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Barbara & Dominik (26-30)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • August 2005 • 2 Wochen • Strand
Leicht angestaubtes Hotel mit guter Lage zum Strand
3,1 / 6

Allgemein

Ältere mittelgroße Hotelanlage mit einem großen Hauptbau und mehreren kleinen Häusern mit durchschnittlicher Ausstattung. Viele Zimmer hat man besser nicht gehabt - wir haben das erste gleich getauscht - zum Beispiel auf die Hauptterrasse raus oder in der Nähe des Hallenbads. Der Zustand ist nicht mehr der beste. Die frischen Handtücher riechen bereits etwas chemisch. Wir durften eine Kakerlake töten - Spray war im Bad vorhanden. Etwa 90% der Gäste waren Italiener, 9% Deutsche und 1% sonstige. Wir hatten Halbpension. Wie bereits erwähnt heißt es früh aufstehen, wenn man für einen Ausflug ans Festland möchte. Gar nicht empfehlenswert war der Ausflug mit TUI an die Amalfi-Küste. Die ist zwar allemal eine Reise wert, aber nicht so: Fast 60 Euro pro Nase ohne jegliche Eintrittsgelder; durch vier Städte durchgehetzt (jeweils nur ca. 40 Minuten), aber Mittagspause (1 Stunde) in Nepprestaurant ohne Ausweichmöglichkeit für die, die darauf keine Lust hatten. Was viel besser gewesen sein soll, ist die kleine Kreuzfahrt an die Amalfi-Küste für die Hälfte vom Preis. Das Wetter war bei uns bis auf einen Tag durchgehend schön uns heiß (32 bis 36 Grad).


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Die Zimmer sind ausreichend groß, bieten aber keinen übermäßigen Luxus. Die Klimaanlage hält schön frisch, ist aber zu kalt, als dass man Sie nachts durchgehend durchlaufen lassen könnte. Hat man eine Terrasse stehen darauf zwei Liege und zwei Plastikstühle und ein Tisch. Bei unserer kleinen Ausführung haben die gerade mal so raufgepasst. TV (Sat 1 und RTL), Kühlschrank und Telefon sind vorhanden. Die einzige normgerechte Steckdose ist die für den Ferseher. Die Betten sind lustfeindlich zweigeteilt. Im Bad gibt es einen Föhn. Recht laut war eine große Lüftungseinheit auf dem Dach des Hauptbaus. Bei geschlossenen Festern war es jedoch nicht mehr schlimm. Die Alleinunterhalter verhindern zu frühen Schlaf.


    Restaurant & Bars
  • Eher gut
  • Es gibt zwei Speisesääle, in denen es mitunter recht laut zugeht. Zwei Bars sind auf der Hauptterrasse und am großen Pool. Das Essen war relativ viel: Zum Frühstück: verschiedene Sorten Weißbrot, Semmeln, Gebäck. Marmelade, Wurst, Käse. Meit übelriechende und kalte, hartgekochte Eier. Keinerlei Obs. Zum Abendessen: Ein italienisches Vorspeisenbüffet. Da konnte jeder etwas für sich finden, besondere Leckereien fanden sich jedoch eher selten. 1. Gang: Nudeln oder Suppe, 2. Gang: Fisch (nur der Lachs war wirklich essbar)oder Fleisch (Schweinesteak vom Grill schmeckte wirklich gut, Cordon Bleu vom Huhn war eingekaufte Tiefkühlware), zur Nachspeise Eis (leider nicht das legendäre italienische sondern kleine Eisschälchen), Obst (meist Wassermelone), Kuchen oder Käse. Alles in allem hat es schon ganz gut geschmeckt. Voll auf seine Kosten kommt, wer Fenchel mag - den gab es jeden Tag zu bald jedem Gericht. In der zweiten Woche kannte man dann bereits fast alle Speisen - eine dritte wäre in dieser Hinsicht nicht mehr denkbar gewesen. An den Donnerstagen gab es Gala-Dinner - noch ein Gang mehr und drei Folklore-Musiker. Das Mineralwasser kostet im Hotel 2.30 pro Liter - das ist auf der Insel als relativ teuer anzusehen. Gegessen wir abends ziemlich streng zwischen 20 und 21 Uhr.


    Service
  • Eher gut
  • Das Personal war im großen und ganzen nett gewesen (vor allem die junge Dame und der junge Her an der Rezeption), die Bedienung im Restaurant und vor allem an der Bar hätte allerdings besser sein können. Irgenwann nervt es, wenn man stets das Essen als letzter im Speisesaal bekommt - möglicherweise weil man kein Italiener ist. Die Fremdsprachenkenntnisse des Personals waren ausreichend bis gut. Unser Zimmerwechsel klappte problemlos. Das Hotel hat vier eigene Pools, zwei davon in einer Halle, die mit Thermalwasser gefüllt und zwischen 34 und 40 Grad heiß sind.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Ischia ist eine wirklich schöne Insel. Forio liegt ganz im Westen und ist ein schönes Städtchen mit leider etwas zu viel stinkendem und lautem Verkehr. Erreichbar sind zwei schöne Strände, einer mehr der Familien-, der andere der Jugendstrand, sowie die Poseidon-Gärten zu Fuss in jeweils etwa 15 Minuten. Die wenigen Ortschaften auf der Insel sind gut mit einem oft übervollen Bus zu erreichen. Die Wochenkarte kostet 15, die Zweiwochenkarte 22 Euro. In Forio gibt es einige Hotels. Im Vorbeigehen hat uns keines eine deutlich schöneren Eindruck gemacht. Der Transfer vom Flughafen Neapel dauert etwa 30 Minuten vom Airport zum Hafen Neapel, 40 Minuten Fahrt auf der schnellen Fähre und dann - je nachdem, wieviele Hotels der Bus anfährt, etwa weitere 30 Minuten. Bei Ausflügen zum Festland ist, wenn diese wie bei uns über den Reiseveranstalter gebucht werden, 30 Minuten zum Hafen in Ischia Porto zu rechnen, danach weitere 30 - 45 Minuten Wartezeit auf die langsame Fähre, die über 1 Stunde nach Neapel benötigt: Um gegen 9 Uhr in Neapel anzukommen sind wir um 6.50 Uhr am Hotel abgeholt worden.


    Aktivitäten
  • Schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Es gibt die oben erwähnten Thermalpools. Liegen kosten ab Mai im Hotel!!! 1.60 Euro am Tag. Eine Sauna wird von 16 bis 18 Uhr betrieben. Alleinunterhalter treiben ca. 3 mal die Woche an verschieden Stellen ihr Unwesen. Achtung: Wer sich an so einem Abend an eine Bar setzt an der Musik erkling darf mit einem Aufschlag von 1.50 Euro auf das Getränk PRO PERSON rechnen - wir haben so mit 4 Personen 8.30 Euro für eine Flasche Wasser bezahlt!!!


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im August 2005
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Barbara & Dominik
    Alter:26-30
    Bewertungen:1