Um es gleich vorweg zu sagen: A l l e die hier bereits ihre Meinung zu dem Hotel veröffentlicht haben, haben recht. Man muss jedoch differenzieren was man bezahlt hat. Wenn man, wie ich, für ein Standardzimmer € 1800. – für 2 Wochen bezahlt hat, sollte man eigentlich davon ausgehen können, dass das Hotel auch den beschriebenen 4-Sterne-Standard bietet. Alle die weniger bezahlt haben (habe von € 1100. – für ebenfalls 2 Wochen gehört) haben natürlich auch nicht dieselbe Erwartungshaltung und können dann natürlich auch gewisse Abstriche in Kauf nehmen. Das Argument dass man sich in einem südamerikanischen Entwicklungsland befindet kann ich auch nicht gelten lassen. Dann müsste vom Reiseveranstalter das Hotel anders eingestuft werden, damit man sich im Vorfeld darauf einstellen kann was einen erwartet. Ausserdem war ich letztes Jahr zur gleichen Zeit ebenfalls in der Karibik (DomRep) und war mit dem dortigen 4-Sterne-Hotel bestens bedient und ausserordentlich zufrieden (siehe meine Bewertung zum Hotel Iberostar Punta Cana). Zusammenfassend ist zu sagen, dass das Hotel vielleicht vor 15 bis 20 Jahren einmal die 4 Sterne wert war. Da aber inzwischen offensichtlich nichts in den Unterhalt investiert worden ist würde ich höchstens noch 2.5, eher aber 2, Sterne vergeben. Der Manager ist zurzeit scheinbar ein Deutscher, aber offensichtlich wechselt dies jährlich. Die Gäste sind international. Einige Deutsche, auch ein paar Engländer, Holländer und Schweizer, mehrheitlich aber Venezolaner vom Festland. Die offene Empfangshalle beinhaltet die Rezeption mit Geldwechsel, den so genannten Guest-Service, eine kleine Ecke in der ehemalige Gäste Taschenbücher für die nachkommenden hinterlassen haben, das Internetcafe (15 min 3 $) in dem auch günstig telefoniert werden kann, 2 Shops mit Souvenirs, und das was sich dort das SPA nennt (zwei winzige Räume ohne Fenster und Tageslicht). Ausserdem noch eine öffentliche Toilette, die Lobby-Bar mit 2 Flat-Screen-TV auf denen immer (jeweils unterschiedliche) Sportsendungen laufen und die Kinder-Disco. In der weitläufigen, terrassenförmig angelegten, Anlage befinden sich dann die 2-3-geschossigen Unterkünfte welche sich um das ziemlich zentral gelegene Hauptrestaurant gruppieren. Pro Einheit sind 12-18 Zimmer untergebracht. In unmittelbarer Nähe des Restaurants befindet sich noch ein Shop in welchem man Zigaretten, Getränke, Kosmetikartikel und weitere Dinge des alltäglichen Bedarfs kaufen kann. Direkt gegenüber ist dann die Handtuchausgabe welche von 09:00 bis 17:00 Uhr geöffnet hat. Mit etwas Glück kann man, je nach Verfügbarkeit, zu diesen Zeiten dann auch die Handtücher tauschen. Hinter dem Hauptrestaurant beginnt dann die grosse und auf den ersten Blick auch schöne Poollandschaft. Über eine kleine Brücke gelangt man, vorbei am Whirlpool der meistens von Kleinkindern belegt ist, zur gedeckten Poolbar. Links vom Pool befindet sich dann der Standort der Animateure und dahinter die Plaza für die Abend-Vorführungen. Gleich daneben, unmittelbar vor dem Ausgang zum Strand ist das Dive-Center in einer kleinen Holz-Hütte untergebracht. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich dann die Strandbar mit dem Snack-Restaurant welches sich abends für ein paar Stunden in das mexikanische Restaurant verwan-delt. In der Nähe des Hauptrestaurants, im dortigen Innenhof, befindet sich noch ein kleines Gehege mit Schildkröten und Papageien. Die Papageien lassen sich auch auf den Arm nehmen und möchten dann auf das Dach gehoben werden. Allerdings habe ich von anderen Gästen gehört, dass die Papageien auch in der Nacht „sehr gesprächig“ sein sollen was die Nachtruhe in den umliegenden Unterkünften doch stören kann. Des Weiteren kann man mit etwas Glück auch frei laufende Leguane sehen und sogar füttern. Mein Tipp: Wählt ein anderes Reiseziel oder zumindest ein anderes Hotel. Das Dunes soll scheinbar nicht schlecht