Das Hotel ist wie ein U gebaut mit der Öffnung des U zum Meer hin, so dass jeder mehr oder weniger Meerblick hat. Es empfiehlt sich, ein Zimmer mit gleichzeitigen Poolblick zu nehmen weil die Nicht-Poolblickzimmer zu den Nachbarhotels schauen. Und dort war zumindest bei unserem Aufenthalt gerade Baustelle angesagt. Das Hotel ist ca. 700m vom Flughafen entfernt, Flugzeuge hört man zwar aber je nach Windrichtung kaum bis gar nicht. Das Hotel an sich ist nicht übertrieben groß, vom Style her recht ansprechend und modern gehalten. Die Lobby ist nach meinem Geschmack äußerst gut eingerichtet. Auch von der Einrichtung in den Zimmern ist alles sehr hübsch. Auch die Poollandschaft ist zeimlich hübsch - die Gärtner leisten ganze Arbeit. Es sieht alles sehr ansprechend aus! Die Nationalität der Gäste waren bei unserem Aufenthalt Mitte Juli 2010 eher Franzosen, wenige (vermutlich) Engländer und fast keine Deutsche. Zur beginnenden Ferienzeit wurden es dann aber auch mehr Deutsche und Österreicher. Für akute Durchfälle Lopedium bzw. Immodium akut. Zum Verdrängen der Bakterien aus Wasser und nicht komplett durchgekochtem Essen empfiehlt sich Perenterol (Hefebakterien, die die Durchfallbakterien verdrängen). Gegen Bauchschmerzen Iberogast. Meine Freundin hatte ohne Einnahme von diesen Mittelchen keine Probleme - ich dagegen schon so 2-3 Tage. Auf Alkohol sollte man bei Einnahme der Tabletten dann jedoch verzichten. Und dann natürlich vermeiden, dass man Leitungswasser in den Bauch bekommt (Zähne putzen, Eiswürfel, Eislöffel der im Wasser hängt, nasser Salat...)
Unser Zimmer war die 460, gut eingerichtet mit Bett, Couch, Tisch und Schrank, Flatscreen mit deutschen Sendern. Auf dem ersten Blick recht schön aber bei näherem Hinsehen sieht man, dass es schon relativ abgewohnt war: Kugelschreiberspuren auf der Couch, Handabdrücke an den Möbelstücken, Waschtischamatur (Marmor) durch Körperpflegeprodukte angegriffen, Zahnpastaspritzer am Spiegel und Holzverkleidung. Und auch das ein oder andere schwarze gekreuselte Haar haben wir auf dem hellen Fliesenboden ausmachen können. Vermutlich (bzw. hoffentlich) war das ein Kopfhaar der Putzfrau. Das Bett jedoch war nicht nur sehr groß und sauber sondern auch total bequem - eine dünnere Decke wäre aber nicht schlecht gewesen. Die Klimaanlage kann man den ganzen Tag laufen lassen wenn die Balkontür geschlossen belibt. Die Zimmer sind sehr hellhörig, was uns aber bis auf ein paar Ausnahmen nicht weiter gestört hat.
Wir hatten all inclusive gebucht. Es war aber nicht klar, was all in ist und was nicht. Nachfragen beim Personal ergaben als Antwort entweder "OK, OK" oder "Dont understand" Unsere Erforschung ergab dann folgendes: Essen ist im Buffetrestaurant (Chef Market) komplett inklusive. An der Strandbar bekommt ein all in Gast eine andere Karte als die anderen. Und zu den Gertränken geht man am besten mal kurz in die Rendez-Vous/Pianobar und schaut sich mal dort die Getränkekarte an. Alles was all inc ist, ist mit all inc gekennzeichnet. (Bier [Celtia, recht gut], Wein [ein Weiß- und ein Rotwein], alle Kaffeeprodukte, Cola, Fanta, Sprite und Säfte sowie Schnaps (Stamperl)) Die Qualität der Speisen war recht gut, aber auch hier war wieder zu sehen, dass einige Einrichtungsgegenstände zumindest in der nächsten Zeit einmal repariert werden sollten. (schief hängende Schranktür..) Die Küche war landestypisch/französisch, recht sauber und sehr zufriedenstellend. Wir sind immer satt geworden! Wir mussten nie lange warten oder anstehen - es ging alles flott und sauber. Das verwendete Olivenöl dort ist Geschmackssache. Es schmeckt recht stark vor und - irgendwie waren alle zubereiteten Speisen mal in Kontakt gekommen mit diesem Öl. Aber wie gesagt: Geschmackssache - meins wars nicht!
