Dieser Urlaub war unser erster Karibik-Urlaub, und wir hatten uns bewusst für dieses Hotel entschieden, weil es relativ klein (etwa 270 Zimmer) und erst ab 18 Jahren buchbar ist. (Das hat nichts mit "Kinderfeindlichkeit" zu tun - wir haben selbst drei Kinder -, sondern einfach mit der Suche nach Ruhe und Entspannung.) Und tatsächlich war schon der erste Blick auf das Haupthaus mit der Lobby das Zeichen, dass dieses Hotel für uns genau richtig war. Die Gartenanlage ist wunderschön und wird sehr gehegt und gepflegt. Manchmal bekamen wir auf dem Weg durch den Garten zum Strand eine Kokosnuss frisch vom Baum "gepflückt". Das zaubert doch morgens schon ein Lächeln aufs Gesicht. Die Gästestruktur war nach unserem Eindruck ein Gemisch aus vielen Amerikanern und Kanadiern, Deutschen und zum Ende des Urlaubs hin auch Russen - diese fielen leider ein wenig unangenehm auf. Der Altersdurchschnitt dürfte so bei +/- 40 gelegen haben. All-in ist hier wirklich All-in. Wir haben - außer für Trinkgelder, Souvenirs und unser Laster Zigaretten - kein Geld gebraucht. Wir haben nicht telefoniert, wissen also nichts über Telefonkosten. Uns hat die Reisezeit März gut gefallen, weil es wohl sehr schön warm und sonnig (teilweise allerdings auch regnerisch), aber nicht schwül war.
Unser Zimmer war sehr groß und zum herrlichen Garten gelegen. Man konnte ihm sein Alter schon ansehen, aber es war ordentlich und sauber. Wir haben "unterm Dach" mit hohen Holzdecken. Wenn der Regen nachts aufs Dach trommelte, war das sehr heimelig.
Es gibt ein Hauptrestaurant und vier weitere Restaurants. Wir haben einmal im Mare Nostrum lecker Fisch gegessen und dann den Fehler gemacht, ins La Petite Fondue zu gehen. Eine Katastrophe. Laut, sehr laut, hektisch und ungemütlich. Und das Essen dort - no go. Danach sind wir dann nur noch ins Hauptrestaurant gegangen, wo es jeden Abend ein anderes Themenbuffet gab. Wunderbare Atmosphäre, wunderschön hergerichtete Buffets und wirklich für JEDEN etwas zum lecker Sattwerden. Wir essen sowieso gern Fisch, und den gab es jeden Abend in anderen Variationen. Und die "guten Seelen" lesen einem fast die Wünsche ab, bevor man sie aussprechen kann. Und was die drei Musiker angeht: Sie sind nette Leute und haben wirklich gut gespielt. Und ich finde, der Anstand gebietet es, dass man vom Essen wenigstens hochschaut und ihnen zuhört. Solches Benehmen haben einige unserer Landsleute aber anscheinend nicht gelernt... Trinkgeld wird ganz bestimmt gern gesehen, wird aber in keinster Weise irgendwie gefordert. Wir haben wohlweislich "einige" 1-Dollar-Noten mitgenommen.
Das Personal war wirklich IMMER freundlich, auch wenn man ein einzelnen der "guten Seelen" beim genauen Hinschauen anmerken konnte, dass es ihnen nicht immer leicht fiel. Bei dem harten Job wohl auch nachzuvollziehen. Englisch wurde immer verstanden - in der Dom Rep muss man auch nicht Deutsch sprechen können... Das Zimmer war immer sauber und wurde manchmal auch noch liebevoll mit Blüten dekoriert. Wir haben für ein paar Dollar T-Shirts waschen lassen. Super! Einzig "negativ", aber nicht wirklich schlimm, könnte man bewerten, dass unsere Schiebetür zum Balkon klemmte und nur schwer zu öffnen war. Dies wurde trotz Mitteilung beim Guest Service am zweiten Tag bis zum Ende unseres Urlaubs nicht behoben. Sollte eigentlich ja nicht so sein...
Der wunderschöne Strand liegt direkt am Hotel mit einem wunderbaren Blick übers Meer. Da wir uns wirklich nur erholen wollten, sind wir im nächsten Ort gar nicht gewesen. Der Flughafen liegt etwa 30 Minuten entfernt. Ausflugsmöglichkeiten kann man wohl über den Reiseveranstalter im Hotel buchen. Wir haben das bereits vorab über RH Tours gemacht.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Wie man an einem solchen Strand mit einem solchen Blick übers Meer überhaupt nur eine Minute am Pool verbringen kann, ist uns völlig unverständlich. Aber jeder, wie er mag. Der Strand wurde morgens und mittags "geharkt", sprich von Algen befreit, und war dementsprechend immer schön sauber. Die Liegestühle mit Sonnenschutz waren teilweise schon morgens um 6 Uhr mit Handtüchern reserviert - einige Leute müssen nach dem Urlaub erst einmal Schlaf nachholen, vermute ich... Und die "Reservierung" eines Liegestuhls tat gar nicht nötig. Wir haben auch mittags noch welche bekommen.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im März 2010 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Hartmut |
| Alter: | 51-55 |
| Bewertungen: | 3 |

