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Walter (51-55)
SchweizAus der Schweiz
Verreist als Paar • Juni 2012 • 3-5 Tage • Sonstige
Gute Lodge, toller Bungalow, bestes Wasserloch
5,2 / 6

Allgemein
  • Zustand des Hotels
    Gut
  • Allgemeine Sauberkeit
    Sehr gut

Wir waren für fünf Nächte in Okaukuejo und hatten hier den Bungalow W34, der mit der besten Aussicht von der Terrasse (W35 hat die schlechteste und W31- W 33 sind alle akzeptabel, W 31 hat allerdings gerade daneben das Häuschen mit der Abwasserpumpe) direkt gegenüber vom Wasserloch. Da das Wasserloch vor der Lodge das mit Abstand am stärksten frequentierteste des gesamten Etosha Nationalparks ist, ist die Terrasse des Bungalows schlicht die Loge zum besten Punkt des Nationalparks und bietet für Fotos den besseren Winkel als die weiter vorne und somit näher zum Wasserloch liegende, allgemein zugängliche Aussichtsterrasse. Der Bungalow verfügt über zwei Schlafzimmer, eines im Erdgeschoss mit einem grossen Doppelbett einem eigenen Bad mit Dusche und WC und sogar einer kleinen eigenen Terrasse, die allerdings keine Sicht bietet, da sie von einer Palisade umbaut ist. Ebenfalls im Erdgeschoss ist einen kleine Sitzgruppe und ein Möbel mit integriertem, recht grossen Kühlschrank und Kaffeemaschine und Wasserkocher für Tee. Eine offene Treppe ohne Geländer führt in das Obergeschoss. Hier ist das zweite Doppelbett das zusammen mit den beiden Nachtkästchen unter dem Mückengitter ist, sobald man dieses schliesst. Dahinter ist eine Mauer die links und rechts einen breiten Durchgang bietet und hinter dieser Mauer ist ein Doppellavabo mit grosszügiger Abstellfläche und ein offenes WC und eine ebenso offene Dusche (mit sehr geringem Wasserdruck, die unten ist deutlich besser). Der Bungalow ist oben zum Giebel hin offen. Auf der Holzkonstruktion ist ein Schilfdach. Der Bungalow bietet auch genügend Steckdosen zum Laden der Geräte und hat natürlich auch überall elektrisches Licht, sogar in der Treppe. Hier muss man allerdings aufpassen, dass man sich an den ungünstig eingebauten Lampen die Füsse nicht stösst. Das Highlight ist aber die Terrasse auf der oberen Etage. Hier stehen zwei Liegebetten und ein Tischchen. Von dieser Terrasse hat man den absolut besten Blick von einer einzigen Position aus auf das Wasserloch vor der Lodge. Ausser Raubkatzen und weissen Nashörnern haben wir hier einfach alles gesehen, was es im Etosha Nationalpark für Besucher zu sehen gibt und das alles in sehr grosser Zahl. – Zebras, Springböcke, Kudus, Impalas, Gnus, Oryx-Antilopen, Hyänen, vielerlei Vögel, Schakale, Giraffen, schwarze Nasshörner, Elefanten. Die Terrasse mit Blick zu diesem Wasserloch ist es locker wert, dass man zu zweit einen Bungalow für vier Personen bezahlt. Zur Lodge gehört natürlich auch ein Restaurant. Hier soviel: das erste Abendessen war eine reine Zumutung, alles kalt und geschmacklich, ausser dem gegrillten Fleisch fade und zudem halb roh. – Dieses Abendessen war der kulinarische Tiefpunkt der gesamten Reise und ebenfalls der kulinarische Tiefpunkt hier in der Lodge. Das Abendessen hat nie den Standard der anderen Häuser, in denen wir während der Reise waren, erreicht, aber gemessen am ersten Abend war es nachher viel besser. Es gibt hier ein Salatbüffet, dann ein Büffet mit den Hauptspeisen, wobei immer zwei verschiedene Arten Fleisch direkt vom Grill dabei waren und ein Büffet für Dessert und Kaffee/Tee. Die Getränke sonst werden serviert und sind jeweils nach dem Essen zu bezahlen. – Die Essen sind bei den Bungalows am Wasserloch inbegriffen ansonsten ist Halbpension zusätzlich zu bezahlen. Das Frühstück, ebenfalls Büffet ist recht vielseitig. Beim Brot gibt es allerdings nur gerade Toast, den man selbst durch einen Toaster fahren muss. Die Lodge bietet ein Postoffice aber auch einfach einen Briefkasten, einen Laden, der auch Lebensmittel anbietet und einen Laden, der mehr Andenken, Postkarten und Bücher anbietet als der Lebensmittelladen und, sehr wichtig, eine Tankstelle. Es gibt hier einen Wasserturm, den man über eine Treppe mit etwas mehr als 100 Stufen besteigen kann. Für Sonnenaufgänge als auch für Sonnenuntergänge hat er allerdings den falschen Standort. Gute Fotos wird man wegen den Vordergründen weder für das Eine noch für das Andere schiessen können. Die Lodge bietet auch diverse Game Drives an. Wir haben zwei gebucht, den Night Drive und den Early Morning Drive. Beide finden zu Zeiten statt, wo man selber noch nicht in den Park darf, bzw. nicht mehr im Park sein darf, d.h. Start vor Sonnenaufgang, um 5:30 bzw. Start nach Tourschluss um 19 Uhr. – Der Morning Game Drive war vollkommen enttäuschend. 