sein. Mich bringt auf jeden Fall niemand mehr nach Isla Margarita. Dies nicht nur wegen des Reinfalles mit diesem Hotel, sondern auch wegen eines Vorfalles am Flughafen bei der Abreise. Nach dem Transfer am Flughafen angekommen wurden von zwei Polizisten(?) in zivil mit irgendwelchen Plaketten um den Hals am Eingang die Pässe kontrolliert. Völlig willkürlich wurden dann einzelne Personen aus der Schlange herausgepickt und mussten hinter die Gepäckabfertigung. Dort wurden dann Personen und auch deren Gepäck kontrolliert, andere, wie ich, mussten einfach nur warten. Nach ca. 15 Minuten wurden wir dann wieder zum Check In geführt. Dachte ich zumindest. Es ging nämlich weiter nach draussen aus dem Flughafengebäude hinaus. Bis jetzt immer noch keine Erklärung was denn los sei. Nachdem wir (sechs Männer) aufgefordert wurden mit samt Gepäck und Handgepäck hinten in einen kleinen geschlossenen Jeep einzusteigen fragte ich auf Englisch was denn nun weiter passieren sollte. Einer dieser Miami Vice-Verschnitte machte dann nur eine kreisende Bewegung im Bauchbereich. Da man ja weiss dass man sich in einer Bananenrepublik befindet und lieber keinen (weiteren) Ärger riskieren will hält man also lieber die Schnauze und steigt ein. Die halsbrecherische Fahrt quer über die Insel dauerte dann ca. 20 Minuten und man konnte froh sein dass man nicht in einen Unfall verwickelt wurde. Zusammengepfercht sassen wir mitsamt dem gesamten Gepäck ungesichert auf zwei Pritschen auf der Ladefläche des Jeeps. Die Fahrt endete dann an einem Krankenhaus. Wir wurden hereingeführt und mussten vor einer Tür mit dem Warnzeichen für Radioaktivität warten. Nacheinander wurden wir dann hereingeführt und mussten Hemd und Hose ausziehen. Auf meine Frage nach was denn gesucht wird wurde mir nur geantwortet: „No English“. Meine Begeisterung wuchs allmählich ins Unermessliche. Aber immer daran denken: Nur keine Sprüche um nicht noch mehr Ärger zu riskieren. Ein Venezolanisches Gefängnis von innen zu sehen wollte ich unbedingt vermeiden. Ausserdem hatte ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben das Flugzeug für den Heimflug doch noch zu erreichen. Also wurden wir ohne jeglichen Schutz vor den Röntgenstrahlen ohne unser Einverständnis geröntgt. Nachdem die Bilder dann offensichtlich irgend jemandem vom medizinischen Personal vorgelegt worden sind und wir alle offensichtlich keine Pariser mit Drogen gefüllt in unseren Mägen transportierten wurden wir dann auf dem selben Weg, auf die selbe Art zum Flughafen zurück gefahren. Auf dem Weg dorthin wurden uns die Pässe wieder ausgehändigt. Allen anderen ausser mir, wurden diese dann am Flughafen wieder abgenommen und kopiert. Zwei aus unserem kleinen erlauchten Kreis wurden dann auch noch die Fingerabdrücke abgenommen. Alles in Allem ein Erlebnis auf das ich gut und gerne hätte verzichten können. Für alle die trotzdem ihre Ferien auf Isla Margarita verbringen wollen hier noch ein paar Tipps: Nehmt auf gar keinen Fall das Sparzimmer. Nehmt einen Adapter für die Steckdose mit. Wenn ihr Geld (Bolivars) benötigt könnt ihr dies mit der Maestro-Karte an den Bancomaten (z.B. Juan Griego) beziehen. Kauft Euch in Juan Griego einen Thermobecher und lasst Euch die Getränke dort hineinfüllen. Es schmeckt erstens besser als aus den Sch….-Plastikbechern und bleibt erst noch kühl. Die Einheimischen laufen alle mit so einem Ding herum. Trinkgeld kann selbstverständlich immer noch in $ gegeben werden und wird auch gerne genommen. Besucht mal Helga Pfeifers Laden: Curiosidades Helga. Dort gibt es aussergewöhnlichen Goldschmuck aus Nuggets. Auch „normalen“ Gold- und Perlenschmuck hat sie im Angebot. Ich habe meiner Frau ein schönes Nugget-Collier mitgebracht und Helga hat (wie ich zumindest glaube) einen recht guten Preis gemacht. Hier noch der Link zu ihrer Homepage: www.nuggetschmuck.com Ich wünsche allen schöne und erholsame Ferien.
