In 2006 neu erbautes Hotel mit 6 Stockwerken. Das Atrium und der Speisesaal haben etwas den Charakter eines Bahnhofes. Die Fahrstühle haben öfters kleine „Hänger“, so dass man immer wieder überrascht wird. Der Außenbereich ist sehr schön, insbesondere die Poollandschaft mit den 3 Rutschen (auch für Erwachsene). TIP: auf der Luftmatratze hinunter flitzen! Die Abflussabdeckung rund um die Pools fehlt z. T. bzw. ist schadhaft, so dass immer darauf zu achten ist, wohin man tritt. Die Liegen am Pool sind generell immer besetzt (Handtücher liegen bereits ab 22:00 Uhr wieder auf den Liegen und ab 5: 00 Uhr morgens ist die Letzte weg!). Am Strand sieht es besser aus: bis 9: 00 Uhr sind die Chancen auf einen Platz gut – danach sieht es wieder schlecht aus. Der Strand ist etwas ungepflegt: Glasscherben liegen häufiger am Strand und Steine auch im Uferbereich sind ebenfalls nicht gerade ideal. Am Strand führt ein Schlauch ins Meer, der jedoch kein Abwasser führt (wäre auch zu klein) sondern der Entwässerung des Außenbereiches bei Regen dient. Neben dem Hotel Arancia befindet sich die Schwesteranlage Mahberi Beach (etwas für die hartgesottenen). Nach unserer Einschätzung waren zu unserem Zeitpunkt rund 90 % der Gäste Russen und Osteuropäer. Die schlimmsten Ausfälle haben wir nicht erlebt – das „normale Programm“ reichte uns ebenfalls. Die Liegen werden über nacht besetzt, ebenso die Esstische im Freien. Jeder hamstert was er kann und alles fliegt kurze Zeit wieder in den Müll – Wodka bereits ab 10: 00 Uhr morgens in großen Mengen. Kinder die wirklich alles dürfen! Leider wird das Hotel, wenn die Entwicklung so weiter geht – in 3 Jahren „fertig sein“. Schade darum! Die Hotelleitung unterstützt noch diesen Kurs: gebuchte deutsche Gäste – nach einem Tag kannte man seine Leidensgenossen aus Deutschland und Österreich (Viele Grüße an dieser Stelle!) – wurden wegen Überfüllung wieder weggeschickt – die andere Klientel wurde freudig aufgenommen. Ebenso wurde den „Deutschen“ für das Wellenessprogramm „Aprodite“ (es lohnt sich – aber nicht zu dem Preis!) 40 € verlangt – für die Russen gab es dieses identische Programm lt. Werbeplakat für $ 23 – ich verkneife mir hier dies in € umzurechnen. Ich kann mir diesen Fauxpas nur erklären, dass die Meinung besteht: alle Deutschen und Westeuropäer sind blöd! Der Fisch fängt immer am Kopfe an zu st.....: auch hier ist dies der Fall: nach einem Stromausfall abends ging für fast 4 h der Stromgenerator nicht an, da hier angabegemäß der Diesel fehlte; die anderen Hotels waren zwischenzeitlich alle wieder erleuchtet. Die nächste Tankstelle befindet sich ca. 300 m entfernt. Dieser Vorfall schildert die ganze Misere des Hotels: schöne Anlage – unfähiges Management. Banana-Boat 7 € pro Person für 10 Minuten überteuert; besser Bootstour für 5 h: 15 € pro Erw. Kinder bis 12 Jahren 5 € incl. Mittagessen und Getränke; Bier 2 € (die Geschichte mit dem Transfer ab Hotel, dem Segeltörn, den Delfinen .. ... stimmt nicht – war trotzdem ein schöner Tag). Gute Internet-Adresse zu Alanya: http://www. alanya-tuerkei. de/ Ein Tip für alle, die bereits gebucht haben: die Zeit genießen und mit den Russen „mitschwimmen“, dann kommt man über die Runden
Die Zimmer sind ausreichend bemessen und die Innenausstattung der Zimmer ist modern. TV-Programme: ZDF, Eurosport, SAT1 und Vox. Erkennbare Abnutzungserscheinungen hat das Bad: die Duschstange geht bereits aus dem „Leim“. Etwas störend ist die schräg montierte Kloschüssel. TIP: unbedingt Zimmer mit Meerblick buchen! Zimmer sind mit Safe und Kühlschrank ausgestattet, der täglich mit frischen Trinkwasser aufgefüllt wird.
