Früh buchen, viel sparen: Urlaubs-Deals für 2026
Alle Bewertungen anzeigen
Sandra (36-40)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Dezember 2005 • 2 Wochen • Strand
Sehr schöne Lage, Bungalows nicht mehr ganz neu
4,8 / 6

Allgemein

Das Hotel ist, wie man schon in anderen Bewertungen lesen kann, etwas veraltet. Der anfängliche Schock war dennoch bald überwunden, nachdem wir am Strand waren und gebadet hatten. Die Lage der Bungalows ist traumhaft schön, es gibt kaum jemanden am Strand, man ist für sich alleine -außer dass die Beachboys nerven -dazu unten mehr. Die Wellen sind sehr hoch, und insbesondere die Unterströmungen sind an manchen Tagen enorm, wir sind daher nie weit rausgeschwommen, obwohl wir gute Schwimmer sind. Für Kinder absolut nicht geeignet. Für Erwachsene macht es aber Spass zu baden, wenn man Wellen mag. Es waren hauptsächlich Deutsche da, auch viele, die herkamen, um Tsunamiopfern zu helfen, sei es durch mitgebrachte Wasserpumpen oder durch Kauf von Netzen für Fischer etc. Ansonsten waren noch Skandinavier vertreten. Man sagte uns, die Bungalows wurden nach dem Tsunami renoviert, allzu viel hat man innen davon nicht gesehen. Die Bäder sind überholungsbedürftig, die Zimmer sind ok und vor allem sauber, die Möbel etwas veraltet, Betten aber gut. Jeden Tag gab es Blumen auf dem Bett (vielleicht lag's am Trinkgeld), das Personal war sehr nett und bemüht. Bedenkt man wiederum wie die Menschen außerhalb des Hotels nach dem Tsunami teilweise in ihren Holzhütten leben mit der ganzen Familie ohne Wasser und Strom, dann ist dieses Hotel für diese Menschen sicher Luxus. Wer allerdings ein schön eingerichtetes Hotel mit mehreren Pools, Animation und großem Garten mit tropischen Pflanzen sucht, der darf nicht hierher kommen, auch wenn der Strand noch so schön ist. Geld kann man in Koggala an einem Bankomat ziehen, man braucht also nicht übermäßig Bargeld mitschleppen. Die Beachboys sind wirklich etwas nervig, manche aber auch sehr nett. Man muss lernen wie man mit ihnen umgeht. Am Anfang störte uns sehr, dass sie uns schon beobachteten, als wir im Hotel ankamen. Sie stehen alle am Strand und halten nach den Neuankömmlingen Ausschau und quatschen einen an, sobald man Richtung Strand läuft. Manche sind gleich sehr unangenehm, manch andere machen einen neugierig und sind freundlich. Das Problem ist, wem kann man wirklich trauen und wem nicht. Es gibt hier viele Tipps in den Bewertungen, am besten mal durchschauen und sich dann selbst vor Ort ein Bild machen. Es sind so viel Beachboys und meistens heißen sie alle gleich (Namen wie Ajith, Chandra, Sampath gibt es wie Sand am Meer). Wir haben auch eine Tour gemacht, nur zu zweit, ohne Fabrik etc. wir hatten vorgegeben, was wir anschauen wollen und nichts anderes, man muss wirklich nicht bei der Reiseleitung buchen. Handy funktioniert wunderbar, SMS kein Problem. Als Mitnahmetipp: Ins Hotel kommt abends ein Schneider, er näht sehr schön, hat verschiedene Schnittmuster, nur gibt es nicht so viel Stoffauswahl. Wenn man vorhat, sich etwas nähen zu lassen zu äußerst günstigen Preisen (z.B. langer Damenrock mit Stoff 5 Euro), dann sollte man den Stoff mitbringen.


