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Rainer (41-45)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • August 2009 • 2 Wochen • Strand
Familiäres Hotel in wundervoller Umgebung
5,3 / 6

Allgemein

Das Liapades Beach Hotel ist ein familiäres Haus mit sehr persönlicher Atmosphäre, wo man schnell mit den Angestellten ins Gespräch kommt und sich rundum wohlfühlen kann. Das Hotel verfügt über ein vierstöckiges Gebäude mit Doppelzimmern sowie ein gegenüber liegendes, zweites Haus, indem ca. zehn Appartements für bis zu vier Personen, die Verwaltung sowie die Cricketer Taverne untergebracht sind. Letztere ist öffentlich zugänglich und bietet sehr gute und preiswerte Gerichte à la Carte an, hier finden auch die Mahlzeiten für die Pauschaltouristen mit Halbpension statt. Das Hotel ist kein typisches Haus für Pauschalreisende, die sich ein üppiges Büffet wünschen. Hervorzuheben ist die Lage etwa 100 Meter oberhalb des Kiesstrandes von Liapades, der zur wunderschönen Bucht von Paläokastritsa gehört, die man sich am besten mit dem Boot oder schnorchelnd erschließt. Zum Hotel gehört noch ein kleiner Pool mit einer schönen und preisgünstigen Poolbar. Die Gäste sind überwiegend Deutsche, gefolgt von Italienern, Tschechen, Polen sowie wenigen Briten. Hier finden sich keine Ballermann-Touristen, sondern vor allem Paare und Familien. Alles in allem herrscht eine ruhige und entspannte Atmosphäre. Das Hotel ist insgesamt sauber, wenn auch nicht auf Hochglanz. In und um die Taverne sind zahlreiche Katzen allgegenwärtig, die darauf warten, dass mal etwas von den Tischen abfällt.


Zimmer
  • Gut
  • Die Zimmer sind ordentlich ausgestattet und recht sauber. Wir hatten zu viert ein Appartement mit einem Raum mit Miniküche und zwei Schlafsofas sowie einem separaten Schlafzimmer mit Doppelbett. Die Martratzen der Schlafsofas waren allerdings so dünn, dass unsere Jungs (15 und 13 Jahre) über Rückenschmerzen klagten. Eine entsprechende Reklamation führte zur Behebung des Problems mit jeweils einer zweiten Matte. Der kleine Fernseher strahte ZDF ohne Ton aus - das war dann auch mal Urlaub von der Glotze! Das Bad ist klein, die Dusche spritzt gewaltig neben raus - zum Glück ist ein Abfluss in der Mitte des Bades. Im Schrank ist eine Safe, der Stauraum ist eher knapp bemessen. Die Klimaanlagen in beiden Zimmern sind im Preis inbegriffen.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Das Frühstück ist äußerst eindimensional: Weißbrot getoastet und ungetoastet, wechselnd Brötchen, Rosinenbrötchen, Hörnchen oder Donuts, Butter, eine Sorte Marmelade, eine Sorte Käse, eine Sorte Wurst im täglichen Wechsel, dazu Kaffee, Tee und Orangen-Fruchtgetränk. Man kommt sich vor wie in einer einfachen Jugendherberge. Dafür darf man aber eigene Sachen zum Früchstück mitbringen. Das Abendessen der Halbpension wird ab 20 Uhr serviert. Nach einer Vorspeise (z.B. Tsatsiki, grüne Bohnen, dicke Bohnen, Spaghetti Bolognese) und einem nachfolgenden Salat gibt es täglich Fleischgerichte (Lamm, Rind, Kalb, Schwein, freitags Fisch), die sehr schmackhaft sind, allerdings nicht immer typisch griechisch. Man hat dies nach Aussage von Spiros schon vor Jahren abgeschafft, weil es vor allem seitens Familien mit Kindern öfters Klagen über das ungewohnte Essen gegeben habe... (Es lebe die Schni-Po-Sa-Kultur!) Der hier öfter beschriebene Barbecue-Abend wurde inzwischen mangels Nachfrage ebenfalls abgeschafft. Hervorragend ist die Qualität und das Preis-Leistungs-Verhältnis der à la Carte angebotenen Speisen, die typisch griechisch und äußerst schmackhaft sind. Die Atmosphäre unter der grünen Pergola ist traumhaft. Allerdings hat man tagsüber seine liebe Not mit unzähligen Wespen, die um das Essen schwirren, so dass wir manches Mal im Inneren gefrühstückt haben.


