Die Anlage verfügt über ca. 250 Zimmer, die in zwei dreigeschossigen Gebäudeteilen untergebracht sind. Sie ist architektonisch recht ansprechend und macht von aussen und innen einen gepflegten, freundlichen und einladenden Eindruck. Während unseres Aufenthalts waren etwa 80% Franzosen und je 5% Italiener, Spanier und Engländer da. Deutsche Urlauber waren in der Anlage kaum anzutreffen. Ein Ausflug nach Monastir lohnt auf jeden Fall. Hier aber ruhig die Metro (Nahverkehrszug) nehmen. Das kostet für die Hin- und Rückfahrt gerade mal ca. 1 Euro (Taxifahrer verhandeln bei 5 Euro für eine einfache Fahrt). Die Mittagssonne ist extrem intensiv. Trotz zahlreicher Warnungen haben wir immer wieder krebsrote Urlauber gesehen, die ungeschützt am Strand brutzelten und abends aussahen wie Leuchtbojen. In etwa 2,5 Kilometer Entfernung vom Hotel Richtung Sousse befindet sich ein kleiner Supermarkt, bei dem man sich prima mit wesentlich günstigeren Lebensmitteln (Getränke!) eindecken kann als in den Hotels.
Wir hatten ein Übereck-Riesenzimmer mit zwei Balkonen, prima Klimaanlge, zwei Fernsehern (mit eingeschränktem deutschen Programmangebot) und Kühlschrank
Wir haben das Frühstücks- und Abendbüffet als sehr gut empfunden. Es wurden die entsprechenden Wünsche der internationalen Gäste stets berücksichtigt, zudem gab es immer landestypische Spezialitäten. Das Speiseangebot war stets reichhaltig und überwiegend von guter Qualität, lediglich bei den Säften zum Frühstück (Wasserlimonade) und bei den nicht vorhandenen Brötchen musste man Abstriche machen. Es war allerdings nervend, wenn das Büffet pünklich mit dem Ende der Essenzeit bereits abgeräumt wurde, obwohl einige Gäste noch beim Essen waren. Zudem fehlten des öfteren Besteck, kleine Löffel haben wir oft vergeblich gesucht.
Wir haben das Personal als recht freundlich und bemüht empfunden. Alle Angestellten verfügten über deutsche Sprachkenntnisse. Die Zimmer wurden täglich gereinigt, ebenso Handtuchwechsel jeden Tag. Etwas schlampig war man mit dem Mietsafe, bei unserem fehlte der Schlüssel und wir mussten vier Tage auf einen Ersatzschlüssel warten. Beim Frühstücksbüffet, wenn es kein Trinkgeld zu verteilen gab, waren einige Kellner doch deutlich unaufmerksamer als abends.
Das Hotel befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Flughafen. Per Bustranfer sind es nicht mehr als 10 Minuten. Fluggeräusche sind zwar wahrnehmbar, wurden von uns aber nicht als belästigend empfunden. Zur nächsten Metro sind es knapp 10 min Fussweg. Vom Hotel hat man direkten Zugang zum hoteleigenen, feinsandigen Strand mit schönen klarem Wasser. Der Strandabschnitt wie auch der Zugang zur Anlage wird von Security-Leuten des Hotels überwacht.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Soft-Animation war an der Tagesordnung. Man konnte stets wählen zwischen Wassergymnastik, Wasserball, Salsa-Tanzen, Beach-Volleyball, Boule, Bogenschiessen usw. Das Angebot war kostenfrei, die Animateure gut gelaunt und keineswegs aufdringlich, was wir als sehr angenehm empfunden haben. Die Poolanlage war in einem großzügig angelegten Garten untergebracht und bot selbst bei Vollbelegung immer ausreichend Platz zum Schwimmen. Nervend: Der tägliche Handtuchreservierungskampf um die kostenfreien Liegen. Am Stand war es einfacher, da die meisten Gäste immer in der Anlage blieben. Hier musste man pro Liege, Auflage und Schirm pro Tag 2 Dinar zahlen. Ansonsten waren die Getränke am Pool und am Strand extrem teuer. Besondere Vorsicht gilt dem Menschen, der Pfefferminztee mit Pinienkernen anbietet. Sieht nett aus, kostet aber pro Glas umgerechnet 6,50 Euro.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im Juli 2006 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Matthias |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 14 |


