- Preis-Leistungs-VerhältnisGut
Ein sehr schönes Hotel am Strand mit drei Pools und sehr gepflegter Gartenanlage. Am Wochenende ging es sehr lebhaft zu, weil Einheimische in Gruppen auftraten und Stimmung machten. An den Werktagen war es absolut ruhig, wohl auch, weil Anfang Oktober Nebensaison ist und nicht so viele Touristen da sind.
Wir hatten ein Zimmer mit Meerblick in optimaler Lage, nicht weit weg vom Strand, den Pools und dem Hauptrestaurant. Es war sehr groß, sauber, mit Klimaanlage, Safe und Kühlschrank sowie einem großen und praktischen Moskitonetz. Das Bett und die Matratzen waren sehr gut. Bad und Dusche waren ausreichend groß und boten genügend Abstellmöglichkeiten. Den fest in der Wand installierten Duschkopf, den Duschvorhang und die wacklige und hakende WC-Spülung haben wir nicht geliebt, das waren aber nur Kleinigkeiten. An der Innenseite der schwer gehenden Zimmertür gab es nur einen kleinen Metallriegel, an dem man ziehen und die Tür mit Mühe öffnen konnte. Unsere Bitte um Anbringung eines Griffs wurde vor Ort geprüft und für berechtigt befunden, aber es tat sich erst mal nichts. Erst nach einem Gespräch mit einer Mitarbeiterin der Kundenbetreuung kam Bewegung in die Sache und man montierte einen Tag vor unsere Abreise eine normale Türklinke. Unsere Nachfolger hat es sicher gefreut.
Ein auf Fisch spezialisiertes Restaurant haben wir nicht besucht, weil wir trotz AI hätten bezahlen müssen (20 % Rabatt hätte es gegeben), und die Preise waren uns einfach zu hoch. Wir gingen immer in das Hauptrestaurant, dort war die Atmosphäre sehr angenehm und die Servicemitarbeiter kannten einen schon nach kurzer Zeit, was Gelegenheit für einige Späße bot. Das Speisenangebot war nicht übermäßig groß, hier merkte man die Nachsaison und die fehlenden Gäste. Qualitativ waren wir mit Hühnchen- und Fischspeisen nicht glücklich, das war alles ziemlich trocken und zäh, wir liebten aber die geschmackvollen Suppen. Sehr gut war das Frühstücksbuffet mit vielen Auswahlmöglichkeiten und persönlicher Zubereitung. In der Pastaecke konnte man sich mittags und abends Nudeln oder Spaghetti frisch zubereiten lassen und die Zutaten dafür selbst auswählen. Das haben wir oft und gern genutzt. Alternativ gab es auch noch eine Bar an einem Pool, wo tagsüber Snacks angeboten wurden. Das daneben liegende italienische "Restaurant" (ein paar einzelne Tische am Pool) haben wir nur einmal besucht, sind aber mit dem Essen (Fisch) überhaupt nicht glücklich gewesen und haben es daher bei dem einen Versuch belassen.
Egal, in welcher Funktion sie tätig waren - die Mitarbeiter waren immer sehr freundlich, aufmerksam, kommunikativ und oft fröhlich und lustig. Das fing schon bei unserer Ankunft am Hoteltor an. Dort stand ein Wachmann mit Trompete, der uns mit einem Fanfarenstoß ankündigte und begrüßte. Ein netter Gag. Insgesamt kann man der Hotelleitung zu dieser Mannschaft nur gratulieren.
Je nach Verkehrslage braucht man vom Flughafen 30 bis 60 Minuten mit dem Taxi. Das Hotel liegt direkt am Strand in einem Viertel mit mehreren anderen Hotels, wo alles etwas sauberer und gepflegter aussieht als in den Randgebieten von Mombasa oder in der Stadt selbst. Für Ziele außerhalb des Hotels nimmt man ein Tuk Tuk oder ein Taxi, zu Fuß kommt man nicht weit.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Wenn man sich auf die Auswirkung der Gezeiten einstellt, ist das Baden im Meer möglich, aber nicht übermäßig reizvoll. Es treiben viele lose Tangteilchen und Sand im Wasser, so daß man lieber die schönen Pools nutzt. Freizeitangebote vom Hotel haben wir nicht in Anspruch genommen. Wir sind aber mit einem Beach Boy (Julius) mit dem Katamaran gefahren, was ganz schön war. Mit einem anderen Boy haben wir eine Autofahrt nach Mombasa und zum Diani Beach gemacht und die große Anlage "Baobab" besichtigt. Schön, daß man es mal gesehen hat, aber es muß nicht sein. Mombasa als Stadt hat uns nicht beeindruckt. Vielleicht hat unser Fahrer es nicht verstanden, uns die richtig schönen und interessanten Stellen zu zeigen. Den überall angepriesenen Haller Park haben wir mit dem Tuk Tuk angesteuert. Der Eintritt ist relativ teuer (ca. 12 Euro / Person). Die gesamte Anlage wirkt ungepflegt und ausgestorben, das wenige Personal lustlos, Tiere gab es kaum zu sehen, andere Besucher auch nicht. Wir haben später von einem Einheimischen erfahren, daß in letzter Zeit etliche Mitarbeiter entlassen worden sind, weil die Besucher ausbleiben. Das hat uns nicht gewundert.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 3-5 Tage im Oktober 2016 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Anni und Wolfgang |
Alter: | 66-70 |
Bewertungen: | 109 |