- Preis-Leistungs-VerhältnisSchlecht
Das World Palace Resort (ein Resort der World of Wonders Group) liegt in Kiris (ausgesprochen: Kirisch), direkt am Mittelmeer. Wir haben das WOR (World of Russia) getauft. Direkt gegenüber dem Ausgang der Anlage zieht sich eine lange Ladenpassage an der Strasse entlang. Die Nationalitäten der Gäste des Hotels sind 80% Russen, 20% Deutsche, Belgier, Niederländer, Franzosen, UK & Türken. Insgesamt bietet das Hotel Platz für 2. 200 Gäste. Das Hotel war während unseres Aufenthaltes ausgebucht. (Angaben der Reiseleitung). Am Meer befinden sich ca. 600-700 Liegestühle. Etwa die gleiche Anzahl an Liegen reihen sich nochmals um die Pools. Anfangs gab es Platzprobleme. Im Laufe der Woche lösten sich diese jedoch. Die Pool-Anlage: Die Anlage bietet einen Aktivitäten-Pool; einen Wellen-Pool; einen Kinder- und Rutschen-Pool sowie einen Relax-Pool. Die öffentlichen sanitären Anlagen sind sehr sauber und werden ca. alle 30 Minuten gereinigt. Welchen Charme eine Anlage besitzt, hängt nicht nur von den baulichen Gegebenheiten ab, sondern auch von seinen Gästen. Daher schildern wir an dieser Stelle einige kleine Begebenheiten, welche wir erleben konnten. Leider hatten einige Gäste des Hotels keine Lust, Rücksicht auf evtl. vorhandene Schlafbedürfnisse der anderen Gäste zu nehmen. So kam es an 3 von 7 (eigentlich 6, da die Abreise um 02: 00 morgens erfolgte) Übernachtungen vor, dass massive und mehrfache „Heimkehrersignale“ (lautes Gegröle bis ca. morgens um 06: 00 Uhr) von einigen Gästen ausgesendet wurden. Begünstigt durch die schlauchartige Architektur der Anlage, schalltees entsprechend laut durch die Gänge. Auch die lautstarken Beschwerden anderer Gäste fruchteten nicht. Es gibt auch andere Regeln z. B. beim Anstellen an den beliebten „Zapfstellen“. Nicht die Schlange wie wir sie kennen ist gefragt. Nein, das kreative Chaos ist gefragt. Möglichst links an der Schlange vorbei, direkt in die erste Reihe an die Theke und sofort selbstsicher bestellen. Zweimal haben wir uns erlaubt, einzuschreiten. Einmal wurde ein „Vordrängler“ mit Handzeichen auf die längere Schlange aufmerksam gemacht. Nach 10 Minuten stand er immer noch dort und wusste nun gar nicht mehr, was er anstellen musste, um ein Bier zu bekommen. Ein anderes Beispiel kurz bevor wir an der Reihe sind zu bestellen, stürzt eine Dame wiederum von der verkehrten Seite ein und drängt sich in den Vordergrund. Ich setzte mich bei der Bestellung durch und erntete einen Finger der Dame, welcher sich an Ihrer Schläfe tippend bewegt. Besteck gefällig? Wozu? Wir haben doch Hände. So konnten wir ungewollt beobachten, wie ein Gast mit seiner Hand in die bereitgestellte Salatschüssel am Buffet griff und sich ohne Scham eine handvoll Blattsalat auf seinen Teller legte. Wir konnten auch sehen, wie ein Gast seinem Sohn am Strand mit einem Tafelmesser vom Buffet zeigte, wie man ein Messer richtig wirft. Unsere Tochter meinte nur: „Böse Papas“. Fazit: Die Sauberkeit ist ein Hauptthema, welches man sich im Club annehmen müsste. Jeder muss für sich entscheiden, was er vom Urlaub erwartet. Wenn man mit der anderen Kultur der Hauptgäste zurechtkommt und über die Sauberkeit der Anlage hinweg sieht, wird im World Palace einen wunderschönen Urlaub erleben können. Wen die o. a. Sachverhalte stören, sollte sich nach einer anderen Anlage umschauen.
