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Christian (36-40)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Juli 2013 • 1 Woche • Strand
Urlaub mit Upgrade - Anlage mit Potenzial
4,3 / 6

Allgemein

Buchung (1-2-Fly), Flug (Lufthansa) und Shuttleservice verliefen problemlos. Für unseren erste Familienurlaurlaub mit Flug bis dahin perfekt. Am Hotel gegen 11:30 angekommen machte der Empfangsbereich einen sehr angenehmen Eindruck, sowohl optisch als auch klimatechnisch - um die Koffer wurde sich gekümmert, der Empfang war verbal geschult (Deutsch, Englisch, Russisch). Uns wurde die Anlage erklärt, Pool, Essen, Massagemöglichkeiten usw. Das Zimmer konnte noch nicht bereitgestellt werden, da die Reinigungskräfte noch unterwegs waren. Uns wurde vorgeschlagen schonmal das Mittagessen einzunehmen. Am Restaurant angekommen wurde uns deutlich gemacht, dass dieses erst in einer 3/4 Stunde aufmacht - also wieder zurück zum Empfang. Nach dem Mittag haben wir dann noch gut 90min auf unser Zimmer gewartet. Die Anlage machte äußerlich einen sauberen Eindruck. Der Baustil an sich gefällt, die Anlage in Sachen Aufteilung und Poolarrangement auch. Die Poolbeleuchtung und Weglampen setzen die gesamte Anlage Abends nett akzentuiert in Szene. Das Hotel hatte während unserem Aufenthalt einen eigenen Basar organisiert - wirklich schön gemacht. Viele deutsche Familien mit Kindern bis max ca. 13 Jahren haben gebucht. Aber auch russische, holländische und italienische Gäste waren vor Ort. Im Nachhinein hatten wir dann die Information, dass die Anlage innerhalb von einem Jahr dermaßen runter gewirtschaftet wurde, dass unsere Eingangsprobleme nicht verwunderlich waren. Am Sonntag vor unserer Ankunft, wurde offenbar das Hotelmanagement und das komplette Servicepersonal des Restaurant gewechselt. Da wir von dem ALL-Incl. Konzept nicht überzeugt sind, wird dies die einzige Reise in die River Garden Residenz gewesen sein. Die Anlage hat aber unter der richtigen Führung viel Potential.


Zimmer
  • Eher gut
  • Das Dachzimmer wurde uns kurz vorgestellt, Klimaanlage, Schlafzimmer, Küche, Bad, Wohnzimmer mit Schlafmöglichkeit für die Kinder. Nur fehlte es an Bettzeug für die Kids und ebenso in unseren Augen auch an der Hygiene im allgemeinen. Nicht dass wir penibelst auf Kleinigkeiten achten, aber ein Mangel ergab den nächsten. Beispielhaft seien die Zahnputzbecherzahnpastareste auf dem Highboard im Bad erwähnenswert, die mit einer Toilettenpapierrolle "retuschiert" wurde. Der Handtuchhalter ließ sich in Ermangelung fehlender Madenschraube locker von der Wand ziehen. Auf den Glasflächen (Spiegel, Fenster) reflektierten deutlich die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten einer Reinigung (Verwischtechnik). Die Duschabtrennung war aus der Führung gesprungen und nachdem ich dem innerlich aufkommenden Zwang, die Silikon- oder Acrylfugen zu erneuern, nicht nachgeben durfte, habe ich mich in Sachen Bettzeug der Kids mit der Rezeption in Verbindung gesetzt - man versprach die Lieferung. Auch die am Bett befestigte Nachtischlampe kippte von allein um ihre Drehachse, als ich diese senkrecht aufrichten wollte. Die anschließende Mittagspause im ehelichen Bett gaben mir das Gefühl, dass meine Beine höher lagen, als mein Kopf. Ein Blick unters Bett (sehr sauber) verriet mir auch warum, denn die Matratzen lagen