Die Hotelanlage ist zwar nicht mehr ganz so neu jedoch hat sie uns gut gefallen. Klar gibt es hier oder da auch mal kaputte Sachen, aber die werden auch repariert und das eben mit dem karibischen Tempo ;-) Gut fanden wir auch, dass es sich nicht um einen Betonbunker mit etlichen Stockwerken gehandelt hat. So wohnt man in 2-3 stöckigen Gebäuden. Als wir abends ankamen war es allerdings ein wenig schwierig, unser Zimmer zu finden, weil es so gut wie keine Hinweisschilder gibt, die einem sagen wo es lang geht. Eine Kopie von der Anlage mit einem Kreuz wo man hinsoll wird jedoch gerne an der Rezeption ausgehändigt. Normalerweise trägt auch ein Boy die Koffer dorthin, allerdings war bei uns eine Große Menge an Gästen angereist, sodass wir das eben selbst machten. Ist ja nicht schlimm ;-) Optisch sehen alle Gebäude gut aus, ebenso die verschiedenen Bars. Da wir keine Diskohüpfer sind, können wir darüber auch wenig sagen. Wir glauben, dass die zurzeit jedoch ausgebaut wird und deshalb vorübergehend in einem Saal neben der Lobbybar stattfindet... Zum Thema Sauberkeit muss man sich immer wieder vor augen führen, dass man in einem Entwicklungsland ist. Da kann es auch mal Kakerlaken geben, aber Menschen wurden von denen noch nicht aufgefressen. Auch der Mann der vor uns geschrieben hat wegen den 4 Sternen. Es scheint doch immer noch Leute zu geben, die 4 Sterne mit dem Adlon Berlin vergleichen wollen. Da sag ich nur wacht mal auf !!! Die Sterne gehen für so ein armes Land in Ordnung, da die Kriterien andere sind. Wir waren auch schon auf den Malediven bei 3 Sternen welche höher anzusiedeln sind als 4 auf Margarita... Zur Gästestruktur gibt es zu sagen, dass es oftmals unterschiedlich ist. Wir hatten viele Deutsche, welche auch supernett waren und zu einem tollen Urlaub beigetragen haben ob jung oder alt. So wie es in den Wald reingeschrien wird so hallt es eben auch heraus. Manche Nörgler die hier schon ihren negativen Senf abgegeben haben schätze ich so ein, dass sie in Deutschland genauso schlimm sind. wie peinlich !!! Wir hatten nette Kontakte und aufdringlich war auch niemand. So sollte es doch auch bei Erwachsenen sein. Was allerdings ein wenig schlechter war ist die Tatsache, dass zum Wochenende oftmals Einheimische anreisen und Party machen, wo dann auch der eine oder die andere kein Ende findet, sodaß sich eine Einheimische auch mal die letzten 15 Cocktails am Pool nochmal durch den Kopf gehen lassen musste...passiert. Alles in allem jedoch durchwegs positiv ! und Ausnahmen bestätigen die Regel ;-) Tipps haben wir folgende: -Reisestecker müssen nicht mitgebracht werden. -bei Ausflügen haben wir mit Skylimit sehr gute Erfahrungen gemacht -Jeepsafari empfehlenswert und das Video was dort gedreht wird ist einen Kauf wert. -Safe kann man mieten aber auch mal drandenken dass Hotelgäste klauen können -Mittel gegen Durchfall ist auch keine schlechte Idee, würde ich mitnehmen -Handynetz zurzeit nicht für Deutsche Karten verfügbar, Schweizer können mit Handy telefonieren, am besten eine Karte in der Stadt kaufen da ist es billiger. Wenn ich zeitlich dazukomme, werde ich paar Bilder auf meiner Urlaubsseite www.waldaworld.de uppen.
