Die Hotelanlage ist klein, abgelegen und liegt direkt am Strand. Die Anlage umfasst 2 Häuser, wobei wir im Nebengebäude untergebracht waren. Die Gebäude sind typisch griechisch eingerichtet. Gästestruktur bezüglich des Alters bewegt sich im "mittleren Mittelalter", sprich hauptsächlich Gäste zwischen 35 und 45 Jahren, also eher die ruhigere Generation, was auch sehr angenehm ist (auch für jüngere Leute die Ruhe suchen). Alles in allem war es ein sehr schöner Urlaub. Sicherlich liegen kleiner Mängel vor, die wir jedoch nicht für sonderlich dramatisch halten, da man in dieser Preiskategorie nicht mehr erwarten kann. Diejenigen die überhaupt nicht zufrieden sind hätten vielleicht 150- 200 Euro mehr bezahlen sollen und hätten somit ihre angesprochen Kritikpunkte beseitigt. Daher können wir nur dieses Hotel in dieser Preiskategoerie wärmstens weiterempfehlen und es ist einfach ideal für Ruhesuchende und für Menschen die auch Kompromisse eingehen können. Wir würden jeder Zeit dieses Hotel wieder buchen. weitere Informationen gibt es auch noch unter www.hotel-angela-beach.com
Die Zimmer waren recht klein,aber man verbringt dort ja die wenigsten Stunden am Tang daher fällt das unserer Meinung nach nicht ins Gewicht. Sie waren recht spärlich eingerichtet mit einem großen Schrank und einer Kommode. Der Fernseher empfängt 3 deutsche Programme was auch völlig ausreichend ist, man ist ja schließlich dort nicht zum Fersehen. Das Bad, nun gut, es ist sehr klein, fast zu klein für 2 Personen, aber es was hygienische in einem guten Zustand; es war kein Schimmel vorhanden und wurde auch jeden Tag gründlich geputzt. Das einzige Problem ist eben die Dusche die zwar über einen Duschvorhang verfügt, dieser aber unten zu kurz ist, was wiederum dazu führt dass das ganze Wasser beim Duschen rausläuft und jedesmal ein kleiner See vor der Dusche entsteht. Die Zimmer sind jedoch relativ hellhörig und es herrscht ein ständiger Durchzug, was wiederum dazu führt, dass es ständig Türen zuschlägt wenn die Gäste nicht aufpassen. Bei den Betten handelt es sich um 2 Einzelbetten, die sich jedoch mühelos zusammenschieben lassen.
Das Hotel beherbergte ein Restaurant. Dabei war es so, dass leider nicht genügend Plätze vorhanden waren wie Gäste in der "Rushhour" das Buffet stürmten, daher war man teilweise gezwungen auf die Sitzplätze an der Poolbar auszuweichen, welche sich nicht so gut zum Essen eigneten. Das Essen war bunt gemischt von landestypisch bis deutsch. Es gab jeden Tag ein Salatbuffet das jedoch teilweise ein wenig spärlich war. Richtig grünen Salat gab es einmal und ansonsten immer Krautsalat, Tomaten, Karotten und natürlich Zaziki. Bei den Hauptspeisen gab es immer ein Fleischgericht kombiniert mit Nudeln oder Pommes in verschiedensten Variationen. Für Feinschmecker war es natürlich nichts aber es war gut essbar und man geht ja schließlich auch nicht ausschließlich zum Essen in den Urlaub. Die Nachspeisen waren auch eher von einfacher Natur, mal Wassermelone oder Obstsalat oder halt eben Wackelpudding, woran man auch nicht gestorben ist. Jedoch waren wir vom Frühstück ein wenig enttäuscht. Die Auswahl war mager, es gab keine typischen deutschen Brötchen wie man sich das vorstellt, das höchste der Gefühle war Toast und dann halt eben noch das typisch griechische Brot. Die Auswahl an Wurst und Käse war auch klein und gerade die Wurst ist nicht jedermanns Geschmack. Zur Auswahl standen noch Mamelade die sehr gut geschmeckt hat und verschiedene Müslisorten. Alles in allem war das essen okay wenn man nicht allzuviel Wert darauf gelegt hat. Die Getränke waren am Anfang recht gewöhnungsbedürftig, vorallem das Cola und die Fanta, aber man gewöhnt sich an alles. Desweiteren standen noch 2 verschiedene Saftsorten zur Auswahl und eben Mineralwasser. Bier und Wein waren auch im Angebot genauso wie Ouzo und Metaxa.
