Das Hotel liegt wie im Reisekatalog beschrieben am Ende einer Landzunge zwischen dem Bentota-Fluss und dem Indischen Ozean. Die Zimmer befinden sich vorwiegend in einstöckigen Bungalows, gleich neben der Rezeption gibt es aber auch einige zweistöckige. Als Freizeitbeschäftigung kann Volleyball, Wasserball gespielt werden. Am Fluss werden auch einige Wassersportarten wie Jetski und Surfen angeboten. Alle Gänge zu den Bungalows, zum Speisesaal oder auch zur Bootsanlegestelle sind überdacht, was augrund plötzlich auftretender Regengüsse auch sinnvoll ist. Kann den Alterdurchschnitt im Hotel schlecht schätzen. Würde aber denken, dass er bei vielleicht 40 Jahren liegt. Es sind viele Paare anzutreffen, aber auch Familien mit Kindern unterschiedlichen Alters sowie Singles. Eine bunte Mischung eben. Vorwiegend sind Deutsche (viele Ostdeutsche: Gruß nach Lößnitz, Schönheide, Leipzig usw.) im Hotel, aber auch Holländer, Italiener, Österreicher und auch wenige Einheimische. Das All-Inclusive Angebot umfasste alle 3 Hauptmahlzeiten in Büffetform, dazu am Nachmittag Kaffee und Kuchen. Sport (Tennis, Tischtennis, Volleyball, Wasserball) war ebenfalls mit inbegriffen. Getränke bis 24 Uhr ebenfalls inclusive. Was uns auch sehr gefiel war, dass selbst die erfrischenden Getränke aus der Minibar und der Safe mit im All-Inclusive-Angebot enthalten waren. Nicht zu vergessen der kostenlose Boots-Transfer vom Hotel zur Anlegestelle und zurück. Fazit: Das Preis-Leistungsverhältnis ist voll und ganz in Ordnung. Wir würden jeder Zeit wieder in Sri Lanka und auch in diesem Hotel Urlaub machen. Die Menschen hier sind höflich und nett, sie freuen sich genau so über lachende Gesichter wie wir. Besonders in Erinnerung sind mir die Schulkinder. Sie gehen alle in weißer Einheitskleidung mit Schlips und müssen sich sogar an die Hand nehmen. Sieht echt schick und putzig aus, so eine Ordnung und Disziplin kann man sich in Deutschland nur wünschen. Die Rundreisen können wir nur jedem empfehlen. Wenn möglich aus Deutschland Stifte, Bücher, Kinderüberraschungfiguren mitnehmen. Die Kinder hier freuen sich riesig darüber, und was gibt es schöners als ein lachendes Kindergesicht? Malaria-Tablette hatten wir zwar dabei, kamen aber zum Glück nicht zum Einsatz. Die Leute hier haben uns gesagt, das Sri Lanka kein Malaria-Risikogebiet ist. In Deutschland wird also unnötig Angst und Panik davor gemacht. Für den Sonnenschutz hohen Lichtschutzfaktor verwenden, die Sonne ist hier sehr intensiv. Und ehe man sich versieht, hat man schon einen Sonnenbrand. Ausreichend Schutz gegen die Sandflöhe. Das juckt tierisch und auch noch Tage nach dem Stich. Zu guter letzt möchte ich mich noch auf ein paar vorangegange negative Einträge beziehen. Wir waren zur gleichen Zeit (Juli) wie diese Leute dort, und ich kann nicht im Geringsten verstehen und nachvollziehen, wie man derartig schlecht über das Hotel schreiben kann. (Kakerlaken und Sand aus der Klimaanlage, Bevorzugung russischer Gäste, schlechter Service usw.- das ich nicht lache) Ich will diesen Leuten ja nix unterstellen, aber für mich sind das die reinsten Lügen. Derartige Einträge helfen anderen keineswegs, weil sie nicht objektiv sind. An all diejenigen, die vorhaben hier ihren Uralub zu verbringen: Lassen Sie sich nicht durch solche Einträge abschrecken. Vor Ihnen liegt ein wunderschöner Urlaub in einem wirklich guten Hotel! So, das musste an dieser Stelle einfach mal gesagt werden. Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meinem Bericht die Hotelauswahl etwas erleichtern!
