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Laura (19-25)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • September 2006 • 1-3 Tage • Sonstige
Übernachten zwischen Zebras und Giraffen
4,4 / 6

Allgemein

Das Okaukuejo Restcamp ist eins von 3 staatlich geführten Restcamps im Etosha Nationalparks. Der erste Eindruck des Camps ist nicht schlecht, es gibt viele freistehende, runde Bungalows, und mehrere Häuser, in denen mehrere Zimmer nebeneinander von außen begehbar sind, ähnlich wie bei einem Reihenhaus, nur dass es eben nur 1 Zimmer mit Bad ist. Die Anlage wirkt einigermaßen gepflegt, aber schon etwas in die Jahre gekommen. Achtung, das Restcamp ist aufgrund seiner guten Lage (und der wenigen Alternativen ;-) ) schnell ausgebucht, rechtzeitiges Reservieren ist unbedingt notwendig! Die Zimmer sind wahrlich kein Renner, dennoch würde ich im Rahmen einer Tour noch mal hier übernachten - wenn man weiß, was einen erwartet, kann man sich mit dem Zimmer sicher für eine Nacht arrangieren. Die gute Lage und das leckere Frühstück werten das Ganze auf jeden Fall auf, weshalb ich das Preis-Leistungsverhältnis als noch ok empfinde. Ich möchte eine eingeschränkte Empfehlung aussprechen. Reisende, die Wert auf ein gepflegtes Bad und ein etwas luxuriöseres Zimmer liegen, sollten eine Lodge außerhalb des Parks wählen, in unmittelbarer Nähe der Parkeingänge gibt es mehrere Lodges. Empfehlen kann ich die Mokuti Lodge, die zudem kaum teurer ist.


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Das Zimmer war recht groß, etwa 30 m², jedoch sehr verwohnt. Die Möbel sind aus dunklem Holz und sind wenigstens 20 Jahre alt, der Teppich ist schmuddelig, ebenso wie das Bad. Das Zimmer roch ziemlich muffig, obwohl wir ständig gelüftet haben. Immerhin gibt es Moskito-Netze vor den Fenstern, und auch über den Betten. Zur Verfügung standen 2 Einzelbetten in 90 x 200, ein Schreibtisch und ein Tisch mit 2 Stühlen. Die Betten waren überraschenderweise sehr bequem, nicht durchgelegen und die Bettwäsche sauber und angenehm frisch. Hier kann ich wirklich nichts bemängeln. Links neben dem Eingang befindet sich das Bad, es hat ein Duschbad (Wanne mit Duschvorhang) und ist schon einige Jahre alt, die Armaturen ziemlich ranzig und verkalkt, ebenso wie die Badewanne, die ich nur mit flipflops betreten habe. Die Handtücher sind zwar frisch gewaschen, jedoch stellenweise fleckig. Ich war froh, dass ich Sagrotanspray im Gepäck hatte.


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Das Frühstücksbuffet war eine positive Überraschung - sehr umfangreich, frisch, und lecker. Es gab viele verschiedene Sorten Müsli, mit mehreren Sorten frischen Obsts, Joghurt und Milch. Dann frisch zubereitete Eier in verschiedensten Variationen plus Beilagen wie engl. Würstchen, gebackener Speck, frische Tomaten, Zwiebeln etc., dann mehrere Brot- und Brötchensorten mit unterschiedlicher Marmelade oder Aufschnitt, süßes wie z. B. Muffins oder süße Brötchen, mehrere Sorten Tee, Kaffee und Fruchtsäfte - die Auswahl war wirklich sehr sehr reichhaltig und die Qualität sehr gut. Auch das Abendessen war als gigantisches Buffet aufgebaut. Hier gab es wirklich alles was das Herz begehrt: Eine Salatbar mit etwa 6 verschiedenen Salaten, eine Fisch-Bar mit verschiedenen warmen Fischspezialitäten (vom Fischstäbchen mit zum Lachsschnittchen), frisch zubereitete Fleischsorten, die ein Koch direkt vor Ort zubereitete, unter anderem mit Hühnerfleisch, Rindfleisch, Straußenfleisch und Antilopenfleisch (letztere beiden schmecken wie sehr zartes Rindfleisch), dazu verschiedene Beilagen (Reis, gebratene Nudeln, Folienkartoffeln mit Quark, Kartoffelecken), gebratenes Gemüse, Brötchen + Aufschnitt, eine Käseplatte und eine große Auswahl an Nachspeisen, mit mehreren Kuchen, Puddingsorten, Eiscreme, Panna Cotta, Tiramisu, Obstsalat und einigen anderen Dingen. Wer hier nicht satt geworden ist, ist selbst schuld ;-) Die Getränke waren nicht im Preis enthalten, aber extrem günstig, für eine große Flasche Wasser (0, 7 L) haben wir etwa 1, 40 €. bezahlt. Die Kellner waren recht schnell und aufmerksam und auch sehr freundlich.


    Service
  • Eher gut
  • Da wir nur eine Nacht blieben, haben wir keine Erfahrung mit dem zwischenzeitlichen Zimmerservice machen können. Das Zimmer war jedoch nicht besonders sauber, wobei Kalk und Abnutzung weniger auf den Zimmerservice zurückzuführen sind. Das Personal war ausnahmslos freundlich, und es gab auch einen Gepäckservice der uns zum Zimmer begleitete hatte. Spezielle Wünsche hatten wir keine, daher kann ich dazu weiter nichts sagen.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Im Etosha Nationalpark gibt es insgesamt 3 Restcamps, alle 3 sind staatlich. Außerhalb des Parks gibt es in unmittelbarer Umgebung auch andere Anbieter mit z. T. großen, schön angelegten Lodges. Das Okaukuejo Restcamp im Nationalpark, an der südlichen Grenze etwa in der Mitte in Ost-West Richtung. Für Safaris ist es ein sehr guter Ausgangsort, meist werden 3-4 tägige Safaritouren angeboten, wobei man jeden Abend in einem anderen Camp / einer anderen Lodge übernachtet.


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Sonstiges

    Das Camp verfügt über einen kleinen (ziemlich stark gechlorten) Pool und auch einen Shop, in dem man Postkarten und andere Souvenirs sowie Snacks zu wirklich günstigen Preisen kaufen kann. Besonderheit an diesem Camp ist das Wasserloch, dass direkt an das Camp grenzt. Hier kann man den ganzen Tag bis spät in die Nacht hinein die Tiere am Wasserloch beobachten, es sind dafür sogar z. T. überdachte Bänke aufgestellt worden, sowie eine Flutlichtanlage, um die Tiere nachts besser sehen zu können. Das Wasserloch ist wirklich sehenswert, und einer der Gründe, weshalb ich das Restcamp weiterempfehle.


    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1-3 Tage im September 2006
    Reisegrund:Sonstige
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Laura
    Alter:19-25
    Bewertungen:133