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Conny und Guido (46-50)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Juli 2011 • 2 Wochen • Strand
Ganz gut, aber trotzdem kein zweites Mal
3,7 / 6

Allgemein

Das Hotel verfügt über Zimmer im Hauptgebäude, in einem Nachbargebäude und über viele kleine Appartments. Wir waren in einem Appartment untergebracht. Das Doppelbett für meine Frau und mich war ein wenig zu klein, daher bin ich nach ein paar Tagen ins Zustellbett umgezogen. Im allgemeinen war das Zimmer recht klein, aber da wir es nur zum schlafen und umziehen gebraucht haben, war es ausreichend. Die Sauberkeit war wie wir es für ein afrikanisches 3-Sterne-Hotel erwartet haben. Es gab nichts zum ekeln, aber so richtig sauber zum Wohlfühlen war es auch nicht. Unser All-Inclusive-Paket hat ausgereicht nicht zu verhungern und zu verdursten. All-Inclusive hieß aber das es zu trinken nur zwischen 10 und 23 Uhr gibt (außer beim Frühstück von 6 bis 10). Die Gäste waren überwiegend aus Frankreich, Tunesien und Italien. Auch ein paar Schweizer waren dort. Erst kurz vor unserer Abreise wurden es mehr Deutsche. Wer es spartanisch mag und nicht viele Ansprüche hat kann mit den Gegebenheiten in dem Hotel gut leben. Wer was erleben möchte ist dort sicher falsch am Platz. Animation vermiest einem den Urlaub durch die Lautstärke und die wenigen Kontakte die man als Deutscher haben konnte. Am Meer war es eigentlich immer gut und die "Strandläufer" lassen einen auch nach 10 mal Nein in Ruhe.


Zimmer
  • Eher gut
  • Wie schon beschrieben, für drei ein wenig klein aber zum umziehen und schlafen ausreichend. Sauberkeit ist nicht deutscher Standard, aber zum ekeln gabs auch nix. Im Zimmer gabs einen Einbauschrank, einen Stuhl und einen Tisch. Zwei Nachttische, einer mit Telefon. Klimaanalage gabs auch und sie funktionierte. Safe gibts nur an der Rezeption.


    Restaurant & Bars
  • Eher gut
  • Im Restaurant versuchte man auf Ordnung und Sauberkeit zu achten, was aber nicht immer leicht fiel (Leider hatten einige Gäste die Angewohnheit sich die Teller übervoll zu machen, mit den Händen zu essen und dann alles über Tische und Boden zu verteilen). Da wir alle nicht die Essenstester sind, haben wir uns auf wenige Gerichte beschränkt, die man aber immer und gut essen konnte. Gegen ein kleines Trinkgeld reservierte der Kellner gute Tische (wo es nicht so warm war) und besorgtre schon mal etwas zu trinken. Leider muss man sich sein trinken beim essen selbst zapfen.


    Service
  • Gut
  • Wir konnten uns mit fast allen Leuten in Deutsch unterhalten. Lediglich das Zimmermädchen verstand uns nicht. Bei einem Dinar Trinkgeld und ein paar Merci (Schokolade) wurde uns aber das Bett immer frisch bezogen und schön hergerichtet. Wenn etwas nicht funktionierte (Lampe) oder fehlte (Toilettenpapier) wurde es umgehend erledigt. Was und wie beim Mini-Club gemacht wurde, bleib uns vorenthalten, da die Animateure zu 98 % auf französich oder arabisch sprechende Kinder reagierte.


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Einzig die Entfernung zum Strand ist positiv zu sehen. Midoun liegt zwar nur ein paar Taxi-Minuten entfernt, lohnt sich aber nicht wirklich. Geschäfte in der unmittelbaren Umgebung sind zwar vorhanden und haben überwiegend auch Festpreise, bieten aber nur Souveniers. Ausflüge kann man entweder über die Reiseleitung buchen oder bei den "Strandläufern". Einen Ausritt zu Pferd haben wir über die Reisleitung gebucht. Dort wurden wir über Müllberge und Schutthaufen zu einem Geschäft geführt wo wir dann Andenken kaufen sollten, also nicht zu empfehlen. Eine Tour mit Boot und Jet-Ski wurde beim zweiten Mal mit einem kurzen Delfin-kontakt belohnt. Preislich war es mit 210 Dinar ganz in Ordnung.


    Aktivitäten
  • Schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Die Animation bestand aus ca. 9 Mann. Von denen konnten zwei Deutsch (auch nur gebrochen) und man beschäftigte sich daher lieber mit den Gästen deren Sprache man verstand, sowohl bei den Kindern als auch bei den Erwachsenen. Der Pool ist recht klein und zusätzlich noch in zwei Bereiche unterteilt (Nichtschwimmer und Schwimmer). Da während der Animationszeit (9-12 und 15-18 Uhr) der Pool immer wieder genutzt wurde, konnte man dort nicht entspannen, zumal man dort wohl auch der Meinung ist Animation muss unheimlich laut sein. In den paar Momenten, in denen man den Pool komplett nutzen konnte, wachte ein Bademeister über Recht und Ordnung. Leider hat es 1 1/12 Wochen gedauert bis er akzeptierte das unsere 7-jährige Tochter zu den Schwimmern gehörte. Vorher wurde sie immer zurück gepfiffen(Trillerpfeifen sind das Lieblingsspielzeug der Animatuere) und in den Nichtschwimmerbereich getrieben. Die Shows am Abend hatten zu 90 % den gleichen Inhalt, wie die von 2009 in Hammamet. Anscheinend gehen alles zur gleichen Aniationsschule und lernen das selbe, was dann Jahrelang gezeigt wird. Am Strand gab es reichlich Liegen, die aber fast alle Bruchstellen hatten. Jeden Tag fuhr ein Traktor mehrfach den Strand entlang um ihn von Dreck zu befreien, teilweise wurde er der Seegrasplage nicht gerecht.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im Juli 2011
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Conny und Guido
    Alter:46-50
    Bewertungen:3