Die Anlage des Hotels ist dem Prospekt entsprechend. Alles in allem ein schon etwas älteres Haus, aber im Großen und Ganzen in einem gepflegten Zustand. Der Direktor des Hotels versicherte mir, daß umfangreiche Renovierungs- und Ausbesserungsarbeiten im Frühjahr stattgefunden hätten. Die Gästestruktur war (bedingt durch Vorsaison) durchmischt mit den verschiedensten Nationalitäten. Überzahl der englischen Touristen (waren ganz O.K. und entsprachen nicht den üblichen Vorurteilen: "weiß oder rot, betrunken und laut") in der ersten Woche, machte der Übermacht der franzüsich sprechenden Gemeinde in der zweiten Woche Platz. Diese fühlten sich zeitweise an koloniale Zustände zurückerinnert, da das Hotel-Team auch französich sprach, nur anders aussah. Um es auf den Punkt zu bringen: bei diesen Urlaubern paßte die Beschreibung der englischen Touristen, plus eine allgemein unverschämte "ich spreche die Ländessprache also bin ich der Chef" Haltung. - Base 13 am Strand it empfehlenswert. Man findet am Strand überall Kollegen welche die dementsprechenden Wassersportarten anbieten. Base 13 ist auf den ersten Blick vielleicht nicht der Günstigste, aber sicherlich einer der mit dem bestgepflegtesten Equipment welches ich am Strand gesehen habe. Und man möchte doch auch an einem Stück wieder Zuhause ankommen. - die Bar im Hotel ist O.K., vor allem ist der Espresso nach dem Essen einfach KLASSE!!!
Die Zimmer waren ausreichend groß, (Familienzimmer = 2 Doppelzimmer mit verschließbarer! Zwischentür) die Klimaanlage funktionierte prächtig und der Zimmerservice (Sauberkeit) war einwandfrei. Einzig die zeitweise unzureichende Versorgung mit Handtüchern, insbesondere um die Mittagszeit (anscheinend nur ein Satz Handtücher vorhanden) gilt es zu vermerken. Wir hatten ein Zimmer mit Meerblick (zur Strassenseite) welches empfehlenswert ist wenn man nicht unbedingt den ganzen Tag/Abend Animations- bzw. Pool-Lärm erleben möchte.
Das Restaurant war aureichen groß (zumindest in der Vorsaison) wurde aber zusehens mehr belebt. Die "Getränkeausgabe" im Restaurant ist einfach ein Witz. Es "laufen" im gesammten Restaurant Kellner umher welche die Tische abräumen, aber um einen Wein oder eine Cola zu bekommen muß man sich "wie früher in der Zone" anstellen. Dort geben zwei!!! Personen ihr Bestes um den gesammten Speisesaal mit Getränken zu versorgen. Tip: einer holt Getränke, der andere holt Essen. Apropos Essen, es ist immer ausreichend vorhanden, die Auswahl ist für diesen Landstrich (man darf nicht vergessen man ist in Afrika) ausreichend, nur allzu verwöhnt sollte man nicht sein. Fazit: man wird sicherlich immer satt, aber der Geschmack bleibt ziemlich auf der Strecke.
Im Allgemeinen war der Service -nachdem einige Sachverhalte geklärt und ausgeräumt waren- recht in Ordnung. Der Zimmerservice war reinlich und sehr bemüht, die Reception und der Oberkellner im Restaurant zuvorkommend und hilfsbereit wie z.B. Geburtagstorte und Ständchen für die 17jährige Tochter. Die Kollegen von der Hoteleigenen Strandbar waren ebenfalls sehr zuverläßlich und freundlich. Geschmälert wurde der Gesamteindruck durch die doch teilweise unverschämten bzw. nicht zu entschuldigende "Frechheiten" einiger Einzelpersonen. Anzumerken wären hier: - ein der Kellner fragte bei der o.g. Tochter um ein Nachtquartier nach. Dies wurde sofort in einem persönlichen Gespräch mit der betreffenden Person geklärt. Doch ab einem gewissen Punkt wird nur noch die Landessprache verstanden! - die im Hotel und Dunstkreis herumlaufenden Kollegen von "Ali Baba". Welche mit permanenter Böswilligkeit sich in private Gespräche, Spiele oder Konversationen mischten um Kameltrips zu verkaufen. Nach einigen recht eindeutigen verbalen Hinweisen (NEIN) unsererseits wurden wir teilweise als typisch Deutsch betitelt, bzw. nach einer Woche mit Missachtung (war uns sehr Recht) gestraft. - das Personal des im Hotel befindlichen kleinen Souvernirshops (gilt auch für Schwesterhotel Neptunia) ist teilweise sehr unverschämt, aufdringlich mit einiger Vorsicht (Anmache, obszöne Gesten etc.) zu betrachten. Zudem sind die Preise teilweise einfach als unverschämt zu bezeichnen. - eine Mitarbeiter des genannten Shops hat sich hier besonder hervorgetan und uns eines Abends ziemlich volltrunken auf der Hotelterasse angepöbelt. Diese Vorfälle wurden in einem persönlichen Gespräch mit dem Hoteldirektor beredet. In einigen Bereichen waren Änderungen bereits wärend des noch zu verbleibenden Urlaubs sichtbar. Es hatten sich auch noch einige andere (z.B. Engländer) an den Reception beschwert, wobei der Director von diesen Beschwerden anscheinend nichts wußte. Wie bereits eingangs erwähnt, dies waren Einzelfälle und sollten nicht zu einer Abwertung des Hotel führen. Wichtig ist hiebei nur: Augen auf und sofort reagieren!
Die Entfernung zum Strand (ca. 200m) ist O.K. und läßt sich auch von untrainierten Urlaubern mühelos (obwohl uns selbst diese 200m bei Shirocco wie eine Gluthölle vorkamen) bewältigen. Die Hotelumgebung läd nicht unbedingt zum "flanieren" ein, denn andere Unterhaltungsmöglichkeiten im unmittelbaren Umfeld sind quasi nicht vorhanden. Dementsprechend ist man auf das Hotel angewiesen oder seinen Einkauf auf einen Besuch in Sousse zu verlegen. Die Stadt kann man recht gut mit dem Bus (hält direkt vor dem Hotel und man sieht ein bischen Land und Leute), oder mit den ebenfalls vor dem Hotel wartenden Taxis erreichen. Bei den Taxis (wie überall in diesem Gebiet) ist das Aushandel des Fahrpreises (für ALLE!!!) ein unbedingtes Muß. Die Preise variieren zwischen 3-5 DIN.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Nicht genutzt, da das Meer "vor der Haustüre" liegt. Machte aber auf mich einen guten und gepflegten Eindruck.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im Juni 2006 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Ralf |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 6 |


