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Heike und Georg (26-30)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • August 2004 • 2 Wochen • Strand
Ruhiges Hotel am schönsten Strand der Insel
4,8 / 6

Allgemein

Das Hotel ist direkt an einer Straße und am meiner Meinung nach schönsten Strand der Insel gelegen. Den Verkehrslärm der Straße kann man je nach Lage des Zimmers im selbigen auch schon mal im Hintergrund hören (die Srilankaner hupen für ihr Leben gern), was wir jedoch nicht als sonderlich störend empfanden. Am Strand und in der Anlage bekommt man jedoch davon nichts mit. Schräg gegenüber des Hotels befinden sich zwei Banken, ansonsten gibt es in unmittelbarer Fußnähe keine weiteren Geschäfte (bis auf ein/zwei Restaurants). Der Strand ist wirklich absolut traumhaft: endlos, breit, weiß, feinsandig. Das Wasser ist glasklar und geht sanft ab. Zu der Zeit unseres Aufenthaltes herrschte gerade durch die Monsumzeit bedingt eine sehr starke Brandung. Richtiges Schwimmen war wegen der starken Strömung nicht möglich, jedoch machte das Baden in den Wellen einen riesen Spaß. Außerhalb der Monsumzeit, also ab November, muss das Meer jedoch spiegelglatt und ruhig sein, wie uns Stammgäste bestätigten. Das Hotel besteht aus einem Hauptgebäude und mehreren Bungalows die parallel zum Strand verlaufen (ca. 130 Zimmer). Es ist in landestypischer Art gebaut, mit einer offenen Rezeption, nach dieser kommt der einfache (quadratisch, praktisch, gut) aber sehr sauberen Pool, der direkt am Strand liegt. Das Hotel ist schon etwas älter und wie gesagt in landestypischer Art gebaut, d. h. von der Einrichtung her einfach aber praktisch, alles im dunklen Holz gehalten, aber absolut sauber. Außer dem Pool gibt es noch einen großen Speisesaal, einen Fitnessraum (den habe ich allerdings nicht selbst gesehen), einen Raum in dem man Tischtenniss spielen kann, eine große Bar, Räumlichkeiten für Massagen, diverse kleine Läden in denen man Souvenirs, Postkarten, Kleidung etc. kaufen kann. Zur Zeit unseres Aufenthaltes waren hauptsächlich deutsche und holländische Gäste da, meist Paare, Familien mit kleinen Kindern nicht. Kommen wir direkt zum Thema Beach-Boys. Ausflüge mit den Beach-Boys können beruhigt gemacht werden. Sie sind wesentlich billiger als über den Reiseveranstalter und viel individueller, da man nicht in einer großen Gruppe unterwegs ist sondern allein mit seinem Beach-Boy. Wir haben mit den beiden Beach-Boys "Groß"-Rathna und "Klein"-Rathna (hießen tatsächlich beide gleich) eine 3-Tages-Rundreise sowie einen Ausflug in den Budala-Nationalpark gemacht und waren sehr zufrieden. Wir waren zu zweit mit den beiden unterwegs, in einem ordentlichen kleinen Bus mit Klimaanlage. Auf der 3-Tages-Rundreise sind wir in einem sehr schönen Hotel in Kandy untergekommen und haben sehr viel gesehen. Rathna und Rathna waren sehr bemüht und sind immer auf uns und unsere Wünsche eingegangen. Bei den Sehenswürdigkeiten haben sie, wenn sie selbst nicht mitkonnten, uns immer einen kompetenten Führer besorgt. Vom Programm her haben wir das selbe gesehen, als wenn wir mit einer großen Reisegruppe unterwegs wären, nur waren noch ein paar Insider-Tips dabei. Auch haben wir manch gemütlichen Arak-Abend miteinander gebracht. Am Strand haben sie uns dann täglich mit frischen Kokosnüssen versorgt, einmal waren wir auch bei Groß-Rathna zum Abendessen eingeladen. Man muss jedoch aufpassen, mit welchem Beach-Boys man was unternimmt. Vor Sunil z. B. sei gewarnt, er hat ein Alkoholproblem und ist ein Abzocker. Auch kann die Gastfreundschaft der Beach-Boys manchmal anstrengend sein. Hatten Mühe, Klein-Rathnas ständigen Einladungen zum Tee trinken auszuschlagen und ihm begreiflich zu machen, dass wir auch ein paar Tage für uns haben wollen. Alles in allem ist die Gastfreundschaft der Srilankaner wirklich sehr groß. Vor dem Hotel stehen immer Tuk Tuk - Fahrer bereit, um einen z. B. nach Galle zu bringen, eine sehr schöne Stadt mit einem alten holländischen Fort. Hierbei sollte man jedoch nie vergessen, über den Fahrpreis zu verhandeln. An der Rezeption des Hotels liegen Listen mit den üblichen Preisen aus. Einmal haben wir auch einem Ausflug vom Hotel aus zum Kogalla-See gemacht, der auch interessant war.