Die Zimmer sind, kurz gesagt, eine absolute Zumutung für ein 4-Sterne-Hotel!! Ich hatte ein Standard-Zimmer zur Alleinbenutzung gebucht, weil ich hier gelesen habe dass die Spar-Zimmer so klein sein sollen. Gerade gross sind aber auch die Standard-Zimmer nicht. Zur Alleinbenützung gerade in Ordnung, aber wie man zu zweit in so einem Zimmer aneinander vorbeikommen soll ist mir rätselhaft. Im ersten Zimmer funktionierte das Licht im Eingangsbereich nicht, im Badezimmer kam der Putz von der Decke und die Klimaanlage war so laut, dass an schlafen nicht zu denken war. Ich konnte dann das Zimmer wechseln, was aber keine grosse Verbesserung mit sich brachte. Immerhin hatte ich dann eine Terrasse mit Poolsicht. Es ist halt so, dass die Anlage in die Jahre gekommen ist, und dementsprechend ist alles abgenutzt und macht einen entsprechend unappetitlichen Eindruck. Die Spiegel und die Fensterscheiben sind verschmiert, oder haben sogar „blinde“ Flecken; das Mobiliar ist alt und verbraucht, die Schubladen klemmen; die Regler an den Klimaanlagen sind abgebrochen und mit Tesa überklebt; die Armaturen im Badezimmer sind „fleckig“ (aufgesprungen). Der Einbauschrank ist gross genug, enthält aber nur gerade mal sechs Kleiderbügel (für eine Person knapp ausreichend, bei zwei Personen unmöglich). Im Einbauschrank ist auch der Safe untergebracht. Das Zimmer ist nebst zwei einzelnen Betten (zwei Matratzen auf rollbaren Gestellen), getrennt durch ein Nachttischchen, auch noch mit einem Schreibtisch, einem Stuhl und einer kleinen Kommode möbliert. Auf, bzw. in, der Kommode befindet sich der Fernseher mit Deutscher Welle und der Kühlschrank. Es ist tatsächlich ein Kühlschrank und nicht eine Minibar wie ich mich belehren lassen musste. Aus diesem Grund werden auch keine Getränke aufgefüllt. Es steht eine Karaffe zur Verfügung mit der man sich Wasser aus dem Restaurant oder einer der Baren holen kann. Das Telefon funktionierte trotz Reklamation während den ganzen zwei Wochen nicht. Die Bettwäsche wurde nach dem Zimmerwechsel während dem ganzen Aufenthalt nicht mehr gewechselt. In grauer Vorzeit war die Wäsche wohl auch einmal weiss. Nun ist sie gräulich-gelb, fleckig und löchrig. Die Hand- und Badetücher wurden zwar täglich gewechselt, aber auch hier: die waren mal weiss! Und von wegen flauschig: teilweise so abgenutzt dass man fast Zeitung dadurch hätte lesen können. Das Badezimmer selbst besteht aus einem Waschbecken mit grossem Spiegel (siehe oben), Toilette und Dusche mit Duschvorhang. Was meiner Meinung nach zum Standard im Badezimmer eines 4-Sterne-Hotels gehört suchte man hier vergeblich. Keinerlei Duschgel, Shampoo oder Bodylotion; gerade mal eine Seife. Immerhin gab es einen Fön. Die Steckdosen waren mit Sperrholzdeckeln verkleidet (sah aus, und sollte es wohl auch sein, wie eine behelfsmässige Reparatur damit die Leitungen nicht offen liegen). An der Wand über den Betten befinden sich am Kopfende je eine Holzkonstruktion in der sich der Staub von Jahren angesammelt hat. Allerdings muss ich auch sagen dass dies wohl Glückssache ist, je nachdem was für ein Zimmermädchen man hat. Andere Gäste haben mir erzählt, dass ihr Zimmer absolut sauber, das Zimmermädchen sogar freundlich war. Bei meiner Reklamation wegen der überlauten Klimaanlage wurde mir angeboten in ein Superior-Zimmer zu wechseln, was einen Aufschlag von 20 $ / Nacht ausgemacht hätte. Da mir das zu viel war habe ich diese Zimmer nicht einmal angeschaut.