Die Zimmer scheinen sehr unterschiedlich. Wir meinen dass unser Zimmer o.k. war. Eine Suite hatten wir nicht gebucht, dementsprechend war es ein zweckvoll eingerichtetes Standardzimmer. Die Betten haben wir selbst zusammengeschoben, und am nächsten Tag hat die Putze auch gleich richtig für zwei bezogen. Mit dem Strom naja das ist so ne Sache. Ich habe die Leitungen selbst umgelegt, weil es dann am schnellsten geht. durch das Zusammenschieben der Betten war die Nachttischlampe nicht mehr auf den Seitentisch stellbar, da das Kabel zu kurz war. Deswegen habe ich das Kabel mit der Kommodenleuchte getauscht, dann hats wieder gepasst. Reisestecker muss man nicht mitnehmen, die gibts kostenlos an der Rezeption wie auch eine Fernbedienung für den Fernseher. Das wichtigste Ereignis und zwar das letzte Rennen von Schumacher konnte man jedoch in der Lobby auf dem Flatscreen sehen ansonsten sind die Kanäle auf englisch und espanol. Deutsche Welle TV ist vorhanden. Aber da wir unser Zimmer nur zum Duschen und Schlafen benutzt haben, war uns der Fernseher eigentlich egal... Die Toiletten sind halt mal wieder typisch venezolanisch. ich werde nie Toilettenpapier in den Mülleimer schmeissen, da können die noch soviele Hinweisschilder anbringen. Aber dort sind die Leitungen eben mit weniger Zoll versehen... bei mir hats trotzdem geklappt ;-))) Das Zimmermädchen hat seinen Job gut gemacht, wobei nicht immer nass gewischt wurde... war uns aber dann eh egal, wir sind abends meistens nur noch ins Bett gefallen (meine Frau und ich, ohne Zimmermädchen, damit da keine Missverständnisse entstehen ;-)))
Das Essen hat uns immer sehr geschmeckt. Es wurde sehr viel aufgetischt und für jeden Geschmack war was dabei. Ob Frühstück, Mittag- oder Abendessen, hungern musste niemand ;-) Die Getränke waren eben typisch für All inc. - Hotels und gehen insofern auch in Ordnung. Der LTI Coktail war ganz legga ;-) Bier ist zwar nicht mit deutschem vergleichbar, aber deswegen flieg ich auch nicht 10 stunden wohin. Trinkgelder kann man gerne geben, haben wir auch gemacht wie oben erwähnt. Bei dem bissl was die verdienen freuen sie sich sehr. Es ist jedoch schwierig für die Angestellten, einzelne US-Dollarscheine wechseln zu lassen, da die Bank meines Wissens erst ab 10 ,- wieder in Bolivares wechselt...es kann sein, dass mal ein Angestellter 10-20 einzelne USD in einen Schein wechseln möchte. Das würde ich dann auch machen.
Vieles kommt eben auf einzelne Personen an wie man auch den Aussagen der anderen Bewertern entnehmen kann. Wir hatten einen Kellner, der stets freundlich war und hilfsbereit, und das haben wir auch gerne honoriert. Es gab aber auch einen speziellen...naja das war die A-karte. Da muss man eben drüberstehen. Jedenfalls hat der gerne zugeschaut, wie man sich die Getränke am Ausschank selbst abholt oder Gewürze von anderen Tischen stiebitzt...zum Schluss war er auch nicht mehr da, vielleicht war er frustriert und ihm wurde gekündigt... ansonsten war der Service venezolanisch in Ordnung. Der Checkin verlief schnell, Beschwerden wurden notiert und wenn möglich behoben und freundlich waren die Angestellten in der Regel auch. Es ist doch klar wenn bei was weiss ich wieviel Hundert Gästen jeder zu dem Zimmermädchen "Hola" sagt, dass sie auch mal Luft holen muss und genau bei dem wo sie dann nicht antwortet muss dann hier eine negative Bewertung geschrieben werden...lassen wir das ;-)