10 Minuten zu spät, wegen einem Schwätzchen und dann mit 18 bis 20 km/h ist der vollkommen unmotivierte Guide im Park herumgefahren. Hat uns erzählt, dass die Tiere halt in Ferien seien und dass man halt schon seit rund zwei Wochen am Morgen deswegen keine Löwen mehr gesehen hätte. – Die Tour zuckelt über ein paar Wasserlöcher zu einem der Picknickplätze wo man Frühstück light einnehmen kann und dann im gleichen Schnakentempo mit der gleichen Unlust wieder zurück. – Wir waren zu seichst auf der Tour und Begeisterung kam nicht auf. – Wir sind dann alle im Anschluss an die Tour in dem Restaurant der Lodge beim ordentlichen Frühstück gewesen. – Dieses Angebot war jedenfalls einfach Nepp. Sehr früh aufgestanden für nicht und dafür gut bezahlt. (Wer bei Öffnen der Toure gleich raus fährt und dann mit den erlaubten 60 km/ zu den Wasserlöchern fährt, ist 10 Minuten später als mit dieser Tour beim ersten Wasserloch, das auf der Tour besucht wurde und bei allen anderen spätestens gleichzeitig. Man sieht mehr, kann für Fotos ins rechte Licht fahren, was auf dem Game Drive auch nicht gegeben war und kommt viel glücklicher mit wesentlich schöneren Erlebnissen und auch noch rechtzeitig zum Frühstück zur Lodge zurück, zudem vie billiger und ohne zu frieren. Der Night Drive war da wesentlich besser. Der Guide war viel engagierten uns beiden, wir waren hier die einzigen Passagiere, etwas mitzugeben, was wir so selber nicht erleben dürften. Wir haben viele Tiere aus der Nähe in der Nacht gesehen, z.B. schwarze Nasshörner, Tüpfelhyänen, viele Schakale (die hat es bei dem Restaurant der Lodge übrigens auch. Man darf sie nicht füttern, da sie bissig sein sollen. Sie sind aber absolut misstrauisch, gehen auf Distanz aber sie mögen Fleisch genauso wie Fisch und selbst Brot, vielleicht soll man es einfach nicht übertreiben mit ihnen, aber der Eingriff in die Natur ist, gemessen am Gesamten, was da eingegriffen worden ist, meines Erachtens doch eher bescheiden, wenn man einem Schakal ein paar Brocken über den Zaun wirft. Das Personal der Lodge ist landesüblich äusserst freundlich und zudem war das Meiste sehr professionell. Ausser dem ersten Abendessen und vor allem diesem Morning Game Drive waren wir sehr zufrieden. Wir haben den Aufenthalt in der Lodge im besten Bungalow sehr genossen (wenn Sie den nicht bekommen sollten, so rentiert es sich auf jeden Fall viel Zeit beim Wasserloch zu verbringen. So viele Tiere wie da vorbeikommen hat man sonst nirgends im Etosha Nationalpark an einem einzigen Ort. - Für Raubkatzen muss man allerdings an andere Orte und auch da braucht man Glück. (Wir haben an insgesamt 11 Tagen im und um Etosha, zudem mit insgesamt 6 professionell geführten Touren, insgesamt 21 Löwen gesehen, wobei ein einziges Rudel allerdings 9 Tiere zählte und zusätzlich einen einzigen Leoparden).


Zimmer
  • Sehr gut
    • Zimmergröße
      Sehr gut
    • Sauberkeit
      Sehr gut
    • Ausstattung des Zimmers
      Sehr gut

    Restaurant & Bars
  • Gut
    • Atmosphäre & Einrichtung
      Eher gut
    • Sauberkeit im Restaurant & am Tisch
      Sehr gut
    • Essensauswahl
      Gut
    • Geschmack
      Eher gut

    Service
  • Sehr gut
    • Freundlichkeit & Hilfsbereitschaft
      Sehr gut
    • Rezeption, Check-in & Check-out
      Sehr gut

    Lage & Umgebung
  • Eher gut
    • Einkaufsmöglichkeiten in Umgebung
      Eher schlecht
    • Restaurants & Bars in der Nähe
      Eher schlecht

    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Sonstiges

    Pool
    • Zustand & Qualität des Pools
      Gut

    Verkehrsanbindung
    • Lage für Sehenswürdigkeiten
      Gut

    Preis-Leistung
  • Gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:3-5 Tage im Juni 2012
    Reisegrund:Sonstige
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Walter
    Alter:51-55
    Bewertungen:92