- Zustand des HotelsGut
- Allgemeine SauberkeitGut
Der Transfer von Flughafen München über die Hauptstadt von Djerba zum Hotel „Djerba Sun Club“verlief einwandfrei. Nach Ankunft wurden wir zuerst zu Tisch gebeten, um uns zu stärken. Die gepflegten und geräumigen Zimmer sind mit funktionierenden Klimaanlagen ausgestattet, welche bei 40-50 Grad (oft auch Nachts) auch zwingend notwendig sind. Ein Balkon mit zwei Plastikstühlen und einem kleinen Plastiktisch gehört ebenfalls zur Zimmerausstattung. Der Weg zum Strand ist in fünf Minuten schnell erreicht. In der Hotelanlage und am Hotelstrand halten sich Securityleute und Polizisten auf, was sicherlich kein Fehler ist. So, nun zu den Nachteilen dieses Urlaubs: Das Hotel war in unserer Urlaubszeit (Anfang Juli) gut besucht, d. h. beim Buffet-Essen musste man „Schlage“ stehen. Einzigste Möglichkeit dies zu umgehen, war eine zusätzliche Essmöglichkeit (Mittags und Abends) in der Nähe des Pools, welche aber nur einmal in der Woche nach Reservierung in Anspruch genommen werden kann. Die Qualität der Speisen lies zu wünschen übrig - das Essen schmeckte oft nach nichts und war trotz größerer Auswahl doch meistens immer wieder dasselbe. Übriggebliebenes wurde oft wiederverwertet, so gab es einmal einen Salat mit Pommes! Wenn man es Morgens eher süß mag, sollte man vorsorgen und Honig oder Nutella einpacken, denn es gibt lediglich ein Dattel-/Aprikosengemisch - das war´s. Zudem ist der Kaffee nur Attrappe (ein braunes, wirkungsloses Wässerchen). Empfindliche Mägen (und wahrscheinlich auch weniger empfindliche) werden sicherlich rebellieren (wir, zu viert, hatten alle Durchfall bzw. Magenkrämpfe). Ein Freund musste ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, welche aber nur durch viel Eigeninitiative zustande kam. Mit der (Uhr)Zeit nehmen es die Tunesier nicht so genau - falsche Termin- und Zimmerangaben des Arztes sind im Krankheitsfall nur zusätzlicher Stress, welcher vermieden werden könnte. Weiteres Manko ist der Strand, der sehr schön sein könnte, wenn er vom angeschwemmten Seegras regelmäßig und gründlich gereinigt werden würde. Sehr ärgerlich war auch, dass die hoteleigenen Liegen (am Strand und am Pool) so gut wie immer mit Handtüchern belegt/reserviert waren. Manche Urlauber waren doch recht dreist und nahmen gleich parallel (Stand und Pool) mehrere Liegen in Anspruch. Durch entsprechendes Schmiergeld sorgten sogar die Securityleute dafür, dass der „Kunde“ die gewünschten Liegen bekommt. Die Tunesier sind wahre Künstler der Kundenaquisitation und bei Verkaufsgesprächen. Zu kaufen gibt es fast alles (auch Service, s. o.), nur der Preis muss (für den Tunesier) stimmen. Beliebte Verkäufe sind Ausflüge, Schmuck und Zigaretten. Bei Interesse sollte man über die hoteleigenen Makler kaufen und dabei ordentlich handeln. Grobe Formel: Preis minus 40-80 Prozent. Wer nicht handelt verliert und das nicht zu wenig. Die drei Sterne hat das Hotel meiner Meinung nach verdient, allerdings muss man Abstriche in Kauf nehmen, denn wer allzu hohe Erwartungen hat, der wird vermutlich enttäuscht werden. Mein Fazit: „Es war schön einmal auf Djerba zu sein, aber noch einmal - das muss nicht sein!“
- ZimmergrößeGut
- SauberkeitGut
- Ausstattung des ZimmersEher gut
- Atmosphäre & EinrichtungEher gut
- Sauberkeit im Restaurant & am TischEher schlecht
- EssensauswahlSchlecht
- GeschmackSchlecht
- Kompetenz (Umgang mit Reklamationen)Eher schlecht
- Freundlichkeit & HilfsbereitschaftGut
- Rezeption, Check-in & Check-outGut
- Einkaufsmöglichkeiten in UmgebungGut
- Restaurants & Bars in der NäheEher gut
- FreizeitangebotEher gut
Beliebte Aktivitäten
- Strand
- Zustand & Qualität des PoolsGut
- Entfernung zum StrandGut
- Qualität des StrandesEher schlecht
- Lage für SehenswürdigkeitenSehr gut
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Freunde |
| Dauer: | 1 Woche im Juli 2008 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Micha |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 1 |


