Wir sind zu zweit gereist (Vater und Sohn) und haben Last Minute gebucht, daher haben wir wesentlich weniger bezahlt, als im Katalog angegeben (wichtig für Preis-/Leistungsverhältnis) Das Hotel umfasst eine schöne, weitläufige Anlage. Die Wege sind dennoch kurz und man findet auch alles auf Anhieb. Der erste Eindruck fällt durchaus positiv aus. Neben hauptsächlich deutschen und englischen Gästen trifft man wochenends vermehrt Einheimische, die aber nicht negativ auffallen, im Gegensatz zu den Briten, die schon frühs um 5 ihre Liegen belegen (echt schlimm...). Altersmäßig findet man einige junge, aber auch viele ältere Menschen; insgesamt aber eine allumfassende Mischung aller Altersschichten. Wenn das Hotel richtig voll ist, kann es aber schon etwas eng (und somit laut) werden, besonders bei den Mahlzeiten, die geschmacklich und qualitativ im Großen und Ganzen OK sind, sich aber nach einer Woche ständig wiederholen. Es wird an einigen Ecken renoviert, was aber unauffällig geschieht und somit nicht stört. Man spürt, dass die eigentlich alte Materie der Anlage wieder auf Vordermann gebracht werden soll. Der Zustand ist aber keinesfalls als baufällig zu bezeichnen! Man achtet auf Sauberkeit, d.h. Zimmer, Anlage und Poollandschaft werden täglich (für außereuropäische Verhältnisse) sorgfältig gereinigt. Da kann man kaum meckern! Das Hotel ist für Familien auf jeden Fall geeignet! Das die 4 Sterne nicht europäischen 4 Sternen entsprechen, sollte klar sein! Zusammenfassend meine Tipps: - das Eco-Zimmer wählen - sich von Deutschland aus anrufen lassen und nicht selbst telefonieren - wenn man nicht gern mehrere Tage am Stück am Strand liegt, reicht eine Woche vollkommen aus - Ausflüge im voraus buchen bringt nicht viel Ersparnis, vor Ort kann man auf das Wetter reagieren - erwarten Sie keine 4 Sterne im europäischen Sinne
Mein Tipp: Das Eco-Zimmer. Es wird im Katalog nur erwähnt und kaum angepriesen, ist aber preisgünstiger und unterscheidet sich vom Standard-Zimmer nur durch ein bisschen weniger Platz und fehlenden Balkon bzw. Terasse. Dort würde man es aber in der Sonne ohnehin nicht aushalten. Und wann ist man schon im Zimmer? Eigentlich doch nur zum Schlafen. Die Betten sind etwas hart; die Bettwäsche wird öfters gewechselt, die Handtücher täglich. Die Reinigung ist gründlich. Wasser ist immer da (auch das Warme) und auch meistens mit vernünftigem Druck. Es gibt einen Kühlschrank und einen Fernseher (Deutsche Welle, sonst keine deutschen Programme, aber viel auf Englisch). Jedes Zimmer hat ein Telefon; ich würde aber empfehlen, sich von Deutschland aus anrufen zu lassen; die Rezeption verbindet mit den Zimmern (mit Billigvorwahl nur ein paar Cent die Minute). Der Safe kostet extra; wir haben ihn nicht gebraucht. Die Klimaanlage ist laut aber wirksam; nachts reicht bei Kühlung tagsüber auch nur der Ventilator.
Es wird von 10 Uhr bis in die Nacht hinein ausgeschenkt; die Getränke sind vielfältig und in Ordnung, die Wartezeiten kurz. Es gibt genügend Bars und Restaurants verteilt über die Anlage. Das Essen schmeckt grundsätzlich gut. Leider wiederholen sich die Mahlzeiten nach einer Woche und man wusste nicht mehr so richtig, was man tun soll, um einen anderen Geschmack zu erhalten. Das Frühstück ist eher Englisch ausgerichtet. Mittags und Abends gibt es immer Hühnchen, Fisch und Fleisch (Hauptrestaurant). Vegetarisches (Nudeln, Salate) ist überall reichlich vorhanden. Die "Würzungen" sind europäisch. Das Strandrestaurant hat einen Fast-Food-Charakter, aber durchaus eine gelungene Abwechslung. Es ist nie "fettig". Trinkgeld ist nicht zwingend nötig, jedoch stehen dann beim nächsten Abendessen die Getränke schon am Platz. Es kommt aber auch so immer jemand, der nach Getränken fragt. Bei voller Belegung kann es in den Restaurants schonmal voll werden. Es wird aber stehts der Tisch abgeräumt und gesäubert, wenn man ihn verlässt. Das Buffett wird ständig aufgefüllt, wenn auch mitunter etwas schleifend. Insgesamt aber gute Atmosphäre.