In diesem Bereich kann man nur die Vollpunktzahl vergeben. Das Personal ist super nett, wollen einem alles recht machen und sind stets bemüht dass alles zur besten Zufriedenheit ist. Jeder einzelne Mitarbeiter versteht deutsch und hat immer ein Lächeln im Gesicht. Die Zimmer werden jeden Tag gereinigt was auch sehr gründlich geschieht und auch nötig ist. Man trägt ziemlich viel Sand vom Meer mit in die Zimmer und der Bonden verwandelt sich daher sehr schnell in eine Rutschbahn, daher waren wir wirklich jeden Tag froh, wenn der Boden wieder sauber gewischt war. Die Handtücher wurden alle 2 Tage gewechselt und das Bettzeug einmal in der Woche. Der Check in am ersten Tag verlief ohne Probleme, da die Dame an der Rezeption über hervorragende Deutschkenntnisse verfügte. Ein Arzt kommt auch jeden Tag ins Haus und sollte man mal ein Leiden haben, sagt man an der Rezeption Bescheid und man braucht sich nicht selbst darum kümmern.
Wie schon erwähnt liegt das Hotel abseits von jeder größteren Ortschaft direkt am hoteleigenen Strand. In der direkten Hotelumgebung befindet sich nichts Nenneswertes ausser vielleicht der kleine Kiosk in direkter Nachbarschaft zum Hotel, wo man kleiner Utensilien wie Sonnencreme usw erwerben kann. Der Transfer vom Flughafen zum Hotel dauert ca 1 Stunde und ist weniger angenehm, jedenfalls erging es uns so. Die Stassen sind eng und recht kurvig, man sollte vermeíden vorher sehr viel Essen zu sich zu nehmen da dann die Gefahr sehr groß ist, dass es einem noch übler wird als eh schon. Sollte man diese Oase der Ruhe verlassen wollen stellt das Hotel einen hoteleigenen Bustransfer zu den nächsten Orten Roda und Acharavi kostenlos zur Verfügung. Dieser Service ist uneingeschränkt nutzbar und man fährt im Normalfall auch keine Gefahr nicht abgeholt zu werden, denn der Busfahrer Harries gibt immer vor Ausstieg bekannt wann man wieder abgeholt wird. Daher ist es auf eigenes Verschulden zurückzuführen, wenn man mal nicht nach Hause kommt weil man den abholenden Bus verpasst hat. Das Städtchen Roda ist total auf englische Touristen ausgelegt, an jeder Ecke findet man typisch englische Pubs und dementsprechend auch viele englische Touristen, was teilweise sehr amüsant ist. Ansonsten sind, wie in anderen Orten auch, an jeder Ecke Souvenirläden zu finden. Acharavi ist entgegen Roda absolut keinen Besuch wert. Die Stadt ist hauptsächlich gekennzeichnet durch Baurouinen und die Hauptstrasse an der sich auch wieder jede Menge Souvenirläden schlängeln. Acharavi ist weit abseits vom Meer daher ist dort keine Strandpromenade anzufinden wie in Roda. Eine Busfahrt ist schon alleine wegen dem Busfahrer Harries unbedingt zu machen, er ist ein echtes griechisches Original und man hat viel zu Lachen auf der kurzen Strecke.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Das Hotel bietete einen angemessen großen Pool und eben das Meer, was uns ausreichte. Es stand ein Volleyballnetz zur Verfügung und Tischtennisplatten, das wurde jedoch kaum genutzt. Wer sich nicht selbst beschäftigen kann und einen Hampelmann (Animateur) braucht um Spass zu haben ist hier fehl am Platz, da derartiges überhaupt nicht vorgesehen ist, was ja bereits auch schon aus dem Katalog hervorgeht. Daher braucht man sich später darüber auch nicht beschweren. Der Strand war eher klein, lange Strandspaziergänge waren leider nicht möglich. Verdreckt kann man den Strand nicht nennen, das wäre übertrieben, aber es war halt eben nicht ein lupenreiner weißer Sandstrand wie man ihn aus Urlaubskatalogen kennt. Es haben sich teilweise Seegräser abgelagert und der Weg ins Meer konnte auch schmerzhaft sein, da am Anfang Sand lag und genn Mitte das Steinige zunahm. Daher am Besten Badeschuhe kaufen, so erspart man sich schmerzende Fußsohlen. Mit den Liegen war es das übliche Theater mit den Handtüchern morgens um 5 rauslegen um eine zu besetzen und sich dann denn ganzen Tag lang nicht drauflegen. Jedoch fand ich es eine absolute Unverschämtheit, wenn mache ältere Leute meinten sie müssen 2 Liegen in der Liegewiese und 2 Liegen am Strand belagern und das 2 Wochen lang, weil die Handtücher einfach über Nacht draußen liegen gelassen worden sind und nie das Hotalzimmer von innen gesehen haben. Aber es lohnt sich nicht darüber aufzuregen, dann legt man sich eben auf den Boden, der eh viel bequemer ist als die harten Baumarkt- Plastikliegen ohne Polsterauflage. Desweiteren fanden es manche Leute normal sich ganz (!!) nackt auszuziehen und so auf ihren Liege zu posieren. Bei einem jungen Körper mag das ganz schön sein, aber wenn diese Leute jenseits der 65 sind find ich das ein wenig unangemessen. Aber mit der Zeit gewöhnt man sich selbst an das.....
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im August 2006 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Jörn & Diana |
| Alter: | 19-25 |
| Bewertungen: | 1 |


