Alle Bewertungen anzeigen
Manuela (46-50)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Juli 2011 • 2 Wochen • Strand
Absolut keine 3½ Sterne
3,0 / 6

Allgemein

Wir haben dieses Hotel bei Neckermann gebucht, dort hat es 3½ Sterne. Wir haben uns jedoch gefragt, woher diese Sterne resultieren. Man trifft dort auf Publikum verschiedener Nationalitäten. An der Hotelrezeption gibt es Safes, jedoch ist nicht für jedes Zimmer einer vorhanden. Bei unserer Ankunft waren alle Safes belegt, die versprochene Information über einen freiwerdenden Safe blieb leider aus. Man kann Standard- oder Superior-Bungalows buchen. Wir hatten einen Standardbungalow gebucht, die schienen aber alle belegt zu sein, denn unser Bungalow „Buisson“ lag bei den größeren Superior-Unterkünften. Die Standard-Bungalows sahen von außen wirklich sehr klein aus. Die Inselstraße führt durch die Anlage hindurch. Es gibt einen direkten Zugang zur recht kleinen, aber feinen Anse Patates. Kurz nach unserer Ankunft wurde in mehrere Bungalows eingebrochen – eine Information von der Hotelleitung kam leider nicht, sondern wir erfuhren hiervon erst durch andere, bestohlene Gäste als die Polizei vor dem Hotel stand. Die Einbrecher waren nachts über Balkon bzw. Terrasse eingestiegen. Lieber eine andere Unterkunft buchen. Unbedingt Regenschirm und Taschenlampe mitnehmen. Auch ein paar Ohrstöpsel können nicht schaden.


Zimmer
  • Schlecht
  • Das Positive zuerst: der Ausblick vom Balkon war genial. Das Zimmer „Bussion“ war für ein gebuchtes Standardzimmer ausreichend groß. An den Wänden und am Balkongeländer blätterte etwas Farbe ab, aber nur wenig. Die Informationsmappe des Hotels war „schauerlich“ – wie kann man sich so empfehlen? Die Minibar befand sich in einem Schrank (es war nur eine Tür kaputt) und funktionierte. Der Wasserkocher war leider wegen Verkalkung nicht zu benutzen. Der Kleiderschrank war zweigeteilt zu je 50-60 cm und sah nicht wirklich einladend aus. Da wir keine Alternative hatten überlegten wir auch nicht lange, ob wir unsere Wäsche dort wirklich hineinlegen sollten. Es waren pro Schrank 4-5 Bügel vorhanden, also besser welche mitnehmen. Zwischen den beiden Schränken befand sich der Spiegel und an der seitlich an der Wand eine Steckdose (Adapter erforderlich), die einzige in Spiegelnähe. Leider befand sich der Spiegel in der dunkelsten Ecke des Zimmers, sodass wir gleich die Lampe anschalten wollten, doch welch ein Pech – sie funktionierte leider nicht, sodass das Frisieren als auch das Rasieren nur mit der mitgebrachten Taschenlampe stattfinden konnte. Haare fönen und Rasieren erfolgte nun im Blindflug. Leider wurde diese Lampe trotz mehrmaligem Bitten in 14 Tagen nicht repariert. Die defekte Klimaanlage wurde allerdings bereits am nächsten Tage repariert und zwar so gut, dass das Kondens-Wasser überlief und sich eine Kokosmatte in einen fliegenden Teppich verwandelte. Wir waren froh, dass wir uns nichts gebrochen haben. Die Schiebetür zum Balkon war schwergängig und musste verriegelt werden, was leider einige Male vom Zimmerservice vergessen wurde, doch ein dicker Zettel (post-it mitnehmen!) an der Scheibe half hier. Die Reinigung erfolgte täglich, hier ist nichts zu beanstanden. Im Bad befand sich KEINE Steckdose, es gab aber eine Wäscheleine, die nicht so große Leute über einen Stuhl erreichen konnten. Leider führte sie über das WC…..! Die Dusche war groß und verschimmelt. Der Brausekopf war ebenfalls verschimmelt und die Seifenschale fehlte lieber gleich. Es war ein Zahnputzbecher und ein Halter vorhanden, dieser leider etwas unhygienisch (lieber selbst mitbringen). Handtücher gab es fast jeden Tag ausreichend. Die Lage des Zimmers direkt vor einer Beton/Granitwand ließ aus dem Rauschen des Meeres leider ein tosendes Donnern werden, sodass das Einschlafen trotz viel frischer Luft doch schwierig war. Ein paar Ohrstöpsel wären hier hilfreich gewesen.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Das Frühstück war nicht üppig, es war aber immer etwas da. Es gab jeden Morgen Toast! Brot und Croissants wurden auch gereicht, je nach dem wann man zum Frühstück erschien. Es war schon mal „aus“ oder ein anderes Mal noch im Ofen und wenn es dann auf dem Buffet stand, war es auch schnell weg. Es gab außerdem Kuchen sowie Eierspeisen und Pfannkuchen frisch zubereitet. Marmelade, Honig und auch eine Sorte Käse (keine Wurst), Jogurt und Cornflakes mit Milch und 2 Sorten Saft aus dem Getränkeautomaten waren ebenfalls zu bekommen. Kaffee, Tee und auch Wasser wurden serviert. Wir hatten Halbpension bei Neckermann zum Aufpreis von €31,00 p. Person + Tag gebucht. Das war die absolute Fehlentscheidung. Das Essen kostete vor Ort nicht einmal die Hälfte. Es gab Mo, Mi + Fr Menü für SR200 = ca. €11,30 bzw. Di, Do, Sa + So Buffet für SR250 = ca. €14,00! Besser vor Ort buchen. Menü bedeutet, dass man aus 2 Vorspeisen und Hauptgerichten wählen kann. Als Nachspeise gab es Pudding oder Kuchen. Beim Buffet konnte man sich aus 8-10 Angeboten bedienen: es gab immer eine Sorten Nudeln, eine Sorte Reis und kreolische (lecker) Soße. Dann verschiedene Gerichte mit Fleisch, Soße und Gemüse sowie auch frisch gegrillten Fisch o.ä. Ein Salatbuffet mit Brot sowie eine Nachspeise rundeten das Angebot ab. Das Essen war schmackhaft, aber in 14 Tagen wiederholten sich schon einige Gerichte.