auf zwei Sperrholzplatten, die wiederum auf 4 Holzkreuzen lagen, um das Gewicht abzufangen. Die Holzkreuze am Fußende waren bei unserem Bett höher als am Kopfende, was die Schieflage erklärte. Die Klimaanlage versagte ihren Dienst - was telefonisch ebenfalls abgeklärt wurde. Ich kümmerte mich mehrmals um das Bettzeug - man versprach umgehende Lieferung dessen, die Klimaanlage sollte im gleichen Atemzug repariert werden. Zum Abend war dann die Klimaanlage repariert und auch die Couch war mit "Bettzeug" drappiert. Das letztere war dermaßen lieblos arrangiert, dass wir nachbessern mussten - Bettzeug für Kind Nr. 2 fehlte noch immer. Ich besuchte abermals persönlich die Rezeption, da um 20:00Uhr die Kinder doch sehr müde waren. Nach 5 Minuten wurde das Bett dann auch gemacht. Dass der gute Mann im Flur erst seine Kippe ausgemacht hat, haben wir dann noch 10 Minuten im Wohnzimmer genießen dürfen. Alles in Allem - Tag eins war Unterbringungstechnisch übel. Wir entschlossen uns alles zu fotografieren und dem Hotelmanagement in Kopie an 1-2-Fly via Email zu senden - freies WIFI sei Dank (sehr positiv zu erwähnen). Gegen 22:00 Uhr klingelte und klopfte es dann noch unfreundlich und laut an der Tür und ein "ROOM SERVICE" schallte uns unter dem Türspalt entgegen. Die Kinder wurden wieder wach und die Ambitionen des RoomService die schon reparierte Klimaanlage um 22:00 Uhr nochmal reparieren zu wollen zeugte eher von Planungsmissmanagement, als von Zuvorkommenheit. Wir waren bedient... Der Große hatte dann geweint und wollte nach Hause. Toller Tag. Die Antwort der Hotelmanagers ließ nicht lang auf sich warten. Während die Familie am Pool war, wurde uns ein Zimmerwechsel angeboten. Mir wurde die neue Unterkunft gezeigt und die hob sich so dermaßen von unserem Zimmer ab, dass ich es kaum glaubte. Der Hotelmanager bot uns ein Appartement im Erdgeschoss eines Hauses an, mit zwei Terrassen, separaten Betten für die Kids, zweitem Bad, großem Wohnzimmer mit Küche - das ganze ohne Aufpreis - ein Upgrade - tolle Sache. Ich organisierte den Umzug, teilte dies der Familie mit, die sich wirklich sehr freute. Wir waren endlich angekommen. Zwar lag nach der Rückkehr vom Pool ein Teil einer Türzarge auf dem Fußboden, was sicherlich weh getan hätte, aber ich klopfte mit Freude alle Blenden fest, so dass diese Gefahr gebannt war. Natürlich waren auch hier baulich Besonderheiten im Bad auffällig, aber die Freude über das Upgrade ließ uns über all die Kleinigkeiten hinwegsehen.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Tag 2 begann mit einem ausgiebigen Frühstück. dazu sei gesagt, dass die Anlage ein reines ALL-INC.-Konzept inne hat. Das bedeutet nicht weniger, als dass ALLE dem Buffetessen frönen, was zu Beginn einen riesigen Andrang und entsprechende Wartezeiten bedeutet. Der Außenbereich des Restaurant ist zu jeder Tageszeit vorzuziehen, solange die Raucher nach dem Essen das Rauchen verkneifen würden (was Familienvätern und Müttern oft aber nicht davon abhielt, uns und ihren Kindern deren Sucht aufzudrängen). Der Innenbereich ist mit sehr kaltem Licht in Szene gesetzt, was Sauberkeit verspricht, das Ambiente aber kühl untergräbt. Das Essen war in meinen Augen gut. Die Kinder sind ja von Natur aus mäkelig, haben aber vieles probiert. Essenstechnisch ist es halt anders als Zuhause, was den Urlaub ja auch ausmacht.