Als wir im Hotel eingecheckt haben, fragte eine mit uns angereiste Familie nach deren Schlüsselübergabe den Rezeptionisten: „Ist das Zimmer schön?“ Die Antwort des leicht lächelnden Herrn an der Rezeption: „Das Zimmer ist ruhig!“ Wir trafen die Familie, als wir zum Weg zu unserem Zimmer waren. Die Familie war auf dem Weg zur Rezeption, weil sie den Zustand des Zimmers nicht akzeptierten und ein neues verlangten. (Anm: Wir haben die Familie anschließend getroffen und nach dem Stand der Dinge gefragt. Ja, man habe ein neues Zimmer bekommen. Allerdings stimmten diverse Aspekte erneut nicht. Der Mann schlief mittlerweile in dem Zustellbett, was eigentlich für die Tochter gedacht war, die Klimaanlage funktionierte immer noch nicht. Die Familienmutter, welche uns dies erzählte machte ebenfalls einen etwas resignierten Eindruck. Wir empfahlen für einen guten Schlaf: Bier & Rhaki Unser Zimmer wies leider ebenfalls Mängel auf, welche wir dem „guest relationsship“ (deutschsprachig!!) bekannt gaben: - Matratzen durchgelegen - Abfluss verstopft - Tresor verschlossen - Sitzkissen deutlich mit den berühmten „Rallye-Streifen“ verschmutzt - Waschgarnitur „Deckel“ abgebrochen Alle Mängel wurden dem Hotel innerhalb der ersten 24 Stunden mitgeteilt. Mann hat sich über unsere Liste gefreut und bedankt, dass wir uns die Mühe gemacht haben und alles detailliert aufgeschrieben hatten. Am Ende des dritten Tages wurden die Mängel Matratze und verstopfter Abfluss nach erneutem Nachfragen bei der guest relationsship sofort beseitigt. Die restilichen Mängel wurden bis zur Abreise nicht beseitigt. Einen Übersichtsplan was, wann, wo stattfindet gibt es nur im TV-Infokanal. Dieser ist allerdings auch unvollständig, sodass die Entdeckungstour durch die Anlage erst einen Überblick erbringt. Tipp an die Betreiber: eine DINA4 Seite mit einem Übersichtsplan und den Zeiten wäre hilfreich. (Anm.: denn wer kann schon seinen Fernseher mitnehmen, wenn man durch die Anlage marschiert, um sie zu entdecken) Achtung: Das Zimmermädchen hat fast täglich die Balkontür nach der Reinigung nicht wieder verschlossen, sodass man theoretisch von Außen die Tür zum Zimmer hätte Öffnen können. Achtung: Der Tresor ist bei Ankunft verschlossen! Die herbeigerufene Hilfe von der Rezeption verlangt ein Trinkgeld bei Hilfe. Es liegt keine Information zur richtigen Nutzung des Saves aus, sodass man die Hilfe benötigt. Ein Trinkgeld von 2€ hat den Angestellten nicht ausgereicht! Er hat wartend vor der ür gestanden. Genau den gleichen Fall hat ein anderes Ehepaar erlebt,. welches wir vor Ort kenngelernt haben. Hier wurden auf Anregung des Angestellten Zigarretten als Trinkgeld gegeben.
Bei einer Buchung von „Ultra-All-Inklusive“ ist die Erwartung an die Gastronomie hoch. Ein Hauptrestaurant und drei Themenrestaurants (italienisch, türkisch, „Fisch“) sorgen für die Deckung der leiblichen Bedürfnisse. Daneben bieten eine Vielzahl von Bars Speisen und Getränke an. Vom Hamburger über landestypische Fladenbrote, Pizzen; usw. bleibt kein Magen leer. Es sind z. T. jedoch lange Wartezeiten einzuplanen. Bei der Eisausgabe haben wir 20 Personen in der Warteschlange gezählt; bei der Pommesausgabe in Spitzenzeiten über 30 Personen. Auch wenn es aus Sicherheitsgründen fast ausschließlich eine Ausgabe der Getränke in „Tupperbechern“ gibt, so nimmt sich das Ressort die Möglichkeit die Getränke hochwertiger zu präsentieren. So bleibt der Eindruck von Campingplatz und Kindergeburtstag. In diesem Zusammenhang muss die Sauberkeit angesprochen werden. Wir haben erlebt, dass Brocken von Weißbrot im „frisch gezapften“ Bier waren, Petersilie auf dem Bierschaum schwamm, sich dicke Ketchup-Ränder am Wasserbecher zeigten und auch (saubere) Teller, welche mit Nussnugatcreme von unten beschmiert waren. Ein ekeliges Gefühl für die Finger. Egal, Finger säubern, Teller zum Service geben und erneut beherzt einen Teller nehmen. Hier gilt wohl auch die Devise „Auf einem Bein kann man nicht stehen“, denn der zweite Griff war wieder ein Griff ins „Volle“ (Nougatcreme). Also erneut: Finger säubern, Teller zum Service geben und den dritten Versuch mittels Papiertuch-umwickelter Finger einen Teller greifen: Treffer. Teller sauber. TIPP: Teller optisch von oben auf Sauberkeit prüfen, danach vorsichtig nur an den Seiten „mit spitzen Fingern“ anheben und von unten betrachten. Das Beiführen von Einweg-Feuchttüchern oder Papiertaschentüchern beim Büffet leistet ungeahnt wertvolle Dienste für evtl. Fehlgriffe. Bei den Hauptrestaurants müssen relative lange Wege zurückgelegt werden. Hierdurch ist es fast unmöglich, ein Gericht wirklich warm zu genießen. Von 07: 00 Uhr morgens bis 05: 00 ist es möglich, im World Palace etwas zu essen. Die Lobby-Bar hat sogar 24 Stunden geöffnet. Eine tolle Sache z. B. für „Nachtflieger“. Das Frühstück bietet eine reichhaltige Auswahl wie z. B. Früchte, Brot, Cerealien, Salat, Wurst / Käse nur eingeschränkt und Eierspeisen an. Das Abendessen: Offiziell findet das Abendessen von 19: 00 bis 21: 30 statt. Allerdings schließt der erste Teil des Restaurants bereits gegen 21: 00 sukzessive. D. h.; Teile des Buffets wurden abgeräumt. Die täglich wechselnden Speisen, welche das Standardsortiment ergänzten, waren ebenfalls z. T. ab 21: 00 nicht mehr verfügbar. Schade: Denn das Platzangebot ist (leider) begrenzt. Der Platz für ca. 800-900 Gäste ist normalerweise ausreichend, sofern die Zeiten (19: 00 bis 21: 30) eingehalten würde. Um 19: 00 essen zu gehen war ein sicherer Posten einen Platz zu bekommen. „Wer zu spät kommt,…“. Ab 19: 15 Uhr war es schon unmöglich einen der begehrten Plätze zu bekommen. Andere Holidaycheck-Beiträge beschreiben die übervollen Teller der russischen Gäste, welche halbvoll zurückgelassen werden. Wir glauben, dass dies mit den Essgewohnheiten der Nationalität zusammenhängt. So beobachteten wir, dass die russischen Gäste immer erst den Tisch „deckten“. D. h.; alle waren damit beschäftigt, Speisen auf dem Tisch zu platzieren, bis der Tisch förmlich überquoll. Dann haben alle „Tischgenossen“ gemeinsam gegessen. Bei den Mengen an Speisen ließ es sich nicht vermeiden, dass immer sehr viel auf den Tellern übrig blieb. Wundern Sie sich nicht, wenn Teile der Besucher sich wie im Stall eines landwirtschaftlichen Betriebes benehmen, sodass die Kellner z. T. eine Grundsanierung des Tisches vornehmen (müssen), sobald der Tisch verlassen wurde. Die anderen europäischen Gäste eilten dagegen einzeln zu den Buffets und aßen mehr oder weniger getrennt voneinander, wenn sie ihre Teller gefüllt hatten…. Grundsätzlich gilt zur Gastronomie, dass die Auswahl und Anzahl der Speisen sehr vielfältig ist. Leider ist die Qualität nicht ganz auf dem Niveau andere 5-Sterne Häuser an der türkischen Riviera.
Der Service und die Freundlichkeit sind gut. Tipp: Die Kellner immer in Deutsch ansprechen! Dann sind sie immer entsprechend freundlich. Dies hilft auf jeden Fall freundlicher behandelt zu werden. Die Verständigung mit dem Servicepersonal gestaltet sich allerdings schwierig, soweit man nicht russisch spricht. Bei Ultra-All-Inclusiv ist der Besuch des Friseurs frei. Ein Klasse Haarschnitt war das Ergebnis. Egal, ob Damen oder Herren, beide werden hier sehr gut bedient. Vom Reiseleiter ging das Gerücht aus, dass das Waschen und Schneiden der Haare kostenlos sei. Das Fönen würde allerdings extra kosten. Falsch! Auch das Fönen war mit inbegriffen. Ein kleines Trinkgeld wurde gerne gesehen.
