Nachdem wir hier einige sehr gute Bewertungen gelesen hatten, reisten wir mit entsprechend großen Erwartungen an. Leider wurde uns schon beim Einchecken der Wind aus den Segeln genommen, denn erst ließ man uns lange warten, um uns anschließend fast wortlos und ohne jede Begrüßung abzufertigen. Ob wir eine gute Anreise hatten (der Busfahrer fand das Hotel erst auf Nachfrage bei einem Taxistand..), interessierte niemanden. Die erste, kurze Inspektion unserer Bleibe ließ unsere Erwartungen dann nochmals um einiges sinken und der Gedanke kam auf "..und hier müssen wir nun eine Woche lang leben.." Schlechter hätte der Start in unseren lange herbei gesehnten Urlaub somit nicht sein können. Zahlen Sie lieber etwas mehr, bevor Sie sich für dieses Hotel entscheiden.
Das Zimmer wurde im vorherigen Beitrag schon sehr treffend beschrieben..
Eigentlich war das Essen für mich in Ordnung. EIGENTLICH. Doch als ich eines Abends eine MADE in meinem Reis entdecken musste (vorletzter Abend), setzte dies dem ganzen die Krone auf. Wir gingen sofort mit dem Teller zum nächsten Angestellten, der ihn WORTLOS und ohne den Ansatz einer Entschuldigung entgegen nahm und mit ihm verschwand! Wir beschlossen, am folgenden und auch letzten Tag, weder Essen noch Trinken aus diesem Hotel zu uns zu nehmen. Frühstück und Mittag wurden im KELLER-Restaurant ohne Fenster zu sich genommen. Frisches Obst suchte man beim morgendlichen Buffet vergebens, dafür gab es Tomate, Gurke und Salat - wer mag so etwas in der Früh zu sich nehmen?? Der Kaffee war für meinen Geschmack ungenießbar, da empfele ich, doch eher beim Tee zu bleiben. Das Abendessen wird draußen am Pool angeboten, weshalb die Liegen auch schon am frühen Abend abgebaut werden, um die Tische aufstellen zu können. Von diesen Tischen wird man anschließend wiederum recht schnell nach dem Essen "verscheucht", da diese dann weggestellt werden. Dabei hatte man sie doch zuvor so liebevoll mit schmutzigen, teilweise kaputten Windlichtern, Kunstblumen und Papierservierten bestückt.
Wo soll man hier nun anfangen.. Unser Zimmer, bzw das Bett, sah nur einmal während unseres Aufenthalts einigermaßen ordentlich aus - nämlich bei der Anreise. Die nachfolgenden Tage konnte man eigentlich nur noch über diese Lieblosigkeit und Dreistigkeit lachen, wenn es nicht der eigene Urlaub gewesen wäre. Die Decken wurden ohne jeden Ordnungssinn "zusammengefaltet" und auf die Matraze gelegt, die Tagesdecken fanden garnicht erst den Weg zurück aufs Bett - mal lagen sie auf einem Koffer, mal auf einem Nachtschrank. "Frische" Handtücher gab es wenn überhaupt nur dann, nachdem man die Benutzten auf den Boden gelegt hatte. Wobei sich darüber streiten lässt, ob man ein braun geflecktes Handtuch nun als frisch bezeichnen kann.. Mit Toilettenpapier wurde ebenfalls sehr sparsam umgegangen, einmal fanden wir eine halb aufgebrauchte Rolle als "neu" in unserem Bad auf. Nun hat ma die Wahl: Entweder, man sorgt selbst für genügend Tücher etc. (=Selbstbedienung am House-Keeping-Wagen) oder man riskiert eine nette Nachfrage beim Personal und die damit verbundenen Reaktionen (genervt, kein Verständnis etc.). Umgang mit Beschwerden in anderer Sache. So hatten wir z.B. eine tropfende Klimaanlage und eine teilweise mit Wasser geizende Dusche. Man wollte sich beide Male darum kümmern - nichts geschah.
Die Entfernung zum Strand ist zu Fuß machbar. Wir entschieden uns für diese Variante, nachdem der Shuttle einfach nicht auftauchen wollte. Man kommt an einigen kleineren Geschäften und Restaurants vorbei, Dienstags kann man den großen Markt in den Straßen erleben. Der Strand erhielt von uns ein weitaus besseres Urteil, als unser Zimmer, weshalb wir uns auch hauptsächlich dort aufhielten. Er ist in einer schönen Bucht gelegen, Liegen + Schirm gab es für 5 Euro pro Tag und trinken konnte man, soviel man mochte. Es gibt die Möglichkeit, direkt von der Badebucht aus eine Bootstour zu unternehmen, aber auch im nahegelegenen Hafen gibt es hierzu reichlich Angebote. Wir entschieden uns für eine solche Tour und vergaßen für 2 Stunden lang und 10 Euro pro Person unseren Ärger über das Hotel. Reichlich Einkaufsmöglichkeiten gibt es unweit des Hotels, in den langen Shoppingmeilen. Allerdings sind auch hier starke Nerven von Vorteil, da man von den Händlern förmlich in die Läden hineingetrieben wird - sehr nervig, sehr störend! Am Ende kam ich mit völliger Nichtbeachtung am besten aus.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im August 2010 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Svenja |
| Alter: | 19-25 |
| Bewertungen: | 1 |