Mehrere Bars: die Poolbars war immer stark frequentiert, die Strandbar war zum Teil nicht besetzt (das Hotel war voll belegt). Im Außenbereich wurde entweder in Plastikbechern oder Gläsern (Scherben!) ausgeschenkt. Beides wurde per Hand unter Wasser – ohne Spülmittel – für den nächsten Einsatz wieder gewaschen. An Alkoholikas gab es neben Bier (efes) und Wein (Rot und Weiss nicht genießbar) noch Wodka, Gin und Raki. Das Essen war in der Qualität ausreichend – aber mit der Zeit eintönig. Warum auch mehr machen, wenn die Osteuropäer eh alles Essen und mehr als die Hälfte wieder in den Müll fliegt. Lobenswert ist die Rohkost- und die Diättheke. Dagegen ist das süße Zeugs namens Marmelade nicht die Rede wert. An Obst gab es Äpfel, Orangen, Mirabellen und z. T. Wassermelone. Auch die Köche machten teilweise den Eindruck, als wären sie leicht überfordert. Eis gab es nur gegen Bares am Kiosk, ebenso wurde am Pool Crepes für 2 € das Stück verkaufte bzw. für den gleichen Preis abends bei der Kinderdisko Popcorn. Die Servicekräfte an der Bar oder im Wellenessbereich, die kompetent (und freundlich) sind, wollen wieder weg, da der Umgang mit Osteuropäern nicht einfach und die Behandlung durch diese auch stark gewöhnungsbedürftig ist.
Zu wenig und insbesondere überfordertes Personal. Die Esstische wurden nur schleppend von den Vorbenutzern wieder „aufgeräumt“, das neu eindecken übernimmt man am besten selbst (bitte das Besteck und Geschirr nicht zu genau anschauen!). Ebenso die Organisation der Getränke – diese ist an den kleinen Service-Points selbst zu holen (offiziell wird bedient). Die Getränke an der Ausgabestelle zu holen ist nicht möglich, da der Ausschenker nur die Kellner bedient. Die Kellner verstehen in der Regel nur Türkisch oder Russisch – Lichtblicke gibt es z. T. an den Bars, die sich freuen, wieder deutsch zu sprechen! Da das Essen immer mit Chaos verbunden war, TIP: ca. 50 min nach Essenseröffnung gehen, da dann die erste Welle der Russen wieder weg ist und Plätze im Freie zu haben sind und die Schlangen an der Ausgabestelle für das Gegrillte wieder kürzer ist. Bitte aber dann nicht enttäuscht sein, wenn etwas Leckeres bereits weg ist. Poolhandtücher wurden gegen Gebühr von 1 € pro Stück gewechselt, Safe kostet 1 € pro Tag. Der Zimmerservice war ohne Kritikpunkt. Die Rezeption verstand nur Türkisch und Russisch – mit Deutsch und Englisch hatten wir Probleme. So war es bei unserer Anreise um 23: 30 Uhr erst nach 4 Gesprächen am Empfang und 1 h Wartezeit, das 2. Kinderbett mit 1 Kopfkissen, 1 Bezug und 1 Zudecke auszustatten. Wieso war es nicht möglich, das von Anfang an zu erledigen bzw. sofort für Abhilfe zu sorgen. Ich dachte immer, der Empfang ist das Aushängeschild eines Hotels. Unser Fall mit dem Kinderbett kam leider auch bei anderen Familien vor.
Schräg hinter der Anlage wird ein anderes Hotel errichtet (Rohbau bereits fertig), das aber nicht stört. Von der Schnellstraße Alanya – Antalya (ca. 250 m entfernt ist nicht zu hören. Ca. 800 m (rund 15 min. Spaziergang) Richtung Antalya ist der gut sortierte Bazar von Konakli zu finden. Die Dolmusverbindung nach Alanya ist gut – einfach an die Schnellstraße stellen – egal wo; Fahrt kostet einfach pro Person € 1,25 (zahlbar in EURO) – Dauer ca. 20 min. Mit EURO kann jeder überall zahlen – Umtausch in TLR nicht notwendig (die kleinen Rundungsdifferenzen sind vernachlässigbar). Unsere Transferzeit dauerte 2,5 h bzw. 3,0 h – mit obligatorischer Pause von ca. 25 min.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Bemüht und freundlich – jedoch ohne Konzept! Animation beschränkt sich auf Tecnobeschallung am Pool, der Verteilung von Volleybällen oder dem flirten mit jungen Russinnen. Die Abendunterhaltung – leider nichts überzeugendes. Die Obligatorische Bauchtänzerin gab es auch nicht. Entweder sich abends ein stilles Fleckchen suchen und das Meer bzw. Aussicht genießen oder nach Konakli zum Basar gehen. Die Freiluft Disco am Strand startet um 24: 00 Uhr (die von dem Hotel nebenan, die direkt vor dem Hotel Arancia am Strand lag, bereits um 23: 00 Uhr), so dass ein guter Schlaf notwendig ist, um dennoch Erholung zu erhaschen. Die Music sprach uns leider nicht an (zuviel Tecno). Kinderklub und abends Kinderdisko vorhanden.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im Juni 2007 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Joe |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 1 |