Wie oben schon teilweise erwähnt sind, nebst dem Hauptrestaurant, noch das Mexikanische und das Italienische Restaurant vorhanden, für welche man sich anmelden muss. Pro Woche steht jedem Gast je ein Besuch pro Restaurant zu. Die Anmeldungen sollten jedoch frühzeitig erfolgen, da die Plätze der Restaurants nie voll belegt werden. Das italienische Restaurant Don Alfredo ist in Sich geschlossen und klimatisiert. Vom Ambiente kam es den Restaurants bei uns schon sehr nahe. Auch das Essen und den Service empfand ich als gut. Das mexikanische Restaurant La Boquita ist wie gesagt tagsüber das Snack-Restaurant. Auch hier ist das Essen und der Service recht gut, wobei mir das italienische besser zugesagt hat. Tagsüber kann man hier von 12:00 bis 17:00 Uhr, und abends von 23:00 bis 02:00 Uhr Hot Dogs, Hamburger, Pommes Frites und diverse Salate und Gemüsesorten zu sich nehmen. Das Hauptrestaurant ist unterteilt in einen Raucher- und einen Nichtraucherbereich. Die Unterteilung ist jedoch rein optisch, ohne jegliche bauliche Abgrenzungen da der Speisesaal an den Seiten offen ist. Komischerweise befindet sich die Essensausgabe im Raucherbereich. Im Raucherbereich sind, im Gegensatz zum Nichtraucherbereich, Deckenventilatoren angebracht was den Aufenthalt etwas angenehmer macht. Die Tische und die Stühle sind nicht unbedingt das was man als normaler Mitteleuropäer unter sauber versteht. Vor allem zur Frühstückszeit wird das Restaurant von Vögeln heimgesucht die sich alles was sie nur erreichen können von den Tischen und Tellern stehlen. Dement-sprechend hinterlassen sie dann auch die Spuren ihrer Verdauung. Das Personal hat offenbar zwischenzeitlich resigniert und macht nur halbherzige Versuche die Tiere zu verscheuchen. Auch die Teller, die Gläser und, vor allem, das Besteck sind nicht immer gerade sauber. Als Servietten liegen einfachste Papierservietten auf den Tischen auf. Die Auswahl der Speisen ist reichhaltig und auch abwechslungsreich. Zur Verfügung stehen Suppe, Salate, verschiedene Menus und auch Dessert. Jeden Tag wird das Menu einem anderen Thema gewidmet, z.B. mexikanisch, italienisch oder es wird auch einmal ein Grill aufgestellt, auf welchem Steaks und Würste zube-reitet werden. Leider hat alles doch eher Kantinencharakter; es ist allerdings auch schwierig so viele Gäste mit den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen zufrieden zu stellen. Man sollte also keine kulinarischen Höhenflüge erwarten aber umgekehrt sollte auch jeder etwas nach seinem Geschmack finden. Im Haupt-Restaurant ist Selbstbedienung angesagt, lediglich die Getränke am Mittag und abends werden serviert. An den drei Bars (Lobby-, Pool- und Strandbar) bekommt man von 10:00 Uhr bis 02:00 Uhr Getränke. Absoluter Minuspunkt für mich war, dass alle Getränke nur in billigen Plastikbechern ausgegeben wurden. Darin schmeckt weder ein Bier, geschweige denn ein Cuba Libré oder ein Caipirinha. Wenigstens Kunstsoff-becher hätte man für ein 4-Sterne-Hotel erwarten dürfen, diese werden aber nur in der Lobby-Bar ausge-geben. Am Nachmittag roch es in der Poolbar auch nicht mehr gerade angenehm, obwohl diese nach allen Seiten hin offen ist. Das lag vermutlich daran, dass Fruchtcocktails oder deren Zutaten ausgeschüttet und nicht aufgewischt wurden. Auch das Abräumen und Abwischen der Tische erfolgte nicht gerade innert nützlicher Frist. In der Disco war ich nicht, kann daher darüber auch nichts sagen.