Zimmer
  • Eher gut
  • Das Hotel hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel, ist aber sehr gepflegt und sauber. Die Zimmer sind einfach, groß und geräumig, im landestypischen Stil eingerichtet, d. h. mit dunklen Holzmöbeln. Die Matratzen waren schon ziemlich durchgelegen und das Bad sah man seine Jahre schon an, es war jedoch groß und mit einer riesigen Dusche. Wir hatten Klimaanlage sowie Ventilator. Auf Nachfrage hin wurde über das Bett ein Moskitonetz aufgehangen, das jedoch auch schon ein/zwei kleine Löcher aufwies. Täglich wird das Zimmer u. das Bad gereinigt sowie die Handtücher gewechselt u. die Betten frisch bezogen. Es gibt immer frische Blumen. Der Balkon war groß und direkt zum Meer gelegen. Das Hotel wird nach und nach renoviert und auch die Zimmer langsam erneuert. Auch wenn unser Zimmer schon älter war, so war doch alles sehr sauber und wir hatten genug Platz. Man darf auch nicht vergessen, dass man sich in Sri Lanka befindet und den dortigen Standart nicht mit dem in Deutschland vergleichen. Wir waren zufrieden.


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Es gibt ein großes Restaurant, dass gemütlich eingerichtet ist. Mehrmals die Woche spielen abends einheimische Bands, die dann auch mal von Tisch zu Tisch ziehen. Das Essen ist in Buffetform, hier ist wirklich für jeden was dabei! Das Frühstück besteht aus verschiedenen Brot- u. Brötchensorten, 1 Sorte Käse, 1 Sorte Wurst, verschiedene Marmeladen, Eiern, Rührei, Pfannkuchen, Crepes, Kaffee (eher ungenießbar), Tee, zwei Sorten frischer Säfte... alles was das Herz begehrt! Auch einheimisches Frühstück kann probiert werden. Auch Mittags und Abends gibt es eine Riesenauswahl am Buffet. Jeden Tag gibt es ein anderes Thema: mal Srilankanisch, mal Chinesisch, Italienisch... Uns hat es immer sehr gut geschmeckt! Ich denke allerdings, das Kinder hier nicht so auf ihre Kosten kommen, da die Küche doch immer einheimisch geprägt ist. (Selbst Spagetti sind mit Pepperoni gewürzt.) Wir probieren gerne neues aus und haben die gute deutsche Küche überhaupt nicht vermisst. Typische Schnitzel u. Pommes-Esser sollten jedoch lieber Halbpension nehmen, da hier von der Karte ausgewählt werden kann. Da gibt es dann auch Pommes u. Co. Frisches Obst gibt es zu jeder Mahlzeit, zu empfehlen sind die kleinen einheimischen Bananen, die schmecken ganz anders als zu Hause! Ab vier gibt es Kaffee, Tee, und Snacks, meist eine Sorte Kuchen /Gebäck und herzhaftere Sandwiches. Für Ausflüge kann man sich ein Lunchpaket machen lassen, dieses ist wirlich reichlich gefüllt mit Würstchen, Ei, Sandwiches, Obst und Kuchen. Jeden Samstag gibt es Barbeque am Pool, dafür werden rund um den Pool kleine Tische aufgestellt, alles wird mit Kerzen und Fackeln beleuchtet. Sehr romantisch!