    Service
  • Sehr gut
  • Das Personal ist sehr aufmerksam und zuvorkommend. Meine Frau erwähnte beim ersten Abendessen, dass sie Vegetarierin sei. Von da an musste sie nie wieder einen Ton sagen und bekam anstatt Fleisch sehr abwechslungsreiche Alternativen serviert. Die Zimmer werden von Montag bis Samstag täglich gereinigt (fegen, wischen, Betten machen, Handtücher wechseln). Der Eigentümer, Spiros, spricht relativ gut Deutsch, bevorzugt aber Englisch. Das meiste Personal an der Rezeption und in der Taverne/Gastronomie ist seit vielen Jahren hier, was natürlich auch für die Atmosphäre untereinander spricht: Monika aus Deutschland, die die Bar führt, Nikos an der Rezeption, ein Rock'n'Roller, der Montags mit seiner Band für tolle Stimmung sorgt, Anila aus der Türkei, die im Wedding aufgewachsen ist und mit viel Herz das Frühstück und den Tischservice managt sowie schließlich Kostas, der etwas kauzige Kellner mit erstaunlich guten Deutschkenntnissen - um nur einen Teil zu nennen. Man hat es hier mit sehr netten Leuten zu tun, die einem in zwei Wochen Urlaub richtig ans Herz wachsen können.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Etwa 20 km entfernt von der Stadt und dem Flughafen, sind eigentlich alle Punkte der Insel innerhalb von maximal einer Stunde erreichbar. Etwa 300 m oberhalb gibt es zwei kleine Einkaufsläden. In der Umgebung gibt es mehrere schöne Poolbars, wo man ungezwungen baden kann, wenn man etwas konsumiert. Besonders schön ist die Shambala-Bar, die 100 m oberhalb an der Straße liegt. Zum sehr schönen Rovinia-Strand geht man 10 Minuten zu Fuß durch Olivenhaine, von denen die ganze Insel übrigens übersät ist. Zum Hafen nach Paläokastritsa, wo man Bootstouren (z.B. Ausflug mit Barbecue an einem schönen Strand ohne Landzugang) machen kann und sehr gut Souvenirs einkaufen kann, sind es 4 Kilometer. Ein Mietwagen ist von Vorteil, da Busse wohl eher unregelmäßig fahren.


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Montags gibt es zum Essen gut gecoverte Rockmusik live und unplugged, donnerstags traditionelle griechische Livemusik, teilweise mit griechischen Volkstänzern. Zum Ende des Abends bietet Anila vom Service noch gekonnt einen Bauchtanz dar! Der Pool wird zwar täglich gepflegt, wirkt aber an den Fliesen an der Wasserlinie etwas schmuddelig. Das Wasser wird großzügig gechlort. Die Strände sind insgesamt sauber, die felsige Küste eignet sich super zum Schnorcheln (viele Fische, mit etwas Glück Kraken und Muränen). Ab Anfang September geht der Tourismus, der hier allerdings nie einen wirklichen Rummel verbreitet, merklich zurück. Da ist es Zeit, bei den Bootsverleihern Sonderpreise auszuhandeln. Zum Schluss bekamen wir eine Motorboot mit 30 PS (das man in Griechenland noch ohne Führerschein fahren darf!) für 40 Euro am Tag plus Benzin. Das ist ein Drittel bis ein Viertel des Saisonpreises.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im August 2009
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Rainer
    Alter:41-45
    Bewertungen:1