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Sanel (31-35)
Verreist als Familie • Juli 2007 • 2 Wochen • Strand
Tolles Essen, wenn man Gewichtsprobleme hat
3,4 / 6

Allgemein

Die Anlage ist interessant angelegt bzw. geplant worden und auch familienfreundlich. Man kann von jedem Balkon aus die Poolanlage und das Meer sehen. Der Pool wird um 19 h geschlossen. Meiner Meinung nach etwas zu früh. Die Wasserrutsche wird täglich aber nicht durchgehend geöffnet. Keine Ahnung wie ein Hotelmanager eines 4-Sterne-Hotels eine solche Küche akzeptieren kann. Aber wenn man wirklich mal richtig abnehmen möchte, dann ist das Hotel sehr zu empfehlen.


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Die Bettwäsche wird wirklich nur sporadisch gewechselt. In unserem Zimmer funktionierte die Lüftung in der fensterlosen Toilette nicht, die Klimaanlage hatte den Geräuschpegel eines Dieselfahrzeuges und die Tür des Schrankes in welchem der Kühlschrank stand mußte offen bleiben, damit der Kühlschrank nicht überhitzt. Mich persönlich stört das nicht, wenn ich in den Süden fliege, nehme ich solche "Kleinigkeiten" in Kauf. Man darf die deutschen Maßstäbe nicht in andere Ländern erwarten.


    Restaurant & Bars
  • Sehr schlecht
  • Meiner Meinung nach ist das Essen das größte Problem dieses Hotels. Zum Frühstück hatten wir 14 Tage lang rellativ geschmacksneutrale Fleischwurst und Käse. Nicht ein einziges mal konnte ich Salami, Schinken, Nutella,... entdecken. Es gab als Brötchenbelag wirlich nur Fleischwurst, Käse und irgendwelches süße Zeug! Darüber hinaus hatte man die Wahl zwischen 3-Minuten- und 5-Minuten-Eiern. Die 3-Minuten-Eier wurden eher 1, 5 Minuten und die 5 Minuten-Eier eher 20 Minuten gekocht. Manchmal gab es auch Würstchen oder Aufläufe zum Frühstück. Das fällt wahrscheinlich unter den Begriff "landestypisch". Wobei ich in der Türkei landestypisch auch schon wesentlich schmackhafter erlebt habe. Das "Spätaufsteherfrühstück" (10-11 h) bedeutete, daß man die eventuellen Reste noch vertilgen durfte. Nachgelgt wurde nichts mehr. Eher noch unnötig abgeräumt. Um vielleicht eine erzieherische Komponente in die Sache zu bringen. Einmal in 14 Tagen gab es tatsächlich auch Rührei. Der zubereitende Koch machte bei der Zubereitung einen stolzen und erhabenen Eindruck, gerade so als könnten wir ihm für diese Aktion dankbar sein. Mittags gab es dann Pide, eine Art türkische Pizza. Leider gab es die während der 14 Tage schätzungsweise 10-12 mal. Häufig war sie so scharf, dass man sie meinen beiden kleinen Kindern nicht anbieten durfte. Sie war aber irgendwie für uns Erwachsenen immer noch schmackhafter als die Alternative Hänchenfleisch in Soße. Hammel- aber vor allem Hänchenfleisch gab es mittags und abends in allen Varianten und Formen. Schnitzel, ital. Pizza, Steack, Meeresfrüchte oder andere dem Westeuropäer bekannte Speisen konnte ich nicht entdecken. Zwei mal gab es auch Fisch. Leider war es die gleiche Sorte. Der Vorteil der ganzen Sache war, dass man eingentlich keine Messer und Gabel für das Essen benötigit. Diese wurden in einem merkwürdigen System an den Mann gebracht. Mal lagen sie schon auf dem Tisch, mal am Eingang rechts oder hinten im Saal links. Häufig habe ich sie aber auch vergeblich gesucht und habe mich mit der etwas kleineren Gabel für die Nachspeisen begnückt. Man kommt eigentlichmit einem Löffel hervoragen über die Runden. Die, im übrigen nicht beschrifteten, Aufläufe und anderweitigen Essenskreationen konnte man schön auf dem Teller vermischen und als eine große Mampe zu sich nehmen. Als Obst wurden täglich Melonen und Weintrauben kredenzt. Und wenn ich schreibe täglich meine ich wirklich jeden der 14 Tage die ich dort war. Ganz selten gab es auch Äpfel. Daneben wurden 4-6 Süßspeisen angeboten, die sich aber ebenfalls während meines Aufenthaltes nicht änderten. Ich könnte noch stundenlang über das Essen im May Garden schreiben und mich noch einmal darüber aufregen. Ich bin wirklich kein verwöhnter Gourmet oder häufiger "Auswärts-Esser" aber letztentlich möchte ich zusammenfassend erwähnen, daß ich das Essen für ein angebliches 4-Sterne-Haus eine absolute Frechheit finde und es als einen Angriff auf meine Geschmacksnerven emfunden habe. Merkwürdig finde ich, daß ich mit all den Leuten, mit denen ich im Hotel über das Essen sprach immer gleicher Meinung war. Ich habe niemanden getroffen, der gesagt hätte das Essen wäre ja doch nicht ganz so schlecht. Diese Meinung finde ich in den übrigen Einträgen nicht so richtig wieder und stelle mir natürlich die Frage, wer sie wohl verfaßt hat. Das ist schade, denn das Hotel ist ansonsten nicht so schlecht.


    Service
  • Gut
  • Das ist das große + des Hotels. Die Angestellten sind durchweg freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit. Ich habe nur positive Erfahrungen gemacht. Friseur und Hammam gehören nicht zum Hotel und das merkt man auch. Uns hat man erzählt, daß wir den vom Veranstalter zugesicherten kostenlosen Besuch des Hammams nur in den ersten drei Tagen nutzen könnten. Über den Veranstalter mußte ich das klären lassen. Allerdings hatte ich danach gar keine Lust den Hammam zu besuchen.


    Lage & Umgebung
  • Schlecht
  • Das Hotel ist ca. 18 km von Alanya entfernt. Mit dem Dolmusch ist die Stadt aber ganz gut zu erreichen. Das Hotel hat auch einen Shuttelbus. Das erzählt Dir aber keiner. Genau so wie vieles sonst erst mühselig erfragt werden muß. Die Kommunikation zwischen Hotel und Gast könnte wirklich besser sein. Ein Informationblatt im Zimmer bei der Ankunft würde viele Fragen beantworten.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Die Annimateure bemühen sich redlich die Leute zum Wasser- oder Vollyball, zur Wassergymnastik oder zu den abwechslungsreichen Spielchen am Pool zu überreden. Die Kinderbetreuung ist hervorragend und deutschsprachig.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im Juli 2007
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Sanel
    Alter:31-35
    Bewertungen:2