    Service
  • Eher schlecht
  • Die Verständigung mit dem jeglichem Service-Personal war schwierig bis unmöglich. Englisch sollt man als Basis schon anbieten können. So glich die Organisation von Besteck einem kleinen Abenteuer. Am letzten Abend gab es sogar Stoffservietten und Stoffdecken für den Platz, der sonst auf Grund der o.a. Verwischtechnik grundsätzlich klebte. Die Freundlichkeit hielt sich in Grenzen. Das Personal war genervt. Die Zimmerreinigung auch nach Trinkgeld eher mau. Arzt ist vor Ort. Beschwerden wurden uns abgeholfen.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Ein Trip in die Stadt zum Basar sollte man mal gemacht haben. Busverbindung ist vorhanden - Taxiverbindung ist besser. Das Taxi (direkt vor dem Hotel) bis dorthin und zurück bezahlt man hinterher – Preisverhandlung vorher. Man wird abgesetzt vor einem mit dem Taxiunternehmen befreundeten Klamottenladen. Die Angestellten sprechen offenbar jede gängige Sprache der Touristen. Der Preis ist Verhandlungssache, der richtige Preis liegt bei knapp 60% des Ausgangsangebots – meist wird auch die Übernahme der Taxifahrt als Kaufargument angegeben. Man sollte dabei beachten, dass nicht alles Fake ist, was angeboten wird, da ohnehin viel direkt in der Türkei produziert wird. Die Qualität einiger Hemden z.B. sind dermaßen gut, dass der Preis z.T. gerechtfertigt ist - was nicht vom Handeln abhalten sollte.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Wir habe die Möglichkeiten des Bootshuttletransfers zum Strand genutzt. Die Fahrt dauert ca. 15min und wird mit Musik jeglicher Richtung untermalt. Der Blick auf die benachbarte Anlage macht dabei Lust auf mehr und vermittelt einen Tick mehr Klasse. Im Laufe der Woche stellte sich dann raus, dass die Liegen am Strand noch "einnehmbar" sind, wenn man: 1. Rechtzeitig am Anleger ist, 2. als Erster ins Boot steigt, 3. sich an die Ausstiegsstelle sitzt und sich 4. nicht von angestachelten Kindern anderer Eltern bei Aussteigen wegdrängeln lässt. Der Strand ist ok, Mittags sehr heiß, die Verpflegung vor Ort ausreichend und stets gleich in der Auswahl. Die Rückfahrt ist entspannter. Das Abendessen am Restaurant verläuft ähnlich der Vorbereitung der Strandfahrt. Den alkoholischen All incl. habe ich nicht umfänglich genutzt. Kompensiert wurde dies dann von anderen Gästen. Die anderen Gäste waren zum Teil zum fremdschämen auffällig. Zum einen teilweise sehr unentspannt im Umgang mit den Kindern, dem alkoholischem Genuss und vor allem, und das werde ich wohl nie in den Kopf bekommen, mit dem Reservieren der Liegen noch vor dem Frühstück. Zum Teil wurden Liegen reserviert, die Vormittags nicht genutzt wurden, da man zum Strand gefahren ist. Handtücher werden dann aber auch entfernt, wenn dies offensichtlich ist. Kinderanimation ist vorhanden, wurde aber von uns nicht genutzt. Der Pool war für die Kids ein Highlight, die Liegen ausreichend, das Wetter perfekt, das Wasser angenehm temperiert. Dazu sei gesagt, dass wir nicht am Hauptpool lagen. Ab 20:00 werden die Pools "gesperrt", da die Chemiekeule (Chlor) dann eingesetzt wird. Aber um 23:00 Uhr wird darauf nicht mehr geachtet.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:1 Woche im Juli 2013
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Christian
    Alter:36-40
    Bewertungen:2