Ich war im Sommer über vtours im Hotel Vivas & Spa in Durrës und bin leider in mehrfacher Hinsicht enttäuscht worden. Das Zimmer entsprach in keiner Weise einem Vier‑Sterne‑Standard: kaum Möbel, defekte Klimaanlage, Lärmprobleme und insgesamt ein sehr abgewohnter Eindruck. Die Verpflegung war fast immer kalt und qualitativ deutlich unter dem Niveau, das man bei einer Pauschalreise erwarten darf. Der Wellnessbereich war ungepflegt und entsprach ebenfalls nicht der Beschreibung. Besonders belastend war ein Vorfall, bei dem mich der Hotelmanager lautstark vor anderen Gästen beschimpfte, weil ich das Buffet fotografiert hatte. So etwas habe ich auf Reisen noch nie erlebt. Nach meiner Rückkehr habe ich dem Veranstalter vtours eine ausführliche und vollständig dokumentierte Reklamation übersendet. Die Bearbeitung hat sich über Monate bis heute (05.02.2026) hingezogen und bestand überwiegend aus Standardfloskeln. Am Ende erhielt ich lediglich einen sehr geringen Nachlass von 75 € (5%), der dem Umfang der dokumentierten Mängel nicht ansatzweise gerecht wird. Ich kann das Hotel aufgrund der erlebten Mängel nicht empfehlen und rate Reisenden außerdem, bei Buchungen über vtours besonders aufmerksam zu sein. Die Reklamationsbearbeitung war enttäuschend und wenig lösungsorientiert.
- ZimmergrößeEher schlecht
- SchlafqualitätSehr schlecht
- SauberkeitSchlecht
Das Zimmer war einem Verschlag ähnlicher als einem Hotelzimmer in einem Vier-Sterne-Haus, ganz anders als in der offiziellen Präsentation. Es gab keinen Stuhl, keinen Tisch, keinen Schrank. Die komplette Einrichtung bestand aus zwei offenen Regalen, einem (guten) Bett, einem Kühlschrank und zwei Nachtschränken. Es gab keine Leselampen am Bett und überhaupt nur eine einzige Lichtquelle, das Balkonlicht war kaputt. Nachts hatte ich die Wahl zwischen zwei Störungen: • Bei geschlossenem Fenster tropfte in regelmäßigem Abstand Kondenswasser von der Klimaanlage laut auf den unteren Rand des Spiegels, der davon bereits aufgequollen und beschädigt war, und platschte danach in eine Pfütze auf dem Fußboden. • Bei abgeschalteter Klimaanlage und offenem Fenster floss in unregelmäßigen Abständen irgendwelches Wasser aus der Baustelle gegenüber sehr laut aus einem Abflussrohr direkt auf ein Blech. • Bei abgeschalteter Klimaanlage und geschlossenem Fenster war es deutlich zu heiß für einen erholsamen Nachtschlaf. Der Fernseher zeigte keine Kanäle an. Meine Reklamation wurde trotz mehrmaligen Nachfragen erst am dritten Tag „behoben“ -. Von nun an konnte ich mit Interesse albanisches, griechisches und italienisches Fernsehen konsumieren. Auf Nachfrage wurde mir bedeutet, der Dekoder für die nördlichen Sender sei kaputt, aber ich hätte ja jetzt ein Zimmer mit Fernsehen – der Vertrag sei erfüllt. Meine Bitte um ein Update des Zimmers (auch kostenpflichtig) wurde abgelehnt, das Hotel sei voll ausgebucht.
- EssensauswahlSehr schlecht
- GeschmackSehr schlecht
Ambiente beim Essen
- Lange Hose
Das Essen war eine einzige Katastrophe unter dem Niveau „Landschulheim“. Es war nicht nur erbärmlich schlecht, sondern auch immer kalt, wenn man nicht pünktlich zur Eröffnung (früh 8:00 Uhr, abends 19:00) auftauchte. Nichts wurde warmgestellt, nichts nachgelegt. Das offensichtliche Kriterium der Mahlzeiten war es, billig zu sein. Ein, manchmal zwei (schlechte) einst warme und längst kalt gewordene Gerichte standen vielen Schalen mit ungewürzten Gurken- und Tomatenscheiben oder Oliven gegenüber. Die Tische wurden nie eingedeckt, sie waren komplett leer. Vom Besteck bis zur Serviette (falls es mal welche gab) musste alles selbst geholt werden. Die Kellner standen mürrisch und tatenlos an den Wänden und warteten darauf, endlich abräumen zu können, wenn die Gäste den Tisch verlassen hatten. Zum Frühstück gab es eine (kalte) und versalzene Pampe aus Käse und Gemüse, es gab kein Omelett, kein Rührei, dafür lagen kalte (zu lange) gekochte Eier herum, für die an den Tischen das Salz fehlte. Nur auf jedem vierten Tisch stand eine Salzmühle. Um an die zu kommen, musste man den Kellner umständlich heranrufen und bitten oder sich selbst mit den anderen Tischbesatzungen auseinandersetzen, die das Salz aber für ihre Eier selbst brauchten. Die Butter stand bei jeder Hitze ungekühlt herum und tropfte halbflüssig auf das Weißbrot, Brötchen oder Schwarzbrot gab es nicht. Wenn es Croissants gab, waren sie zäh und offensichtlich vom Vortag. Das Frühstücksangebot variierte nicht – es gab jeden Morgen das genau gleiche Angebot. Das Abendbuffet bestand mal aus kalten verkochten Spaghetti, mal aus kalter zäher Lasagne, mal aus kaltem Reis: nur furchtbar. Ansonsten ungezählte Schalen mit Gurken- und Tomatenscheiben wie morgens. Das Obstbuffet bestand an jedem Tag aus zwei Tellern mit Scheiben von Honig- und Wassermelonen. Mal standen unreife Birnen dabei, mal Pflaumen. Aber meistens gab es nur die zwei Sorten Melone.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Alleinreisend |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Thomas |
| Alter: | 66-70 |
| Bewertungen: | 3 |


