Schönes Hotel im maurischen Stil in abgeschlossener Anlage mit Kongresszentrum und SPA-Bereich (Thermalquellen, eigenständiges Gebäude). Dauernd wird an diesem Hotel gebaut, wobei sich Beeinträchtigungen nicht vermeiden lassen. Zu erwähnen ist aber, dass an der Baustelle zur Vergrößerung der Bar unter unserem Balkon die Arbeiten während unseres Aufenthaltes ruhten. Was ich auch nicht vestand: Warum strotzten die Tepiche in unserem Zimmer die ganze Woche nur so vor Dreck? Gibt es keine Staubsauger oder kann man diese nicht ausklopfen? Auch mussten wir letztendlich zu dritt im Dopperlbett schafen, da die Hotelleitung und der Service es nicht geschafft haben, trotz mehrmaliger Reklamation auch beim 3. mal ein Bett beizustellen, welches nicht unter einem Kindergewicht zusammen brach! Das darf einfach nicht passieren! Wir kommen wieder nach Tunesien, aber nicht in das Hotel Odyssee. Zwar waren der Pool, der Strand und das Essen unvergesslich, aber für diesen Preis haben wir uns einfach einen besseren Service, Betreuung und auch Ambiente (Abendveranstaltung, Angebot an der Bar usw.) vorgestellt. Die Ausflüge in das Internetcafe, nach Djerba oder einfach nur die abendlichen Spaziergänge am Stand machten Lust auf mehr. Auf mehr Tunesien!
Sehr großes Zimmer, war eine Suite mit Blick in das Landesinnere. Sehr gute Klimaanlage, großer Balkon und schalldichte Fenster. Nur die Reinlichkeit, das bereits oben erwähnte Bett (oder besser 3 Betten) und der Tressor! Sonst Standard für ein 4 Sterne Hotel mit leerer Minibar.
Im Speisesaal ein Gewimmel aus alle Nationen Europas; Italiener, Franzosen, Deutsche usw. Die Polster der Stühle in einer riesigen Grotte im Untergeschoss waren durchgehend verdreckt! Anfangs versuchte das Personal nicht einmal freundlich zu sein. Nach dem wir aber schließlich am zweiten Abend "unseren" Kellner gefunden hatten, hatten wir auch immer einen großen, freien Tisch zur Verfügung, auf den bereits die von uns üblichen georderten Getränke standen. Die Küche war landestypisch gewürzt und hat sehr gut geschmeckt. Riesige Auswahl und bis auf das Dessert auch immer reichlich vorhanden. An dieser Stelle ein dickes Lob und vielen Dank an die Küchencrew. Worauf man aber achten muss. All-Inclusive gilt nicht überall zu jeder Tageszeit! Auch die zu zahlenden Cocktails an der Bar waren oft nicht zu genießen!
Nett?! Für den Check-In benötigten wir eine Stunde! Unterlagen waren nicht vorbereitet, aber auf Englisch. Obwohl viele deutschsprachige Gäste im Hotel waren, sprach man an der Rezeption nicht Deutsch. Auch war das Englisch nicht so prickelnd. Bei meiner ersten Anfrage nach einem Internetzugang, vertröstete man mich, ich solle doch in 30 Minuten wieder kommen, da es momentan nicht funktioniere. Man rechnete aber offenbar nicht damit, dass ich wieder komme, denn als ich wieder nach einem Zugang fragte, teilte man mir mit, dass man gar keinen besitze (hätte ich auch schon vorher auf diesen Seiten lesen können) und schickte mich nach mehrmaligen nachfragen dann auch noch in der Stadt in die falsche Richtung zu einem Internetcafe. Die Geschichte mit dem Bett ist ja schon erwähnt, auch die mit der Sauberkeit im Zimmer. Der Sanitärbereich im Zimmer wurde aber jeden Tag auf das Gründlichste gereinigt und mit Handtüchern aufgefüllt. Noch etwas Lustiges: Der kostenpflichtige Safe (€1,-/d) war nicht am Schrank oder in der Wand befestigt, so dass die Technik, als er sich einmal nicht öffnen lies, ihn einfach unter dem Arm nahm und in die Weckstatt "entführte"!
Sehr schöne Hotellanlage mit großer, geschützter Poolfläche. Internetcafe ca. 10 Gehminuten in der Ortschaft entfernt. Zum Stadtkern von Zarzis scheint es doch eine längere Strecke zu sein, aber kleinere einheimische Einkaufsmöglichkeiten um die Ecke. Der Strand ist sehr gepflegt. Ausreichend sonnengeschützte Liegen an Pool und Strand. Geschir wird auch am Strand abgetragen. Am Strand sind am Abend ausgiebige, schöne Spaziergänge möglich. Ausflüge wurden von unserem Reiseveranstalter (FTI) über einen örtlichen Anbieter organisiert. Die Touren z. B. auf Djerba wurden professionel durchgeführt und werden lange in positiver Erinnerung bleiben. Der Transfer mit Bus vom Flughafen Djerba dauert etwa 60 Minuten und führt durch Städte, Ortschaften und das freie Land, was schon einmal Lust auf mehr macht.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Freizeitprogramm in Hülle und Fülle, wenn man den täglich neu gestalteten Anschlägen glaubt. Zum Bogenschießen mussten die Kinder den Animateur treiben. Am Vollyballfeld stand man oft zur vereinbarten Zeit alleine! Die Tischtennisausrüstung bestand aus alten Schlägern bei den bereits die Spielauflage fehlte. Und der Platz der Tischtennisplatten wurde fast die ganze Woche als Lager für die Stühle der Abendveranstaltungen des Konresses benutzt. Lichtblick: Bowle (Ausrüstung lag die ganze Zeit auf der Bahn) und die Minigolfanlage. Der Pool und der Strand waren gut und geschützt. Nur schwimmen konnte man im Meer nicht, da man immer Angst haben musste, von einem Jetski vom Nachbarstrand gerammt zu werden. Schade, da das Wasser herrlich war!
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 1 Woche im August 2008 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Thomas |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 3 |


