älteres durchaus annehmbares Hotel mit 3 Sternen Landeskategorie. Direkt am feinen Sandstrand umgeben von den ****Sterne Schwesterhotels, deren Pools und Hallenbad man durchaus nutzen darf. Schöner Palmengarten und ruhige Lage. Leider (und das ist NICHT rasistisch gemeint !!!) fest in französischer und russischer Hand. Zu unserer Resiezeit nur relativ wenig deutsche Gäste. Im Vergleich zu Erfahrungen in der Türkei gibt es aber mit den osteuropäischen Gästen überhaupt keine Probleme (Betrunkene, Randalierer etc.) Zum Abschluss ein negativer Punkt, für den aber das Hotel nicht verantwortlich ist: Am Zugang zum Strand haben sich mehrer Tunesier postiert, die gerne was verkaufen wollen - Piratenfahrt, Karavanenritt. Dazu habe ich folgendes zu sagen, da wir leider beides gebucht hatten: -Piratenfahrt: das Schiff ist wohl das zweitschäbigste "Piratenschiff" in Sousse, was im Hafen liegt. Die richtig schönen Schiffe sollte man lieber dirket vor Ort in Sousse buchen. Die Fahrt dauert ca. 3 Stunden, nicht länger und läuft folgendermaßen ab. ca. 10 km an der Küste entlang, dann Wende, 5km zuück - Mittagessen, nochmal 3km weiter, dann Bade- oder Angelpause - Ende. Keinerlei Animation oder Kontakt zur Schiffsbesatzung - echt mies. Dazu kommt, dass man zum Preis auch noch extra das Taxi nach Sousse bezahlen muss. Karavane: Einer am Strand bietet eine Karavane mit Kamelreiten, Pferdereiten, Esel und Kutsche an. Was wir da erlebt haben, bringt jeden Tierfreund auf die Palme und ich für meinen Teil bin damit noch nicht fertig. Nach einer Taxifahrt in Richtung Port El Kantoui von ca 6km wird zwischen Abfallhaufen gehalten und alle setzten den Weg noch ein paar Meter zu Fuß zurück, wo die "Karavane" wartet. Sie besteht aus 1 Kutsche, 3 Kamelen und 3 Pferden, die sichtlich krank und geschunden sind!!! Offene Wunden an den Augen, Abschürfungen auf dem Fell und nur noch Haut und Knochen. Die Karavane bewegt sich über halb geteerte Wege zu einer sogenannten Straussenfarm. Diese besteht aus zwei alten Tieren und die so toll genannte Töpferei ist ein älterer Tunesier, der nur seine Tonkrüge loswerden will. Erwähnenswert sei auch, dass über den ganzen Weg ständig Kolonnen von Quads entgegenkommen oder überholen. Von Natur pur also keine Spur. Am Rückweg kamen wir an Felder vorbei, an denen ein Esel an beiden Vorderhufen gefesselt stnad, unfähig sich zu rühren und er versuchte auch uns zuzuspringen - mit den gebundenen Fesseln - ein Bild zum Steine erweichen - DIESE TOUR NIE WIEDER !!!! Zusammengefasst nochmals - wer ein bischen ein Herz für Tiere hat, nimmt von diesem "Angebot" Abstand!! Es gibt wohl auch andere Möglichkeiten, so eine Kameltour zu buchen, wo auch die Tiere wesentlich besser beschaffen sind.
Normales 2-Bett Zimmer mit Blick auf den Palmengarten, ruhige Lage, TV mit 3 deutschen Programmen (SAT1, RTL, ZDF). Keinerlei Lärm durch Disco oder Abendunterhaltung ab 22:30. Sauberkeit im Zimmer tadellos (wie schon oben geschrieben - ein wenig Trinkgeld hilft ungemein!)
Das Hotel war stets bemüht, sich eine Abwechslung im Bereich des Essensangebotes einfallen zu lassen. Einzig das Frühstück entsprach nicht gerade unseren Erwartungen, doch die Geschmäcker sind verschieden und somit noch lange kein Grund für schlechte Kritik. Eine willkommene Abwechslung ist Montags der tunesische Abend, der trotz AI extra bezahlt werden muss, dafür aber Folkloretänze, Fakir und Schlangen sowie musikalische Unterhaltung mit dabei sind. Den AI Gästen, denen das zu teuer ist, bleibt noch das normale Abendbuffet.
Die Freundlichkeit des Personals, angefangen an der Rezeption bis hin zu den Zimmermädchen war ausnahmslos sehr freundlich und trotz dass wir "all inclusive" Gäste waren, wurden uns alle Wünsche schon von den Augen abgelesen. Mit deutscher Sprache gibt es überhaupt keine Probleme. Zum immer wieder beanstandeten Thema All Inclusive - versetzt man sich in die Lage des Personals oder der Besitzer der umliegenden Cafe´s oder Bar´s, so braucht man sich doch nicht wundern! Für ein paar Euro mehr bekommt man hier in Deutschland im Reisebüro den o.g. Service. Wie viele Urlauber reisen dann nur noch mit 50 Euro in der Tasche in ihr Urlaubsland mit der Begründung: ich hab ja für alles bezahlt! Bezahlt ja, aber wer freut sich nicht über ein wenig Trinkgeld? Und das bleibt ja automatisch auf der Strecke, weil man im Hotel ja nur noch mit Karte oder durch ein Bändchen gekennzeichnet, "bezahlt". Wir haben im Hotel jeden Tag unseren festen Kellnern im Speisesaal und auch dem Zimmermädchen gelegentlich 2-3 Dinar gegeben. So war immer ein freundliches Lächeln aud en Gesichtern des Personals und der Service einwandfrei. Wer nun sagt, dass das so eine Art Bestechung wäre, der irrt! Das ist nur fair gegenüber den Leuten, die dort teilweise 12-16 Stunden arbeiten müssen und keinesfalls den Lebensstandard führen können wie wir.
Das Hotel liegt unmittelabar am feinen Sandstrand, der jeden Tag auch gereinigt wird. Der "Dreck", wie es von manchen Gästen bezeichnet wird ist entweder nur ein wenig Seegras, welches über Nacht angespült und am Vormittag entfernt wird oder eben der Dreck, der von den Touristen selbst ins Meer oder an den Strand geworfen wird. Doch das ist wirklich sehr wenig. Einkaufsmöglichkeiten befinden sich direkt beim Hotel, ebenso die Taxi´s, die für 4-5Dinar nach Sousse oder Port El Kantoui fahren. Beide Ziele sind ca 4 km entfernt.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Jeden Abend gab es die typische Animation, tagsüber reichte das Programm von Volleyball am Strand über Wassergymnastik im Meer (!) über diverse andere Beschäftigungen, denen wir aber nicht beiwohnten.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im September 2006 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Robert |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 1 |


