht es den ersten Türken scheinbar schon zu gut.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Das Melas liegt wirklich schön am Hang und bietet dadurch den Vorteil, von vielen Punkten des Areals bereits einen Blick aufs Meer zu ermöglichen. So kommt schon etwas schneller Urlaubsatmosphäre auf. Und man fühlt sich nicht nur näher am Meer, sondern ist wirklich von jedem Ort der Anlage schnell am Salzwasser In unmittelbarer Nähe der Anlage befinden sich diverse Einkaufsmöglichkeiten der klassische türkisch-touristischen Art fei nach dem Motto, „alles fast Original“. Der Strand gehört hier zu den schöneren Abschnitten im Bereich Side. Sauber und gepflegt, was einige hundert Meter weiter schon ganz anders aussieht. Dass einige Steine oder Felsen im vorderen Bereich liegen dürfte eigentlich keinen Beinbruch verursachen. Das Meer fällt sehr flach ab und ist deshalb hier auch für Kinder gut zugänglich. Allerdings können lange Menschen selbst am Ende des Schwinmerbereichs noch stehen. Im Hochsommer sorgt dies dafür, dass man den hohen Wassertemperatur auch nicht durch Hinausschwimmen entgehen kann.


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Die stark gechlorten Pools bilden bis 19 Uhr im July die wenig erfrischendere Alternative zum warmen Meer. Beide bieten nicht nur Badevergnügen sondern gleichzeitig auch Blick aufs Meer. Sehr groß geraten sind sie dabei allerdings nicht. Zudem verfügen sie über eine durchgehende Wassertiefe von 160 cm. Nicht gerade sinnvoll. Zum Schwimmen zu niedrig , zum Toben für größere Kinder zu tief. Das Aqualand mit im hinteren Bereich erfüllt hier nicht nur wegen seiner Rutschen etwas eher die Kinderwünsche, zwingt allerdings beaufsichtigende Eltern sich vom Meerblick zu verabschieden. Die nett integrierte Pool Bar konnte der Architekt zwar umsetzen jedoch wurde sie scheinbar leider nie vom Betreiber mit Leben erfüllt. Die Animation haben wir selten in Anspruch genommen. Sie war unaufdringlich. Die Shows wohl recht tanzlastig. Einige der Angebote für Jugendlich e fanden ohne Absage nicht statt. Gefallen haben uns die Tanzabende am Pool, die aber leider immer schon um 23 Uhr beendet waren. Dass einige ganzkörpertätowierte Ruhrpott-Bodybuilder auch dann schon wieder mit bloßem Oberkörper dasaßen und die Stühle vollschwitzen, nervte uns zwar, dürfte hier aber nicht der wahre Grund gewesen sein.


    Preis-Leistung
  • Gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im Juli 2011
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Lueder
    Alter:46-50
    Bewertungen:4