Otto-Normaltourist ist bei der Ankunft im Hotel ersteinmal erschlagen von der schieren Größe - immerhin über 3.300 Zimmer! weist das Hotel auf . Nicht anders ging es uns - und wir waren überrascht, wie kurz dennoch der check-in in der eleganten Lobby verlief und mit welcher Freundlichkeit wir empfangen wurden. Um uns herum Menschen aus aller Herren Länder, dennoch dezente Athmosphäre und ein kleiner Hauch von Luxus. Der Lobbybereich erstrahlt in dezenten Marmortönen, man fühlt sich gleich wohl. Wer als Pauschaltourist eine Reise nach LAS unternimmt, hat sich ganz sicher schon vorher mit vielen Tips eingedeckt und ist entsprechend gerüstet, soweit ihm überhaupt Zeit für Eigeninitiative bleibt. Wer aber als Individualreisender anreist, sollte vielleicht das alte Las Vegas Im Bereich Fremont Street/ Golden Nugget in seine Planungen aufnehmen: - es zeigt bei allem neuzeitlichen Glamour im Sinne des Strip doch ein gewisses "older charming", das man sich vielleicht nicht entgehen lassen sollte. Als weiteren Tip kann man sicher die Fashion Mall nördlich des TI nennen, in der man viele angesagte - aber auch teure - Geschäfte und einen Food-Court findet, in dem man ganz preiswert essen kann.
Wir hatten zwei Doppelzimmer, wobei wir mit dem einen vollkommen zufrieden waren, insbesondere war die Zimmerreinigung ok und der Ausblick auf den nächtlich erleuchtetetn Strip einfach umwerfend.Im anderen Zimmer hatten die Gäste zuvor - obwohl Nichtraucherzimmer - offenbar stark geraucht, so dass wir zunächst einen Zimmerwechsel in Erwägung gezogen hatten. Da unsere Zimmer jedoch recht nah beieianander lagen, haben wir davon Abstand genommen, zumal der Geruch auch langsam abnahm. In diesem Zimmer war die Reinigung allerdings auch nicht optimal, es fanden sich Haare der Vorgänger im Duschbecken.
Schon beim Check-in fiel die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des Personals wohltuend auf. Wie weit es mit dessen Fremdsprachenkenntnissen bestellt ist, kann nicht beurteilt werden, da wir erst gar keinen Versuch gemacht haben, uns auf deutsch zu verständigen.
Das Hotel liegt am südlichen Ende des "Strip", also des Las Vegas Boulevard, gegenüber dem Flughafen und dem legendären "Ls Vegas Ortsschild". Durch die sehr gut schallgedämmten Fenster hört man vom Flugbetrieb keinerlei störende Geräusche, auch nicht in der Nacht. Wer sich allerdings vom Hotel aus zu Fuß auf den Weg nach Norden, etwa zum Bellagio, zum Venetian oder Treasure Island machen will, sollte längere Fußmärsche gewohnt sein, da zwar alles ganz nah aussieht, es in Wirklichkeit aber überhaupt nicht ist. Es empfiehlt sich daher entweder das Auto aus der - kostenlosen - Garage zu holen oder ein Tagesticket für den Busverkehr für 7 $ zu kaufen. Die östlich vom Strip vekehrende Monorail ist wesentlich teurer und m. E. verkehrstechnisch völlig verfehlt geplant und gebaut. Sie führt im "Niemandsland" hinter den großen Hotels des östlichen Strip vorbei und ist wirklich unattraktiv. Sie ist jedoch nicht zu verwechseln mit den Monorails der grßen Hotels auf der westlichen Seite des Strip. Diese führen - alle kostenlos - vom Mandalay Bay übber das Luxor zum Excalibur-Hotel, ein Stück weiter eine Monorail vom Monte Carlo zum Bellagio und schließlich eine weitere vom Mirage zum Treasure Island. Aber Achtung: - die Bahnen verkehren werktags nur bis 22:30 Uhr!!!
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Die Poollandschaft mit dem künstlichen Strand ist schon sensationell! Es macht einfach Spaß, mitten in einer unwirtlichen Wüstenlandschaft das Gefühl zu haben, sich an einem südlichen Meeresgestade zu vergnügen. Es gibt - mechanische erzeugten Wellengang, einen Sanstrand und Liegen auf diesem. Allerdings wird es bereits am Vormittag so heiß, dass es unmöglich ist, ohne Badeschlappen herumzulaufen. Ein großes Manko der Anlage ist auch, dass es fast keine Schattenplätze gibt und die Plastikliegen - zwar kostenlos und reichlich vorhanden - keinerlei Auflagen haben. Lediglich im jedermann gegen cash zugaänglichen "VIP - Breich" werden Liegen mit Auflagen und Sonnenschirm angeboten. Wir haben leider versäumt zu fragen, was das kostet. Insgesamt ärgerlich ist, dass die gesamte Anlage bereits um 19 Uhr geschlossen wird - die Leute sollen eben ihr Geld am Spieltisch ausgeben und nicht in der Sonne herumlungern.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 3-5 Tage im August 2012 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Manfred |
| Alter: | 61-65 |
| Bewertungen: | 47 |