Das Personal ist stets freundlich und bemüht sich um die Zufriedenheit der Gäste. Egal ob Rezeption, Bar, Kellner oder Putzfrau; jeder hat ein Lächeln übrig. Mit Englisch (Spanisch sowieso) kommt man immer weiter, an der Rezeption auch mit Deutsch, denn es gibt dort deutsche Mitarbeiter (Das Hotel ist unter deutscher Leitung.). Probleme versucht man zu lösen. Ich habe einmal meine Badeschuhe liegen lassen und obwohl ich es erst 2 Tage später bemerkt habe, konnte man sie wieder auftreiben! Die Ankunft wurde gut gestaltet, jedoch muss man mit (längerer) Wartezeit rechnen, wenn man nicht gleich unter den Ersten Ankömmlingen ist, denn i.d.R. checken recht große Gruppen ein. Es gibt einen kostelosen täglichen Bus nach Porlamar in das Einkaufscenter "Sambil", was man aber nicht öfter als 1 bis 2 Mal macht, da alles viel zu teuer ist. Besser man fährt von dort aus mit dem Taxi in die Innenstadt, wo man den Alltag der Einheimischen boeobachten kann. Noch ein Tipp für Fast-Food-Liebhaber: Im besagten "Sambil" gibt es ein McDonalds, in dem es viel besser schmeckt, als in Deutschland! Und das Bestellen ist ein Abenteuer für sich...
Die Anlage liegt direkt am Strand. Die nächste größere Ortschaft ist mit dem Taxi in 10min erreichbar (etwa 3 Euro). Allgemein befindet sich die Anlage recht abgelegen, dafür ist es aber auch nachts ruhig. Zum Flughafen fährt man ca. 45min. Es werden genügend Ausflugsmöglichkeiten im Hotel und am Strand angeboten. Die im Hotel gebuchte Inselrundfahrt und Jeep-Safari können wir empfehlen (je 30-40 Euro).
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Die Möglichkeiten sind vielfältig und sportmäßig ist vieles kostenfrei. Die Poollandschaft mit Poolbar ist sehr groß, leider nie tiefer als ca. 1,70m. Der Kinderpool ist abgetrennt. Die "Tagsüber-Animateure" veranstalten viel und wenn man nicht teilnehmen möchte, nerven sie kaum. Der Höhepunkt sind aber die Abendprogramme, die man sich nicht entgehen lassen sollte! Die "Abend-Animateure" machen eine eindrucksvolle Show. Die Mini-Läden und der Internetzugang sind teuer (In den Ortschaften gibt es spottbillige Internetcafes.). Der Strand ist ungefähr 30 Meter breit, jedoch an einigen Stellen keine 5cm dick. Das Meerwasser ist nur bedingt zum Baden geeignet, denn ohne Badeschuhe geht das nur sehr unbequem. Wer ein Problem mir Algen hat, wird keine Freude am im-Meer-baden haben. Nachbarstrände sind problemlos erreichbar; dort sind die Bedingungen z.T. besser. Etwa 150 Meter vorgelagert ist eine kleine Insel, die -wenn es der mitunter starke Wellengang zulässt- erschwimmbar ist. Dort kann man jedoch wunderbar Krabben usw. beobachten. Leider kann man Schnorcheln vergessen, da das Wasser zu trüb ist. Die Liegen sind zu großen Teilen fast neu, einige aber auch fast unbrauchbar. Es gibt einen Kinderspielplatz und Animateure direkt für die Kleinen. Zu Bemängeln ist die sich täglich wiederholende Musik!
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im Juni 2006 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Robert |
| Alter: | 19-25 |
| Bewertungen: | 33 |

