Kleine Insel mit gutem Hausriff. Wohnkomfort im Beachbungalow ok, Essen ok. Je nach Standort des Bungis mehr oder weniger schöner Strand.
- ZimmergrößeSehr gut
- SchlafqualitätEher gut
- SauberkeitSehr gut
Das Bett war ziemlich hart. Nach Anforderung eines Toppers konnte ich sehr gut schlafen, allerdings nur mit Ohrstöpsel, denn die Brandung war für eine Malediveninsel ungewöhnlich laut. Adapter für europäische Stecker sind verfügbar, funktionieren aber nicht alle. Auf der Terrasse fehlen Sitzmöglichkeiten, ich möchte nicht den ganzen Tag liegen. Gerne hätte ich auch mal einen Nachmittagskaffee oder ein Getränk auf der Terrasse genossen, das ging auf den Liegen nicht. Auch die Sitzgelegenheiten im Bungi selbst sind nicht sehr bequem. Sauberkeit war top, und für ein kleines Trinkgeld (3-5 $) bringt der Roomboy extra Wasserflaschen. Die könnte man sich natürlich auch an einer der Bars holen, denn die Minibar wird nicht gefüllt. Das Badezimmer ist riesig, die Außendusche praktisch, aber leider gibt es bei keiner Dusche ausreichend Wasserdruck - am ehesten noch außen. Aber Haarewaschen wird da schon zur Herausforderung. Insekten hatte ich keine im Zimmer.
- EssensauswahlEher schlecht
- GeschmackGut
Ambiente beim Essen
- Shorts & T-Shirt
Die Speisen am Buffet waren gut zubereitet, meist ausreichend gewürzt und großteils warm genug. Ich fand immer etwas, und wenn es mal nichts nach meinem Geschmack gab, konnte ich mir am "Pasta Counter" Nudeln zubereiten lassen. Der Fisch war jeden Tag köstlich! Was fehlt also für die volle Sternenzahl? Kartoffeln waren oft zäh, so als wären sie schon Stunden vorher zubereitet worden. Desserts waren leider gar nix! Alle Cremes hatten eine sonderbare Konsistenz, als wäre bei der Zubereitung sehr viel Gelatine im Spiel gewesen. Die Creme Brulee im großen Topf ist halt auch nicht die optimale Art, wie sie angeboten werden sollte, die Kruste ist quasi nicht da und darunter bleibt ein einfacher Vanillepudding mit oben beschriebener Konsistenz. Die Auswahl beim Frühstück war überschaubar. Vor allem im Bereich Cereals besteht Nachbesserungsbedarf. Auf einer Insel, wo kaum Kinder sind (während meines Aufenthaltes gab es 3 Familien), braucht es keine Fruitloops. Stattdessen hätte ich mich über eine größere Müsliauswahl gefreut, das angebotene war nicht mein Fall. Auch fehlten pflanzliche Joghurt-Alternativen. Frisches Gemüse war auch dürftig: Gurken, Tomaten (ohne Geschmack), Blattsalat - wer braucht den zum Frühstück? Käse und Schinken (den ich nicht esse) sah nicht sehr einladend aus, alles halt so aus der industriellen Großpackung.
- DeutschkenntnisseSehr schlecht
Bester Service
- Bar, Disco & Restaurant
In den beiden Restaurants und den Bars war das Personal sehr freundlich. Da die Bedienung wechselte, wurden Bestell-Vorlieben kaum gemerkt. Wenigstens die Zimmernummer konnten die meisten Kellner sich merken. Roomboy hat gründlich gearbeitet, hätte aber auch mal ein Lächeln zeigen können. Sehr nett und hilfsbereit war die deutsch-sprechende Dame im Joydive, auch zu einer Nicht-Taucherin.
- Öko-ErlebnisEher schlecht
Leider hat das Resort bezüglich Nachhaltigkeit großen Nachholbedarf. Wasser in Plastikflaschen ohne Alternative sind nicht mehr zeitgemäß. Leider findet man dann auch immer wieder eine Plastikflasche im Meer oder am Strand. Mülltrennung gibt es nicht - zumindest habe ich nichts derartiges wahrgenommen.
Unerwartete Kosten
- Nein, keine unerwarteten Kosten.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Alleinreisend |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Marion |
| Alter: | 61-65 |
| Bewertungen: | 67 |


