Hier wurde schon so ziemlich alls zum Hotel geschrieben, also wiederhol ich das einfach nicht. Wollt Ihr 14 Tage einfach mal abhängen und nichtstun? Jepp, das könnt Ihr hier. Wesentlich mehr allerdings auch nicht. Keine Deutschen 4 Sterne aber völlig ok. Keine AHnung, was Leute im Urlaub erwarten. Wir fühlten uns 14 Tage gut aufgehoben. Macht ruhig mal eine Inselrundfahrt, damit Ihr einen Eindruck bekommt. Nicht beim Reiseleiter sondern am Strand bei Helmut (netter Kölner), der läuft da dauernd auf und ab. Die Tour ist teurer als die beim Reiseleiter, aber man sieht mehr, und das erzählerische Geplänkel von Andreas auf der Tour war angenehm unterhaltsam. Nehmt größere Dollarnoten mit. Die Jungs und Mädels dort können kleine Scheine (1er und 5er) nicht wechseln, und stehen oft verlegen mit Ihren dicken Bündeln da und suchen nach Eintauschmöglichkeiten. Nehmt 10er und 20er, die entsprechende Anzahl Ein-Dollar-Noten für das Zimermädchen etc bekommt Ihr dann sofort beim ersten Eintausch mit dem freundlichen Kellner. Geldtauschen im Hotel zum offiziellen Kurs oder in Porlamar (zum Beispiel auf dem Markt) für deutlich bessere Kurse.
Wir hatten eine Junior-Suite in Modul 10. Klar, nicht mehr das allerneueste, aber alles funktionierte und war immer ordentlich gesäubert. Wir hatten auch von niemandem gehört, dass er in einem Gammelzimmer untergebracht sei. Vielleicht sind die Rundum-Renovierungen mittlerweile abgeschlossen.
Sind wir mal ehrlich, 4 Sterne-Essen war das nicht, na und? Wir hatten jeden Tag etwas gefunden, was uns schmeckte. Und man darf eins nicht vergessen, das ist Venezuela, manche Lebensmittel werden mittlerweile planwirtschaftlich mit festgesetzten Preisen "verteilt", da kann es schon mal zu Engpässen kommen, wenn der Fleischhersteller schlicht zu diesem Preis nicht mehr gewillt ist, zu verkaufen. Klar, in Deutschland wird anders gekocht, na und? Alles in allem waren wir dort gut versorgt. Und Abends unter freiem Himmel essen (im Februar) das hat was. Der A-la-Carte-Mexikaner am Strand ist wärmstens zu empfehlen, den Italiener hatten wir nicht ausprobiert.
Wir haben keinen Hotelangestellten erlebt, der unfreundlich war, auch ohne mit den Dollars/Euros zu winken. Hier beschwerte sich wer, dass das Personal kein Deutsch spricht. Hallooohooo, wir sind in Venezuela, wieviele deutsche Hotelangestellte sprechen spanisch? Mit Englisch kommt man hier immer weiter, und was "Bier" auf spanisch heißt, lernt man schnell :-). Und natürlich geht es nicht immer in deutscher Geschwindigkeit. Welcher idiot würde auch bei derartigen Temperaturen im Dauergalopp ackern. Das ist Südamerika, da geht manches halt langsamer. Und: Ihr seid doch im Urlaub. Ach, ein kaputtes WC in unserem Zimmer wurde vor dem Abendessen von uns gemeldet und war nach dem Abendessen repariert.
Das Hotel liegt schlicht im Nichts, der nächste Ort (Juan Griego) nur mit dem Taxi erreichbar. Aber das wussten wir vorher und haben nichts anders erwartet. Der Strand ist nicht riesig, aber der Nebenstrand (links über den Hügel) ist auch schön, und da sind auch Einheimische und kleine Bars und so.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Wir haben nur am Strand gelegen und gelesen, und das mit zwei Ausnahmen 14 Tage lang. Leute, das geht hier problemlos. Liegen gibt es genügend (trotz der vielen Achtungs-ich-bin-wichtig-Handtuch-Reservierer). Der Vorteil am Strand: Stetiger Wind (manchmal allerdings fast stürmisch, dass man ein kostenloses Ganzkörperpeeling dank Sandstrahlung hatte) machen die Temperaturen problemlos erträglich. Am Pool dagegen (von Gebäuden umgeben) geht kaum ein Lüftchen, und dann merkt man schon, Junge da isses warm.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Februar 2007 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Michael |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 1 |