Das Zimmer war zweckmäßig eingerichtet, also völlig ausreichend. Wir haben es ja auch nur zum Umziehen und Schlafen gebraucht. Tagsüber waren wir eh immer am Strand. Wir hatte zwei Zimmer nebeneinander, also genau in einem Bungalow. Das war auch gut so, denn die wurde jeden Tag neu Wände zwischen zwei benachbarten Zimmern waren sehr dünn und man konnte jedes Wort vom Nachbarzimmer hören. Meerblick hatten wir leider nicht. Jedes Zimmer verfügt über eine Terasse. Haben wir aber kaum genutzt, da wir immer lang am Strand lagen und es am Abend auch sehr zeitig dunkel wurde. Im Zimmer gab es einen Kleiderschrank und einen Fernseher (dt. Welle). Der Ventilator und die Klimaanlage liefen bei uns Tag und Nacht. Dadurch konnten wir sehr gut schlafen. Aber nicht auf höchster Stufe laufen lassen: Erkältungsgefahr. Bei uns war es nicht so, dass aus der Klimaanlage irgendwelches Ungeziefer oder Sand beim Anstellen gefallen ist. Und mir ist auch nichts dergleichen von anderen Hotelgästen bekannt gewesen. In der Minibar gab es eisgekühlte Getränke (Wasser, Cola, Fanta, Sprite), diese waren sogar mit im All-inclusive Angebot. Das Zimmer gesäubert, abends kam dann noch der Roomservice. Wir hatten ein Zimmer ziemlich weit am Ende der Anlage, dadurch hatten wir immer ein paar Meter zur Rezeption und zum Strand zu laufen. Aber ein bissl sportliche Betätigung bei dem reichhaltigen Essen ist ja auch nicht schlecht. Die Zimmer waren insgesamt sehr sauber, über den möglicherweise auftretenden modigen Geruch, sollte man sich nicht zu sehr aufregen. Immerhin liegt Sri Lanka inmitten der feuchten Tropen und da ist so etwas ganz einfach normal.
Es gab ein Restaurant, in dem alle 3 Hauptmahlzeiten in Büffetform eingenommen worden. Dazu gibt es noch eine Bar, an der es nachmittags Kaffee und Kuchen gibt. Getränke gibt es bis 24.00 Uhr gratis. Im Restaurant gab es durchweg 8-Mann Tische, dadurch kam man sehr schnell mit anderen Hotelgästen in Kontakt. Wenn man draußen sitzen wollte, musste man schon Glück haben noch einen Tisch zu bekommen. Diese waren doch sehr begehrt. Man kann sich jedoch auch Tische reservieren lassen, oder einfach fragen, ob man sich ma dazu setzen kann. Wer also unbedingt draußen sitzen will, kann das auch, ohne dass dabei irgendwelche Russen wie vom Vorgänger erwähnt besonders bevorzugt würden. Es gab immer verschiedene Themenabende (Mexikanisch, Deutsch, Indisch, Arabisch, Italienisch ,...) Nicht zu vergessen: das wunderbare Obst-und Früchteangebot. Also keinesfalls eintönig. gleiches gilt auch für das Mittagessen. Schon zum Frühstück gab es warme Speisen wie Bohnen, Rührei, Würstchen oder gebratender Schinken. Getränke gab es gemäß der Ausschreibung im Reisekatalog, wobei aber auch wie erwähnt Extrawünsche erfüllt worden. Alle Speisen wurden rasch aufgefüllt, wir hatten nie den Eindruck, das irgenetwas nicht mehr da wäre... Man kann also getrost auch ein wenig später Essen gehen und hat trotzdem noch die volle Auswahl
Wir wurden gleich zu unserer Ankunft auf das Herzlichste begrüßt. Haben ein Getränk und ein Erfrischungstuch gereicht bekommen. Das Personal ist sehr freundlich und immer bemüht, den Gästen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Auch wenn die Englischkenntnisse von den Rezeptionisten meiner Meinung nach nicht grad sehr breit gefächert sind. Aber verständigen konnte man sich schon, und das ist nun mal die Hauptsache. Einige Kellner sprechen sogar etwas Deutsch, einer hat sich von uns vieren alle Namen gemerkt und diese dann auch bis zur Abreise nicht mehr vergessen. Er hat uns dann immer per Vorname angesprochen und war uns auch beim Zusammenrücken der Tische und Stühle an der Bar behilflich. Das Zimmer wurde jeden Tag neu gereinigt mit schönen Blüten auf dem Bett. Am Abend machte der Room-Service seinen Kontrollgang und kam in jedes Zimmer um zu fragen, ob alles in Ordnung ist. Die Animation besteht zum Leidwesen der männlichen Gäste leider nur aus einheimischen Männern. Die Animation ist der einzige Kritikpunkt, den ich hier anbringen muss. Sie kam uns tagsüber doch etwas faul und träge vor, Volleyball und Wasserball fand jeden Tag statt. Jedoch hatte nicht jeder Urlauber auf Anhieb die Chance in das Volleyballteam zu kommen, weil in jedem schon ein oder zwei Animateure standen. Am Strand war es sogr so, dass sie ein Spiel ganz unter sich ausgetragen haben und die Urlauber am Rand zusehen musste, obwohl sie auch gern gespielt hätten. Und das kann nun wirklich nicht sein. Die Animtion ist in erster Linie für die Gäste da, und nicht umgedreht. Die Abendshow waren im Verhältnis zu den zur Verfügung stehenden Mittel sehr gelungen. Musical-,Megafun-,Poolshow waren toll. Wer aber nicht so animiert werden will im Urlaub, der ist hier genau richtig. Bedienung im Restaurant war flink. In den Haupzeiten musste man schon mal etwas warten auf sein Getränk, selten jedoch länger als 5 Minuten. Die Kellner an der Bar bereiteten uns sogar Cocktails (Banane, Caipirinha,...) zu, die gar nicht mit zum All-Inclusive Angebot zählten. Das nenn ich Service.