Von den Angestellten an sich war ich dann doch sehr enttäuscht. Wie oben bereits erwähnt war ich letztes Jahr in der Dom Rep. Dort war das gesamte Personal immer ausserordentlich freundlich und gut gelaunt. Nicht nur dass man von jedem dem man begegnete immer mit einem fröhlich ¡Hola¡ gegrüsst wurde. Man sah auch immer wieder Personal singen und / oder tanzen. So wie man sich die Karibik eigentlich vorstellt. Hier war das genaue Gegenteil der Fall. Wenn man das Zimmermädchen oder einen der Gärtner grüsste konnte man von Glück reden wenn zurück gegrüsst wurde. Einzig von einzelnen Kellnern wurde man abends begrüsst. Dies lag aber vielleicht an den Trinkgeldern. Auch in den Bars waren die Barmen zum grössten Teil freundlich. Hier kam es hin und wieder sogar vor, dass einer ein Liedchen trällerte oder vor sich hinsummte. An der Rezeption wurde sehr gut Englisch gesprochen. Am Guest-Service, der von Montag bis Samstag von 09:00 bis 13:00 Uhr besetzt ist, wird sogar Deutsch gesprochen. Die Dame dort ist jedoch ziemlich unfreundlich und vor allem sehr arrogant. Die Zimmerreinigung hat, bis auf einen Tag, stattgefunden. Die Qualität wurde jedoch auch nach Trinkgeldgabe nicht besser. Nach Reklamation dass die Klimaanlage zu laut sei konnte ich nach drei Tagen das Zimmer wechseln. Dies jedoch auch nur nach Intervention der Reiseleitung. Dafür bekam ich dann aber einen Früchtekorb und eine Flasche Wein (Früchte gab es sowieso jeden Tag frisch und den Wein habe ich nur einmal probiert). Das Zimmer musste am Abreisetag bis 13:00 Uhr geräumt werden. Man konnte dann jedoch noch in so genannten Hospitality-Rooms duschen. Dieses Zimmer war dann noch schlimmer als das das ich bewohnt hatte. Der Zimmerschlüssel war an einem grossen, klobigen Holzstück befestigt. Dies ging mir zu Anfangs kaputt, was ich beim auschecken erwähnte. Für dieses Stück Holz (Materialwert vielleicht 10 Cent) wollten die dann ernsthaft 10$ von mir. Dies konnte auch wieder nur durch Einflussnahme der Reiseleitung bereinigt werden. Wäscheservice ist scheinbar vorhanden wurde von mir aber nicht genutzt.
Das Hotel liegt ausserhalb von Juan Griego. Mit dem Taxi sind es dort hin ca. 10 Minuten. Der Transfer zum Flughafen beträgt ca. 35 Minuten. Ausser dem Hotel befindet sich in nächster Umgebung nichts mehr ausser bestenfalls ein paar Hütten von Inselbewohnern. Am Strand ist man deshalb ebenfalls unter sich. Die Bucht in der das Hotel liegt ist ca. 1 km lang. Rechts und links erheben sich Hügel auf denen die Security-Angestellten jeweils einen Posten von morgens bis abends bezogen. Eigentlich habe ich gar nichts dagegen von solchen Wächtern „beschützt“ zu werden. Wenn die dann aber mit abgesägten Schrotflinten bewaffnet sind, habe ich doch ein bisschen ein mulmiges Gefühl. Über den Hügel auf der linken Seite gelangt man zu einem weiteren Strandabschnitt, welcher vor allem am Wochenende von Einheimischen bevölkert wird. Dort findet sich dann auch eine Strandpromenade mit mehreren Bars und Restaurants. Ein Besuch in Juan Griego lohnt sich meines Erachtens nicht. Die Fahrt mit dem Taxi kostet zwar nur 7000.-- Bs. aber der Ort an sich hat keinerlei Sehenswürdigkeiten. Man kann zwar einkaufen, aber die Qualität der angebotenen Waren lässt doch eher zu Wünschen übrig. Ausflugmöglichkeiten werden von der Reiseleitung angeboten. Ich selbst habe die Jeep-Safari für 101050 Bs. mitgemacht; war nicht schleicht und auf diese Weise sieht man doch noch einiges von der Insel. Die hier immer mal wieder erwähnte Claudia habe ich zwar im Vorfeld via E-Mail kontaktiert, habe aber dann doch nicht bei ihr gebucht, weil sie auch nicht günstiger war als die Ausflüge von der Reiseleitung.