Das Hotel, welches im Süd–Westen von Antalya liegt, ist etwa 1-1, 5 Autostunden Flughafen entfernt.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Nachfolgend ist die Animation an der Pool-Bar mit einer kurzen Bewertung für eine Woche aufgeführt: 1. Tag: Live –Music: gut 2. Tag: DJ: mäßig 3. Tag: gut, jedoch Repertoire wie am 1. Tag 4. Tag: 60-90er: Disco-Music: i. O. 5. Tag: Karaoke: Nun; ja wer es mag.. (hauptsächlich russische Lieder) 6. Tag: Live-Music 7. Tag: Bingo: Nun ja wer es mag.. Ein Kompliment an die Animateure. Jeden Tag tauchten sie irgendwann, irgendwo in unterschiedlichen Situationskomiken. So wurde ein verrücktes Huhn vom Schlachter verfolgt. Superman und Batman befreiten die Gäste von der Langeweile, eine „Angemalte Frau“ zeigte anschaulich, wie man aussieht, wenn man sich nicht eincremt, 7 Mann im Bademantel mit Badehaube machten die Anlage unsicher und „Müllmänner“ sammelten Handtücher, Badeschlappen usw. Eine sehr gute Situationskomik. Kompliment! Das Amphitheater liegt mitten in der Anlage und bietet jeden Tag eine neue Show, wie z. B. Wahl des Paares der Anlage; Sketche; Shaolin-Show, Olympic-Sketche usw. Die Shows sind nicht schlecht. Wer zum ersten Mal eine solche Animation sieht, wird begeistert sein. In unserem Zeitalter von „Reizüberflutung“ durch PC und TV hat es diese Art von Show mit Animateuren sehr schwer, großflächigen Applaus zu ernten. Unsere Note 2-3. Die Shows waren grundsätzlich immer gut besucht, sodass Sitzplätze nicht garantiert waren. Wassergymnastik am Pool und Strandanimation, wie z. B. Boccia, Dart usw. gehören mittlerweile zum Standardprogramm. Am Sonntag findet keine Animation am Pool satt. Die Wasserrutschen sind relativ klein und man muss anstehen. Am Pool: Es gibt nur eine Handtuchstation in der Anlage. Dies ist relativ wenig für die Größe der Anlage! TIPP: Bitte achten Sie auf die Handtücher mit Stickereieintrag. Dies sind die Pooltücher. Uns wurde ein Handtuch ohne Stickerei ausgehändigt, was uns nicht störte. Dem Handtuch-Service Mitarbeiter aber umso mehr, als wir bei Rückgabe der Handtücher er uns hierfür zunächst weigerte, uns hierfür eine Karte zurück zu geben, da es sich um ein Duschtuch aus dem Hotel handele. Achtung die Liegen (Auflagen) am Strand sind in einem sehr schlechten Zustand. Da es nur ein Handtuch pro Person gibt, empfiehlt es sich, weitere Handtücher mitzunehmen, oder vor Ort zu kaufen (Tipp: Wenn man aus dem Hotel kommt gibt es diverse Shops, wo man ein Badtuch erwerben kann. Geben Sie jedoch nicht mehr als 3-5 Euro je nach Qualität des Handtuches aus; unbedingt Handeln). Wer ein Urlaubstatoo mag, kann sich dies ab 15€ anfertigen lassen. Wer gern eine gezeichnete Karikatur von sich mit nach Hause nehmen möchte, kann dies für 15€ tun. Wer gern eine Wasserpfeife in diversen „Geschmacksrichtungen“ rauchen möchte, hat ebenfalls die Möglichkeit ab 15€. Es werden diverse Ausflugsziele wie z. B. Antalya, Bootsfahrten, Nord-Zypern angeboten. Das Gameland bietet Abwechselung von Strand oder Pool. (Billard, PC-Internet kostenlos, Videospiele kostenpflichtig). Ein Wellness- und Fitness-Center ist ebenfalls in der Anlage integriert. Die Einrichtung wurde von uns nicht genutzt.
Infos zur Reise | |
---|---|
Verreist als: | Familie |
Dauer: | 1 Woche im Juli 2007 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
---|---|
Vorname: | Gaby |
Alter: | 41-45 |
Bewertungen: | 13 |