Die einzelnen Bungalows und doppelstöckigen Gebäude sind sehr gut in einen großen Palmengarten eingefügt ,dieser ist sehr gut gepflegt. Auf Grund der Bauweise und der überdachten Gänge ist es in den Zimmern auch ohne Klimaanlage relativ angenehm kühl und bei Regen, welchen wir abends sehr häufig hatten ist man überall geschützt und man kann trotzdem draußen unterwegs sein. Das Hotel war nur zur Hälfte ausgelastet, vom Altersdurchschnitt war es bunt gemischt, jedoch mit ca. 80% sehr Russen lastig und der kleine Rest waren Deutsche, Engländer, Franzosen und andere. Wir haben eine 8 tägige Rundreise gemacht und konnten so die unglaublich schöne und facettenreiche Natur Sri Lankas kenenlernen. Die Menschen sind freundlich und aufgeschlossen. Während der Erkundung verschiedener Tempel in Dambulla, Kandy, Sigriya.... haben wir viel interessantes erlebt und auf der Fahrt konnte man sehen wie die Menschen in den unterschiedlichen Regionen Sri Lankas leben. Hätten wie nur am Strand gelegen wäre uns einiges entgangen. Die Abstrengungen einer Rund reise lohnen sich im auf jeden Fall und es hat auch seinen Reiz jeden Tag woanders zu sein. So konnten wir auch verschiedene Hotels und deren Vorzüge kennenlernen - sicherlich war nicht immer alles perfekt aber deutlich besser als im Club Bentota. Für die Rundgänge in den verschiedenen Tempelanlagen sollte man sich auf jeden Fall Socken mitnehmen, da man Schuhe und Hütte draussen lassen muss und der Boden durch die Sonne extrem aufgeheizt wird. Für den Bestieg des Sigiriyafelsens sollte man gutes Schuhwerk tragen, ausreichend zu trinken mitnehmen, gute Gelenke und keine Höhenangst haben; denn der Weg bis ganz oben führt teilweise über sehr enge und abenteuerliche Metallkonstruktionen - der Ausblick entschädigt aber für alles und es hat trotzdem sehr viel Spass gemacht. Die einzelnen Stationen der Rundreise waren unsere Höhepunkte der Sri Lanka Reise die wir nicht missen möchten. Eine Malariaprophylaxe braucht man nicht - überhaupt hatten wir wenig Probleme mit Mücken. Einen kleinen Nachteil gibt es aber. So muss man mit ziemlich hohen Nebenkosten auf der Rundreise rechnen. Wir hatten Halbpension und so kam jeden Tag für das Mittagessen auch einiges zusammmen, in Vergleich zu Deutschland ist es sicherlich noch etwas günstiger aber nicht so wie sonst im asiatischen Raum. Außerdem wird man über den Besuch vers. Fabriken täglich in irgendwelche Verkaufsräume geschleift - wo man dann wieder mehr kauft als man ursprünglich wollte, da die Verkäufer auch sehr hartnäckig sein können und das Handeln viel Zeit in Anspruch nimmt. Auch bei der Auswahl eines Aryuveda- Centers sollte man sich etwas Zeit nehmen, nicht überall wo Wellness versprochen wird gibt es diese auch. Unsere beste Massage bekamen wir im Kräuter-/ Gewürz-/ und Medizingarten zwar draussen rustikal auf einer Holzbank aber sehr wirkungsvoll. Danach haben wir wunderbar geduftet. Im Club Bentota hatten wir auch eine Massage die in dunklen abstellkammerähnlichen Räumen stattfand und von duftenden Ölen keine Spur. Die Massage war eher mäßig und danach gingen wir ersteinmal duschen, da die zuletzt verwendete Creme irgendwie nach Schweinefett roch - wirklich nicht zu empfehlen. Unser Fazit von Sri Lanka - ein wunderschönes sehenswertes Land. Man sollte sich bei der Auswahl des Hotels mehr Zeit nehmen. Auf der Rundreise hat uns der Club Dolphin am besten gefallen, guter Service, Bungalow mit Meerblick und vorallem kürzerer Transferzeit vom Flughafen.
