Die Hotelanlage ist sehr groß, konzentriert sich aber auf das Hauptgebäude. Ist man dort untergebracht, fällt einem das Gelände der Bungalows kaum auf. Hat man allerdings dort eine Suite o.ä.kann es schon mal sein, dass man ein ganzes Stück laufen muss, um zum Buffet-Restaurant oder zur Rezeption zu kommen. Von Pool, Strand und Meer aber ist für alle -auch fussnah- mehr als genug vorhanden. Die Anlage ist gepflegt, und bietet viel Platz für alle Gäste. Eine Außnahme ist allerdings die Terasse. NUR (!!!) dort kann man abends draußen sitzen und z.b. etwas trinken. Das Duzend Tische, das dort steht reicht nie für alle, so dass man ab und an gezwungen ist zu warten, oder sich auf den eigenen Balkon zurück zu ziehen. Hin und wieder war dies für uns auch die angenehmere Variante, denn die ein oder andere kanadische, russische oder auch deutsche Gruppe haben wir in ihrer Lautstärke schon als störend empfunden. Über die Stränge geschlagen ist allerdings niemand! 4 gute Tipps zum Schluss: 1. Nicht mit Internet rechnen. Es gibt nur 2 alte PC, die fast dauernd besetzt waren. eine halbe Stunde kostet 10CUC! WLAN GIBT ES NICHT!!! 2. Mückenschutzmittel nicht vergessen!!! Wir hatten anfangs gar keine Probleme. Nur nachts gab es die üblichen Mücken, mit denen man aber zurücht kam. Dann hat irgendwann der Wind gedreht, und es wurde immer schlimmer. Wenn dies der Fall ist, am besten über keine Wiese mehr gehen, denn dann ümschwärmten uns auch tagsüber (!!!) unzählige, hartnäckige Mücken, die man wirklich nur sehr schwer losgeworden ist!!! 3. Wer Ausflüge plant, der nimmt am besten ein paar Süßigkeiten für Kinder, Kulis oder auch Seife mit. Darüber freuen sich viele Kubaner riesig und für uns ist es ja kein großer Aufwand! Nur gut abschätzen, wann man seine kleinen Mitbringsel auspackt, sonst kann es sein, dass man vor lauter Händen den Wald nicht mehr sieht! 4. Wer am Strand nicht ständig neue getränke holen mächte, der nimmt sich ab besten einen Termo-Trinkbecher mit! So bleibt das GEtränk länger kalt und man hat länger was davon, als es die kleinen Plastikbecher hergeben.
Die Zimmer war ausreichend groß, die Möbel in Ordnung, aber nichts besonderes. Die Klimaanlage war nachts nicht anstellbar, das sie direkt aufs Bett geblasen hat, so dass wir letztlich lieber die Balkontüre offen ließen. Die Balkone sind nicht schön, aber zweckmäßig, und wer wie wir gen Westen schaut, konnte die schönsten Sonnenuntergänge direkt vom Zimmer aus genießen (Zi 3104). Von der Minibar war sich sehr enttäuscht. 2 Dosen Softgetränke und 2Bier waren neben einer Flasche Wasser das einzige, was man pro Tag bekam. Natürlich verbringt man nicht viel Zeit auf dem Zimmer, aberwenn man abends mal länger gelesen hatte oder mal keine Lust auf Buffet hatte und den includierten Zimmerservice in Anspruch genommen hatte, war das schon sehr wenig. Der Zimmerservice war im übrigen gsanz gut. Die Karte war sehr sehr klein und beschränkt, und Getränke konnte man auch nicht bestellen, aber das Essen war immer gut!
Ich wollte den Bewertungen hier kaum glauben, als von den Spezialitätenrestaurants abgeraten wurde, aber es ist tatsächlich so. Sie lohnen die Mühe nicht! Der Italiener war kaum genießbar, die anderen waren ok, aber nichts außergewöhnliches. Die Bars waren entweder überklimatisiert, oder heillos überfordert. Die Terasse wurde nur ab und an bedient, so dass man sich seine Getränke selber holen musste, und das konnte auch dauern. Die Cocktails waren für ein halb-karibisches Land nicht mal befriedigend. Natürlich konnte man sie trinken, doch waren z.b. die Banana Mama und die Pina Colada das selbe. In letzterer war die Ananas nur Deko am Glas, der Moquito war völlig sauer, ohne Zucker und die Minze schmeckte so, als wäre sie schon für mehrere Cocktails zuvor benutzt worden. Wir haben uns dann auf Rumpunch und BananaMama beschränkt, und damit unseren Urlaub doch noch gut und lecker über die Runden gebracht. Das Essen im Buffetrestaurant war völlig in Ordnung und abwechslungsreich für Leute, die gerne Fleisch essen. Die Sachen vom Grill waren super, und alle paar Tage gabs auch frische Pasta. Die Meeresfrüchte waren super. Alles in allem ok, aber nichts besonders gutes. Oft hat allerdings die Würze gefehlt. Ohne den Salzstreuer am Tisch wäre ich vermutlich durchgedreht. Heiß war das Essen auch nicht immer -besonders das aus den Warmhalteschalen-, so dass sich dann auch die Mikrowelle erklärt hat, die am Buffet rumstand. Die Atmosphäre war gut, wobei man etwas an eine Kantine erinnert wurde. Das Frühstück allerdings war unschlagbar!
