Das Hotel Club Eden erfüllt in allen Belangen die Katalogbeschreibung diverser Anbieter! Die hier zu verzeichnenden Negativbewertungen stammen von Personen, die entweder die Schwachstellenjagd zwecks späterem Klagewahn zum Hobby haben oder aufgrund heimischer Defizite ihr Urteilsvermögen abgelegt haben! Unser 14-Tage-AI-Urlaub hat für vier Personen weit unter 2000€ gekostet und für diesen Betrag gibt es am europäischen Mittelmeer entweder eine Hundehütte oder kein AI. Das Hotel Club Eden weist kaum Animation auf, entgegen vorherigen Reisen empfand ich diese Tatsache als angenehm, weil nicht im 5-Minuten-Takt darauf hingewiesen werden musste, dass man daran nicht teilnehmen möchte. Wer Spaß haben will, kommt aber nicht zu kurz und wird in das Unterhaltungsprogramm integriert. Unser Zimmer war stets aufgeräumt und sauber, was ich nicht als direkte Folge des in armen Ländern selbstverständlichen Trinkgeldes sehe, denn es dauerte 4 Tage, bis ich die Putzfrau überhaupt zu Gesicht bekam. Die Mahlzeiten wurden in Buffet-Form serviert. Wie vornehmlich ostdeutsche Bewerter aus der Altersgruppe 18-25 darauf kommen, das Essen als "eintönig" zu bezeichnen, kann ich mir nicht erklären. Im Club Eden verkehren Gäste aller europäischen Nationen, die Franzosen stellen geschichtsbedingt die größte Gruppe, es sind jedoch auch dutzende von deutschsprachigen Touristen zu finden, die es einer Familie leicht machen, Spielkameraden für die Kleinen zu finden. Die Tatsache der massiv vorhandenen Fliegen im Gastronomie-Bereich schreibe ich der Tatsache zu, dass unweit eine Einleitung biologischer Abwässer ins Meer erfolgt. Hier kann jedoch die Geschäftsführung wenig gegen tun, ich würde es allerdings bei meiner nächsten Buchung berücksichtigen. Prinzipiell hat mir der arabisch-französische Lebenswandel in der nur 5 Kilometer entfernten Stadt Sousse ohnehin so gut gefallen, dass ich, trotz Weitergabe einer positven Empfehlung für den Club Eden, beim nächsten Tunesien-Urlaub ein stadtnahes Strandhotel in Sousse präferieren würde.
Unser Zimmer entsprach exakt der Katalogbeschreibung, es war ein Familienzimmer mit Doppel- und doppeltem Etagenbett. Da ich angesichts des Alters von 4 und 2 Jahren unserer Kinder nicht darauf bauen konnte, dass einer der beiden im Etagenbett schläft, hatte ich einen nahezu kontaktfreien Urlaub mit meiner Gattin und das ist etwas, wofür andere Ehemänner ihr letztes Hemd gäben :-)
wir sind täglich schmackhaft bewirtet worden, es gab ausgewogene Kost für jeden Wenn es anlässlich einer 14-tägigen Reise täglich 12 verschiedene Salate gibt, ergänzt durch tägliche Standardgerichte wie Nudeln, Pizza und Pommes für die Kleinen, jedoch an den diversen Grillstraßen wechselnd Fisch, Pute, Hammel und zur Krönung für die nie aufgebenden Nörgeler an einem Tag mitten in Tunesien sogar noch ein Schweinebraten kredenzt wird, begreife ich nicht, ob hinter den Negativbewertungen einiger "Gäste" eher das "Nein" vom Animateur steckt ;-)
Das Hotelpersonal hat sich mit einer Ausnahme als sehr freundlich erwiesen. Die Misstimmigkeiten mit einem der Zapfer habe ich aus der Welt geschaffen, indem ich ihm nach mehrfachem Versuch, mich über die morgendlochen Zeitlimits des Cocktail-Ausschanks und der Menge der mitnehmbaren Einheiten freundlich darauf hingewiesen habe, dass ICH hier der BOSS bin, beenden können. Wiederum ist es für mich vollkommen unverständlich, dass viele Poster hier Unfreundlichkeit und Langsamkeit monieren. Wenn Sie in Deutschland schlecht bedient werden, gehen Sie zum Geschäftsführer und mit einer kleinen Klage ist das Problem aus der Welt geschafft. Ich spreche dank meiner westdeutschen Schulausbildung ein veritables Englisch und Französisch, mit diesen Fertigkeiten gibt es in Tunesien keinerlei Probleme.
Der schmale Strand grenzt direkt an das Hotel an, es gibt aber im September keinerlei Drängelei oder Enge, was die Verteilung der Liegen betrifft. Mallorcinische Reiseberichte, in denen frühmorgendliche deutsch-britische Verteilungskämpfe um Plätze kommuniziert werden, sind hier fehl am Platz. Auch ein mittäglicher Wechsel vom Meer an den Pool oder umgekehrt ist problemlos möglich. Die Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe des Hotels, die von einigen Vorpostern als "nicht vorhanden" bezeichnet werden, erstrecken sich auf zwei vollsortierte "Shopping Center", in denen alles verkauft wird, was ein Reisender wie ich nicht benötigt. Sonnencrème und Handtücher hatten wir in ausreichendem Maße vor der Abreise in billigeren deutschen Drogeriemärkten beschafft. Alles, was der Urlauber ansonsten "dringend benötigt", lässt sich fußläufig in 500 Metern Abstand erwerben, inklusive Tonnen von geschmacksfernen Souvenirs, Lederjacken und Import-Chipsletten aus Hannover. Wir haben einfach den 3. Tag unserer Reise abgewartet, uns ins fast geschenkte Taxi nach Sousse gesetzt und verfügen nach diesem Ausflug über gefakete Nike-Sporttaschen, butterweiche Lederschuhe und wohlschmeckende Zigaretten weitab vom Kamelhaar-Dung-Aroma der Strandverkäufer. Die viel propagierten Ausflüge der hoteleigenen Marktschreier haben wir generell abgelehnt. Kamelreiten kann ich auch in Duisburg-Marxloh und zum Quadfahren für Papi bestand wenig Lust, da mich nach der Rückreise eine 86-PS-Suzuki erwartete.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
das "Club Eden" verfügt über massig Poolquadratmeter, insbesondere der "Aquapark" mit seinen großen Rutschen ist ein Highlight! Auch ist nicht meine "Badehose gerissen", so dass ich noch weitere 13 Tage in Tunesien schwimmen gehen konnte und nicht aufs Zimmer musste.... Die Verarbeitung der Rutschenfugen ist in der Tat bedenklich, eine ganztägige, ständige Benutzung ist mE nicht möglich. Der kostenlose Aquapark ist ein echtes Highlight für die Kiddies und war eines der Agumente, in das Eden zu gehen.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im September 2010 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Oliver |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 1 |