Die Zimmer waren ausreichend gross, hell und sauber. Die Einrichtung entsprach aber eher einem einfachen Standardzimmer mit Deluxe hatte das nichts zu tun. Es gibt einen kleinen Kühlschrank in dem sich zwei Flaschen Wasser befinden. Den Kühlschrank hört man in Gegensatz zur Klimaanlage kaum. Das Bad ist leider sehr eng und nischenartig angelegt, aber es gibt einen Spiegelschrank. Die Sauberkait des Bades war soweit in Ordnung. Beim Safe muss man darauf achten, dass nichts die Innenwand berührt sonst kann es vorkommen das man ihn nicht aufbekommt und das Öffnen über die Rezeption kann durchaus einen Tag dauern. Sehr kurze Stromausfälle sind möglich.
Es gibt eine zentralgelegene Bar ,welche nach unserem Geschmack aber sehr lieblos aufgebaut und eingerichtet war. Trotz AI gibt es nur zwei Cocktails zur Auswahl welche beide gleich unangenehm schmecken - ansonsten gibt es Softdrinks und Bier; Fruchtsäfte und andere Spirituosen müssen extra bezahlt werden. Am Abend haben es sich besonders grosse Gruppen von Russen bequem gemacht , was eine unbehagliche Atmosphäre verbreitete. Das Restaurant ist in einem quadratischen Gebäude untergebracht, in der Mitte ist das Büffet aufgebaut. Das Restaurant hat eine offenene Bauweise und so kann man einmal zur Poolseite, Garten, Flussseite ... sitzen. Das Essensangebot hat sich zwar sehr oft wiederholt war geschmacklich aber gut bis sehr gut. Es gab von Fisch - Fleisch in verschiedenen Variationen, vers. Curry-Gerichte, vers. Vorspeisen und immer frisches Obst, die Süßspeisen waren vorallem süss. Auch hier machte sich der mangelde Service wieder bemerkbar. Obwohl das Hotel nicht voll ausgelastet war schafften es die Kellner nicht sich entsprechend um die Gäste zu kümmern. Es herrschte vorallem Selbstbedienung bei den Getränken und wenn einmal ein Kellner etwas holte, wollte er natürlich Trinkgeld dafür. An manchen Tagen wurde man regelrecht ignoriert, auffällig war nur das die Kellner bei einigen Gästen sofort zur Stelle waren und diesen nicht mehr von der Seite wichen. In den Hotels auf unserer Rundreise wurden wir aufmerksamer und umfassender versorgt - was wir dann auch entsprechend honorierten. Auf grund dieser Tatsache haben wir uns in Bentota auch nicht besonders wohl und willkommen gefühlt. Am letzten Tag hatten wir ein Gespräch mit der Managerin vom Restaurant, diese zeigte sich sehr freundlich und einsichtig. Ihr ist dieses Problem schon bekannt gewesen und sie versucht es zu verbessern - was anscheinend sehr schwierig ist. An diesem Abend wurden wir überaus freundlich von allen behandelt. Ihr war es vorallem unangenehm wenn sich diese Tatsachen im Internet wiederspiegeln - aber das entspricht nun mal der Realität und uns wird ihre Einsicht auch nichts mehr helfen, da wir nicht wieder ins dieses Hotel fahren werden.