    Service
  • Eher gut
  • Das Personal war immer freundlich und wirklich sehr um das Wohl der Gäste bemüht. Eine defekte Klimaanlage wurde nach einer durchschwitzten Nacht am nächsten Tag repariert. Eine defekte Lampe wurde leider gar nicht repariert. Das Zimmer wurde jeden Tag gereinigt, leider wurde des Öfteren vergessen die Terrassen-Tür zu verriegeln, was vor dem Hintergrund der bereits stattgefundenen Einbrüche sehr ärgerlich war. Der Laundry-Service lief über eine mitgebrachte Plastiktüte. Wir haben 4 Teile zum Waschen gegeben, die wir dann doch nicht mehr vor Ort angezogen haben. Zu Hause haben wir festgestellt, dass 3 dieser Teile Flecken aufzeigen, die vorher nicht da waren und die sich auch nicht herauswaschen ließen. Hätten wir doch auf diesen Service verzichtet.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Das Hotel liegt an der Nordspitze von LaDigue mit schönem Blick auf die umliegenden Inseln und Zugang zur Anse Patates. Der Transfer vom Anleger erfolgt mit einem Transporter (es gibt doch Autos auf LaDigue!) in ein paar Minuten. Der Weg zu Fuß in das Örtchen La Passe dauert ca. 15-20 Minuten. Dort befinden sich ein paar kleine Läden, die Post, eine Bank und ein paar Lokalitäten. Achtung, die Läden machten Mittagspause! Auf dem Weg nach La Passe befindet sich an der Anse Takamaka noch ein Kiosk, wo man Getränke kaufen kann (billiger als im Hotel, aber teurer als in den Supermärkten im Ort). Die Eisdiele in La Passe passt ihre Preise auch dem Käufer (Touri oder nicht) an, daher fanden wir die Preise überteuert.


    Aktivitäten
  • Sehr schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Das Unterhaltungsangebot war sehr überschaubar. Es gab 1x pro Woche einen kreolischen Abend (Musik mit Tanz) und 1x pro Woche LIVE-Musik. Die Angebote waren nett, aber nicht wirklich sehr unterschiedlich bzw. zur Live-Musik spielte zur Untermalung auch der CD-Player. Man war hier am Abend schon auf sich allein gestellt. Einen Abendspaziergang nach Einbruch der Dunkelheit haben wir lieber unterlassen (viele Schlaglöcher und keine Beleuchtung außerhalb der Anlage). Wir haben uns Fahrräder gemietet. Kosten pro Tag SR150 bzw. bei 3 Tage, die nicht zusammenhängend sein müssen SR100/Tag. Die Fahrräder sind doch sehr gewöhnungsbedürftig und oft defekt. Eines unserer Fahrräder war bereits nach ca. 1 Stunde nicht mehr fahrbereit, sodass wir den ganzen Weg zu Fuß zurücklegen mussten. Wir würden die Mitnahme eines Handys sowie der Telefon-Nummer des Hotels empfehlen. Die Strecken auf LaDigue sind doch recht anstrengend, denn es geht häufig steil bergan und man muss sehr auf Schlaglöcher aufpassen. Nun zum Pool: Das Wasser im Pool war Salzwasser und zudem so trüb, dass man den in den Boden gefliesten Delphin erst nach einem Tag Dauerregen erkennen konnte. Er Zustand der Pooldusche ist gar nicht zu beschreiben so desolat und unzumutbar war die Situation. Die Dusche hat vielleicht mal irgendwann funktioniert, nur muss dieses ewig lange her sein, was der Veranstalter eigentlich auch gewusst haben muss. Sie wurde als Ablageplatz für Bauschutt benutzt. Dass kein Wasser kam, erklärt sich von selbst. Es bestand somit keine Möglichkeit den Sand vom Strand abzuspülen, sodass die Gäste den Pool eigentlich nur zum Abspülen des Sandes benutzen konnten, was den Zustand des Poolwassers nur noch verschlimmerte. Die Liegenauflagen waren verschimmelt und die Beach-Towers ebenfalls nicht sauber.


    Preis-Leistung
  • Sehr schlecht

  • Mehr Bilder(9)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Juli 2011
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Manuela
    Alter:46-50
    Bewertungen:61