    Service
  • Sehr gut
  • Der Service war wirlich sehr gut. Das Personal war immer freundlich und bemüht, es einem recht zu machen. Am Tag unserer Ankunft baten wir an der Rezeption um ein Moskitonetz und sagten Bescheid, dass die Toilettenspülung nicht richtig funktionierte. Als wir nach dem Essen wieder aufs Zimmer kamen, war das Moskitonetz schon aufgehangen und die Spülung funktionierte einwandfrei. Auch die Bedinung an der Bar erfolgt zügig. Beim Essen bekommt man immer nur ein Getränk. Muss jedoch dazu sagen, dass wir auch nie versucht haben, ein zweites zu bestellen, da uns dies immer reichte. Denke auch nicht, dass das ein Problem wäre. Trinkgelder sollte man schon bisweilen geben, da dies ein fester Bestandteil des Gehaltes ist. Aber auch ohne Trinkgelder wird man freundlich behandelt.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Wie bereits erwähnt liegt das Hotel am Strand. Von unserem Balkon aus konnten wir direkt auf das Meer sehen. Trotz der Lage an einer Straße ist es ruhig gelegen. Zu Fuß über den Strand kann man zwar zum nächsten Ort laufen (Koggalla), aber das ist schon ein ganz schöner Fußmarsch. Fünf Minuten weiter liegt das Schwesternhotel Kogalla Village, dessen Einrichtungen man mit benutzen kann. Hier gibt es auch einen größeren Pool, der zu der Zeit unseres Urlaubes jedoch nicht benutzt werden konnte, da das Kogalla Village gerade renoviert wurde. Von Baulärm-oder Dreck war jedoch nichts zu bemerken, es wurde hierbei wirklich viel Rücksicht auf die Gäste genommen. Der Transfer zum Hotel ist wirklich sehr sehr anstrengend. Wir waren ca. 6 Stunden vom Flughafen aus unterwegs, da es in Sri Lanka noch keine Autobahnen gibt und daher die Landstraßen benutzt werden müssen. Die Straßen sind in einem ausgezeichneten Zustand, der Verkehr ist jedoch wirklich der Wahnsinn! Wir haben da schon einiges erlebt, aber das übertraf alle unsere bisherigen Erfahrungen . Am schlimmsten ist es in der Hauptstadt Colombo, hier braucht man für die ersten 30 km alleine schon zwei (!) Stunden. Auf den Straßen sind hauptsächlich nur Tuk Tuks, Kleinbusse und LKWs unterwegs. Es wird Vollgas gegeben und sich überall laut hupend durchgequetscht. (Voll-)Gebremst wird nur im absoluten Notfall. Naja, nach ein paar Tagen härtet man ab und hat sich auch an den srilakanischen Fahrstil gewöhnt.. Trotzdem lohnt sich die anstrengende Anreise alle mal! Da unser Hotel als letztes angefahren wurde, konnten wir die anderen Hotels sehen und vergleichen. Das eine oder andere mag zwar moderner gewesen sein, aber von der Lage her war keines so schön wie das Kogalla Beach! Die meisten lagen sehr zentral in den oft lauten und stinkigen Vororten. Wie bereits erwähnt ist das große Plus des Koggala Beach ist der Strand. Er gehört zu den schönsten, die wir bisher auf unseren Reisen gesehen haben. Liegen am Strand waren zu unserer Zeit ausreichend vorhanden. Der Bademeister stellt sie einen dort auf, wo man sie haben möchte, schattige Plätzchen gibt es genug. Auch Handtücher bekommt man beim Bademeister. Am Pool/Strand gibt es eine Poolbar. Auch Duschen sowie wirlich saubere Toiletten sind vorhanden. In Sri Lanka gibt es keine Privatstrände. Dies hat zur Folge, dass der Strand vor unserem Hotel von Einheimischen belagert wurden, die Souvenirs, Kokosnüsse oder Ausflüge an den Touristen bringen wollen. Direkt am Tag unserer Ankunft sind wir, sobald wir den Strand betraten, von den Beach-Boys belagert worden, die Ausflüge anbieten. Da kommt man sich erst mal schon sehr bedrängt vor. Hat man sich aber eine Beach-Boy ausgesucht, mit dem man Ausflüge unternimmt oder deutlich (wirklich deutlich) gemacht, dass man kein Interesse hat, lassen einen alle anderen Beach-Boys in Ruhe. Die Verkäufer am Strand sind da schon anstrengender. Sobald man in ihre Richtung schaut, winken sie mit ihren Tüchern etc., egal wie oft man schon den Kopf geschüttelt hat. . Die meisten Verkäufer stehen den ganzen Tag am Strand und beobachten die Hotelgäste. Da kann man sich schon mal wie im Zoo vorkommen. Da zu unserer Zeit jedoch nur wenige Gäste im Hotel waren (ca. 30) war dies vielleicht auch besonders extrem. Zur Hauptsaison wird sich das wahrscheinlich alles mehr verteilen. Ich muss auch sagen, dass man, wenn man nicht mehr zum "Frischfleisch" gehört (d. h. gerade angekommen ist) und deutlich Nein sagt, auch schnell wieder seine Ruhe hat. Man darf auch nicht vergessen, dass viele dieser Menschen recht arm sind und vom Torismuss leben.


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Animation gab es keine, was wir allerdings auch nicht vermisst haben. Es geht eher beschaulich und ruhig zu, halt genau richtig zum erholen! Jeden Samstag abend findet eine "Disco" in der Bar statt. Hierbei werden Oldies gespielt, und eine Lichtanlage aufgebaut. Ist ganz nett, aber keine richtige Disco in dem Sinne. Einmal spielte abends in der Bar auch eine Life-Band. Zweimal gabe es während unseres 2wöchigen Aufenthaltes abends eine Show, einmal mit einheimischen Tänzen und eine Zaubershow. Die Zaubershow haben wir nicht gesehen, die andere Show war eher mittelmäßig. Tagsüber finden sich selbst kleine Grüppchen zum Beachvolleyball zusammen. Auch Tennisspielen ist möglich. Tagsüber kann man sich sehr günstig massieren lassen (eine halbstündige Ganzkörpermassage ca. 3 Euro). Da wir im Urlaub keine Animaton brauche sondern eher die Ruhe genießen, hat uns keine Unterhaltung gefehlt. Abends haben wir oft mit netten Leuten am Strand zusammen gesessen und Coctails geschlürft. Wer jedoch auf Animaton und Unterhaltungsprogramm Wert legt, sollte sich ein anderes Hotel aussuchen.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im August 2004
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Heike und Georg
    Alter:26-30
    Bewertungen:6