Das größte Problem in diesem Hotel ist absolut der Service. Beim Check-in war man noch nicht darüber informiert wurden dass sich unsere Rundreise um einen Tag nach hinten verschoben hatte obwohl der Reiseleiter im Hotel wohnt. Die Dame am Entfang brauchte sehr lange um einen Zusammenhang herzustellen zwischen unserem Voucher und der Veränderung ( wir hatten es auch erst am Flughafen erfahren ) und es gelang nur über den Reiseleiter. Wir konnten auch den Wäscheservice nicht nutzen, da es dem Personal trotz zweimaliger Nachfrage nicht möglich war uns eine Wäscheliste ins Zimmer zu legen. Diese exsistieren aber wie wir in einem anderen Zimmer nach unserer Rundreise sehen konnten. Die Zimmerreinigung war zu unserer Zufriedenheit und wir haben dafür auch nur soviel Trinkgeld wie in jedem anderen Land hingelegt. Anders war es mit dem Kofferträger der nach unserer Ankunft über unser Trinkgeld lachte und mehr verlangte, er ging erst nachdem wir es getan hatten - wir konnten es kaum glauben. Am Abreisetag mussten wir sogar unsere Koffer selbst holen da wir nicht wussten dass man sie draussen hinstellen soll. Auf Grund unserer Rundreise haben wir einige andere Hotels kennengelernt und konnten zum Glück erfahren das es auf Sri Lanka auch deutlich besseren Service gibt. Wir geben sehr gerne für guten Service auch ein angemessenes Trinkgeld, aber im Club Bentota wird teilweise schon im Vorraus ein Trinkgeld erwartet und für jede Kleinigkeit wird die Hand aufgehalten - so etwas haben wir nirgends erlebt. Wir konnten mit einigen anderen Deutschen sprechen welche die gleiche Erfahrung gemacht haben, besonders die welche schon öfter in Sri Lanka waren sind entäuscht wurden. Den mangelden Service haben wir beim Reiseleiter angesprochen und er hat es an die Leitung weitergegeben.
Das Hotel ist sehr schön auf einer Landzunge gelegen, es gibt einen Zugang zum Strand um den sich die ganzen Sonnenliegen konzentrieren und an welchem man schon am ersten Tag von den sogenannten " Beachboys " abgefangen wird. Diese sprechen sehr gut deutsch und versuchen natürlich diverse Ausflüge an den Mann zu bringen - es bleibt jedem selbst überlassen in wiefern man darauf eingeht - wir haben freundlich abgelehnt, leider gibt es entlang des Strandabschnitts noch andere, mit der Zeit lernt man bestimmender abzulehen da Einige doch etwas lästig werden können. Mit dem Boot kann man jederzeit ans andere Flussufer übersetzen und zu Fuß,per Taxi oder mit dem Tuc Tuc Bentota erkunden. Wir sind mit dem Tuc Tuc zur nahegelegenen Schildkrötenfarm und zu einem Tempel gefahren, der Fahrer sprach sehr gut deutsch und es war insgesamt eine sehr lustige Fahrt - Preise sind unbedingt vorher zu verhandeln. Ein riesen Nachteil ist der sehr lange Transport vom Flughafen zum Hotel. Bei hohem Vehrkehrsaufkommen kann es schon mal 3. 5 - 4 Stunden ( für 60 km ) dauern bis man endlich da ist. Für uns war diese Fahrt eine Zumutung da unser Bus für all das Gepäck und die ganzen Touristen viel zu klein war. Die Koffer wurden über unseren Kopf hinaus gestapelt und das Handgepäck kam auf den Schoß obwohl wir schon wie die Ölsardienen eingefercht waren. Hinzu kam die fehlende Klimanlage und die unzureichende Belüftungsanlage. All das wurde bei der Reiseleitung reklamiert und auf der Rücktour war es trotzdem wieder das gleiche. So was muss nicht sein.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Animation am Tag fand nicht statt - abends fiel sie auf Grund des Wetters des öfteren aus. Die Tischtennisplatten sowie das Zubehör haben ihre besten Zeiten schon längst hinter sich und auch die veraltete Dartplatte läd nicht zum Spielen ein. Beachvolleyball spielten vorallem Einheimische " Beachboys " von morgens bis abends. Der Strand ist relativ sauber und variert ins einer Breite. Man kann aber wunderbar lange Strandspaziergänge machen und abends haben wir dort bis jetzt die schönsten Sonnenuntergänge gesehen. Das Baden ist je nach Wellengang eingeschränkt und auf eigene Verantwortung, da es selbst im flachen Wasser eine deutlich spürbare starke Strömung gibt. Vor dem Hotelstrand ist ein gekennzeichneter Bereich und ein Wachturm - wie zuverlässig derjenige ist wissen wir nicht. Liegestühle sind sowohl am Pool als auch zur Meerseite ausreichend vorhanden - Auflagen und Handtücher gibt es beim Poolboy. Probleme mit Sandflöhen hatten wir keine.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im März 2009 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Daniella |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 11 |