Das Personal war zwar freundlich aber teilweise war es ein wenig zuviel. Es gab Situationen, da war man quasi beim letzten Bissen und schwups war der Teller bereits weg und das obwohl zu dieser Zeit nicht mal zur Hälfte ausgelastet war. Französisch sprechen die Angestellten recht gut, ich verstehe es leider nur. Englisch wurde von den Kellner fast nie verstanden. Und mit Deutsch braucht man dort gleich gar nicht anfangen. Die Zimmer waren im Grunde immer sauber, einmal fehlte zwar ein Handtuch aber das sind auch nur Menschen - wir haben es zumindest überlebt :) Für das Trinkgeld empfiehlt es sich auf jeden Fall aufgrund der Masse der Angestellten, nicht einmal einen großen Schein (für den Rest der Woche) zu geben sondern immer mal eine Münze bereit zu halten. Ich habe aber beobachtet, das gerade die Franzosen recht sparsam mit dem Trinkgeld waren - scheint also zumindest in diesem Hotel kein Muss zu sein. Seine private Wäsche konnte man sich reinigen lassen und auch gibt es einen Arzt im Haus, den wir aber nicht aufsuchen mussten. Der Houskeepingchef war in meinen Augen sehr unfreundlich. Beim Auschecken hat er uns bis auf "Did you used something from the miniba?" nichts weiter gefragt - ob unser Aufenthalt schön war oder uns eine gute Heimreise gewünscht. Im Gegenteil, der hat stumm in seinen PC irgendwas reingetippt und nach einer gefühlten Minute habe ich den anderen Angestellten gefragt ob sie noch etwas von uns brauchen oder wir nun gehen können - "Its ok, you can go" war die Antwort...naja, ich schiebe es einfach mal auf fehlende Englischkenntnisse.
Monastir ist ca. 5km weg - lässt sich mit Taxi besuchen wer halt auf Märkte und Moscheen steht - wir wollten zum einen nur abspannen und zum anderen hat uns nichts gereizt, woanders außer am Strand und Hotel rumzuschlendern. Ausflugsmöglichkeiten wurden bei uns vom Hotel nicht angeboten und unser Veranstalter (TUI) war für uns nicht problemslos zu erreichen sodass wir geführte Ausflüge zwar gern mitgemacht hätten aber aus den o.g. Gründen nicht bekamen. In der Anlage ist im Grunde nichts los, bis auf ein wenig Beachvolleyball/Wassergymnastik und abends an den Bars ein wenig Live Musik von 21-23Uhr. Nicht einmal der Shop war offen, so dass wir zum Postkarte verschicken in den Flughafen oder nach Monastir hätten fahren müssen. Wir haben unsere "Ausflüge" auf lange Strandspaziergänge beschränkt oder einfach nur in der Sonne rumgelegen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Sport halt gegen Geld: Wasserski, Jetski, Gleitschirmziehen, Bananaboat... Animation eher schlecht bis nicht vorhanden. Wir hatten das Gefühl, dass der hübsche Animateurtyp gern auch mal mit dem ein oder anderen Mädchen/junge Frau ein weniger privater auch "aktiv" war. Wir waren natürlich nicht dabei aber es war unser Eindruck;) Der hoteleigene Strand ist mit ausreichend Liegen und Schirmen ausgestattet und wird von den Strandjungs sauber gehalten. Es war nicht schmutzig bei uns. Die Liegen sind im Preis mit inbegriffen, wir haben jedoch Trinkgeld gegeben was aber keinen Unterschied gemacht hat zu Nicht-Gebern. Sprich: die Liege wird trotzdem nach 1-2h Abwesenheit für jemand anderen freigemacht was ich auch ok finde. Auch am Pool gibt es genug Liegen! Die Sauberkeit war ok, auch das Meer war nicht schmutzig. Es gibt wenn man sie sucht auch kleine Krebse im Meer - ein Indikator für sauberes Wasser. Die krebschen selber sind aber sehr klein, also keine Panik das diesbezüglich was passieren könnte.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im Juli 2010 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Tobias |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 1 |


