Hallo! Ich bin nun seit ca. 1 Woche wieder zu Hause in Österreich, aber ärgern muss ich mich leider immer noch! Ich schreibe normalerweise selten negative Bewertungen, da ich mich auch mit wenig zufrieden gebe, aber was wir dort im Limnionas Bay Village erlebt haben, muss ich einfach loswerden, damit nicht andere auf dieses Hotel hineinfallen. Das Hauptproblem war die unfassbare Unfreundlichkeit der Hotelangestellten und die kühlen und alten Zimmer!!! Wifi gibt es nur bei der Rezeption, was aber auch die meiste Zeit nicht funktioniert hat, da Nico das Internet benötigte und die Kapazität nicht ausreichte. Wetter war im August immer schön und etwas windig, was aber sehr angenehm war. Da ich ein Katzenfreund bin, habe ich dort die Katzen mit Katzenfutter versorgt. Es gibt am Hotel sehr viele und diese betteln auch leider zu den Essenszeiten auf der Terrasse. Wir haben unseren Streuner "Camillo" genannt und haben ihn in den 2 Wochen richtig verwöhnt und er kam jeden Tag zur gleichen Zeit zu unserem Studio, sodass der Abschied dann nicht leicht war. Tipps für Samos: Kokkari ist eine super süße Stadt mit vielen Geschäften, schönen Stränden und gutem Essen. Auch die Hafenstadt Pythagoreio bietet viele Hafenrestaurants und eine Fußgängerzone zum Bummeln. Manolates ist ein Bergdorf und dort gibt es süße Schmuckläden und Keramikshops. (sehr zu empfehlen) Ich hoffe ich konnte Euch das Hotel etwas beschreiben und irgendwie tun mir solche Bewertungen ja auch leid. Jedoch bin ich immer noch sehr enttäuscht und ich kann dieses Hotel beim besten Willen NICHT weiterempfehlen.
Die Studios sind uralt und sehr kühl und lieblos eingerichtet. Es gibt getrennte Betten, keine Bilder und auch keine kostenlose Klimaanlage. Für diese verlangt Nico 10 Euro pro Tag, die wir natürlich nicht genommen haben. Die Nächte waren sehr heiß und man konnte die Fenster wegen der Mosquitos auch nicht offen lassen. (da keine Fliegengitter) Haben uns dann einen Gelsenstecker gekauft, der aber auch nicht wirklich funktioniert hat. Ich war schon in vielen Ländern, aber für eine Klima habe ich noch nie zahlen müssen.
Mit den Getränken beim Abendessen und der Minibar musste man zum Schluss gut bescheid wissen, da es bei mehreren Gästen Probleme gab, da Nico zu viel verrechnet hat. Wir haben zum Glück alles aufgeschrieben und haben uns auch auf weitere Diskussionen mit ihm nicht mehr eingelassen. Bei der Abreise wollten Einige mit Visa Karte bezahlen, aber das lies Nico dann plötzlich doch nicht zu. Er schickte seine Gäste mit dem Taxi in den nä. Ort um sich Bargeld besorgen zu lassen. Das regte sehr viele auf, da es auf seiner Homepage anders vermerkt ist! Am Abend konnte man zwischen 2 Fleischgerichte aussuchen, das man am Vorabend bestellt hat. (mein Freund wurde nie satt) Vegetarier verhungern in diesem Hotel oder bedienen sich am immer selben Vorspeisen Buffet. Frühstück gab es von 8 bis 10 Uhr. Wenn man später als halb 9 kam, war das meiste bereits weg und wurde auch nicht aufgefüllt. Als wir sahen, dass andere Gäste Säfte und Wurst von draußen mitnahmen, haben wir das dann irgendwann auch gemacht. (peinlich genug) Ich finds einfach eine Unverschämtheit, dass ich mir bei einer Halbpension mein Frühstück selbst einkaufen muss, da Nico nur auf Sparflamme aus ist. Ich bin mir der Lage in Griechenland wohl bewusst und weiß auch, dass das Hotel 3 Sterne hat, trotzdem habe ich für diesen Urlaub bezahlt und möchte angemessen behandelt werden!
Der Service war eine reine Katastrophe!!! Schon bei der Ankunft wurden wir blöd angemacht, da wir höflich gefragt haben, ob es möglich sei, das Zimmer zu wechseln, da uns unser Zimmer nicht gefallen hat. (getrennte Betten, kein Duschvorhang, keine Duschkopfbefestigung, Terrassenaussicht auf ein anderes Haus, winzige "Küche", kein Fliegennetz) Da wurden wir schon das erste Mal angeschnauzt. Der Hoteleigentümer Nico, wie auch seine schwangere Freundin waren einfach von den Touristen genervt. Bei jeder kleinsten Frage, seufzte er oder war gar nicht erreichbar. Ich weiß nicht, wie oft ich bei der Rezeption stand und wartete und keiner kam oder kümmerte sich um seine Gäste. Während des Abendessens und dem Frühstück lief oft der Tv, wo es sich Nico und Co gemütlich gemacht haben. Erwähnen muss ich auch den Kellner, den ich in 2 Wochen nur ein Wort sagen hören habe und das war "Chicken". Kein Hallo, kein Guten Morgen, kein Bye Bye....NICHTS. Zuerst dachten wir, dass er viell stumm sei, aber dem war nicht so. Aber sein Gesichtsausdruck verriet alles und zwar: Ich habe keinen Bock!!
Wer seine Ruhe und nur wenig Tourismus sucht, ist in Limnionas genau richtig. Wir hatten ein Leihauto, sodass wir die ganze Insel abfahren konnten. Ist aber nicht unbedingt zwingend, denn man hat vor Ort eine wunderschöne Badebucht (zufuß 1 Min.), mehrere Tavernen und einen kleinen Minimarkt in der Nähe. Den Flughafen erreicht man mit dem Auto in ca. 1 1/4 Stunde. Shoppingmöglichkeiten gibt es in Limnionas selbst keine, aber dafür im nä. Ort Kampus, wo man nette Mitbringsl und auch größere Lebensmittelgeschäfte findet. Ein Taxi dort hin kostet glaub ich so ca. 11 Euro. Diese beste Taverne ist die "Taverne am Ende der Welt", wo die Oberösterreicherin Cilli und der Grieche Andreas das beste Essen auf ganz Samos zubereiten und auch mit ihrer Gastfreundlichkeit und Herzlichkeit beeindrucken.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Pool haben wir nicht benützt, sah aber sehr trüb aus. Strand: In Limnionas gibt es einen schönen Kiesstrand. 2 Liegen und ein Schirm kosten dort 5 Euro. Psili Amos ist ein traumhafter Sandstrand und ist mit dem Auto ca. 5 Min. entfernt. Schnorchel Ausstattung nicht vergessen. Das Meer ist glasklar und man sieht bunte kleine Fische.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im August 2015 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Susie |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 18 |


