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Corina (36-40)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Juni 2008 • 2 Wochen • Strand
14 Tage im Hotel „Zu den knallenden Türen"
3,3 / 6

Allgemein

Das Hotel machte auf den ersten Blick einen guten Eindruck, aber leider nur auf den ersten. Die Begrüßung im Hotel war freundlich und herzlich. Die gut deutsch sprechenden Rezeptionsdamen bemühten sich immer unsere Wünsche zu erfüllen. Als die 38 Hotelzimmer mit mehr italienischen Gästen bewohnt waren, stieg der Lärmpegel enorm an. Das Essen wurde italienischer. Das Frühstück aber noch einseitiger. Für Familien mit kleineren Kindern ist dieses Hotel nicht unbedingt geeignet. Unser Zimmer war klein, absolut lieblos eingerichtet. Wohlfühlfaktor fast Null. Auch gibt es für den Hausmeister einiges zu tun. Wir haben den Mietwagen schon von zu Hause aus gebucht, das war ein guter Hinweis aus einer Hotelbewertung. Allerdings braucht man als Autofahrer in Italien starke Nerven . Um Verkehrszeichen kümmert sich fast keiner. Durch die ungenügende Beschilderung fällt die Orientierung meist schwer. In den Bergen ist man auf den stark kurvigen Straßen meist allein unterwegs, aber aufgepasst, wenn es regnet, kann es gefährlich werden. Wir hatten über FTI einen Ausflug gebucht “Stromboli by NIGHT”. Dafür haben wir 45 EUR pro Person gelöhnt. Beim örtlichen deutsch sprechenden Anbieter wurde der gleiche Ausflug für 25 EUR angeboten. Das wäre für diese Massenabfertigung völlig ausreichend gewesen. Es war kein schöner Ausflug, daran konnte auch der Stromboli nichts ändern, der sich mit seinen Ausbrüchen alle Mühe gab, unser Stimmung aufzuhellen.


Zimmer
  • Sehr schlecht
  • Als wir das Zimmer das erste Mal betraten, ist uns der Mund heruntergeklappt - aber leider nicht vor positiver Überraschung. Sonst fahren wir immer in 4 Sterne Hotels. Das der Unterschied zu einem 3 Sterne Hotel so groß ist, hätten wir nicht erwartet. Die Schallisolierung der Tür war gleich null - ein Holzbrett das auf einen Metallrahmen knallte und total undicht war. Es gab nur ein größeres Fenster mit hässlichen Gardinen, was gleichzeitig die Balkontür war. Von der Decke verbreitete eine Energiesparlampe ohne Abdeckung eine angenehme Krankenhausatmosphäre. Der an einem Schwenkarm im oberen Teil des Zimmers angebrachte Fernseher tat sein übriges diesen Vergleich zu genügen. Im Bad hing eine Glühlampe an einem Kabel von der Decke und es gab nur ein Fenster, Durchmesser ca. 30 cm, ohne Elektrolüfter. Die Duschkabine war nur was für schlanke Leute. Die derben Handtücher massierten mehr die Haut, als sie zu trocknen


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Das Essen war unserer Meinung nach ausgezeichnet - viel Nudeln. In einer vorangegangenen Bewertung wurde geraten, mehr Fisch zu essen, weil das Fleisch nicht so gut sein soll. Das können wir nicht bestätigen, auch die Fleischgerichte waren immer sehr lecker. An die angegebenen Essenszeit sollte man sich halten. Nicht viel später essen kommen! Das Frühstück war auch besser als man es für gewöhnlich von den südlichen Ländern erwartet. Es gab Jogurt und lecker Crossiants. Die Brötchen waren zwar manchmal ziemlich hart. Gelegentlich dauerte es lange, bis das Buffet aufgefüllt wurde, aber wie gesagt, darüber konnte man hinweg sehen.


    Service
  • Schlecht
  • Nun zum größten Knackpunkt in unserem Urlaub. Wir wussten von anderen Bewertungen, dass das Hotel „etwas“ hellhörig sein soll. Aber im Hotel Marinella bekam das Wort „hellhörig“ eine ganz andere Bedeutung - man hörte alles. Auch von den Nachbarn. Ob durch Personal oder Gäste, ab 7 Uhr war die Nacht zu Ende und eine Nachtruhe kehrte erst nach 23 Uhr ein. Besonders störte uns die defekte Schwingtür zum Küchenbereich (Knallen der Flügel), lautstarkes Reinigen der Treppe, der Zimmerservice war nie zu überhören, durch den Fliesenfußboden war jeder Schritt zu hören, auch bekam kaum jemand die Türen leise zu. Dies waren nur einige störende Geräuschquellen. Ein Lob den Damen an der Rezeption. Sie bemühten sich unseren Urlaub noch zu retten. Aber sie konnten ja auch nicht zaubern.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Das Hotel liegt an einer steilen Nebenstraße, die zum Strand oder in der anderen Richtung in den Ort führte. Bei über 30 °C, auch abends, ist ein Spaziergang immer eine schweißtreibende Angelegenheit. Viel zu sehen gibt es in unmittelbarer Nähe des Hotels nicht. Ein paar Restaurants, zwei hübsche Aussichtspunkte, zwei Supermärkte und ein Souvenirladen. das ist alles was in der Nähe war. In dem ca. 10 km entfernten Tropea blüht das touristische Leben. Uns kam die Entfernung bis dahin viel viel weiter vor.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Der Strand in Capo Vaticano ist sehr sauber - es gibt Sonnenstühle und Schirme die kostenlos von den Hotels zur Verfügung gestellt wurden. Zwei Pizzarias sorgen für das leibliche Wohl und das zu Preisen die erschwinglich sind. Einziger Kritikpunkt für den Strand sind die Strandverkäufer, die ziemlich aufdringlich waren. Der Strand besteht aus feinem Sand, nur im Wasser gibt es eine steinige Zone. Es geht recht schnell ins tiefe Wasser. Achtung! Ab und zu kommen auch ein paar Feuerquallen vorbei.


    Preis-Leistung
  • Sehr schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Juni 2008
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Corina
    Alter:36-40
    Bewertungen:2