Wie bereits erwähnt liegt das Hotel auf einer Landzunge. Das Hotel kann nur über ein Boot vom "Festland" aus erreicht werden. Dieses verkehrt fast aller 5 Minuten. Die Entfernung zum Strand ist äußerst gering. Direkt hinter dem Pool und der Bar beginnt der weiträumige, fast menschenleere Strand. Einkaufsmöglichkeiten gibt es direkt im Hotel (Postkarten, Briefmarken,...) oder dann in den benachbarten Orten Alunthgama und Bentota. Dorthin kann man sich bequem mit dem Tuk-tuk chauffieren lassen. Aber Vorsicht: Unterwegs nicht von diversen Einheimischen bequatschen und begleiten lassen. Auch auf fehlende Straßenplatten achten, sonst landet man schnell mal in der Kanalisation. Einge Nachbathotels wie Beach-Club oder Ceysands kann man in kurzer Zeit (am Strand entlang) erlaufen. Zum Flughafen nach Colombo braucht man für die ca. 90 km etwa 3 Stunden.(aufgrund schlechter Straßenverhältnisse und eines chaotischen Verkehrs) Das Meer war wegen der Monsunzeit ziemlich aufgewühlt. Es gab meterhohe Wellen. Am Strand wehte die rote Flagge, welche auf's Baden auf eigene Gefahr aufmerksam macht. Aber wir sind trotzdem reingegangen und viele andere Gäste auch. Wir fliegen doch nicht über 8000 km, um dann nicht im Indischen Ozean baden zu können. Wenn man sich vorsieht, ist es ein wahres Vergnügen sich in die Wellen zu stürzen. Am Strand stehen drei Duschen zur Verfügung. Der Strand wird jeden Tag aufs Neue gesäubert. Um die Liegen braucht man sich keine Gedanken zu machen, diese standen zu jeder Zeit ausreichend zur Verfügung (zu unserer Zeit war das Hotel allerdings auch nicht ausgebucht). Handtücher können jeden Tag sauber ausgeliehen werden, die Auflage für die Liegen erhält man problemlos vom beach-attendant. Unbedingt auf Sandflöhe achten (am besten mit Citronella-Öl einreiben - im Hotelshop erhältlich). Deren Juckwirkung hält auch noch Tage nach dem Urlaub an. Ausflüge am besten über die Beachboys (Lion) buchen. Hier ist es preiswerter als beim Reiseveranstalter. Haben auf diese Weise eine Flussfahrt unternommen (Warane, Krokodile und Mangroven gesehen), sind zur Schildkrötenfarm gefahren und haben Tuk-tuks gemietet. Wer aber wirklich sehr viel vom Land sehen will, kommt am besten mit den angebotenen Rundreisen. Wir haben gleich zu Beginn unseres Aufenthaltes die 5-tägige Kultur-Rundreise gemacht (Zu Hause beim Reiseveranstalter gebucht) Auf jeden Fall zu empfehlen, war beeindruckend und einfach nur toll! (dadurch büßt man auch keinen Tag im Hotel ein, wenn man dort erst eine etwa zwei-tägige Tour bucht, keine Doppelbezahlung) Fahrten mit dem Tuk-tuk oder anderes Verkehrsmitteln sind im Verhältnis zu Deutschland sehr preiswert.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Zur Animtion habe ich mich schon geäußert. In der Anlage gab es zwei Tischtennisplatten, zwei Beach-Volleyballplätze und zwei Tennisplätze. Schläger und Bälle konnte man sich problemlos von der Animation ausleihen. Aber aufgepasst auf den Tennisplätzen: Wenn dort ein Ball im Wald verschwindet, hat man große Problem ihn wieder zu finden. Am Fluss werden verschieden Wassersportarten angeboten. Haben wir aber nicht genutzt, kann dazu deshalb auch nicht mehr sagen. Am Abend gab es gute Unterhaltung. Entweder von der Animation selbst initiert oder Live-Musik und Folkore von auswärtigen Leuten. Der Pool war meines Erachtens groß genug, zum Schwimmen hat er allemal gereícht. Und wer geht schon groß in den Pool, wenn er wenige Meter weiter den tollen Ozean hat? Internet haben wir selbst nicht genutzt, ich weiß aber das ne halbe stunde 300 Rupien kostet und für jede abgeschickte Mail noch mal extra 150 Rupien. Auch am Pool gilt das Gleiche wie für den Strand: ausreichend Liegen vorhanden. Besonders erwähnenswerte Gerüche gab es nicht. Lärm schon gleich gar nicht.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im Juli 2004 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Marcel |
| Alter: | 19-25 |
| Bewertungen: | 29 |


