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Christiane & Heinz (51-55)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Februar 2008 • 3 Wochen • Strand
Insgesamt enttäuschendes Zwei-Klassen-Hotel
2,9 / 6

Allgemein

Schon an den AI-Armbändern sind die Gäste für jeden Angestellen zu unterscheiden. Europäische Gäste haben ein abgespecktes Leistungsspektrum gegenüber den Kanadiern und Amerikanern, die in diesem Haus VIP-Status genießen. Verschärfend hinzu kommt, dass man sich des Eindrucks nicht erwehren kann, dass man zum schlechteren Angebot an Leistungen auch beim Service als letztes kommt. Wie von uns im Internet recherchiert, zahlen speziell deutsche Gäste auch noch 300 US-Dollar mehr für die Woche. Was denken sich hier bloß die deuschen Veranstalter??. Gäste kommen zu 90% aus Kanada und Amerika. Benehmen lässt stark zu wünschen übrig. Füsse werden mit und ohne Schuhe auf die Couchtische in der Lobbybar gelegt. Auch hat man stark den Eindruck, dass viele dieser Gäste ihren Urlaub zum Kampftrinken nutzen. Handyempfang funktioniert gut. Besser nur das eigene Handy benutzen und das Zimmertelefon nur für hotelinterne Gespräche nutzen. Wir haben im Hotel für zwei Inlandsgespräche und einige erfolglose Versuche über 20 US Dollar bezahlt. Es empfiehlt sich die Mitnahme einer gut ausgestatteten Reiseapotheke. Besonders Medikamente gegen Durchfall und Übelkeit wurden von uns und Mitreisenden benötigt (siehe Bewertung Gastronomie). Mückenschutz und ausreichend Sonnencreme sollte man mithaben. Ist dort sehr teuer. Antibrumm von Rossmann hat gut funktioniert. Fazit: Wer ein schönes Hotel im guten 4-Sterne-Bereich sucht, sollte hier nicht buchen. Preis-Leistungsverhältnis stimmt in keiner Weise. Gäste, die eine gepflegte Atmosphäre mit stimmungsvollen Restaurants und netter Bar suchen sollten lieber das Hotel Natura Park buchen (siehe unsere Bewertung aus April 06). Das Konzept "nur Erwachsene" führt bei den Kanadiern/Amerikanern wohl eher dazu, sich ohne Beobachtung von Kindern mal ordentlich gehen zu lassen. Nach unserem zweiten Urlaub in der Dominikanischen Republik und zwei Ausflügen (Insel Saona und Insel Samana) sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass es außer schönen Stränden nichts zu sehen gibt. Dieses Jahr waren wir mit RH-Tours auf Samana. War sehr teuer 250 $ pro Person mit Flug und Walbeoachtung. Wird auch von RH-Tours mit Subunternehmern veranstaltet, die nicht sehr gut Englisch sprechen. Auf Wetterverhältnisse (sehr hoher Wellengang) wird keine Rücksicht genommen. Sicherheitsrisiko sehr hoch. Lohnt sich nur, wenn man einen stressigen Tag mit schlechtem Essen, billigem Rum und lauter Musik verbringen will.


Zimmer
  • Eher gut
  • Die Zimmer sind geräumig und recht ansprechend eingerichtet. Es gibt sehr viel Stauraum, Kaffeemaschine und Bügeleisen und -brett. Die Klimaanlage funktioniert gut und leise. Auf dem Balkon gibt es zwei Plastikstühle und ein niedriges Tischchen. Das Bad ist zweckmässig und nicht sehr hell. Viele der Zimmertüren klemmen und lassen sich nicht leise schliessen. Auch die Schiebetüren zum Balkon sind bei uns sehr schwergängig gewesen. Zimmerreinigung ist mittelmässig. Es könnte schon öfter mal feucht gewischt werden und auch ausgefranste und grau gewordene Handtücher sollten mal aussortiert werden. Minibar wird meistens nachgefüllt, aber Zucker und Trockenmilch für den Kaffee muss man sich meist selbst besorgen, wenn der Putzwagen gerade auf dem Flur steht.