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Drei Sterne gebe ich nur wegen dem Dive Center. Die Poollandschaft ist wirklich schön angelegt. Trotzdem habe ich mich nicht ein einziges Mal hineingewagt. Zunächst ist der Pool nicht gefüllt. Die maximale Wassertief dürfte bei etwa 1m gelegen haben, so dass also nicht an schwimmen zu denken war. Dafür ideal für Kinder oder auch zum Volley-Ball spielen. Der Pool hatte auch Wasserspiele aufzuweisen; offenbar störte sich aber niemand daran, dass etwa ein Drittel der Düsen nicht (mehr) funktionierte. Ab und zu schwamm dann auch mal die Abdeckung, oder auch die ganze Lampe, eines Teils der Poolbeleuchtung im Wasser. Scheinbar war aber (zum Glück) kein Strom angeschlossen. Was ich aber am störendsten empfand war, dass nicht wenige Gäste meinten ihren Drink mit in den Pool nehmen zu müssen. Es wurde zwar jeden Abend mit der chemischen Keule und morgens manuell gereinigt, aber es war mir trotzdem zu unappetitlich. Tagsüber findet eher unaufdringliche Animation mit täglich wechselndem Programm statt. Abends wird eine Show auf der Show-Bühne geboten. Die Disco habe ich schon erwähnt. Zu allem kann ich nicht mehr sagen, da ich nicht teilgenommen habe. Am Strand kann man Jetski mieten (Drittanbieter). In der Anlage befindet sich auch ein Dive-Center mit Deutschem Inhaber. Über die Ausrüstung kann ich nichts sagen, da ich mein eigenes Equipment dabei hatte. Es werden täglich, ausser Sonntags, Exkursionen angeboten. Zunächst wird man an der Rezeption von einem angeheuerten Fahrer abgeholt und im Minibus in ca. 20 Minuten an die Playa el Agua gefahren. Von dort geht es mit dem Boot weiter. Ca. 50 Minuten Fahrt bis zu den Tauchspots. Dort angekommen wird der erste Tauchgang absolviert. Anschliessend gibt es Mittagessen (jeden Tag das genau gleiche). Nach einer kurzen Verschnaufpause wird dann ein weiterer Spot angefahren und der zweite Tauchgang kann absolviert werden. Es werden nicht nur Gäste aus dem Hotel mitgenommen, sondern der Kapitän hat noch Schnorchler oder Ausflugsgäste aus anderen Hotels auf dem Boot. Zu eng wurde es aber eigentlich nie. Alles in allem hatte ich einen doch eher positiven Eindruck der Tauchbasis und Guides (vor allem Oscar). Die Unterwasserwelt war auch ganz in Ordnung, wenn auch nicht mit den Malediven zu vergleichen. Die Liegestühle waren in eigentlich in ausreichender Anzahl, sowohl am Pool als auch am Strand, vorhanden. Eigentlich deshalb, weil ca. 80% nicht brauchbar waren, weil entweder total durchgelegen oder das Kopfteil nicht fixiert werden konnte. Wer später als 08:00 Uhr an den Strand kam musste sowieso mit dem Vorlieb nehmen was von den Liegenreservierern noch übrig gelassen worden ist. Schatten findet man entweder unter den Palmblatt-Dächern oder natürlich direkt unter den Palmen ausreichend. Der Strand genau vor dem Hotel ist teilweise felsig. Wenn man aber ca. 150m nach rechts oder links geht kann man den Felsen aus dem Weg gehen. Das Wasser war nicht klar, was an den Wellen und dem Sand liegt. Je nach Wind sind die Wellen mehr oder weniger hoch. An zwei Eingängen zur Poollandschaft vom Strand her gibt es Süsswasserduschen. Was mir gefehlt hat, war irgendeine Möglichkeit beim Eingang, bei der man wenigstens seine Füsse vom Sand befreien konnte.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Alleinreisend |
| Dauer: | 2 Wochen im September 2006 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Uwe |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 27 |