Das Hotel am Strand gelegen finden wir besser von der Lage als andere, bei denen man noch eine Uferpromenade überqueren muss. Die Berge rechts und links des Strandes laden ein zu einer kleinen Strandwanderung. Die bereits von anderen Bewertern erwähnten Securitys auf den Hügeln sind auch nur Menschen wie jeder andere. Wir haben uns mal mit "Händen und Füßen" mit einem unterhalten und es war witzig. Wir haben Bilder mit seiner "Flinte" gemacht - Es war ein sehr freundlicher Mann, der auch nochmals Tipps gegeben hat (sehr bemüht) wo der touri aufpassen sollte usw. Eine kleine Insel ist vorgelagert und circa 100-150 meter vom Strand entfernt. man kann rüberschwimmen, sollte allerdings für den nicht immer ungefährlichen Ausflug Schuhe dabei haben, da sie mit Seeigeln übersät ist. Im zweifelsfall pfeift der Aufpasser einen auch zurück, z.B. wenn die Strömung oder die Wellen zu stark sind. Das Hotel befindet sich nicht in einem Ort und ist somit abgeschieden von jeglichen anderen Häusern. Wir fanden das gut, denn wenn man ein Dorf besuchen möchte kann man das gerne tun. Weiterhin befindet sich im Hotel auch ein kleiner Laden, bei dem man das nötigste kaufen kann. Die Zigaretten sind zwar billiger als bei uns jedoch viel teurer als in der Stadt z.B. Porlamar. Aber man hat eben auch alles im Hotel. An Ausflügen wird einiges angeboten. Wir fanden die Jeepsafari sehr schön. Man sieht sehr viel von der Insel wie z.B. Macanao, der Westteil mit schönen Stränden, interressanten Kakteen, La Restinga die Mangrovenlandschaft, welche man mit Booten durchfährt, sowie ein Teil des Ostens der Insel. Die Hauptstadt La Asuncion ist wie wir meinen weniger interessant aber ein Besuch war es wert. Wir haben unsere Ausflüge mit Skylimit über den Reiseveranstalter gebucht und können nur sagen, dass die sich richtig Mühe geben und jeder Ausflug klasse war. Los Roques, was als "venezolanische Malediven" angepriesen wird war auch schön, meiner Frau gefiel es sogar mehr als mir, dass liegt aber daran, dass ich gerne schnorcheln möchte und dort nur ca. eine knappe Stunde die Möglichkeit gegeben war, sonst nur noch am Badestrand und Essen. Der Anblick vom Flugzeug aus ist jedoch sehr schön und der Strand in diem Naturschutzgebiet ist auch um Längen besser als auf Margarita. Sollte man jedoch schon auf den Malediven gewesen sein, wird man feststellen, dass es doch bissl anders ist, aber schön ;-) Für Land und Leute ist die Inselrundfahrt noch zu empfehlen. unsere Reiseleiterin Carolina war der Brüller. Es macht schon einiges aus, wen man hat glauben wir. Am besten selbst erleben ;-)
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Sportmöglichkeiten gab es viele. Wir haben sie jedoch nicht ausgenutzt. Oftmals geht vieles von den Animateuren aus, welche aber keinesfalls aufdringlich sind. Ein "nein" wird akzeptiert. Die Poolqualität ist zwar nicht die Beste jedoch kann man auch mal reingehen. Oftmals sind morgens leider die typischen Handtuchwerfer (auch Deutsche) am Pool, welche rein zufällig um halb sieben an vier nebeneinanderliegenden Liegen jeweils ein blaues Handtuch verlieren. Am liebsten würde ich das in den Pool werfen, habe ich dann aber doch nicht gemacht... ärgerlich ist dann, wenn die Handtuchwerfer nach dem Frühstück zurück kommen und von den 4 Liegen nur die mittleren zwei benutzen damit niemand danebenliegt. Total krank in meinen Augen was es für Menschen gibt. Wir waren sowieso hauptsächlich am Strand und da bekommt man immer eine Liege, welche zwar auch mal durchängt, aber es werden täglich neue gespannt. Wir haben unsere selbstbespannt nach einem neuen querstrebenverfahren ;-))) bezüglich der Unterhaltung fand ich es schade, dass doch recht viel auf die Engländer und Spanier ausgelegt war, das liegt aber vielleicht auch daran, dass die animateure so gut wie kein Deutsch können. Nur wenn die Briten schon so unbeliebt sind, würde ich doch nicht auch noch diese unterstützen. Vor allem wenn sogar mehr Deutsche im Hotel sind. Naja wegen der Animation sind wir ja auch nicht nach Margarita. Witzig waren die Abende jedoch schon. Vorallem wenn am Karaoke-Abend die englische zwei Zentner Monroe ein Lied nach dem anderen vergewaltigt - sehr amüsant. da haben wir gerne zugeschaut und uns köstlich amüsiert. Frequenzen beim Singen, die ne Fledermaus aus der Bahn werfen.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Oktober 2006 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Matthias |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 8 |