    Restaurant & Bars
  • Schlecht
  • Es fehlt eine Bar, in der man sich sowohl vor als auch nach dem Essen treffen kann. Die Hauptbar befindet sich in der Lobby. Außer 3 Barhockern gibt es ein paar Sofagarnituren und wenige unbequeme Korbsesselchen. Für über 500 Gäste einfach kein Platz!! Personell ist die Hauptbar auch total unterbesetzt, was zur Folge hat, dass man sich, um überhaupt etwas zu bekommen, lange selbst an der Bar anstellen muss. Der hygienische Standard sowohl in der Lobbybar als auch in der Strand- und Poolbar ist katastrophal. Beim Einschenken laufen die Getränke teilweise über die Finger des Bartenders ins Glas oder den Plastikbecher. Bestellt man eine Cola mit Zitrone, wird dieses Zitronenstück mit den Fingern ausgedrückt und der Rest ins Glas fallen lassen. Einfach ohne Worte!!. Da hilft auch der verpackte Strohhalm nicht mehr gegen Magen-Darm-Probleme. Im Hauptrestaurant gibt es trotz täglich wechselndem Motto weitgehend immer das Gleiche. Geflügel wird samt Knochen grob gehackt, Braten ist meist kalt und wird ohne Kenntnisse "abgesäbelt". Es gibt noch vier a-la-Carte-Restaurants (Tex-Mex, Italiener, Seafood und Fondue) mit jeweils kleiner Karte. Außer Seafood nicht sehr authentisch und geschmacklich auch nicht besser als im Hauptrestaurant. Am Besten isst man noch Fisch oder geht an die Nudel-Station. Besonders störend und unappettlich haben wir empfunden, dass ständig während der Essenzeiten Reinigungskräftel mit Schaufel/Besen und auch Wischmopp zwischen den speisenden Gästen herumwuseln.


    Service
  • Schlecht
  • Das Personal ist ungeschult und oft überfordert. Die meisten sind zwar freundlich aber die Servicesprache Englisch beschränkt sich bei vielen auf Coffee, Beer und Hi Baby. Das Management oder auch nur eine mittlere Führungsebene ist nicht vorhanden. So rennt jeder kopflos durch den Speisesaal und es klappt nichts. Nach 2 Tagen war uns spätestens klar, warum die Tischdecken im Hauptrestaurant dunkelbraun sind. Weder beim Kaffee noch beim Wein einschenken geht es ohne größere oder kleinere "Missgeschicke" ab. Das Personal im Strand- und Hauptrestaurant ist oft unsauber und nachlässig gekleidet (offener Hosenstall, zu enge Röcke und Blusen). Im Strandrestaurant klebt es schon vormittags, so dass man zum Lunch doch besser das am anderen Ende gelegene Hauptrestaurant aufsucht.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Das Hotel liegt zwischen anderen Hotels eingebettet direkt am wirklich schönen Strand. Außerhalb gibt es wie überall in der Dominikanischen Republik nichts. Kilometerweite Strandspaziergänge sind sehr gut möglich. Taxitransfer vom Flughafen dauert ca. 40 Minuten.


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Entgegen der Katalogbeschreibung von Thomas Cook und schriftlicher Bestätigung gibt es im Hotelzimmer keinen Internetzugang. Hat uns persönlich einige Probleme bereitet. Internet gibt es nur in der Lobby (also öffentlich) und ohne Telefonanschluss. Dies als Hinweis für andere, die sich wie wir, selbst im Urlaub nicht völlig ausklinken können. Die Animation ist zurückhaltend und wenig störend. Es gibt kleine Tanzkurse am Strand sowie Volleyball und Baseball. Am Nachmittag ab 3 Uhr machen sie Wassergymnastik und Spiele im Pool. Dann ist die Musik dort sehr laut. Der Pool ist ausreichend groß und einigermaßen sauber. Meist stehen 5-15 Gäste mit riesigen Isolierbechern darin. Dann haben sie es nicht so weit zur Poolbar. Der Strand ist schön und sauber. Etwa die Hälfte des Hotelstrandes ist für die VIP-Gäste mit großen hölzernen "Sunbeds" reserviert. Die andere Hälfte ist mit schattenspendenden palmgedeckten Schirmen und Plastikliegen bestückt. Die schlechte Bewertung hier hauptsächlich weil nahezu alle Liegen durhgelegen und durchgebrochen sind. Einfach nur noch Schrott! Man hat keine Chance es sich irgendwo bequem zu machen; in einem Badeurlaub sind solche Einrichtungen elementar wichtig. Die Gartenanlage ist zwar sehr gepflegt. aber auch sehr steril und einfaltslos. Es gibt kaum Blumen, dafür viel Gras und akribisch geschnittene Hecken.


    Preis-Leistung
  • Sehr schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:3 Wochen im Februar 2008
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Christiane & Heinz
    Alter:51-55
    Bewertungen:19