Das Personal ist sehr freundlich, obwohl es eine Weile dauert, bis sie mit Neuankömmlingen warm werden. Der ein oder andere braucht ein wenig Trinkgeld, die meisten aber nur ein freundliches Lächeln. Offenbar sind viele es gewohnt, "nur" als Personal behandelt zu werden, und leisten eben ihre Arbeit ab. Wenn man aber selbst freundlich ist, ändert sich das schnell. Die Rezeption ist da aber leider ofe eine Ausnahme gewesen. Unfreundlichkeit ist da das falsche Wort. Desinteresse passt besser!!! Fast alle sprachen ein paar Brocken English, und wenn nicht, konnte man sich mit Händen, Füssen undeinem Lächeln immer verständigen. Der beste und effektivste Tipp, den wir bekommen hatten, war: Egal, was passiert, und wie schlimm es ist...mit Freundlichkeit und Komplimenten bekommt man 3x so schnell, was man will, als mit Schimpfen, Wüten oder Drohen. Und das stimmt!
Der Strand befindet sich wirklich unmittelbar vor dem Hotel, was wir sehr schön fanden. So musste man nicht mal an einer Poollandschaft vorbei wandern, um an den Strand zu gelangen. Man geht aus der Lobby raus, eine hölzerne Treppe hinunter und schon steht man im Sand. Einkaufmöglichkeiten gibt es -überteuert- im Hotel, am Strand oder im Shoppingcenter direkt vor dem Hotelgelände. In fünf Minuten ist man dort, und hat eine Post, eine Bank, Zigarrenläden, Souvenirländen, Restaurants und Klamottengeschäfte vor der Nase. Natürlich sind die Preise dort angepasst, allerdings haben wir die Erfahrung gemacht, dass alle Läden, die unter staatlicher Führung sind, die gleichen Preise haben...ob nun im Shoppingcenter, in Varadero, Havanna oder am Flughafen. Wenn man wirklich billiger shoppen möchte, sollte man zu den freien Märkten gehen, auf denen privatleute -dank Lizenz- ihre eigene Handarbeit verkaufen dürfen. Dort kann man dann auch gut handeln. Ausflugsmöglichekeiten, gibt es von allen Reiseveranstaltern. Die Preise sind auch dort fast alle gleich, denn die Reiseunternehmen buchen dann die Ausflüge direkt bei den staatlichen Tour-Veranstaltern. Private Guides gibt es nicht, oder nur über Bekannte von Bekannten und das unter der Hand. Wer keine Lust auf große Touristenbusse hat, der handelt am besten mit einem Taxifahrer einen guten Preis aus und bucht ihn so für den Tag, oder auch nur für ein paar Stunden...oder für einen Restaurantipp samt Hin- und Rückfahrt:)
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Die sich wöchentlich wiederholenden Abendshows haben wir kaum gesehen. Die Beachparty und die Disco im Anschluss an die Shows sind wirklich nicht zu empfehlen, es sei denn man steht auf kubanische Alleinunterhalten, die immer wieder in die Musik reinbrüllen. Bei den paar Leuten die dort waren, kam keine Stimmung auf. Das sonstige Unterhaltungsprogramm war gut, und wenig aufdringlich. Es gab Yoga und Pilates, Cocktailunterricht, Volleyball, Salsa unterricht, Kanus, Tretboote, Golf, Wassergymnastik uvm. Am Strand selbst gab es jeden Nachmittag livemusik, die man allerdings irgendwann komplett mitsingen konnte, denn sie Songs war oft die selben. In der Lobby/Lobbybar spielte immer wieder und besonders abends jemand auf dem Flügel, aber auch das war wenig abwechslungsreich und wenig kubanisch. Der Strand war einfach nur ein Traum. Das Meer war mal ganz ruhig und glasklar, mal mit mittelgroßen bis großen Wellen. Wenn es gestürmt hat, kam schon mal Treibgut, Müll und Algen angespült, die aber sofort beseitigt wurden. Der Strand selbst war sowohl sehr breit, als auch lang(stundenlange Spaziergänge kann man allerdings nicht ganz machen) Liegen gibt es genug für alle. Wenn man allerdings nahe des Hauptgebäudes oder der Beachbar liegen wollte, musste man früh aufstehen. Die Liegen selbst wurden nicht bedient, es sei denn, das Barpersonal hatte mal Leerlauf, was so gut wie nie vorkam. Am Pool dagegen wurde man von der superfreundlichen und netten Niuvis bedient,die allein es schon wert war, ab und an mal auf die Strandliegen zu verzichten. Der Pool selbst war nciht kalt, aber frisch! Wenn mal ein paar Wolken kamen, war kaum mehr dran zu denken, dort Schwimmen zu gehen. Die Schwimmmatratzen, die man benutzen konnte, waren super. Besser als jede Luftmatratze! Aber vorsicht, so entspannend es ist, im Pool vor sich hin zu treiben, dort war die Sonnenbrandgefahr am höchsten!
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 3 Wochen im April 2012 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Robert |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 3 |