Zimmer
  • Eher gut
  • Die Bungalows sind oben schon beschrieben, noch eine Bemerkung hierzu: es gab kein Fernsehen, kein Radio, aber das vermisste man auch nicht, weil man ständig beschäftigt war oder in ruhiger Minute und nachts dem indischen Ozean zuhören konnte, den hatte man ständig in den Ohren. Ich mag eigentlich kein Wasserrauschen hören, da sehr lärmempfindlich, aber ich habe dort blendend geschlafen, es war herrlich mit dem Ozean. Die Zimmer waren nicht hellörig, es sind richtige Steinbunglaows, sehr gut gebaut, nur könnte man sie, wie gesagt, noch etwas freundlicher gestalten und die Bäder renovieren.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Das Essen war gut und reichlich, es gab verschiedene Themenbuffets. Aber es gibt einen kleinen Abstrich zu machen, wir hatten mehr landestypisches Essen erwartet und dachten auch, dass es mehr frischen Fisch gäbe, beides kam leider zu kurz. Wir waren außerhalb des Hotels essen, als wir alleine auf Tour waren, und auch mittags waren wir mal außerhalb des Hotels essen (wir hatten nur Halbpension), da gab es dann die typischen Srilankesischen Leckereien, die ich im Hotel vermisst hatte. Es gab zwar morgens auch mal typische Kräutersuppe und Fischcurry sowie Nudeln zum Frühstück, aber das hätte ich dann gerne abends gehabt, da gab es dann eher internationales Buffet. Wer ißt schon morgens scharfes Fischcurry? Aber ansonsten ist das Essen sehr gut, wir waren überrascht, wie gut sie das europäische Essen hingebracht haben (Nudeln al dente waren super). Nur wäre uns mehr landestypisches Essen lieber gewesen, 'unser' Essen haben wir ja zuhause.


    Service
  • Sehr gut
  • Das Personal ist klasse, wir haben uns mit vielen angefreundet, und es war immer wieder ein großes Hallo, wenn wir uns am Abend beim Essen wiedertrafen. Die meisten sind sehr aufgeschlossen und wollen auch wissen, wie es bei uns im Land ausschaut und wie das Leben so bei uns ist. Wir haben uns viel ausgetauscht, es war immer sehr nett. Bei kleineren Mängeln kam immer sofort Abhilfe, wir waren sehr zufrieden. Alle bemühen sich doch sehr und wollen es den Gästen so angenehm wie möglich machen. Die Zimmerjungen haben immer nachgefragt, wenn sie uns sahen, ob alles ok sei und wir zufrieden seien, ja das waren wir.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Wie oben schon beschrieben, das Hotel hat eine Traumlage, der morgendliche Ausblick aus den Bungalows ist klasse, 20 Meter zum Strand, was will man mehr. Den Abstrich macht lediglich der lange Transfer vom Flughafen, das waren tatsächlich 6 Stunden mit Wartezeit und Abladen von Gästen in andere Hotels, Buswechsel etc. Einen richtigen Supermarkt sucht man in der Nähe vergeblich, aber es gibt kleinere Geschäfte und Stände, die Wasser und Obst haben. Um in die nächsten Ortschaften zu kommen, z.B. nach Unawatuna zum Baden und Schnorcheln, nimmt man am besten den Bus, allein das ist schon ein Abenteuer, und äußerst günstig ist es noch obendrein. Die Busse kommen laufend, man steigt ein und zahlt drinnen, es kommt ein Kassierer vorbei. Auch ein Tuk Tuk kann man nehmen, aber teilweise sind die Fahrer dann so unverschämt und wollen den doppelten Preis von dem, was es normalerweise kostet, man braucht Nerven und Zeit. Da kamen uns die Busse recht, es gibt feste Preise, man konnte ein- und aussteigen ohne lang rumdiskutieren zu müssen, und die Busse fuhren alle paar Minuten.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Mit Sport ist hier nicht viel, keine Animation, keine Fitness, dafür hat man den schönen sauberen Strand und das Meer für sich alleine. Es gibt ein Badmintonfeld, dort haben dann einmal zu spielen versucht, die Schläger waren ja ok, aber leider hatten die Federbälle so gut wie keine Federn mehr, so dass wir das Spielen relativ schnell sein lassen mußten. Das war dem Personal auch ganz peinlich, sie waren wirklich reizend. Wir hätten denen gerne neue Federbälle gekauft, aber das gab es dann leider nirgendwo zu finden. Ferner kann man sich herrlich massieren lassen für ca. 6 Euro /Stunde. Das ist klasse. Die Pools sind ok zum Schwimmen, es gibt zwei (K. Village und K.Beach), aber was will man mit Pools, wenn man solch ein Meer hat? Man kann gut nach Unawatuna zum Baden fahren, dort ist das Meer ruhiger, weil in einer Bucht liegend und durch ein Riff geschützt, an dem man auch entlang schnorcheln kann. Die Korallen sind abgestorben, aber es gibt dennoch einige Fische zum Bestaunen, man muss nur weit genug hinausschwimmen.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Dezember 2005
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Sandra
    Alter:36-40
    Bewertungen:7